Die Igel
In unserm Garten in der Ecke
was Schönes abends ich entdecke.
Da kommen doch zwei Igel raus
als wär der Kompost ihr Zuhaus‘!
Sie schnuppern anfangs erstmal rum,
man sieht das Näschen schnüffeln d’rum.
Dann trippeln sie, ich glaub es kaum,
am Weg beim Beet, dicht hinterm Zaun,
dort wo die Äpfel unten liegen,
die Blätter sie zur Seite biegen
und knabbern an den Äpfeln rum,
ganz kleine Stücken, ja nicht dumm!
Denn ihre Mäuler sind ja klein,
geh’n große Bissen gar nicht rein.
Doch kleine Äpfel packen sie
irgendwie an, ich weiß nicht wie,
und schieben sie zum Komposthaufen.
Die Füßchen sieht man sogar laufen.
Und an den Stacheln auf dem Rücken
seh‘ ich sogar noch Apfelstücken,
als kämen sie vom Einkauf heim.
Dort drinnen muss es duster sein,
denn dort im Haufen ist kein Licht!
Doch sieht der kleine Igel-Wicht
ja schließlich auch, was er getragen
an vielen, vielen Sommertagen.
Wenn mittags hell die Sonne scheint,
dann liegen beide dicht vereint
und sonnen sich dabei, die Braven,
im Sonnenlicht sie sogar schlafen!
Sie schnarchen hörbar dort sogar.
Das ist ja schließlich wirklich wahr.
Und im August kann ich noch sehen.
Da bleib vor Schreck ich einfach stehen.
Da laufen kleine Igelein
so niedlich lustig hinterdrein.
Im letzten Herbst sind sie verschwunden.
hab‘ sie gesucht und nicht gefunden.
Der Papa sagt, sie machen brav
im Komposthaufen Winterschlaf!
Jörg Große
Ich kann Ihren Aussagen nicht folgen
Zu: „Wie die Wahnsinnigen – Warum der Winter die Medien völlig aus der Bahn wirft“ (Ausgabe 04/26 vom 18.02.26)
Sehr geehrter Herr Hauke.
Ihrem o.g. Artikel kann ich leider nur in Teilen zustimmen, möchte aber sagen, dass ich vielen sich daraus ergebenden Aussagen und Schlussfolgerungen nicht folgen kann. Vorab eine grundsätzliche Theorie zur Menschheit meinerseits. Sie sollen und müssen mir nicht zustimmen, könnten aber vielleicht einmal darüber nachdenken, dass wir Menschen unendlich dumm sind (vgl. Albert Einstein), wie auch unendlich gierig und faul. Dies ist eine Deutung meinerseits, wobei ich es nicht unbedingt als bösartig ansehe, sondern nur darauf hinweisen möchte, dass es viele unterschiedliche Nuancen gibt. Zum Beispiel sehe ich als größte Dummheit meinerseits an, dass ich mit der vermeintlichen Dummheit anderer schlecht umgehen kann. Bestimmt gibt es noch viele andere Aspekte meiner Dummheit. Der Bequemlichkeit und damit auch meiner Faulheit geschuldet möchte ich nicht noch nach weiteren Beispielen suchen.
Zur Gier möchte ich noch behaupten, dass ich sie als eine aus der Evolution stammende große Triebkraft ansehe. Wiederum einer These meinerseits nach ist Macht- und Bedeutungsgier, eine große Triebkraft für viele Politiker. Im Zusammenhang gesehen, lassen Dummheit und auch manchmal Faulheit, nicht die Folgen von Gier erkennen. Menschen neigen dazu, meist nur die gute Seite der Medaille zu betrachten und umzusetzen. Dass es aber immer auch eine zweite Seite der Medaille gibt, die für uns negative Folgen hat, blenden wir der Dummheit, Gier und Faulheit geschuldet aus.
Um aber auf Ihren Artikel zu kommen, möchte ich sagen, dass ich ihren Aussagen zum Klimawandel vollstens widerspreche. Der Betrachtungsweise, dass der Klimawandel nicht stattfindet, mit der Begründung, dass es immer noch kalte Winter und auch kalte Sommer geben kann, kann ich nicht folgen. Ich finde zwar den Spruch von Winston Churchill, dass er nur der Statistik glaubt, die er selbst gefälscht hat, nicht schlecht, doch habe ich keine Möglichkeit, außer mit statistischen Aussagen zu argumentieren. Ich möchte nicht dafür garantieren, dass diese Aussagen stimmen, dafür ist es aber an mir, immer eine gehörige Portion Skepsis zu haben.
Ich gebe zu, dass ich die derzeitigen Medien häufig nicht als Lügen-Medien, sondern als Filter-Medien bezeichne. So kann z.B. durch Weglassen einzelner Aspekte ein völlig falscher Eindruck entstehen. Es liegt aber an mir, ob ich die getroffenen Aussagen übernehme.
In diesem Zusammenhang möchte ich sagen, dass ich der Statistik in Bezug auf Wettererscheinungen einen großen Wahrheitsgehalt einräume, auch wenn mir dahingehend zusätzliche Erkenntnisse fehlen. Ich möchte zugeben, dass ich die Aussagen zu sich häufenden meteorologischen Extremereignissen als richtig und gegeben ansehe. Diese Aussagen sind auch für mich Grund, den Klimawandel durch uns Menschen gemacht, als gegeben und bestehend anzusehen. Als Beispiele für die Glaubwürdigkeit der Aussagen sehe ich gestiegene Durchschnittstemperaturen, wie auch die Eisschmelze in der Arktis bzw. in der Antarktis an.
Ich weiß zwar nicht, wie groß die Wassermenge ist, die von geschmolzenem Eis der Festlandgletscher ins Meer einfließt. Wenn ich aber das schwimmende Meereis betrachte und dabei die Eigenschaft von der Anomalie des Wassers (Physikunterricht sechste oder siebente Klasse in der DDR) in Betracht ziehe, müsste meiner Ansicht nach der Meeresspiegel nicht steigen, sondern erst einmal fallen.
Die Meereisschmelze ist also für mich ein Resultat der Erderwärmung.
Begründen möchte ich dies wie folgt.
Ich betrachte die Erde als ein geschlossenes System, dem im Verlaufe der Geschichte ständig Energie der Sonne zugeführt wurde, die dann durch die Photosynthese seit hunderten Millionen, wenn nicht Milliarden Jahren, (Es gibt unterschiedliche Aussagen dazu, aber mindestens 420 Millionen Jahre gelten als gesichert.) gespeichert wurde. Ich denke auch, hunderte Millionen Jahre sind verglichen zu der Zeit des Bestehens der Menschen ein großer Unterschied. Besonders seit Beginn des Industriezeitalters wurde diese Energie in Form von fossilen Brennstoffen durch uns Menschen wieder freigesetzt. Dabei wird hauptsächlich Wärme freigesetzt, denn der Wirkungsgrad zum Beispiel bei der Erzeugung von Strom liegt bei ungefähr 50%. Das heißt, dass wir 50% weiter nutzen zur Befriedigung unserer Bedürfnisse, und 50% erwärmen die Erde. Auch für Verbrennungsmotoren gibt sogar wesentlich geringere Wirkungsgrade, die noch mehr Restwärme freisetzen.
Vielleicht ist dieser, mein Ansatz auch mal nachdenkenswert. Ob wir wollen oder nicht, wir Menschen sollten, wenn wir noch weiter existieren wollen, uns einschränken, getreu dem Wort – So viel wie nötig, so wenig wie möglich.
