Mit Vorsatz in den Abgrund!
Bundeskanzler Merz behauptet, dass die Menschen in Deutschland zu wenig arbeiten. Aber stimmt das wirklich, oder werden hier erneut bewusst die Tatschen verdreht? Wo lebt dieser realitätsferne Mensch eigentlich, und woher kommt diese arrogante Verachtung? Was zunächst nur geschmacklos erscheint, ist wieder so eine typische Lüge, passend zum CDU-Kanzler! Fakt ist, Hunderttausende gehen nicht arbeiten, bekommen aber dafür Geld. Die fleißig arbeiten gehen, können oft nicht davon leben. Es sind also nicht die Berufstätigen, die den Sozialstaat und die Demokratie bedrohen, es ist die falsche Ausgabenpolitik der Regierung, die zunehmenden Schuldzinsen, der gigantische und ständig nachgewiesene Asyl- und Sozialmissbrauch und die wertschöpfungsfeindliche Hochrüstung, die riesige Milliardenbeträge dem Staatshaushalt entziehen und das weiß auch Kanzler Merz ganz genau! Nun merken aber sogar diese berufs- und kompetenzlosen Politiker, dass unter diesen Umständen auf Deutschland eine Zahlungsunfähigkeit zu kommt.
Früher oder später war das zu erwarten. Deutschland und somit Europa stecken in einer totalen politischen und ökonomischen Abhängigkeit von den USA. Das genau aber war der Plan der Amerikaner seit 1945. Deshalb sind die Mehrzahl der deutschen „Führungspolitiker“ von klein auf transatlantisch und grundsätzlich russlandfeindlich aus- und abgerichtet. Die RAND, eine Denkfabrik des Pentagons, schrieb dazu passend, „es ist mit allen Mitteln zu verhindern, dass Deutschland und Russland zusammenarbeiten“. Mit diesem Ziel wurde die NATO mit den USA als „Führungsmacht“ gebildet.
Deren Griff nach Grönland bestätigt das erneut! Und was macht Deutschland? Es schickt eine Hand voll Soldaten, um Grönland zu „verteidigen“? Fakt ist, diese Scheinoperation war aus militärischer Sicht ein völliger Witz auf Kosten der Steuerzahler und bestätigt nur die unterwürfige Rolle gegenüber „unserem besten Freund“. Um Partnerschaft oder demokratische Werte ging es noch nie! Die Sprengung der Gasleitung und das Verhalten der deutschen Politiker danach, hat das alles nur bestätigt und besiegelt.
Die NATO-Politik hat uns an den Rand eines großen Krieges geführt. Es wurde gelogen und provoziert, bis Russland dann tatsächlich reagieren musste. Die Amerikaner hätten in ihrem „Sicherheitsbereich“ niemals so lange gezögert, wie u.a. der völkerrechtswidrige Angriff auf Venezuela erneut bewiesen hat. Auch mit der jetzigen Bundesregierung kann und wird es keinen wirtschaftlichen Aufschwung und keinen Frieden mehr geben! Ich mache mir Sorgen um die Zukunft meiner Kinder und Enkel! Ich gehe jedenfalls nicht an die Ostfront!
Andreas Heising
Es hat geschneit heut‘ Nacht
Es hat geschneit heut‘ Nacht,
doch ich bin nicht erwacht.
Ganz leise fiel der Schnee.
Er deckte alles zu,
sorgt nun für schöne Ruh‘.
Es schlafen Gras und Klee.
Es wird gestreut am Tag,
weil ich nicht rutschen mag.
Das könnte böse sein,
wenn man den Arm sich bricht
und schlägt noch aufs Gesicht
ist dann dort noch allein!
Deshalb bleib ich zuhaus‘,
ruh‘ Knie und Beine aus
und salbe sie mal ein.
Nimmt’s die Entzündung weg?
Verhindert’s großen Schreck,
vermindert’s doch schlimme Pein!
Jörg Große
Auswandern ist Pflicht!
Pflicht für alle, die jung, leistungsfähig und -willig sind. Die anderen müssen wohl bleiben. Das gilt nicht nur für Akademiker, sondern auch für Bäckergesellen, Tischlerinnen und Fließbandarbeiter. Auch für „einfache“ Menschen gibt es keine guten Gründe mehr, in Deutschland und EU-Europa zu bleiben. Ihr werdet ausgeplündert bis auf die Unterhose. Ihr schadet euch selbst, wenn Ihr bleibt. Ihr werdet durch Politik und steuerfinanzierte NGOs entwürdigt und entrechtet. Die Politik sprengt euch die Kraftwerke weg. Den Rest erledigt die Vulkangruppe. Ihr habt hier keine Zukunftsperspektive mehr. Die leistungsfähige und -willige Jugend muss hier weg. Nur so wird sie in der Lage sein, ihren Eltern, Großeltern und Verwandten Geld in die Heimat zu schicken.
Mittelschicht und Mittelstand haben in Deutschland keine Chance mehr. Viele sind noch im unproduktiven öffentlichen Dienst. Es wird aber bald nichts und niemand mehr da sein, den sie ausplündern und schurigeln könnten. Die afghanischen und syrischen Messermänner sind wehrhafter aufgestellt als die EU-Kommission die Bundesregierung und deren Helfershelfer. Deutschland ist abgrundtief menschenfeindlich gegenüber den eigenen Bürgern geworden und zerstört ihre Existenzgrundlage systematisch und dauerhaft.
Junge Deutsche finden außerhalb der EU bessere Rahmenbedingungen und ein besseres und freieres Leben. Die wollen nicht 50 Jahre für die Renten und Pensionen der alten Säcke und Politversager einzahlen und für die Krankenversicherung derer, die hier nie eingezahlt haben und nie einzahlen werden. Weil sie wissen, dass sie in 50 Jahren nichts zurückbekommen.
Der Generationenvertrag ist eine Lüge, der kein junger Mensch mehr glaubt. Nicht mal Altersdemente glauben da noch dran.
Klimaneutral per 2040 in Hamburg per 2045 laut Grundgesetz gesamtdeutsch und per 2050 EU-weit. Das sind die Sterbedaten der Industrie in Deutschland. 2040 stirbt die Industrie in Hamburg 2045 deutschlandweit 2050 europaweit. Und dann? Geburtsjahr 2020. Wo verdienst du dann bis 2090 deine Brötchen? Geht nicht wegen ist nicht.
Geburtsjahr 2000. Du bist 40, wenn die Industrie in Hamburg stirbt. Du bist 45, wenn die Industrie in Deutschland stirbt. Du bist 50, wenn die Industrie in der EU stirbt. Und dann? Wer nimmt dich noch mit fuffzig? Wo willst du dann unterkommen, wenn alle abhauen müssen, um zu überleben? Besser, du gehst gleich. Wenn diese Fluchtwelle aus Europa losgeht, dann werden alle anderen komplett dicht machen. Die werden nicht so luschig sein wie Deutschland und die Europäer. Die werden Dich ersaufen lassen, an der Grenze abfangen oder abknallen, Dich mit dem Fallschirm über dem wirtschaftlich und gesellschaftlich zerstörten Deutschland und Europa abwerfen. Auch ohne Fallschirm, wenn du Pech hast. Die fackeln nicht lange, wenn denen die nutzlosen Armutsdeutschen und Armutseuropäer lästig werden.
Deshalb, fürsorgliche Eltern und Großeltern helfen ihren Nachkommen, sich rechtzeitig außerhalb von Deutschland und der EU ein neues Leben aufzubauen und sich für die Zukunft zu rüsten. Die Blauen können zwar noch den Schaden begrenzen. Aber 32 Jahre der Landesvernichtung durch Euro, EU, EZB und 28 Jahren der Energiewende ins Nichts haben bereits so gewaltige Schäden produziert, dass Deutschland nie wieder so leistungsfähig und lebenswert sein wird, wie es am 3. Oktober 1990 war. Es ist wieder Auswanderungszeit, wie im 19. Jahrhundert.
Axel Fachtan
Der Gottesstaat – Ein Kind des Westens
Gehen wir einige Jahre zurück: Schon 1953 sorgten Großbritannien und die USA durch einen gut organisierten Putsch gegen den ersten demokratischen Ministerpräsidenten des Iran, Mossadegh, für ihnen genehme Verhältnisse im Iran. Mossadegh hatte schließlich die Ölquellen verstaatlicht, also musste er weg und der Schah wieder an die Macht.
