Graffiti fordert FW-Verbot
Seit der Corona-Zeit gab es immer wieder Boykott-Aufrufe gegen unseren Verlag, immerhin den ältesten Anzeigenblatt-Verlag Ostdeutschlands. Das hat nicht wirklich Wirkung gezeigt. Selbst als der Bürgermeister von Grünheide persönlich zum Hörer griff und einen Großkunden aufforderte, er solle seine Aufträge beim Hauke-Verlag stoppen, biss er auf Granit. Es ist nie gelungen, uns wirtschaftlich auszutrocknen.
Nach der Bürgermeister-Wahl in Fürstenwalde tauchte nun ein Graffiti auf, das das Verbot der FW fordert.
Nachdem sich so ziemlich alle Institutionen auf die Seite des Allparteien-Kandidaten Mathias Papendieck (SPD) geschlagen hatten und damit „Haltung“ zeigten, bezog die FW engagiert Stellung zugunsten von Bürgermeister Matthias Rudolph. Am Ende gewann Amtsinhaber Rudolph in der Stichwahl deutlicher als erwartet, und die Koalition aus CDU, Linken, Grünen und SPD musste eine herbe und unerwartete Niederlage einstecken. Nun steht an einem Stromverteilerhäuschen an der Lindenstraße/Ecke Friedrich-Ebert-Straße „FW Verbot!“. Das ist in Zeiten „Unserer Demokratie“ offensichtlich die angemessene Reaktion, auf eine demokratische Entscheidung zu reagieren und die letzten Gegenstimmen zum Schweigen zu bringen.