Klaus Pfennigwerth
Strompreis-Winter
Sehr geehrter Herr Hauke,
gerne lesen wir die Artikel in Ihrer Zeitung,, und oftmals sprechen uns die Autoren aus dem Herzen. So auch der Beitrag im Winterkümmel vom 18. Februar „Wie die Wahnsinnigen“. Dieser Artikel aber hat in unserer Familie Diskussionen ausgelöst, weil die hohen Strompreise in Deutschland (35 Cent/kWh) mit den niedrigen Kosten in Ungarn (10 bis 11 Cent/kWh) verglichen wurden. Nun ist Ungarn leider immer noch nicht so wohlhabend wie Deutschland und deswegen ist der Strompreis dort „gedeckelt“ und zwar gilt der niedrige Preis nur bis zu einem Verbrauch von ca. 2.500 kWh, wie eine KI-Nachfrage ergeben hat, was bei sparsamen Haushalten ausreichend ist. Das ist übrigens eine sehr sinnvolle Regelung gerade für Leute mit wenig Geld, also die „Abgehängten“, wie sie von besserverdienenden Grünen gerne genannt werden.
Nun findet jemand in unserer Familie einen Preis von 35 Cent in Deutschland gar nicht so hoch und einen Preis von 10 Cent für kaufkraftschwächere Ungarn gar nicht so niedrig, wie man meinen könnte. Diese Argumentationslinie führte also zu stundenlangen Diskussionen in unserer Familie. Dass viele Prozesse in der Chemie – und Stahlindustrie aber nicht mehr weltmarktfähig ablaufen können und diese Branchen daher in Deutschland aussterben müssen, wird als nicht so wichtig wahrgenommen. Stattdessen liegt der Fokus auf dem biologischen Gemüseanbau. Das Gefühl für das Machbare ist dabei unterentwickelt. Bei dieser Befindlichkeit sind die Wahlergebnisse in Süddeutschland durchaus verständlich.
„Was ist schwerer zu ertragen, als eine Reihe von guten Tagen“ (Goethe).
Es geht vielen einfach noch viel zu gut, und bevor diese Bevölkerungskreise nicht in existenzielle Probleme geraten, wird die grün-woke Ideologiebildung nicht aufhören.
Papa Heuss sprach seinerzeit von der württembergischen Sektenküche. Auch Parallelen zur spätrömischen Dekadenz sind unübersehbar: Man hatte Lustknaben und wollte Kolibri-Zungen essen. Der Ausgang ist bekannt: Untergang und Kultursturz. Behalten Sie das Gefühl für das Machbare!
Martin Walter
Gehört in meinen Bücherschrank!
Lieber Herr Hauke,
hocherfreut habe ich zur Kenntnis genommen, dass auch Ihre nach dem Buch „Corona war erst der Anfang“ treffend wie immer verfassten Leitartikel nun bereits ein weiteres Buch füllen! Selbstverständlich gehört auch diese brillante Zusammenfassung der Geschehnisse unserer Zeit allein schon zu Dokumentationszwecken in mein Bücherregal. Die Bücher werden sich für nachfolgende Generationen (selbstverständlich auch für die gegenwärtigen) so gut wie kaum ein anderes Buch eignen, einen raschen Einblick in diese (Nach-)Corona-Jahre zu geben und tief betroffen zu machen. Das Festhalten und Dokumentieren ist eine Leistung von unschätzbarem Wert, die Ihnen wie immer brillant gelingt!
Nadine Stange
Zweifel angebracht
Sehr geehrte Redaktion,
für die Veröffentlichung des Leserbriefes „Wie lange noch?“ (Autor Vittorio Deregibus, Ausgabe 04/26 vom 18.02.2026) danke ich Ihnen sehr. Endlich einmal ein nüchterner, realistischer Draufblick. Ob die kriegshungrigen Trump, Merz und Co (Krieg: selbstverständlich an der NATO-Ostflanke!) überhaupt noch in der Lage sind das mit der „Pufferzone“ wahrzunehmen? Zweifel sind angebracht.
Ludwig Hansch
Ist Hilfe immer etwas Gutes?
Präsident Selenskyj sagte kürzlich, der Dritte Weltkrieg sei bereits im Gange und durch Putin ausgelöst worden. So richtig tobt der WK3 noch nicht, aber um ihn zu verhindern, braucht die Welt wohl wieder Staatschefs wie John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow. Gehen wir Jahrzehnte zurück. Im Oktober 1962 erfuhr die Welt durch US-Präsident Kennedy von der Stationierung sowjetischer Atomraketen auf Kuba. Schon vorher, im Mai 1962 erfuhr Chruschtschow von der Stationierung amerikanischer Mittelstreckenraketen in der Türkei. Die Lage war ernst, es wurde verhandelt, ein Krieg verhindert.
Heute scheint so etwas nicht mehr möglich. Der Ukraine-Krieg wurde von den USA gründlich vorbereitet. Im Dezember 2013 gab die US-Diplomatin Victoria Nuland bekannt, dass die US-Regierung seit 1991 rund fünf Milliarden Dollar für eine „wohlhabende und demokratische Ukraine“ investiert habe. Kurzfassung: 5 Milliarden für den Staatsstreich.
Oliver Stone im Dokumentarfilm „Ukraine on Fire“: „Die Fingerabdrücke der CIA sind überall in diesem Konflikt zu sehen“. John J. Mearsheimer, US-Politikwissenschaftler: „Die USA tragen die Hauptschuld am Ukraine-Krieg“ und Moskau habe immer klargemacht, eine NATO-Mitgliedschaft der Ukraine ist die rote Linie, deren Überschreiten Folgen hat, „koste es, was es wolle“. Aber im Dezember 2014 rief US-Senator John McCain in Kiew der schon aufgeputschten Menge zu: „Ukrainisches Volk! Das ist euer Moment! Die freie Welt ist mit euch! Amerika ist mit euch!“ Das war ein Versprechen. Heute ist der Zweck der NATO wichtiger, Lord Ismay: „To keep the Americans in, the Russians out, and the Germans down.“ Die ehemalige US-Vizeaußenministerin Victoria Nuland meinte das auch, sagte es kürzer: „Fuck the EU“.
Der Krieg in der Ukraine begann 2014. Im Juli 2014 konnte Monitor-Chef Georg Restle im Kommentar in den Tagesthemen noch sagen: Zitat Anfang: „Über tausend Tote, dreieinhalbtausend Verletzte, hunderttausend auf der Flucht: Wer die Zahlen der Vereinten Nationen von heute ernst nimmt, der sollte aufhören, in der Ukraine von einem Konflikt oder Aufstand zu sprechen. Nein: Dies ist Krieg. Mitten in Europa. Und es ist einer der schmutzigsten, den dieser Kontinent in den letzten Jahrzehnten gesehen hat. Was die Menschen in Donezk oder Lugansk in diesen Tagen erleben, ist ein Albtraum, den die meisten von uns nur noch von den Erzählungen ihrer Eltern oder Großeltern kennen: Kein Strom und kein Wasser, kaum noch Brot zum Essen und die tägliche Angst, schon morgen unter den Trümmern des eigenen Hauses begraben zu werden. Ja, dieser Krieg muss aufhören. Aber mit wohlfeilen Appellen ist es längst nicht mehr getan. Schon gar nicht mit einseitigen. Wenn westliche Politiker Vladimir Putin zurecht auffordern, Russlands Unterstützung für die prorussischen Terrormilizen zu beenden, dann müssen sie jetzt auch der ukrainischen Regierung in den Arm fallen. Denn der Bericht der UN ist unmissverständlich. Auch das ukrainische Militär terrorisiert die Zivilbevölkerung. Es trägt den Krieg mit Artilleriefeuer in Wohn- und Schlafzimmer. Es nimmt kaum Rücksicht auf die Not der Menschen, und auf deren Leben offenbar noch weniger. Dies kann und darf Europa nicht dulden. So wie Moskau mitverantwortlich ist für eine Soldateska, die Unschuldige entführt, foltert und mordet, so tragen Europas Regierungen Mitverantwortung für das rücksichtslose Töten einer Regierung, der sie selbst zur Macht verholfen haben. Deshalb braucht es jetzt eine klare Botschaft an die Machthaber in Kiew. Der Terror gegen die Zivilbevölkerung muss beendet, der Artilleriebeschuss von Wohngebieten sofort eingestellt werden. Wenn nicht, macht sich Europa mitschuldig: Dann sind die getöteten Zivilisten im Häuserkampf von Donezk oder Lugansk auch unsere Toten.“ Zitat Ende
Hauptsächlich die EU und Deutschland unterstützen die Ukraine noch. Aus der EU flossen mehr als 88 Milliarden Euro in die Ukraine, aus dem Bund fast 100 Milliarden Euro. Die Verwendung der Hilfsgelder … wird von der EU und Deutschland geprüft. Komisch nur, dass laut Focus-online Sturmgewehre für die Ukraine plötzlich in Finnland auftauchten. 2022 wurden Sturmgewehre und Panzerfäuste aus der Ukraine in EU-Staaten entdeckt.