Der wiederum wurde zu selbständig, wollte mit Alphabetisierung und Industrialisierung das Land verändern. Die Öleinkünfte wurden für den Aufbau einer modernen Infrastruktur eingesetzt und mit Deutschland und Frankreich ein Kernenergieprogramm begonnen – sechs Kernkraftwerke wurden z.B. bestellt. Da musste natürlich was unternommen werden.
Die Regierungschefs Giscard d’Estaing, Jimmy Carter, James Callaghan und Helmut Schmidt arbeiteten da gut zusammen. Im Iran wurden die Massen aufgeputscht, den Schah „ließ man fallen“. Er floh nach Ägypten, starb bald darauf.
Ajatollah Chomeini, in Frankreich im Exil, durfte mit vielen Reden seine Rückkehr in den Iran vorbereiten. Schließlich stellte ihm die französische Regierung noch ein Flugzeug zur Verfügung, damit er im Februar 1979 nach Teheran fliegen konnte, natürlich mit großem Gefolge, bestehend aus Anhängern und Journalisten. Dass er einen Gottesstaat errichteten wollte, war kein Geheimnis. Die Ajatollahs führten ein Steinzeit-Regime ein, über das der Westen sich dann bald empörte. Allerdings hatte Chomeini über die Staatsform im März 1979 abstimmen lassen.
98,57 % der Wähler stimmten für die Islamische Republik, die dann von Chomeini ausgerufen wurde. Dass die 98,57% vom Westen angezweifelt wurden, sollte nicht verwundern.
Über alle möglichen Aktivitäten des Westens im Nahen Osten muss wohl kaum noch was gesagt werden. Im Boden der Länder dieser Region liegen nach aktuellen Schätzungen Ölreserven, die nach heutigen Preisen, Gewinne von mehr als 10.000 Milliarden US-Dollar erwarten lassen. Und da im Gegensatz zu vielen anderen Ländern im Gottesstaat Iran kein „Hurensohn“ zu finden war, musste zu anderen Mitteln gegriffen werden.
Kurze Erklärung: Es wird schon ganz offen von „Hurensohn-Politik“ und „Hurensohn-Strategie“ gesprochen, wenn die US-Außenpolitik gemeint ist. Viele Jahre lang war z.B. Saddam Hussein für die USA ihr Mann am Golf. Ein Diktator, der für die USA gern Krieg führte. Die Einstellung der USA damals wie heute: „Er ist ein Hurensohn. Aber er ist unser Hurensohn!“
Beispiel: 1980 bis 1988 führte der Irak mit Hilfe der USA Krieg gegen den Iran. Edward Peck, 1977 bis 1980 US-Botschafter im Irak, sagte, man habe dem Irak Aufklärungsmaterial geliefert und auch Giftgas: „Damals hielten wir das für eine gute Idee, denn Saddam sollte den Vormarsch des Ayatollah verhindern.“
Das muss nun anders erreicht werden. Da kam dann bald die „iranische Atombombe“, die Unterdrückung der Bevölkerung und ein Satz, der Irans Präsidenten in den Mund gelegt wurde. 2005 hätte Mahmud Ahmadinedschad gesagt: „Israel muß von der Landkarte getilgt werden.“ Die Bundeszentrale für politische Bildung musste die falsche Wiedergabe dieser Äußerung von Irans Präsidenten korrigieren und auch Spiegel online den „Irrtum“ eingestehen. Statt mit „Israel muss von der Landkarte getilgt werden“ wird der iranische Präsident jetzt richtig zitiert mit: „Das Besatzerregime muss Geschichte werden.“
Irans Bevölkerung protestiert immer mehr gegen das Mullah-Regime. Natürlich auch für Frauenrechte, in erster Linie aber wohl für bessere Lebensbedingungen. Denn der iranischen Wirtschaft geht es nicht gut. Sollte niemanden wundern, der weiß, was Sanktionen anrichten können.
Nicht vergessen sind die Folgen der Sanktionen gegen den Irak. Als die damalige amerikanische Botschafterin bei der UNO und spätere Außenministerin, Madeleine Albright, in einer Fernsehsendung gefragt wurde, ob denn die Durchsetzung ihrer Politik den Preis von einer halben Million toter Kinder rechtfertige, wurde dies von ihr bejaht. Wichtig ist eben die Umsetzung der Carter-Doktrin, wonach jede Bedrohung der Vorherrschaft über die Region und ihre riesigen Ölreserven mit Gewalt zu beantworten sei. Deshalb die vielen Militärstützpunkte auch in dieser Region.
Das hält aber auch die EU nicht von Sanktionen gegen den Iran ab. Am Schluss einer Liste von Maßnahmen gegen Einzelpersonen steht dann: „Darüber hinaus soll auch die Liste von Gütern erweitert werden, die nicht mehr aus der EU in den Iran ausgeführt werden dürfen.“ Beim Irak gehörten dazu auch Medikamente und andere lebenswichtige Dinge. Egal, wenn wir doch für Menschenrechte, Unterstützung der iranischen Demonstranten sind. Da stört uns auch nicht die Ermordung des iranischen Generals Soleimani im Irak durch einen gezielten amerikanischen Drohnenangriff. Die Airbase Ramstein spielte wohl eine Rolle beim Angriff auf Soleimani. Der war zwar einer der Kommandeure im Kampf gegen den IS und wurde deshalb wohl von Bush und Obama am Leben gelassen, aber Trump… Der lässt die Israelis einfach so handeln. Im Juni 2025 wollten die USA und der Iran angeblich weiter über das iranische Atomprogramm verhandeln. Dann kam der israelische Angriff. Vermittler Oman verstand und sagte die Gesprächsrunde fürs erste ab. Da muss man doch an 2018 denken: 2015 hatte der Iran im Wiener Atomabkommen nach langen Verhandlungen mit China, Russland, den USA, Frankreich, Deutschland und Großbritannien bereits einmal vereinbart, sein Nuklearprogramm einzuschränken. Trump stieg jedoch 2018 einseitig aus dem Pakt aus und verhängte neue, harte Sanktionen. Hauptsache, es wird von Verantwortung, Sicherheit und Menschenrechten gefaselt. Wobei manchmal auch die deutsche Industrie zu den Verlierern gehört.
Jürgen Möllemann schrieb in seinen Erinnerungen: „Jetzt aber sollten wegen massiver Interventionen der USA und Israels Verträge auf Eis gelegt werden, die Deutschland und der Iran noch zu Zeiten des Schahs geschlossen hatten. Weil die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel ihre Monopolstellung als Atommächte nicht verlieren wollten, wurde Deutschland vertragsbrüchig. Der Iran zahlte, die USA und Israel intervenierten, wir brachen die Verträge, und beschädigten damit den Ruf Deutschlands weit über die Grenzen des Iran hinaus. […] Obwohl der Iran anbot, sich allen gewünschten internationalen Kontrollen zu unterwerfen, waren Washington und Jerusalem von ihrem Veto nicht abzubringen.“
Sanktionen oder Krieg, es trifft immer die Bevölkerung. Wadephul nennt den Iran zwar ein „Unrechtsregime“, aber zu Trumps militärischen Drohungen sagt er nur: „Niemand braucht einen neuen weiteren Konflikt, aber das iranische Regime muss wissen, dass es sein Verhalten nicht so fortsetzen kann.“
Wenigstens gießt er nicht noch Öl ins Feuer und ruft zu weiteren Protesten im Iran auf. Das tut z.Zt. Reza Pahlavi, der Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Er ruft Demonstrierende dazu auf, die Stadtzentren des Landes zu besetzen, und erklärt, er bereite sich auf eine baldige Rückkehr in den Iran vor. Er wie auch andere Politiker im Exil und Medienleute tun sich leicht, lauthals zu brüllen und aufzuwiegeln – sie sollten nicht vergessen, wie brutal das Mullah-Regime gegen Gegner vorgeht. Vermutlich bleiben solche Leute oft im sicheren Ausland und versuchen dann nach eventuellem Umschwung im Lande ans Ruder zu kommen.
