| Musik für St. Marien „Warum doch erschallen himmelwärts die Lieder?“ |
| Freitag, den 02. Dezember 2011 um 09:47 Uhr |
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Musik für St. Marien - CLXXXII - „Warum doch erschallen himmelwärts die Lieder?" Der Konzertzyklus 2012 der Reihe "Musik für St. Marien" beginnt ganz absichtsvoll im Saal des Schützenhauses Beeskow (Schützenstraße). Das Programm des Berliner Vokalkreises, eines Kammerchores aus ca. 25 Sängerinnen und Sängern, enthält u.a. die musikalische Beschreibung eines Schützenfestes. Da heißt es "Heissa" und "hussa" - und gehört deshalb natürlich in ein Schützenhaus. Wenn man vom modernen Tourismus spricht, muß man von den englischen Reisenden des 19. Jahrhunderts ausgehen, die gern den Rhein hinauf in Richtung der Alpen unterwegs waren. Auch das Ehepaar Elgar ließ sich von der Begeisterung für diese Region anstecken. Und so kam es, daß Madame Elgar sechs Gedichte mit folkloristischen Beschreibungen der bayerischen Alpen schuf, die ihr Gatte als op. 27 vertonte. Solch ein Enthusiasmus war dem Hamburger Brahms in seiner Wiener Wahlheimat sicher fremd. Seine Kompositionen für vierstimmiges Sängerensemble und Klavier beschreiben aber treffend einen Stil, der auch im viktorianischen England lange Zeit weiterlebte und das 19. Jahrhundert gewissermaßen bis zum Zweiten Weltkrieg musikgeschichtlich verlängerte. Johannes Brahms (1833-1897) Quartette für vier Singstimmen und Klavier Die gefragte Pianistin konzertiert neben ihrer Lehrtätigkeit regelmäßig solistisch und als Kammermusikerin in den verschiedensten deutschen Musik- und Kulturzentren sowie im Ausland. Konzertreisen führten Sie nach Tschechien, Polen, in die Schweiz, in die Türkei, nach Irland und in die USA. In New York spielte Sie gemeinsam mit dem Cellisten Peter Bruns das Gesamtwerk von Beethoven für Violoncello und Klavier. Diese Konzerte wurden von Publikum und Presse (New York Sun) hoch gelobt. |