Egal, wir helfen weiter. Weiter geht der Krieg. Von 2022 bis Ende 2025 sollen 15.000 Zivilisten in der Ukraine getötet worden sein, pro Tag etwa 11 Opfer. Die Ukrainer sollten froh sein, dass Putin ihr Feind ist. Laut TV-Berichten gab es heute (02.03.26) im Iran 550 Tote. So führen Israel und die USA Krieg, auch wieder einen völkerrechtswidrigen – aber wen interessiert das? Den verlustreichen Stellungskrieg wird die Ukraine nicht lange durchhalten. Auch, weil ihr die Soldaten fehlen. Zugegebene Deserteure: 40.000. Und: Viele wehrpflichtige Männer flohen ins Ausland. Mitte 2024 hielten sich in Deutschland ca. 184.000 ukrainische Männer zwischen 18 und 60 Jahren auf. Der Frieden wird für die Ukraine sicher Gebietsabtretungen und Verzicht auf die NATO-Mitgliedschaft bringen, aber ich glaube, die ukrainische Bevölkerung würde damit einverstanden sein. Eine Volksbefragung dazu wäre angebracht, nur wird Selenskyj dagegen sein. Denn ob er nach den Korruptionsskandalen noch eine Wahl gewinnen würde?
Was wäre, wenn Putin 2022 die Ukraine nicht angegriffen hätte? Dann hätte die NATO ihre Raketen direkt an Russlands Grenze zur Ukraine stationiert, und dann…? Vielleicht gäbe es uns dann gar nicht mehr.
Irmgard Sturm
Tacheles reden
Also jetzt mal Tacheles gesprochen. Und gebt Euch endlich mal zu erkennen. Und reißt hierzu einfach Eure Arme ganz hoch und brüllt untertanmäßig „hier“ – hier bin ich. Ich kenne nämlich keinen, der so dämlich sein soll, sich freiwillig schröpfen lassen zu wollen. Denn vielleicht kann sich ja noch jemand an die Zeit zurückerinnern, als uns noch viele Worte unbekannt gewesen waren. Auch Beleidigungen, Niedertracht, Bedrohungen, „neumodische“ Gerichtsurteile, Anzeigen…
Denunziationen, Corona und all diesen ganzen Dreck, den es heutzutage zwischenmenschlich unter uns „zu bestaunen gibt“. Und der so gesehen unserer Alltäglichkeit auch seine Normalität gibt. Und häufig eben auch mit Lug und Trug im Gepäck. Denn damals hat doch keiner von den 41,5 Millionen Deutschen geschrien: „Hier bin ich, ich gebe Euch mein Geld! Und geht auch nicht knauserig mit mir um!“ Da ging es ja auch „nur um Kleinigkeiten“: Versiffte Schultoiletten, asbestverseuchte Klassenräume, marode Schulen usw. usf.
Doch 4 Jahre später schon, seid Ihr nun bereit, Euch vom eigenen Geld Befreiung zu schenken? Mein Gott wie großzügig Ihr doch alle seid! Und seid Ihr auch richtig stolz auf Euch? Denn an dem Wenigen, das ich selbst besitze, werden sich die Herrschaften dort oben jetzt auch bedienen wollen. Also vielen Dank dafür! Oder waren das etwa wieder nur vom öffentlich-rechtlichen Fernsehen selbst fabrizierte Fake News gewesen? Denn nirgendwo ließ sich diese Information weder noch einmal hören oder nachlesen. Und gelautet hat sie folgendermaßen: Dass 50 Prozent der Deutschen geradezu darum betteln würden, dass die Regierung doch so nett sein möge, ihnen endlich mal die Steuern zu erhöhen. Und ja – Ihr ahnt es sicherlich schon. Also nicht für Schulen, nicht für Kinder oder für irgendwas Nachvollziehbares! Denn wer möchte schon ein Idiot sein? Zumindest von den 41,5 Millionen Deutschen, die ja auch mit grenzenloser Klugheit gesegnet erscheinen, auch weil sie die Kosten für die Rüstungsausgaben in Eigeninitiative auch sehr gerne „befeuern“ möchten. Auch in Anbetracht der „Tatsache“, dass sie diese als immer noch zu gering ansehen!? Also reißt sie auch wieder schön hoch – Eure verdammten rechten Arme. Und brüllt wieder Euer großmäuliges „Ja“ in die große Welt hinaus.
Doch bevor wir uns dem Untergang preisgeben (wieder Mal), lasst uns doch wenigstens die Zeit, Abschied nehmen zu können – von dem noch vorhandenen Schönen in und um uns herum. Oder lasst uns endlich ml Tacheles reden!
B. Ringk
Aktuelle Kamera 2.0 und der verschwiegene Filz
„Wessen Brot ich ess, dessen Lied ich sing!“ Auf die personelle Zusammensetzung in den Staatsmedien haben die Regierungsparteien bekanntlich stets genau geachtet. Deshalb bekommt man heute von der ARD und dem ZDF keine neutralen Informationen mehr. Im Gegenteil, es wird vorgelesen, was die Regierungsparteien vorgeben, ohne eigene Recherche und Richtigstellung. Das hatten wir schon einmal!
Nun haben sie den Auftrag, mit allen Mitteln gegen die Opposition vorzugehen. Es wird verschwiegen, es werden Tatsachen verdreht, Gastredner werden ständig systematisch unterbrochen und die Studiogäste zuvor sorgfältig ausgewählt. Wenn das nicht reicht, steht ein bunter „Bürgerbus“ unter Polizeiaufsicht direkt im Parkverbot vor dem Sendestudio und macht richtig viel Lärm zur Störung eines Interviews. Die eingesetzten Systemjournalisten wirken oft wie ideologische Wadenbeißer, nur ohne Faktenwissen!
Nun wird sogar wegen der völlig legalen Beschäftigungsverhältnisse bei der AfD gehetzt und gleichzeitig weiter über die echten Missstände in den anderen Parteien geschwiegen. Beispiele von SPD, CDU, FDP und Grünen zeigen, wie eng Amt und Beziehungen bei den Einheitsparteien verflochten sind – ein Hauch von Selbstbedienungsladen. Was für eine abartige Doppelmoral! „Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen“, sagt der Volksmund. Also keilen SPD, CDU, Grüne, Linke und Co. mächtig gegen die AfD und deren Besetzung von Parteiposten mit Familienangehörigen und Freunden. Doch ARD und ZDF berichten nicht über die tatsächlichen Seilschaften. Günther, Heil, Lindner, Habeck – und die Liste ist lang.