Ich hoffe nur, dass die mutigen Demonstranten nicht auf Trumps Versprechungen reinfallen. Die USA haben da nur selten ihr Wort gehalten. Bestes Beispiel: Im Golfkrieg von 1991 hatte US-Präsident Bush sen. die Schiiten zum Aufstand gegen Saddam aufgerufen. Doch die Rebellen bekamen keine Hilfe von der US-Armee, und Saddam nahm grausame Rache an den Schiiten.
Nochmal zu Sanktionen: Ein Muster sollte mal gesehen werden: Will ein Staat nicht so, wie die USA das wollen, finden sich bald Gründe für Sanktionen. Das schwächt die Wirtschaft, trifft die Bevölkerung, es kommt zu Demonstrationen, mit dem inneren Frieden ist es bald vorbei. Dann wird entweder eine Gruppe unterstützt oder es kommt zum direkten militärischen Eingreifen, z.B. Venezuela.
2015: erste Sanktionen unter Obama wegen „außergewöhnlicher Bedrohung für die nationale Sicherheit und Außenpolitik der Vereinigten Staaten“. – 2016: Sanktionen werden verlängert. – 2017: Trump verschärft die Strafmaßnahmen – 2017: Auch die EU greift zu Sanktionen – 2018: USA ziehen Daumenschrauben weiter an – 2019 nimmt Trump die wichtigste Einnahmequelle Venezuelas ins Visier: die Ölindustrie. Seit Ende Januar darf zwar weiterhin Öl aus Venezuela eingekauft werden, die Zahlungen müssen jedoch auf Sperrkonten erfolgen, das Auslandsvermögen wird eingefroren. Die Strafmaßnahmen sollen in Kraft bleiben, bis es „eine Übergangsregierung oder demokratisch gewählte Regierung“ gebe. Den Rest kennen wir.
Irmgard Sturm
Mehr und länger arbeiten?
In Deutschland wird derzeit mal wieder über eine Verlängerung und Intensivierung der Lebensarbeitszeit diskutiert. Warum aber sollen Arbeitnehmer mehr arbeiten? Wir haben gegenwärtig über 3 Mio Arbeitslose (vermutlich ist diese Zahl noch geschönt). Sollte nicht darüber gesprochen werden, warum dies so ist? Gibt es keine Arbeitsplätze in Industrie und Handwerk? Oder genügen die Abschlüsse unseres Bildungssystems nicht den Anforderungen der angebotenen Arbeitsplätze? Und natürlich stellt sich auch die Frage nach den angepriesenen Fachkräften der Migrationswelle. Aber diese Fragen diskutieren weder Politik noch „Experten“ wie Fratzscher.
Dass sich – endlich – Vertreter der Wirtschaftsverbände kritisch zu Wort melden, kann vielleicht der Beginn einer sachlichen Debatte sein. Zum Sachstand gehört, dass Deutschland die älteste Erwerbsbevölkerung in der EU hat. Fast jeder vierte Beschäftigte ist heute zwischen 55 und 64 Jahre alt. (Stat. Bundesamt 2024). Kurz, ältere Arbeitnehmer (in der Regel gut ausgebildet) müssen nicht zum Arbeiten angehalten werden. Vielleicht aber jüngere Generationen. Der Publizist Alexander Wendt wies kürzlich darauf hin, dass die Beschäftigtenzahl gesunken ist, obwohl die Nettozuwanderung seit 2015 im siebenstelligen Bereich liegt. Es wird wohl eine Lebenslüge der Grünen und ihrer Gesinnungspartner bleiben, dass ausländische Fachkräfte die Renten der Deutschen sichern. (Göring-Eckardts Rente ist sicher geschenkt.) Aufschlussreich ist Wendts Blick auf verschiedene Bereiche: „Im privatwirtschaftlichen Bereich sank die Zahl der Arbeiter und Angestellten innerhalb eines Jahres um 210.000 auf 33,6 Millionen. Einen Zuwachs gab es nur im öffentlichen Sektor einschließlich des zumeist öffentlich finanzierten Gesundheitsbereichs, und zwar um 205.000. Nur ein einziger Bereich steigert sich seit einem Jahrzehnt ungebrochen, während der Corona-Jahre genauso wie in den mittlerweile drei Rezessionsjahren: der Staatssektor. Der öffentliche Dienst kam 2015 noch mit 4,695 Millionen Angestellten und Beamten aus, 2025 drängelten sich hier 5,38 Millionen. Und diese Zahlen erfassen nur den Kernbereich. Zum sogenannten zweiten öffentlichen Dienst, dem Schattenbereich der ganz oder teilweise steuergeldfinanzierten NGOs, existieren keine zuverlässigen Zahlen.“
Man muss nicht BWL studiert haben, um zu erkennen, dass der aufgeblähte Staat und seine „Schattenarmee gegen rechts“ (oder „Haltungsindustrie“) einen stets wachsenden Teil der Ergebnisse der wertschöpfenden Produktion verschlingt. Woraus sich eine weitere Frage ergibt: Seit Jahr und Tag predigen Bund und Länder (auch MP Woidke „verkauft“ diese Geschichte), dass die Bürokratie abgebaut werden solle. Mal mit verbesserter Digitalisierung, jetzt mit KI. Was aber zur Freisetzung von Staatspersonal, welches dringend im „Kampf gegen rechts“ benötigt wird, führen würde. Deshalb nicht ernst zu nehmen (s. die vorgenannten Zahlen). Aber wie wäre es mit der konsequenten Durchsetzung des Leistungsprinzips in den vielen Amtsstuben? Wie sehen dort die Leistungsparameter aus? Ich bin mir sicher, ohne Beweise zu liefern, dass ein „Typ Javier Milei“ tatsächlich Bürokratie abbauen würde. Wenn dann die freigesetzten Amtsdiener andere Arbeitsplätze besetzen; muss dann immer noch mehr gearbeitet werden?
Fazit: Ich halte die Diskussion über „die Deutschen müssen mehr arbeiten“ nicht nur für sachlich falsch, sondern sehe sie auch als moralische Herabwürdigung der vielen älteren Arbeitnehmer. Wenn es Merz und Co. um die Durchsetzung des Leistungsprinzips gehen sollte, dann empfehle ich, mal im Bundeskabinett zu starten.
Dr. Klaus Dittrich
Unschuldig verurteilt
Am 15.07.2024 stand meine Tochter auf der Baustelle Am Walde 5 in Birkenwerder, um Betonteile zu entladen. Ein zweiter LKW kam zur Baustelle über eine andere Straße. Da ein PKW im Kreuzungsbereich parkte, kam der LKW nicht vorbei und riss sich dabei an einem Baumstumpf den Tank auf. Es lief Diesel aus. Der LKW hatte zwei Tanks die durch eine Leitung verbunden waren.
Meine Tochter ging dort hin. Der Einsatzleiter der Feuerwehr wollte den Riss im Tank mit einem Holz schließen (Schwachsinn). Statt die Verbindungsleitung zu trennen, ließ er beide Tanks leerlaufen. Meine Tochter sagte, schneidet doch die Tankbänder durch und kippt den Tank an. Sie ist in meinem Fuhrbetrieb großgeworden und sie war sechs Jahre beim Bund im Transportbataillon.
Der Einsatzleiter war in seinem Ego so verletzt, dass er geblökt hat, wer sie sei. Die Polizei war dann auch vor Ort. Meine Tochter ging zum LKW zurück. Der Einsatzleiter muss etwas zur Polizei gesagt haben, woraufhin die Polizei zu meiner Tochter ging. Sie stand am LKW, der noch eine Palette draufhatte. Sie haben dann meine Tochter angeblich bei einer Verkehrskontrolle kontrolliert! Sie stand auf der Baustelle. Sie hatte sich im Januar einen Fuß gebrochen, dadurch hat sie noch gehumpelt. Dieses hat der in seinem Ego verletze Einsatzleiter der Feuerwehr zum Anlass genommen, um der Polizei – auf Grund des Humpelns meiner Tochter – eine Lüge zu erzählen. Dass sie betrunken wäre. Nur darauf hin wurde sie kontrolliert. Es war an diesem Tag sehr heiß. Sie musste pusten, da nichts angezeigt wurde, musste sie viermal ins selbe Röhrchen pusten, da diese Uniformierten zu faul waren, ein neues zu holen. Da durch das mehrmalige Pusten ins selbe Röhrchen, ein ganz minimaler Wert angezeigt wurde, hat man sie auf Drogen getestet, negativ! Daraufhin haben sie einen zweiten Wagen angefordert mit einem Polizisten, zwecks Durchsuchung.