Dass dabei so mancher Sozial- und Christdemokrat, so mancher Grüne und Linke sowie Liberale im Glashaus sitzt, geht beabsichtigt unter. Dabei bringt ein kurzer und nicht vollständiger Blick in den Filz der übrigen Parteien erstaunliche und tatsächlich korruptionsverdächtige Details zutage.
Im Jahr 2019 ernannte Daniel Günther (CDU-Ministerpräsident in Schleswig-Holstein) den Vater seines Patenkindes ohne Ausschreibung zum Leiter einer Stabsstelle in der Staatskanzlei. Im Jahr 2018 wurde der Trauzeuge des damaligen SPD-Arbeitsministers Hubertus Heil vom Auswärtigen Amt zum Abteilungsleiter in Heils Arbeitsministerium befördert.
Im Jahr 2023 wurde die Ehefrau des seinerzeitigen Justizministers Marco Buschmann (FDP) zur Referatsleiterin im Finanzministerium von Buschmanns Parteifreund Christian Lindner ernannt. Im Jahr 2022 bewilligte der Haushaltsausschuss des Bundestages eine Förderung in Millionenhöhe für das Seenotrettungsbündnis „United4Rescue“ des Lebenspartners der damaligen Bundestagsvizepräsidentin Katrin Göring-Eckhardt (Grüne). Im Geschäftsjahr 2023 kassierte die NGO „Initiative D21“ Gelder aus vier Bundesministerien. Geschäftsführerin von „Initiative D21“ ist die Ehefrau des heutigen und berufslosen Bundesfinanzministers und SPD-Chefs Lars Klingbeil. Aber es kommt noch schlimmer!
Unter Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) wurde Patrick Graichen Staatssekretär. Graichens Schwester ist verheiratet mit Michael Kellner, der seinerzeit ebenfalls Staatssekretär im Habeck-Ministerium war. Die Masken-Affäre in CDU und CSU mit zahlreichen Amigo-Deals lassen wir an dieser Stelle unkommentiert, denn hier wurden die Grenzen der Moral sehr weit überschritten!
Auch in Mecklenburg-Vorpommern hat sich nach einer gefühlten Ewigkeit, in der die SPD die Landesregierung anführt, ein breites Netz an sozialdemokratischen Seilschaften ausgebreitet. Jüngstes Beispiel ist die Verbindung zwischen SPD, Lilly Blaudszun und zwei Kommunikationsagenturen. Die 24-jährige Blaudszun, die bereits im Wahlkampfteam von Olaf Scholz erfolgreich mitgearbeitet hatte, wurde Anfang Januar von der Landes-SPD als „Leiterin Kommunikation“ und auch Sprecherin von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig vorgestellt.
Das „Geschmäckle und die Grauzone“ (Steuerzahlerbund MV) ist die parallele Tätigkeit Blaudszuns für die Kommunikationsagentur 365 Sherpas. Die hatte bereits im Auftrag der Landesregierung die damalige Krisenkommunikation der Schwesig-SPD bei der umstrittenen Klimaschutzstiftung, deren verbrannter Steuerakte sowie der Finalisierung des Baus der Gaspipeline Nord Stream 2 übernommen. Für dieses Engagement zahlte die Landesregierung rund 60.000 Euro an 365 Sherpas. Unter dem gleichen Unternehmensdach wie 365 Sherpas arbeitet auch „Ressourcenmangel“. Diese Agentur erledigte für satte 331.000 Euro das Relaunch der Webseiten der Landesregierung. Mit anderen Worten: Die Regierung bezahlt also eine Agentur, deren Mitarbeiterin den Wahlkampf der Regierungspartei organisiert.
Den Vorwurf der Vetternwirtschaft muss sich die SPD auch im Zusammenhang mit dem Golchener Hof, einem Vier-Sterne-Hotel, gefallen lassen. Betrieben wird der Hof von Jörg Klingohr, Ehemann der stellvertretenden SPD-Fraktionsvorsitzenden Christine Klingohr im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern.
Christine Klingohr hatte vor ihrer Zeit als Politikerin selbst für den Hof gearbeitet. Jetzt schleust sie ihre Parteifreunde zu Bürgerforen oder Fraktionssitzungen in den Golchener Hof. Für ein Bürgerforum beispielsweise soll der Klingohr-Hof angeblich 15.000 Euro kassiert haben. Anders ausgedrückt: Über den Umweg der SPD fließt Steuergeld in die Privatkasse des Hofbetreibers. Sollte dieser Vorwurf nicht den Tatsachen entsprechen, werden die Moralwächter in der SPD mit Sicherheit für Aufklärung sorgen.
All dies verschweigen ARD und ZDF und wundern sich dann, dass sich immer mehr Menschen von der „Aktuellen Kamera 2.0.“ abwenden und sich brauchbare Informationsquellen suchen. Sich dabei stets hinter dem Begriff der Demokratie zu verstecken, ändert nichts an der erlebten Demokratiefeindlichkeit der Regierungsparteien und deren Medien.
Rufen Sie mal den Begriff Demokratie auf und vergleichen Sie die Grundmerkmale der Demokratie mit der Realität in Deutschland! Da helfen auch keine schönen Reden der Einheitsparteien oder deren mit Steuergeld finanzierten Demonstrationen. Auch den „Omas gegen Rechts“ haben SPD und Grüne 2005 die Renten fast halbiert! Das haben diese Omas nur noch nicht verstanden! Was Ideologie alles anrichten kann! Rot-grüner Sozialismus und Demokratie passen erfahrungsgemäß und historisch bewiesen nicht zusammen! Schon vergessen?
Andreas Heising
US-israelischer Angriffskrieg
Am 28.02.2026 war es nun endlich soweit. Nach gründlicher militärischer und geheimdienstlicher Vorbereitung griffen Israel und die USA völkerrechtswidrig und brutal den Iran an – trotz laufender Verhandlungen über ein neues Atomabkommen zwischen den USA und dem Iran. Zur Erinnerung: Das vorherige Abkommen mit dem Iran war 2018 von Präsident Trump einseitig aufgekündigt worden. Der Iran, der nun seinerseits nicht mehr vertragsverpflichtet war, wurde durch die USA und ihre Verbündeten aufgefordert, sich trotzdem vertragsgemäß zu verhalten! Jeder normal denkende Mensch dürfte das wohl als Zumutung bezeichnen.
Die Aggressoren, ihre Verbündeten und die Staatsmedien ergehen sich sofort in Rechtfertigungsversuche. Für Israel handelt es sich um einen Präventivkrieg, die USA sehen sich im Einklang mit der UN-Charta (offensichtlich kennen sie diese nicht!) und in Deutschland sehen sich Politiker in Erklärungsnöten. Herr R. Kiesewetter (CDU und oberster Kriegsbefürworter) sieht das brutale Vorgehen als berechtigt an. BK Merz fühlt sich erleichtert. Zusammen mit seinen Amtskollegen Starmer und Macron ruft er den Iran dazu auf, seine Angriffe zu stoppen! Bundesaußenminister Wadephul (CDU) widersprach heftig der UN-Präsidentin Baerbock, die den Irankrieg als völkerrechtswidrige und gefährliche Eskalation einstufte. Schließlich ginge ja die Bedrohung vom Iran aus, ebenso die Gefährdung europäischer Interessen (z.B. Erdölversorgung) und außerdem bestünde eine schwer zu beurteilende Rechtslage! Nach dem Völkerrecht gilt ein umfassendes Gewaltverbot sowie die unbedingte Achtung der territorialen Unabhängigkeit und der politischen Integrität eines souveränen Staates. Das ist doch wohl eindeutig genug für eine Beurteilung?!