Da es sehr heiß war, hat der eine ihr verboten zu trinken. Da kann der Kreislauf zusammenbrechen. Der eine hat nicht einmal seine Sonnenbrille abgenommen.
Um sich nicht zu blamieren, wurde meine Tochter mit zum Revier nach Oranienburg genommen. Dort wurde ihr auf dubiose Weise Blut abgenommen. Die Röhrchen wurden von der „Ärztin“ nicht beschriftet – wie vorgeschrieben mit Aufklebern, sie ging mit den Proben weg und das war‘s.
Jetzt haben wir auf einen Anhörungsbogen der Polizei gewartet, da kam nichts, gar nichts. Erst fast zum Jahresende kam auf einmal ein Strafbefehl. Das ist wohl jetzt die neue Masche der Polizei!?
Blutproben müssen innerhalb 24 Stunden untersucht werden, das hat mir mein Hausarzt auch nochmal bestätigt.
Diese Blutproben wurden erst nach 10 Tagen untersucht. Das hat meine Tochter schriftlich von der Staatsanwaltschaft. Was hat man damit gemacht? Am 15.07.2025 war Verhandlung in Oranienburg. Die Richterin war befangen und voreingenommen. Das war mein Eindruck. Als ehemalige Krankenschwester müsste sie wissen, wie schnell Blutproben untersucht werden. Ich war mit im Saal. Diese Richterin hat nicht gefragt, wie die Kontrolle und warum diese stattfand.
Als Zeugen wurden die Polizisten befragt. Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus. Es gab noch zwei Zeugen von der Baustelle!? Die haben aber nur gesehen, dass meine Tochter gehumpelt hat. Sie wurden von der Polizei befragt. Laut Richterin haben sie noch mal ausgesagt, und eine zweite Aussage würde zum Nachteil meiner Tochter ausfallen. Also steht für mich fest, dass die beiden Kranfahrer und der Monteur unter Druck gesetzt wurden. Denn die beiden haben gar nichts gesehen, weil es nichts gab, lediglich Asthmaspray, das sie schon seit 40 Jahren nimmt, und Medikamente wegen des gebrochenen Fußes. Da dürften alle, die Asthmaspray nehmen, kein Auto, Motorrad oder Rad fahren.
Diese Richterin hat erst gar keine Tatsachen zugelassen, sie hat meine Tochter vor die Wahl gestellt, sie nimmt das Urteil an oder es zieht sich über fast zwei Jahre hin. Das ist für mich Erpressung. Führerschein adé.
Hier wurde aus Zusammenwirken von Medikamenten etwas hervorgezaubert, was keiner nachvollziehen kann, nicht ein Arzt weiß, wie Medikamente miteinander wirken. Es ist einfach unglaublich, wie heute Menschen erniedrigt und diskriminiert werden, sogar in den Ruin getrieben werden von Leuten die meinen, Macht über andere ausüben zu können und damit auch noch durchkommen.
Da sitzt in Strausberg im Straßenverkehrsamt eine Frau, die LKW-Fahrer und andere diskriminiert, die den Führerschein verlängern wollen, die Unterlagen von zugelassenen Ärzten – ja selbst von Richtern – nicht anerkennt, weil sie meint, es zu können. Diese Frau ist dafür schon bekannt.
Es ist in dieser sogenannten „Demokratie“ erniedrigend und entwürdigend, dass Menschen, denen ein Fehler passiert ist, zur MPU auch als Unschuldige müssen. Es stellt sich die Frage, wer wirklich dorthin muss. Hier hat man mutwillig ein Leben zerstört, um sich als „Beamte“ nicht zu blamieren. Es ist einfach unglaublich, was sich diese „Menschen“ herausnehmen. Sie gehören aus dem Dienst entfernt. Hier werden Unschuldige verurteilt. Wer kann helfen? 0152-22474566
Manfred Handke
Unterwürfigkeit
Da fühlt man sich doch echt beschämt, von dieser in einigen von uns hausenden Hosenscheißermentalität. Und auch geradewegs von denen, die hier bei uns das Sagen haben. Die sich demütig wie kleine Kätzchen immer gleich in den Dreck werfen und auf den Rücken rollen, wenn sie sich ihrem trump‘schen Herrgott unterwerfen. Denn anstatt ihm mal kräftig in seinen arroganten Allerwertesten zu treten, krauchen sie ihm zu seiner Freude in der gleich gearteten Unterwürfigkeit auch noch ganz tief hinein. Ohne sich zu schämen! Und das mit ansehen zu müssen, macht einen selber nicht nur wütend, sondern wird auf Dauer auch unser Todesurteil sein – das unserer Werte und Europas! Denn wenn uns dieser ständig drohende Widerling nur dann akzeptiert, wenn wir ihm alles durchgehen lassen und nach seiner Pfeife tanzen, dann ist diese Beziehung doch nichts wert. Und weshalb wir dann auch total verblödet sein müssten, unsere Versprechen einzuhalten, in Amerika 600 Milliarden zu investieren und für 700 Milliarden Rüstungsschrott zu kaufen. Denn Handel kann man auch mit anderen Ländern treiben!
Und wenn unsere Politiker zu blöd sind, das zu kapieren, dann brauchen wir dringend neue Wahlen! Denn sich von ständig vorführen zu lassen, ist doch echt das Letzte, was man braucht. Und weil sich bei diesem Typen auch alles nur um Macht und um Habgier dreht, hat er neben Deutschland auch 60 anderen Staaten angeboten, im „Friedensrat“, der Gaza betrifft, für jeweils eine Milliarde dabei sein zu dürfen. Billiger wäre ja auch geschenkt! Und wer hierbei nicht spurt, der wird dann in trump‘scher Manier auch sofort wieder abgewertet und bedroht. Und worüber uns „der Franzose“ auch schon ein Lied zu singen wüsste. Doch um wirklich gehört zu werden, fehlt ihm noch immer der europäische Chor. Der aber leider nur tanzen kann.
B. Ringk
Licht ins Dunkle!
Sehr geehrter Herr Hauke und Knaupp,
ich bin immer wieder begeistert, wenn ich in Brandenburg noch echte Zeitungen finde, wo man sogar Fragen stellen kann und andere Meinungen vertritt.
Man stellt fest: wo das noch möglich ist und dem Bürger die Möglichkeit gegeben wird, seine Gedanken zu äußern, entwickeln sich spannende Gedankengänge und Erkenntnisse, wenn noch Wissen zusammengetragen wird.
Ich bin einer der Initiatoren des Bürgerforum in Cottbus und wir mühen uns sehr, trotz geballten Widerstandes, den bürgerlichen Debattenraum für alle Themen, welche uns belasten, zu öffnen.
Leider bleibt es oft bei der bürgerlichen Meinung, die oben müssen doch irre sein. Leider verfolgen sie einen klaren Plan. Finanziert oder erpresst. Genau wie es in den USA abläuft.
Auf einer Friedensveranstaltung habe ich Ihre Zeitung in die Hand bekommen und bin immer auf der Suche nach Menschen mit Rückgrat.
Herr Knaupp hat leider auch nur gute Fragen gestellt. Uns fehlen leider die guten Antworten. Aber dazu bedarf es Wissen und genau das fehlt den Bürgern. Sie sind nicht dumm und sie schlafen auch nicht, aber ohne Wissen kann man keine richtige Entscheidung treffen.
Verbrecher werden durch Licht abgeschreckt. Das weiß jeder. Gleiches gilt für die oben. Das Wissen in der Bevölkerung wäre dann das Licht.