Es geht mal wieder um den Kampf gegen das Unrecht. Es gibt die „Bösen“ und die „Guten“. Letztere führen stets Kriege für Frieden und Freiheit, und es wird eine korrekte Sprachregelung vorgegeben: Ein Bösewicht ist der, wer ein Land völkerrechtswidrig und brutal angreift – er wird sanktioniert, ungeachtet der Folgen für das eigene Volk! Das angegriffene Land hat das Recht auf Verteidigung und es muss auf jeden Fall unterstützt werden. Die Solidarität gehört dem angegriffenen Land, aber nicht dem Aggressor. So bekommen wir es seit vier Jahren von Politik und Mainstream bezüglich Ukraine-Krieg eingehämmert. Wenn das so richtig ist, dann sind wohl Israel und die USA die „Bösen“?! Das kann/darf so natürlich nicht sein. Israel ist schließlich in unserer Staatsräson verankert und wird mit Waffen beliefert – die USA sind unsere Freunde mit einem Präsidenten an der Spitze, der schon acht oder neun Kriege beendet (?) haben will, einem selbst gegründeten „Friedensrat“ vorsteht, Friedenspreisträger der FIFA ist und nach dem Vorschlag von Israel den Friedensnobelpreis verdient. Also muss eine passende Argumentationsstrategie geschaffen werden. Nach dem Motto „Der Ermordete hat Schuld“ rechtfertigen Israel und die USA ihren Angriffskrieg mit der Präventivkriegsthese und behaupten ernsthaft, nur einem iranischen Angriff zuvorgekommen zu sein. Diese absurde Aussage wird in Europa von der „Koalition der Willigen“ (Merz, Macron und Starmer) geteilt. In einer gemeinsamen Erklärung zum Iran-Krieg verurteilten sie nicht die Angriffe Israels und der USA „auf das Schärfste“, sondern die „iranischen Angriffe“ auf Militärbasen, Auslandsvertretungen und Infrastruktur der USA-Verbündeten in den Nachbarländern. Was sagte doch gleich BK Merz zum Ukraine- und Gaza-Krieg? Die Ukraine hätte das Recht, gelieferte (Taurus-)Raketen „auch jenseits der eigenen Landesgrenzen gegen militärische Ziele“ einzusetzen. „Das Selbstverteidigungsrecht Israels endet nicht an seinen Staatsgrenzen. Wenn die Bedrohung von außerhalb kommt, hat Israel das Recht, sich gegen diese Bedrohung zur Wehr zu setzen.“ Die Ukraine und Israel haben also das Recht auf Selbstverteidigung, der Iran nicht. Im Iran dürfen also die „Guten“ ungestraft religiöse, politische und militärische Führer töten, alles unter dem Deckmantel der westlichen Doppelmoral? Gewiss gibt es im Iran grausame Verhältnisse/Rechtsprechung – die gibt es auch in anderen Ländern. Wären sie ein Kriegsgrund, dann gäbe es unzählige Kriege in der Welt. Den Völkern soll suggeriert werde, dass der Angriff auf den Iran „richtig“ ist, (völker)rechtens ist er nicht. Leider gehen die Mächtigen dieser Welt in zunehmendem Maße mit dem Völkerrecht sehr willkürlich um. Wer die „Moralfrage“ über die Rechtsfrage stellt, rechtfertigt das Faustrecht!
Die europäischen NATO-Länder wollen sich bisher nur defensiv an der Aggression beteiligen. Der französische Staatspräsident Macron nutzt die Gelegenheit, seine Atomsprengköpfe (Frankreich ist die viertgrößte Atommacht) ins Spiel zu bringen und schwadroniert, gemeinsam mit BK Merz, über eine europäische atomare Abschreckung. Haben beide Staatsmänner mal das Volk gefragt, ob es einen Atomkrieg will?! Was ist, wenn iranische Raketen auf ein NATO-Land (z.B. die Türkei) abgefeuert werden? Haben wir dann den III. Weltkrieg? Dieser droht ohnehin, wenn man den Kriegstreibern weiterhin freie Hand lässt und ihr Handeln sowie ihre hirnrissigen Argumente akzeptiert!
Dr. H.-J. Graubaum
Danke, Nachbarland
Da haben wir den Salat.
Kaum fällt eine Bombe in den Iran, schwupps erhöht sich der Benzinpreis in unserem Land.
Warum eigentlich?
Wie kann es sein, dass das am gleichen Tag geschieht? Komischerweise nur in Deutschland. Über 2,00 Euro der Liter, da wird einem schwindelig. Nur gut, dass unser Nachbarland Polen nicht weit weg liegt. Bei denen muss das mit dem Iran noch nicht angekommen sein.
Oder ist es dort etwa egal?
Also rein ins Auto und ab nach Polen.
Ein Paradies für die, die tanken wollen.
Man kann es auch mit einem Bummel über den Markt verbinden.
Wir Bürger aus dem Osten Deutschlands waren schon immer erfinderisch, im Improvisieren unschlagbar.
Wir brauchen euer teures Benzin hier in Deutschland nicht. Den Nachbarn wird es freuen, wenn wir unser Geld bei ihnen ausgeben. Ein Dank an alle polnischen Tankstellen-Besitzer, Händler und Apotheker, die immer freundlich und zuvorkommend sind. Und falls es bei uns, wie angekündigt, einen Engpass bei Eiern gibt, auf nach Polen, frisch vom Bauern, was wollen wir mehr?
Wenn ihr denkt, ihr Ölbarone, ihr könnt uns Bürger für dumm verkaufen hier im Land, dann weit gefehlt.
Nur weiter so, wir lassen uns nicht ärgern, am Ende seid ihr die Dummen.
Heidemarie Gräser
Toi,toi,toi
Sehr geehrter Herr Hauke
die Welt, auf der wir leben, ist chaotisch, fast unberechenbar und in keiner Weise beruhigend. Ich habe für alles das nur ein Wort: Krise. Das erklärt meiner Meinung nach unheimlich vieles, löst allerdings nichts. So viel weltumfassende Ereignisse wie derzeit (sagt der interessierte Bürger des 21.Jahrhunderts) gab es noch nie. Aber es gibt in der Tat für all diese Erscheinungen tatsächlich einen einzigen Begriff: Krise, Die kapitalistisch strukturierte Vergesellschaftungsform ist zappelnd, reformierend und händeringend an jedem Tag aufs Neue um die Formel (Gesetz, Knüppelbrigade…) ringend, die für den nächsten Tag taugen könnte. Die Palette vorzüglicher Fälle, die das belegen, scheinen mir unendlich. Zum Beispiel das Gefüge vieler Länder, wo Regierungen von Parteien als Vertreter des Volkes gefügt und geführt werden. Die Stimmung, Meinung und Bedürfnisse des Volkes bilden sie wohl nirgends ab. Es sind oft in ihrer Klarheit scharf attackierte Scheinwahlen, wo man mit (auch mit ein paar Scheinen) zur erwünschten Wahl nachhelfen muss (Rumänien, Serbien, Moldau, Japan? Taiwan? Kolumbien. Peru, Argentinien). ARD und ZDF geben jenen arroganten jungen Bürschchen aus 2. oder 3. Sitzreihe des Bundestags gern das Wort und sie quaddern das Erwünschte: wir müssen wieder ernsthafter und vor allem länger arbeiten / lasst noch was für unsere Rente übrig / die Ukraine verteidigt auch unsere Freiheit (wie schon vorher in Afghanistan, Syrien, Irak).Dass die deutschen (europäischen, US-amerikanischen) Medien in der Krise taumeln, kann jeder selber täglich hören und sehen. Die armen Journalisten tun mir leid (Dunja Hajali, Markus Lanz, Maybrit Illner, Jan Böhmermann haben allerdings die Verachtung und Buhrufe verdient). Der Verfassungsschutz weiß vorsorglich, das weltbedeutsame Kinoschaufenster „Berlinale“ vor wirren Gedankengängen einer Patricia Tuttle zu bewahren und dabei gleichzeitig das Grundgesetz und Strukturregeln einer Demokratie zu verachten. Und mir fällt als markantes Krisenszenario der dröhnende Marsch der herbeigerufenen, bestellten tapferen Ritter der Verfasstheit „Rettet die Demokratie“ ein, die Scholz, Baerbock und Woidke zwischen Nikolaikirche und Stadtschloss in Potsdam aufführten. Welche Demokratie ist man versucht, nachzufragen. Die am Parlament vorbei auf den Weg gebrachte eine oder andere Corona-Maßnahme? Oder die, die die allerneueste (privatklinikkonzernbetreibende) Krankenhausreform er-folgreich beschloss? Auf österreichischen und Schweizer Bahnhöfen sagt man bei Durchsagen zur Ankunft der Züge angeblich seit einiger Zeit: das ist ein Zug aus Deutschland, wir wissen nicht, wann und ob er kommt. Krise?