Lutz Prast
Alle Jahre wieder
treffen sich Superreiche und Globalisten auf dem WEF im schweizerischen Davos, um darüber zu beraten, wie sie ihre imperialen Machtbereiche/Machtansprüche verteidigen und ausdehnen können. Durch exorbitante Teilnahmegebühren wird „Otto Normalverbraucher“ außen vorgelassen, bestenfalls macht man sich Gedanken darüber, wie man ihn als Steuerzahler noch mehr schröpfen und ihn um seinen Privatbesitz bringen kann. Der WEF-Slogan lautete schon im Jahre 2016: „Du wirst nichts besitzen und glücklich sein“ – der diesjährige: „Ein Geist des Dialogs“.
Zu den Rednern gehörten US-Präsident Trump, der kanadische Premierminister Carney und Bundeskanzler Merz, der auf Einladung von Larry Fink (BlackRock-Chef und Co-Präsident des WEF-Präsidiums) vor Ort war – sicher ein Ausdruck alter Verbundenheit! Aus ihren Reden einige bemerkenswerte Aspekte.
Trump-Rede:
• Er wiederholte seine berechtigte, bereits in der Sicherheitsstrategie geäußerte Kritik an Europa bez. Migrations- und Energiepolitik sowie bez. Meinungsfreiheit. Die EU ist für ihn eine Vereinigung schwacher Nationen.
• Die neue US-Verteidigungsstrategie orientiert sich auf eigene Interessen, zunächst vorwiegend regional begrenzt. Europa soll sich selbst verteidigen.
• Grönland soll (zunächst!) nicht gekauft werden. Im Deal mit NATO-Generalsekretär Rutte bekommen die USA wieder mehr Stützpunkte auf der Insel und dürfen Grönland ökonomisch ausbeuten. Im Gegenzug wird von den angekündigten Strafzöllen gegen einzelne, aufmüpfige EU-Staaten abgesehen.
• Da sich die UNO zu schwach bei der Vermittlung internationaler Konflikte zeigt(e), ist ein sog. Friedensrat nötig, der dann auch sogleich gegründet wurde. In diesem Rat hat Trump die absolute Macht und das alleinige Vetorecht. Er ist Vorsitzender (auf Lebenszeit!) und entscheidet, wer Mitglied wird. Bisher hat er Einladungen an 60 Länder verschickt (davon haben 26 sofort zugesagt). Der Rat soll angeblich nicht die UNO ersetzen!
Carney-Rede:
• „Wir wussten, dass die Geschichte der regelbasierten internationalen Ordnung teilweise falsch war“ und deshalb der Aufruf an die liberalen Demokraten, sich von der regelbasierten Weltordnung zu verabschieden, da die Geopolitik der Großmächte keinen Beschränkungen mehr unterliegt.
• Einhaltung der UN-Charta ist geboten, da schon seit längerem das Völkerrecht je nach Identität des Opfers oder Täters unterschiedlich angewendet wird (Doppelmoral!). Das Völkerrecht ist weitgehend tot.
• Mittelgroße Mächte müssen zusammenhalten und sich nicht der Willkür der Großmächte unterwerfen.
• Grönland verdient Solidarität – weil die europäischen Vasallen der USA, die bisher bedingungslos deren Stellvertreter- und Wirtschaftskriege mittrugen/mittragen, befürchten müssen, selbst Opfer der US-Gewaltpolitik zu werden.
Merz-Rede:
• Nicht die USA, sondern Russland und ein wenig China seien gefährlich für Grönland. Eine tolle Kehrtwende von ihm (kennt man aus Deutschland!). Trump sei auf dem „richtigen Weg“ und die europäischen NATO-Staaten sollten ihm dabei helfen, militärisch der russischen Bedrohung entgegenzutreten!!
• Europa muss sich selbst verteidigen können. Dazu sind Investitionen in die Sicherheit, eine Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und Geschlossenheit nötig. Deutschland investiert 500 Mrd. Euro in die Infrastruktur und wird in den nächsten Jahren schrittweise der Trump-Forderung nachkommen, jährlich 5% seines BIP zur NATO-Finanzierung beizutragen (die 5% entsprechen ca. 40% des Haushaltsbudgets!!).
Zwei bedeutsame Ergebnisse der WEF-Tagung:
1. Präsident Trump ist mit seiner Vereinnahmung Grönlands durchgekommen. Zwar (noch) nicht militärisch, aber seine Drohkulisse hat die europäischen NATO-Länder ungeheuerlich verängstigt. Um militärische Stärke und Solidarität mit Grönland zu zeigen, wurden drei Tage vor Tagungsbeginn 13 (oder 15?) Bundeswehrsoldaten nach Grönland geflogen. Diese sollten sich auf Einladung Dänemarks an einer internationalen Erkundungsmission beteiligen. Das erzürnte den amerikanischen Präsidenten, der beteiligten Ländern mit Strafzöllen drohte. Schnell verließen die deutschen Soldaten bereits nach 44 Stunden (davon 29 Dunkelstunden!) wieder die Insel – war denn wohl so eine Art Wandertag der Bundeswehr?! Am Ende sind die europäischen NATO-Länder sehr froh, eine Spaltung der NATO verhindert zu haben, auch BK Merz, der in Russland die größte Gefahr für die Welt sieht. Vielleicht sollte er mal zum Optiker gehen?!
2. Mit der Gründung eines sog. Friedensrats will Trump die von ihm ungeliebte UNO entmachten, Russland und China ausmanövrieren (die in dem/seinem Rat kein Vetorecht mehr haben) und den westlichen Kolonialismus erneuern (jüngstes Beispiel ist Venezuela, Kuba u.a. sollen folgen). Mit diesem „Friedens“rat soll die multipolare Weltordnung zertrümmert werden. Nehmen Russland und China seine Einladung an, was sehr unwahrscheinlich ist, entmachten sie sich selbst. Unfolgsame Länder, wie z.B. Dänemark, Kuba und Iran, werden nicht eingeladen; bereits eingeladene Länder, wie Kanada, wieder ausgeladen und ihnen Handelsbeschränkungen (z.B. mit China) auferlegt.
Angesichts der ruinösen deutschen Innen- und Außenpolitik sagte Ex-Bundeskanzler Schröder kürzlich in einem Interview: „Ich bin in Sorge um die Zukunft unseres Landes.“ Millionen Deutsche, die sich von der Politik abgehängt fühlen, dürften sich dieser Meinung anschließen. Dieses Jahr ist Wahljahr! Carpe diem!
Dr. H.-J. Graubaum
Ärzte im Gefängnis
Gesundheitsministerin Nina Warken erklärte in der Enquetekommission am 29.01.2026 auf Anfrage von Frau Dr. Baum zu Dr. Bianca Witzschel sinngemäß, dass es keine zu Unrecht eingekerkerten Ärzte in Deutschland gäbe. Fein, das wäre prima, allerdings scheint sie als Gesundheitsministerin da eher uni(n)formiert. Deshalb anbei die Adresse einer der laut Warken nicht eingekerkerten Ärztinnen:
Dr. Bianca Witzschel
JVA Chemnitz
Thalheimer Str. 29
09125 Chemnitz
Um Frau Warken etwas auf den aktuellen Stand zu bringen. Leider ist kein Platz zum Abdrucken für die Namen der zu Unrecht mehr als tausend Ärzte, die teils in Gefängnissen sitzen, Berufsverbot bekamen, mit unfassbar hohen Strafen belegt wurden, weil sie sich an das Genfer Gelöbnis hielten und sich dementsprechend ihren Patienten verpflichtet sahen und nicht vordergründig den viel Geld einspielenden Masken oder Bratwürsten. Aus den RKI-Dokumenten ersichtlich: die unsinnigen und von der Politik, dem RKI, dem PEI, der Stiko nachzulesenden übergestülpten Maßnahmen, die diese mutigen Ärzte kritisierten. Dem ÖRR und braven Einheitsgazetten ist das nicht zu entnehmen. Wird schon seinen Grund haben, wie eben auch das Schweigen darüber, was hier mit Menschen geschieht, ohne dass die Bevölkerung es erfährt. Das erinnert übel an schlimme Zeiten.
Der folgende Vorschlag drängt sich auf: Bitte gerne auch Frau Warken anschreiben, über ihren kleinen Irrtum aufklären, die ja mitteilte, dass es solche Fälle nicht gäbe. Ich bin sicher, auch die freut sich über Post – und entsprechende Aufklärung.
Susanne Bauer
Verschwörungstheorie?