Das EU-Parlament hat das Lieferkettengesetz neu gefasst, verschlimmbessert. Gegen Frau Dr. Ursula von der Leyen laufen in den Haag zwei Klagen wegen der Mails mit Pfizer und Korruption im Zusammenhang mit Kiew. Krise?
Könnte Netanjahu ihr dort begegnen? Er ist immerhin auch angeklagt. Wir sehen: wir sind von Krisen umzingelt. Aber wir sind reich: immerhin haben wir zwei Moralen: eine für uns selbst (wir sind die Guten!) und eine für die anderen (Russen, Chinesen, BRICS, Iraner, Kubaner Venezolaner. Toi,toi,toi.
Frank Schubert
Bündnisfall? Präventivschlag?
Der durch bis heute ausgesetzte Wahlen noch immer im Amt tobende ‚Präsident‘ Selenskyj droht Ungarns Ministerpräsidenten Viktor Orbán mit dem Tod: Gebe dieser seine Blockade des 90-Milliarden-Euro-Hilfspakets für Kiew nicht auf, werde er ukrainische Soldaten zu ihm schicken. Seine Jungs wüssten, was zu tun sei.
Die EU überlegte in aller Ruhe eine Stellungnahme: „Diese Art der Sprache ist inakzeptabel“, hüstelte ein Sprecher. „Es darf keine Drohungen gegen EU-Mitgliedstaaten geben.“ Alle sollten sich „ein wenig beruhigen“. EU-Chefin Ursula von der Leyen schickte dazu einen gelangweilten Sprecher vor.
Kein einziger EU-Amtskollege sagt auch nur einen Ton.
Im Übrigen ist Ungarn nicht nur EU-Partner, sondern auch Nato-Partner – im Unterschied zu Selenskyj, in dessen Land geschickte in Ungarn gestoppte Goldlieferungen diesen möglicherweise sehr verärgert hatten?!
Nun sich zwingend aufdrängende Fragen:
1. Ein Nicht-Nato-Partner bedroht einen Nato-Partner vor laufender Kamera mit dem Tod. Allein das wäre ein Grund, dieses Land nie in die Nato aufzunehmen?!
2. Erzeugt das nun einen auszurufenden Bündnisfall?!
3. Es scheint ja nun legal und en vogue, Länder bei gefühlter Bedrohung präventiv anzugreifen. Steht dies zu befürchten?
Susanne Bauer
Sozialer Wohnungsbau
Immer wieder hört und liest man etwas vom sozialen Wohnungsbau!
Politiker propagieren, dass sie in naheliegender Zeit eine bestimmte Anzahl von sozialen Wohnungen bauen wollen, wobei sie nicht sich selbst, sondern die Bauhandwerker meinen!
Nach der „Wende“ wurden ganze Wohngebiete und einzelne Wohnblöcke abgerissen, die sicher sozialer Wohnraum waren. Es war zu vernehmen, dass die Wohnungswirtschaft verpflichtet wurde, den Wohnungsbestand aus der DDR-Zeiten um 15% zu verringern!
Es sollten blühende Landschaften entstehen. Aber es konnten auch die freigewordenen Flächen für Eigenheime usw. vermarktet werden. Heute suchen sehr viele Menschen bezahlbare Wohnungen.
Wohnungsmangel in der heutigen Gesellschaft bedeutet eben auch Mieterhöhung und somit Rendite!
Wenn man heute vom Klimawandel und CO2-Einsparung faselt, dann wäre der Erhalt der Bausubstanz schon eine nicht geringe CO2-Einsparung! Die mehrgeschossigen Plattenbauten waren und sind nicht so schlecht, wie man sie gerne macht. Ich meine nicht die „Platte“, wo Obdachlose unter Brücken, Bahnhöfen usw. nächtigen.
Man ist stolz auf Wärmebusse, Suppenküchen (Tafeln) u.a. lebenserhaltene Maßnahmen! Oft halten Spenden und Ehrenämter die Aktionen aufrecht. Trotzdem sterben Obdachlose durch Erfrieren! Zahlen von verstorbenen Obdachlosen gibt es nicht!
Am 17.02.2026 war aber immerhin ein Gedenktag für die obdachlosen Verstorbenen! „Ganz schlaue“ Menschen wollen die Zementherstellung wegen der CO2-Bilanz verhindern und attackierten das Zementwerk in Rüdersdorf. Es ist schon bemerkenswert, wenn von Energieeinsparung gesprochen wird, aber sicher mehr Energie eingespart werden könnte bei übereinanderliegenden und nebeneinanderliegenden Wohnungen. Die Wärmedämmung an Eigenheimen bringt etwa fünf Prozent Energieeinsparung. Die CO2 -Bilanz bei der Herstellung der Dämmstoffe fällt auch negativ aus! Dazu kommt noch die giftige Ausdünstung der Dämmstoffe (Styrole). Gegenwärtig müssen wohl Experten noch die ökonomischen und CO2-neutralen Vorteile dieser Aktion berechnen.
Dass wieder einmal ein Kulturobjekt der ehemaligen DDR verschwinden muss, haben wohl „schlaue Leute“ schon berechnet! Nun hat man ja auch zukünftiges Bauland entdeckt. Es braucht nur das beliebte und architektonisch moderne SEZ aus DDR-Zeiten abgerissen zu werden, um „bezahlbaren“ Wohnraum zu schaffen.
Horst Brüssow
Waldidyll in Bad Saarow
Ach wie schön ist es doch, wenn die Sonne scheint. Ich hörte den Ruf sehr deutlich: „Ilona, komm zu uns. Es ist wunderschön heute.“
Wer da rief? Na mein geliebter Wald, die kleine Oase inmitten einer lauten, offensichtlich verrückt gewordenen Welt.
Ich packte meine Sachen: tolles Buch, gutes Essen und machte mich frohgemut auf den Weg zu meiner Zuflucht. Oh, wie ich diese Stille genoss, diese Einsamkeit, das Hämmern des Spechtes, das Singen des Windes und ich mittendrin, was für ein Privileg.
Doch plötzlich wurde es seltsam. Etwas veränderte sich. Jählings stürmten fünf kleine Hunde auf mich zu, rissen an meiner Hose, schauten mich böse an und kläfften was die Schnauze hergab. Ich versuchte mir die Tölen vom Hosenbein zu halten, keine Chance.
Voller Verzweiflung schrie ich meine Not der Besitzerin zu, die ca. 50 m entfernt das Schauspiel beobachtete. Mit einem hämischen Ausdruck im Gesicht kam sie gemächlichen Schrittes auf mich zu. Sie dachte nicht daran, ihre im Wald freilaufenden (!!!) Zwergspitze zu sich zu rufen. Was dann folgte, hat nicht nur mich erschüttert, sondern auch meine Baumfreunde.
Es ergoss sich eine Kaskade aggressiver Beschuldigungen, dass ich mich doch gefälligst hier verziehen solle, denn ich störe die Wege der Rehe und den ihren. Ich hätte hier nichts zu suchen und sie beobachte schon seit Tagen mit welcher Dreistigkeit ich die Sonne, den Wald, den Specht und die Ruhe genieße. Unfassbar!
Dies sei ein Privatwald und ich hätte mich gefälligst nur auf dem Weg aufzuhalten. Außerdem hätte ich in „IHREM Wald“ nichts zu suchen. Ich solle die Schonung sofort verlassen. Häh, Schonung? Ich befand mich in einem ausgewachsenen Kiefernwald.
Sie schrie mich an: Und überhaupt sei Camping im Wald nicht erlaubt. Für sie war offensichtlich mein Sitzkissen bereits ein Akt des Campens.
Weder hatte meine Sachlichkeit, noch meine Neugier auf welcher Basis sie derartige Forderungen an mich stellte, eine Chance. Dabei interessierte es mich doch brennend, wer sie denn überhaupt sei und wie sie hieße.
Oh, jetzt wurde die Gute fuchsteufelswild und war nicht mehr zu bremsen. Sie begann mich, mein Fahrrad und mein Sitzkissen zu fotografieren, sogar dokumentarische Videos meines „Verbrechens“ wurden erstellt.
Meinen Einwand, dass ich weder fotografiert, noch gefilmt werden will und dass es einen Datenschutz und Persönlichkeitsrechte gäbe, wischte sie mit einer ruppigen Handbewegung weg, wobei ihre Hand sofort wieder ans Handy flutschte.
Ich sagte ihr, ich sei ein freier Mensch, bewege mich in einem freien Wald und würde hier mein Recht zur Erholung und Ruhe wahrnehmen.
Nichts da, dieses Recht gilt für mich nur auf Wegen, nicht im Wald. Ihre Angriffe waren respektlos, übergriffig und anmaßend. Wiederholt drohte sie mir mit Anzeige und Polizei. Im Drohen ist sie gut. Und dann begann eine Tirade die weder ich noch der Wald stoppen konnte. Sie rief einen Kollegen an, dem sie hysterisch von mir berichtete. Lautstark sprach sie von „die“, die kein Recht hätte, sich in ihrem Wald aufzuhalten.
Sie kenne „die“ und „was die alles hier mitbringt: Essen, Bücher…“ und „die ist immer hier, wenn die Sonne scheint, stundenlang“ und „So ne Menschen wie die ist, sind eigentlich sinnlos, ja, sinnlos“.
So ging es weiter und weiter. Die Litanei nahm kein Ende, bis ich kurz mit dem Kollegen reden konnte, der mir bestätigte, dass ich mich im Wald aufhalten dürfe. Daraufhin nahm sie mir schnell das Handy wieder weg.
Nun, meiner immer dringender werdenden Frage, wer sie denn sei, welche Befugnisse sie denn hätte, mich so zu drangsalieren, zu beleidigen, zu beschimpfen, zu fotografieren, zu filmen, verweigerte sie sich.
„Labern Sie sich hier aus! „Ich weiß was Sie hier machen. Sie sind wohl spirituell.“
Es war unglaublich. Da saß ich still wie ein Reh im Wald und eh ich mich versah wurde ich mit meinen 71 Jahren zu einer spirituellen Camperin abgestempelt.
Und dann erzählte sie mir auch noch in herablassenden Ich-weiß-Bescheid-Ton, dass sie mich schon seit Tagen, ach was, seit Monaten, nein seit Jahren beobachte. Ich sei ja immer hier, wenn die Sonne scheine.
Meinen zaghaften Einwand, ich würde mich auch an anderen Orten bewegen, wischte sie mit „Na dann gehen Sie doch dahin“ aus dem Raum.
Mein „Vergehen“ bestünde darin, dass ich mich stundenlang still im Wald, oft auch in einer Hängematte räkelte, mit Buch und Essen im Körbchen und die Rehe verjage. Großzügig teilte sie mir mit, eine Stunde wäre ja okay, aber länger dürfe ich hier nicht bleiben.
Nun, das Ganze zog sich über eine Stunde hin. Ich hatte die Nase voll und hüllte mich in Schweigen.
Und dann kam der drohende Abschluss: „Ich komme in einer Stunde wieder vorbei und wenn Sie dann immer noch hier sind, gibt es eine Anzeige“.
Einmal noch unternahm ich den Versuch zu erfahren, mit wen ich es zu tun hatte. Keine Chance. Die Kleidung deutete auf eine Jägerin hin, der Ton auf eine; na, das erspar ich euch und mir.
Ach so, eine Frage an die Unbekannte hatte ich noch: Wie verhält es sich eigentlich mit freilaufenden Zwergspitzen im Wald, die friedliebende Menschen attackieren? Ihre Antwort war klar und deutlich „Meine Hunde dürfen das.“
Nun, allmählich tut sich das Ende der Geschichte auf. Der Specht hämmert, der Wind singt und ich hänge in meiner Hängematte und schreibe diese Geschichte. Interessanterweise kehrten die Jägerin und ihre Zwergspitze nicht nach einer Stunde zurück.
Apropos: Diese Frau hat mich bereits vor Jahren schon einmal auf die gleiche sehr respektlose, übergriffige, beleidigende und aggressive Art an diesem Platz angegangen, begleitet von einem Jagdkollegen.
Damals unterstellte sie mir, dass ich im Wald übernachte und hier ständig campe, dass ich obdachlos sei.
Auf Ausflügen habe ich immer Essen dabei. Als sie meine Wegzehrung entdeckte (im Schatten eines Baumstumpfes) hielt sie sie triumphierend in die Höhe: „Ha, hab‘ ich Sie erwischt“
Ich forderte sie auf, ihre Hände von meinem Essen zu lassen. Nun war meine Obdachlosigkeit besiegelt. Mit drohender Amtsstimme verkündete sie mir, dass der Wald kein Obdachlosenheim sei und ich verschwinden müsse. Der Jäger an ihrer Seite schwieg die ganze Zeit.
Damals war durch diese übergriffigen, aggressiven Anschuldigungen mein Waldgefühl entzaubert. Entnervt und traurig trottete ich nach Hause. Heute jedoch verdanke ich der unbekannten Jägerin diese erhellende Geschichte!
Ein kleiner Tipp noch für all jene, denen diese Jägerin über den Weg läuft: Es gibt ein Waldbetretungsrecht und eine Hundeanleinpflicht im Wald.
Ilona Si Moussa
Die Hüllen sind gefallen
Sehr geehrter Herr Hauke,
Ungarn, langjähriges Mitglied von EU und Nato, wurde vor einigen Tagen von der Ukraine ganz offen militärisch bedroht. Man wolle, so Diktator Selenskyj, das Militär gegen den ungarischen Ministerpräsidenten einsetzen. Höchste Zeit, Artikel 5 des Nato-Vertrages zu aktivieren, sollte man meinen. Doch die Nato äußerte sich überhaupt nicht zur dreisten Drohung gegen ihr Mitglied, während die EU versprach, ihre Unterstützung zu verstärken – und zwar für die Ukraine, das Land also, welches EU-Mitglied Ungarn bedroht. Und bei Drohungen ist es schon bisher nicht geblieben. Das Regime in Kiew hat nicht nur geholfen, Deutschlands wichtigste Energieversorgung (Nordstream) zu zerstören, wie sogar der Bundesgerichtshof feststellen musste, es hat auch immer wieder Energieinfrastruktur in Ungarn, der Slowakei und Rumänien durch Terrorakte beschädigt, großteils auf deren eigenem Gebiet.