Sehr geehrter Herr Hauke,
sehr geehrte Mitarbeiter,
ist der Verdacht einer Verschwörungstheorie bei der Frage gegeben, ob der 1991 in Kraft getretene Zwei-plus-Vier-Vertrag (plus Geheimvertrag?) für Deutschland ein diktierter Suizidvertrag ist? Oder offenbart dieses „Halleluja-Abkommen“ mit den alten Rivalen die simple Erklärung für die unaufhörliche, unfassbare, nationale Selbstvernichtung seit dem 89er Mauerfall?
Denn diese systematische Zerstörung unseres Landes kann m. E. nicht Zufall oder Blödheit sein. Auch gibt es keinen internationalen Vertrag ähnlicher Dimension, ohne einen „nicht öffentlichen Teil“! Ist nachfolgendes Szenario, nach allem, was wir bisher erleben mussten, so unwahrscheinlich?
Denn anders als jüngst kolportiert wurde, begann die echte Zeitenwende bereits nach dem Zusammenbruch und der Zerschlagung des ehemaligen Ostblocks. Von da an ging es – und nicht nur national – nur bergab!
Zu dieser Zeit taumelten die traumatisierten Ostdeutschen im Reise-, Konsum- und Schmuddelsex-Fieber oder gierten einem „Job“ oder lukrativem Finanzdeal nach. Dieses lethargische Chaos während des ostdeutschen Supergaus, war das geeignete Testfeld für einen noch größeren Rückbau – und zwar einer gesamtdeutschen „Einheits-Insolvenz“!
Die „Brüder“ und „Schwestern“ nutzten derweil ihre Chance und Galgenfrist, um sich scham- und hemmungslos an dem Eingemachten im Siegesrausch zu mästen. Nun aber ist ihre „goldene“ Zeit auch vorbei. Jetzt wird der Niedergang planmäßig (?) durchexerziert – und zwar „wiedervereint“!
Die spürbaren, negativen Auswirkungen der Zersetzung in Politik und Wirtschaft werden zurzeit noch mehrheitlich getragen. Zweifellos spielt die angeborene deutsche „Michelhörigkeit“ und die staatsmediale Dressur durch Desinformationen, Hetze und Lüge eine große Rolle. Doch das Kartenhaus der mit gezinkten Karten exekutierten Falschspieler wackelt gehörig – eine AfD ist nur das Symptom!
Auffällig, ja fast offensichtlich ist die nahtlos, ineinandergreifende und systematische, aber stets dezentral dosierte Zerstörung unserer Republik. Diese asymmetrische, fortlaufende Selektion all unserer Lebensadern lässt an mit Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit bloßen Zufall und selbst Korruption und Unfähigkeit ausschließen. Offensichtlich ist zweifelsfrei ein System vom System zu erkennen – also „gesichert“ ein Vorsatz!
Auch willige Helfer und Verräter im eigenen Nest gab es bekannter Weise zu jeder Zeit und in jedem Regime.
Die eventuelle Frage, wer die Initiatoren und Nutznießer unseres sich immer nähernden Staatskollapses sind, schließt selbstredend auch die Antwort ein.
Davon ausgehend, dass es nicht normal ist, sich selbst so bewusst zu zerstören, ist nicht auszuschließen, dass die sog. Wiedervereinigung Deutschlands (ausgeklügeltes?) Todesurteil ist!
Manfred Nickel
Wie lange noch?
Wie lange wollen wir die Ukrainer eigentlich noch für uns bluten lassen? Es ist nicht mehr zu ertragen, wie sich unsere Außenpolitiker in Solidaritätsbekundungen mit der Ukraine ergießen; wie sie in unzähligen Runden Verhandlungspositionen ausloten, die Putin nur ablehnen kann und wie sie unseren Wohlstand durch irrsinnige Verschuldung für Militarisierung aufs Spiel setzen. Dabei wäre eine Beendigung des Krieges einfach zu erreichen. Den wesentlichen Teil des umstrittenen Donbass haben die Russen bereits besetzt und werden ihn auch nicht mehr hergeben. Worum streiten sich die Parteien also eigentlich noch? Um die wenigen Prozente der Oblast Donezk? Ist es das Wert, sich die gesamte Infrastruktur in Asche Bomben zu lassen und hunderttausende Traumatisierte zu hinterlassen? Würde es Trump, Merz und Co. tatsächlich um die Menschen in der Ukraine gehen, hätten sie nach vier langen Jahren Krieg längst einen Frieden mit Putin geschlossen. Einen Beschluss der Nato über die zukünftige Neutralität der Ukraine, damit Putin etwas Schriftliches hat (im Gegensatz zu dem Versprechen, die Nato nicht nach Osten zu erweitern), dazu eine Zusicherung, keine Nato-Infrastruktur in die Restukraine zu verlegen und basta. Mehr als eine neutrale Pufferzone zwischen Ost und West will Putin nicht. Das sagt er seit 20 Jahren. Und wer das nicht verstanden hat, der will es nicht verstehen.
Die sog. Experten, die uns weismachen wollen, Putin wolle das Baltikum oder halb Europa ins Russische Reich eingliedern, mindestens aber die gesamte Ukraine auslöschen, wissen es ganz sicher besser. Weder militärisch noch politisch wäre ein solches Szenario für Putin dauerhaft aufrechtzuerhalten. Das ganze Gerede von imperialistischen Bestrebungen im Kreml soll lediglich verschleiern, wer die eigentlichen Provokateure und Kriegstreiber sind. Spätestens seit der Rede des kanadischen Premierministers Mark Carney in Davos wissen wir, dass die USA und ihre Nato-Vasallen ohne Rücksicht auf irgendwelche Interessen anderer oder etwa des Völkerrechts agieren und schon immer agiert haben. Hatten die Russen also doch Recht, wenn sie die Ausweitung der Nato, den militärischen Arm der USA, als Bedrohung ansahen? Wer mit Blick auf den letzten unprovozierten völkerrechtswidrigen Angriff der USA gegen Venezuela immer noch meint, wir seien auf der Seite der Guten, der ist nicht nur naiv, sondern aufgrund der jahrzehntelangen Nato-Indoktrination nicht mehr fähig, überhaupt ein objektives Urteil zu fällen. Carney hat Recht, wenn er sagt, die mittleren Mächte müssten sich nun zunächst ehrlich machen. Dazu gehört erstens, die Vorgeschichte des Ukrainekrieges objektiv zu bewerten und zweitens, das Eingeständnis, dass der Westen die Fähigkeiten der Russen falsch eingeschätzt hat. Mit Sanktionen war Putin nicht – wie angenommen – kleinzukriegen. Hätten wir mal auf Sun Tzu gehört. Von dem antiken chinesischen Militärstrategen („Die Kunst des Krieges“, ca. 5. Jahrhundert v. Chr.) wissen wir, dass Wissen über sich selbst und den Feind für den Erfolg entscheidend ist: „Wer den Feind und sich selbst kennt, braucht hundert Schlachten nicht zu fürchten; wer sich selbst kennt, aber nicht den Feind, wird für jeden Sieg eine Niederlage erleiden.“ Offenkundig kennen wir uns in dem so friedfertigen Westbündnis nicht einmal mehr selbst. Die Schlussfolgerung aus dem „Ehrlichmachen“ liegt mit Blick auf den in Deutschland und Europa durch irrsinnige Schulden bevorstehenden Wohlstandsverlust auf der Hand. Leider können wir nicht mit einer realistischen Einsicht unserer Politiker rechnen. Dazu hat die Koalition der Willigen bereits zu viel investiert. Es ist zu befürchten, dass der Konflikt mit Russland bis zum bitteren Ende fortgeführt werden wird. Und wir – die Bevölkerungen der europäischen Länder – sind es, die bezahlen. Der Abbau des Sozialstaates – der im Falle eines fortgeführten Konfliktes mit Russland noch das geringste Übel sein wird – ist in CDU-Kreisen mehr oder weniger bereits beschlossene Sache. Und die größte Oppositionspartei des Landes schweigt. Warum sollte sie auch etwas dazu sagen, vertritt sie doch ebenso die Interessen des Großkapitals, des Adels sowie des Militärs. Was den Abbau lang erkämpfter Arbeitnehmerrechte anbelangt, bläst die AfD in das gleiche Horn wie die CDU. Ihr Schweigen zu den großspurigen Vorschlägen der CDU zu einer Erhöhung des Renteneintrittsalters, der Abkehr von der 40-Stunden-Woche und vieler weiterer Leckerlies für die Großbourgeoisie, geschieht lediglich vor dem Hintergrund, sich vor den anstehenden Wahlen nicht noch ein Eigentor zu schießen. Im Übrigen ist es auch der AfD ein besonderes Anliegen, Deutschland wieder zu einer militärischen Großmacht aufzurüsten, koste es, was es wolle. Alice Weidel war die erste in Deutschland, der die Sabber lief, bei den seinerzeit utopisch klingenden Vorschlägen zu einer Erhöhung des Militäretats auf 5% des BIP.
Vergessen wir bei all dem Gerede von Panzern, Drohnen und Raketen nicht Tschechows Gesetz: „Wenn im ersten Akt ein Gewehr an der Wand hängt, wird im dritten Akt damit geschossen.“ Der Dritte und damit wohl letzte Weltkrieg ist zwar noch nicht voll entbrannt, aber er schwelt bereits. Und nur wir sind es, die dem Chauvinismus und der Russophobie etwas entgegensetzen können. Wer in Europa auf Militarisierung, Abbau des Sozialstaates und einen massiven Rückbau von Arbeitnehmerrechten setzt, ist kein Demokrat, sondern der wahre Feind des Volkes. Wir sollten wieder mehr Bob Marley hören: „Get up and stand up for your right!“ Viel Zeit bleibt nicht mehr.
Vittorio Deregibus
Eine tiefe Verbeugung
Lieber Herr Knaupp,
hier bedankt sich eine treue Leserin sehr für Ihre wunderbaren Kolumnen!
Habe im Januar Ihr Buch „So gesehen“ in Erkner gekauft und allabendlich gelesen. Was Sie wunderbar formulieren, spricht mir aus der Seele, und man kann sich nochmals an Sachen erinnern, die mich ebenso ratlos machten wie Sie. Was wird aus meiner Heimat, in der ich mich seit fast 73 Jahre befinde? Die Zukunft macht mir Angst, obwohl es mir gutgeht und wir im Jahr 2025 unsere Traumwohnung beziehen durften (zu einer tollen Miete). Mehr will ich zu den Zuständen nicht äußern, denn man weiß ja nicht, wer so alles mitliest.
Morgen ist wieder „Zeitungstag“, und als erstes lese ich den Knaupp! Alles Gute für Sie und Ihre Familie, bleiben Sie recht gesund und weiterhin kritisch, denn wir brauchen Sie und Herrn Hauke mehr denn je! Herzliche Grüße aus Köpenick.
Manuela Windt
Schulbildung das A und O fürs Leben
Für Kinder ist es oft schwierig zu begreifen, dass sie nicht für die Lehrer, sondern für sich selbst lernen. Die Kleinen haben schon Vorstellungen, was sie später einmal werden wollen. Aber es ist ein weiter Weg bis dahin, und sicherlich ändern sich die Berufswünsche noch mehrmals. Also heißt es, in der Schule loslegen. Und da fängt die Schwierigkeit schon an.
Ich gebe unserer Enkelin Nachhilfeunterricht. Sie sieht oftmals nicht die Notwendigkeit zum Lernen. In der ersten Klasse ging das noch. Alles war neu und spannend. Wichtiger die Freundinnen.
Ab der 2. Klasse wurde es schwieriger: Wörter und kleine Sätze schreiben.
Die Kinder durften aber anfangs schreiben, wie sie sprechen. Da wurde schnell mal aus Sport „Schport“ oder aus wohnen „wonen“. Das Ende vom Lied: es ist schwer so etwas wieder abzugewöhnen.
Jetzt, in der 3. Klasse ist es nicht viel besser. Ein Vater erzählte mir, es ist nicht so schlimm, Hauptsache die Lehrerin kann es lesen und verstehen. Und dann wundern wir uns, wenn wir in der Pisa-Studie ganz hinten sind. Was soll das?
In Mathematik nicht viel anders.
Ich habe Übungshefte für die 3. Klasse bestellt. Solche Aufgaben, die in diesem Heft sind, haben sie noch gar nicht. Gott, wie soll das weitergehen? Mir wird ganz schlecht dabei.
Woran liegt es? Lehrermangel, zu viele Klassen von a bis g. Quereinsteiger, die selbst nicht wirklich die deutsche Sprache beherrschen. Vielleicht ist es dem Bildungsministerium noch nicht aufgefallen, was hier alles schiefläuft. Verblöden wir Deutschen langsam?
Genauso könnte ich das Gesundheitssystem auseinandernehmen. Wer kommt auf diese Idee, dass die Bürger ihre Zahnarztkosten selbst bezahlen sollen, Kosten für Medikamente von den Bürgern übernommen werden müssen? Das passt genauso, wie ein Pflichtjahr für Rentner einzuführen.
Oder ehemalige DDR-Soldaten in die Bundeswehr zu verpflichten. Liegt es vielleicht auch an der Bildung? Aber die Alten werden es richten.
Da kann ich nur sagen: es reicht!
Was ist, wenn ich ins Altersheim muss?
Man kann das gar nicht mehr bezahlen. Da hilft nur, vorher den Löffel abzugeben oder lebendig begraben zu werden.
Meine Enkelkinder tun mir jetzt schon leid. Wer weiß, was sie später erwartet. Nur nicht darüber nachdenken.
Danke liebe Regierung, weiter so!
Deutschland an die Wand fahren klappt gut, alles andere nicht.
Ich hätte eine Idee für unsere Politiker, um alles besser zu verstehen. Früher hatten wir einmal wöchentlich den Unterrichtstag in der Produktion. Wäre eine Erfahrung, um nachzuvollziehen, was ein Arbeiter am Tag so leisten muss. Ein Knochenjob, für mehr oder weniger Geld.
Und nicht krank werden. Das bedeutet Arbeitsunwilligkeit oder eher Faulheit. Auch 50- bis 70-jährige Politiker müssten das schaffen. Andere müssen es auch.
Mal auf dem Bau arbeiten bei Wind und Wetter oder im Altersheim ackern und dann über alles Beschlossene nochmal genau nachdenken.
Heidemarie Gräser
Wer braucht die Grünen?