Die Frage drängt sich auf, welchen Sinn die Mitgliedschaft in EU und Nato hat, wenn sich beide Organisationen zugunsten äußerer Feinde offen gegen ihre eigenen Mitglieder stellen. Im konkreten Falle wäre es sogar besonders einfach, EU-Mitglieder vor ukrainischen Übergriffen zu schützen: Brüssel müsste lediglich damit aufhören, europäisches Steuergeld an Kiew zu veruntreuen. Doch Brüssel tut das genau Gegenteil und schädigt die EU-Mitglieder damit nicht nur materiell, sondern setzt sie auch tödlichen Gefahren aus. Die einzige vernünftige Konsequenz müsste lauten, EU und Nato umgehend zu verlassen. Denn wer braucht schon Bündnisse, die den eigenen Mitgliedern massiven Schaden zufügen, statt ihre Verpflichtungen zu erfüllen?
Auch bezüglich anderer „Gewissheiten“ erhalten wir derzeit eine Lehrstunde von unschätzbarem Wert. Der unprovozierte, völkerrechtswidrige Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran demonstriert sehr eindrucksvoll, welchen Wert der amerikanische „Schutzschirm“ in Wirklichkeit hat: gar keinen. Statt Sicherheit zu gewährleisten setzt er – im Gegenteil – die Länder, die darauf vertraut haben, tödlichen Gefahren aus. Alle Golfstaaten, die US-amerikanische Militärbasen beherbergen und sich davon „Sicherheit“ versprachen, sehen sich nun iranischen Gegenschlägen auf die US-Stützpunkte und Einrichtungen zu deren Versorgung gegenüber. Ohne US-„Schutzschirm“ wären diese Länder heute sicher. Dem Iran gebührt das unschätzbare Verdienst, den amerikanischen Bluff entzaubert zu haben. Keine einzige US-Militärbasis auf dieser Welt dient dem Schutz des Landes, das sie beherbergt. Dafür ist sie weder gedacht noch ausgelegt. Die Basen dienen ausschließlich amerikanischer Machtpolitik. Nach wenigen präzisen Treffern auf milliardenteure Radaranlagen, auf welche Systeme wie „Patriot“ oder „THAAD“ angewiesen sind, ist die gesamte Luftabwehr der USA und der totalitären Golfmonarchien im Nahen Osten blind, Abfangraketen gibt es auch nicht ausreichend, und selbst wenn man sie hätte, wüsste man nicht, wohin man schießen sollte. Die USA ziehen nun eilig ihre Radare aus Japan und Südkorea ab, weil drei von acht vergleichbaren Anlagen weltweit (!) bereits auf dem Weg zum Schrotthändler sind. Was andererseits beweist, dass weder Japan noch Südkorea diesen „Schutz“ benötigen. Denn sonst müssten die Anlagen natürlich dort bleiben. Ein riesiger Bluff.
Spanien hat das Problem erkannt und den USA umgehend die Nutzung in Spanien gelegener Stützpunkte untersagt. Deutschland tat das Gegenteil und nahm daraufhin aus Spanien verlegte US-Angreifer auf. Während Trump im Oval Office Spanien und sogar seinen treuen Pudel Großbritannien wüst beschimpfte, weil sie seiner Meinung nach den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg der USA und Israels nicht genügend unterstützten, verteidigte der danebensitzende Bundeskanzler Merz (CDU) die „gemeinsamen europäischen Werte“, indem er schwieg und nickte, genau wie Scholz (SPD, Cum-Ex, Warburg) die Nordstream-Zerstörung vorab durch Schweigen billigte. Deutschland beherbergt mindestens 40 verschiedene US-Militäreinrichtungen, darunter solche, die in schwerste Kriegsverbrechen verwickelt sind wie Ramstein. Holzdorf (Schönwalde) in Südbrandenburg wird dank Scholz gerade atomwaffenfähig gemacht. Sollte Trump morgen einfallen, Moskau zu bombardieren, erginge es uns schlimmer als den Golfstaaten.
Wie wenig dieser „Schutz“ wert ist, hat unfreiwillig auch der als Kriegsverbrecher gesuchte, wegen Korruption angeklagte israelische Ministerpräsident Netanjahu bewiesen: Nachdem er den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg befohlen hatte, setzte er sich nach Deutschland ab. Sein Flugzeug mit dem albernen Namen „Flügel Zions“ stand am nächsten Tag auf dem BER, inzwischen versteckt er sich woanders. Dass er aufgrund des gegen ihn bestehenden internationalen Haftbefehls festgenommen wurde, war nicht zu hören. Darin ist der gezielte Mord an über 170 iranischen Grundschülerinnen im Alter zwischen 6 und 12 Jahren sowie Eltern und Lehrern (mittels Tomahawk-Beschuss einer Schule) noch gar nicht berücksichtigt. Die Tagesschau „vergaß“ uns zu informieren, damit der Krieg ungestört weitergehen kann (tote Schulmädchen könnten selbst CDU-Anhänger aufschrecken). So sehen typische Schreibtischtäter aus. Oder haben sich die Hamburger Redakteure geschämt? Nein, die deutsche Kriegspropaganda ist absolut schamlos. Verbrecher, auch die an überbezahlten Schreibtischen, kennen keine Scham.
Und während Brüssel ein „Sanktionspaket“ nach dem anderen beschließt, „um Russland an den Verhandlungstisch zu zwingen“, hat der neueste völkerrechtswidrige Angriffskrieg der USA und Israels in aller Klarheit bewiesen, dass Verhandlungen mit westlichen Regimen nicht nur sinnlos sind, sondern auch gefährlich: Die USA und Israel haben die Verhandlungen mit Teheran als (mittelalterliche) Kriegslist benutzt, um einen arglosen Gegner zu treffen. Noch während Verhandlungsfortschritte und iranische Zugeständnisse gelobt und ein weiterer Termin vereinbart wurden, stellten Washington und Tel Aviv ihre Angriffsraketen scharf, um die iranische Führung zu ermorden, die in diesem Moment vielleicht gerade neue Verhandlungsangebote prüfen wollte. Warum sollte sich Russland auf einen solchen Bluff einlassen? Es wurde oft genug von westlichen „Partnern“ belogen und betrogen, angefangen mit der Nato-Osterweiterung über die Minsker Abkommen bis hin zum Alaska-Gipfel. Nein, mit Betrügern kann man nicht verhandeln. Mit Mördern schon gar nicht. Der Iran hat das bereits deutlich gemacht. Er hat ein hohes Lehrgeld bezahlt. Nun jammern die Kriegstreiber in Washington und Tel Aviv und suchen einen gesichtswahrenden Ausweg, während die Mitläufer wie Deutschland wie üblich die Zeche bezahlen. Alle Hüllen sind gefallen.
Bleiben Sie bei Verstand und zahlen Sie stets bar,
Dr. H. Demanowski
Der freie Wille
Göttliche Liebe, die höchste Intelligenz, schenkte uns den freien Willen.
Wie wunderbar. Wir können einfach frei entscheiden, was wir tun möchten, natürlich im Rahmen der göttlichen Gesetze. Das sollten wir auch unseren Mitmenschen zugestehen, aus Liebe, die persönlichen Entscheidungen zu respektieren ohne Einmischung oder Bevormundung unseres Nächsten.
Ich wünsche allen ein würdevolles Leben.
Evelyn Regina Fischer