Sehr geehrter Herr Hauke,
Joseph Fischer, ungelernter Studien-abbrecher, Gewalttäter, Beleidiger, Kriegsverbrecher (u.a. Jugoslawien 1999), Wählerbetrüger, für die SPD mehrheitsbeschaffender „Außenminister“ und von seinen Agentenführern gar zum „Professor“ gemacht, wird von den Regierungsmedien gerne „Joschka“ genannt. Das soll die grüne Gallionsfigur sympathischer wirken lassen, obwohl an diesem Typen, der nie in seinem Leben irgendetwas Nützliches geleistet aber unermesslichen Schaden angerichtet hat, absolut nichts Sympathisches ist. Die Masche ist auch von US-Medien bekannt, wo selbst übelste Verbrecher gerne mit Kosenamen bedacht werden: „Bill“ statt William, „Joe“ statt Joseph, „Jimmy“ statt James usw. Das ist durchaus kein Zufall und wird sehr gezielt eingesetzt. Im Fall des „Joschka“ Fischer ist mir noch gut in Erinnerung, wie er von der Springer-Propaganda in allen ihren Zeitungen zeitweilig plötzlich wieder Joseph genannt wurde, weil er sich nicht gegen Gerhard Schröder durchsetzen und Deutschland in den verbrecherischen Irak-Krieg führen konnte. Damals gab es noch ehrenwerte Politiker in der SPD, lange ist‘s her. Als er später wieder spurte, verwandelte er sich in den lieben „Joschka“ zurück. Selten war das Spiel der Mächtigen mit Politik und Medien besser zu beobachten als damals. Und bei Miosga natürlich…
Der untote Joseph Fischer taucht von Zeit zu Zeit in der öffentlichen Debatte wieder auf. So auch jetzt. Nachdem die Grünen unter maßgeblicher Beteiligung von Fischer Deutschland wieder zur weltweiten Kriegspartei gemacht (Jugoslawien, Afghanistan, Mali, Ukraine…) und die deutsche Energieversorgung – also das Rückgrat der deutschen Wirtschaft – zerstört haben, Deutschland außenpolitisch der absoluten Lächerlichkeit preisgegeben und innenpolitisch zersetzt haben (Corona, Zensur, Verfassungsbruch…), möchten sie uns nun zielstrebig in den dritten Weltkrieg führen. Der wird in der Ukraine bereits geprobt und Umwelt- oder „Klima“schutz spielen für grüne Fanatiker plötzlich keinerlei Rolle mehr. Sie fordern immer mehr und immer zerstörerische, umweltvernichtendere Waffen für das Regime in Kiew, setzen auf umweltschädliches Fracking-Gas aus den USA, statt auf sauberes Pipeline-Gas, schäumen, obwohl zugleich Obermoralisten und Zensur-Zuchtmeister, vor wütendem Hass gegen jeden Versuch, ihren absurden Thesen zu widersprechen (Anzeigenhauptmeister Habeck, Baerbock, Göring-Eckardt…), möchten den Bürgern am liebsten alles verbieten, was sie selbst im Übermaß genießen (Luxuslimousinen, Flugreisen, Einfamilienhäuser…). Ich kenne keine aktuelle Partei, die menschenfeindlicher ist als die Grünen. Normale Menschen werden von ihnen ausschließlich als zu vernichtende Schädlinge betrachtet: Umweltschädlinge, Klimaschädlinge, Ressourcenschädlinge. Ein krasses aktuelles Beispiel war das von einer steuerfinanzierten grünen Vorfeldorganisation in Berlin eingeklagte Tausalzverbot trotz Extremwetter. Die Ideologie dahinter ist erschreckend: Sollen sich die Rentner und alle anderen, diese zu verachtenden Schädlinge, doch schwere Knochenbrüche und sonstige Verletzungen zuziehen. Hauptsache es geht den Bäumen gut (denen man aber – grüne „Logik“ – zugleich das lebensnotwendige CO2 entziehen will). Ein anderes Beispiel ist das „Heizungsgesetz“. Sollen die menschlichen Schädlinge doch (er)frieren, Hauptsache in 30 Jahren herrscht schönes Wetter über dem grünen Paradies. Und auch der Anschlag grüner Terroristen auf die Berliner Stromversorgung ist an Menschenverachtung nicht zu überbieten.
Zurück zu Joseph Fischer. Nachdem er uns letztendlich (aus seiner Sicht) erfolgreich die Atomkraft und damit die tragende Säule der Energieversorgung genommen hat, weil sie „umweltschädlich und viel zu gefährlich“ sei, wirbt er jetzt für deutsche Atomwaffen. Die scheinen umweltfreundlich und völlig ungefährlich zu sein. Spätestens damit sollte auch dem fanatischsten Grünen-Wähler ein Licht aufgehen. Dass Grüne begeistert für die Beibehaltung des neuen, von ihnen unter der Ampelregierung erst eingeführten „Majestätsbeleidigungs-Paragraphen“ stimmen, der Politiker rechtlich über alle anderen Menschen stellt, passt da gut dazu. Aber hatte Joseph Fischer nicht einst, unter dem Gejohle seiner Anhänger, den Bundestagspräsidenten, immerhin den zweithöchsten Repräsentanten des deutschen Staates, (folgenlos) als „Arschloch“ beleidigt? Hatte seine Parteikollegin Roth Deutschland nicht (folgenlos) als „mieses Stück Scheiße“ bezeichnet? Grüne Obermoralisten sind, wenn es sie selbst betrifft, ohne jede Moral. Sie bevormunden gerne, leben selbst aber nach ganz anderen Regeln. Wer braucht eine solche Partei?
Bleiben Sie bei Verstand und zahlen Sie stets bar,
Dr. H. Demanowski
An den ADAC
Sehr geehrte Herren des Vorstandes,
die Aussage Ihres Verkehrspräsidenten Herrn Hillebrand, die von mehreren Medien wiedergegeben wurde, er sei für eine höhere Bepreisung von Benzin und Diesel, um die Klimaziele zu erreichen, damit sich die Bürger einen Verbrenner nicht mehr leisten könnten und auf das Elektroauto umsteigen müssten, stößt bei mir auf völliges Unverständnis.
Aus diesen Aussagen kann ich nur den Schluss ziehen, dass er die umfassende Problematik der Umstellung auf E-Autos in kürzester Zeit und ohne die vielfältigen Voraussetzungen zu beachten, nicht verstanden hat.
Es geht nicht darum, schnell den Umstieg auf die E-Mobilität zu erreichen, sondern zunächst festzustellen, welches dieser technischen Systeme derzeit die besseren Voraussetzungen bietet. Ich kann Ihnen nur empfehlen, die Vor- und Nachteile von Verbrenner und E-Auto festzustellen, zu vergleichen und überdies die tatsächlichen Voraussetzungen zu ermitteln, die für eine umfassende E-Mobilität erforderlich wären. Hierzu gehören auch die Gewinnung der notwendigen Rohstoffe, die für die Produktion erforderliche Energie bis hin zu Fragen der Nachhaltigkeit.
Wir leben in einer Zeit des wirtschaftlichen Niederganges in Deutschland, welcher vor allem durch Fehlentscheidungen der Regierungen zur Durchsetzung der sogenannten Energie- und Verkehrswende verursacht wurden. Der seit vielen Jahren immer wieder betonte Ausbau eines klimafreundlicheren öffentlichen Verkehrs hat kaum stattgefunden.
Viele Bürger sind deshalb auf einen Pkw angewiesen, um ihre Arbeit zu erreichen; und das bei ständig steigenden Benzin- und Dieselpreisen. Der Personennahverkehr ist oft unpünktlich und im Fernverkehr der Bahn ist es 2025 zu den meisten Verspätungen gekommen. Viele Bürger können sich gar kein E-Auto leisten, da diese wesentlich teurer sind, überdies eine umfassende Ladeinfrastruktur und günstige Strompreise fehlen. Wie Ihnen bekannt sein müsste, sind die meisten Hersteller nicht einmal in der Lage, langlebige Starterbatterien herzustellen. Beim Ausfall einer Batterie des E-Autos für den Fahrbetrieb und deren Austausch fallen mehrere tausend Euro an.
Verbrenner können hingegen bei guter Wartung oft bis zu 400.000 km gefahren werden, was für eine hohe Nachhaltigkeit spricht und die Ressourcen an Rohstoffen schont. Ein E-Auto ist derzeit bereits nach ca. 6 Jahren nahezu unverkäuflich.
Selbst wenn in Deutschland die gesamte Industrie und der Verkehr stillgelegt würden und Deutschland überhaupt kein CO2 mehr ausstoßen würde, hätte dies auf das Weltklima keinen Einfluss. Der anteilige Ausstoß von CO2 durch Deutschland ist verschwindend gering und soll zwischen 1,6 und 2% liegen.
Ein paar Worte zu Erreichung der sogenannten Klimaziele: Was nützt es dem Klima, wenn der benötigte umweltfreundliche Strom in Deutschland nicht ausreichend produziert werden kann, sondern auf der Basis der Nutzung von Gas, Öl oder Kohle aus anderen Ländern importiert werden muss? Dann entstehen die klimaschädlichen Abgase nicht am Ort des Gebrauchs des Fahrzeuges, sondern am Ort der Herstellung des Stromes. Wer Kraftwerke abschaltet oder abreißt, die aus Kohle, Gas und Öl Strom produzieren oder Atomkraftwerke, ohne dass man einen gleichwertigen Ersatz hat, der sollte sich nach einer anderen Arbeit umsehen.
Dass ein Vertreter des ADAC nun auch noch die Erreichung der Klimaziele propagiert, ohne Rücksicht auf die Autofahrer, ist für mich nicht nachzuvollziehen.
Ich habe hier nur einige Probleme herausgegriffen und könnte Ihnen meine Aussagen auch weiter erläutern, will mir dies aber ersparen, da Schreiben, die man an Verantwortliche in der Politik richtet, meist nicht beachtet und auch nicht beantwortet werden. Das ist jedenfalls meine Erfahrung.
Siegfried Ruddies


