Von Michael Hauke

In der Nacht vom 19. auf den 20. November 2020 wurde eine 15-Jährige in Hamburg Opfer einer brutalen Gruppenverwaltigung. Neun Migranten vergewaltigten das Mädchen mehr als eine Stunde lang. Keiner der neun Täter wurde in U-Haft genommen. Acht erhielten eine Bewährungsstrafe und blieben damit in Freiheit, ein einziger wurde zu einer Jugendhaftstrafe verurteilt. Dieses milde Urteil im sogenannten „Stadtpark-Prozess“ sorgte 2023 für Unmut. Eine 20-jährige Frau bezeichnete nach dem Urteil, das vom BGH bestätigt wurde, einen der Täter als „ehrloses Vergewaltigerschwein“ und „ekelhafte Missgeburt“. Außerdem mutmaßte sie, er könne „nirgendwo mehr hingehen, ohne auf die Fresse zu kriegen.“ Dafür wurde die junge Frau zu einem Wochenendarrest von 48 Stunden Gefängnis verurteilt und damit länger eingesperrt als acht der neun Täter.
Migrantengewalt ist in Deutschland ein großes Tabu. In unzähligen Fernsehproduktionen und staatlich geförderten Filmen kommt der Migrant nur als Opfer rassistischer Gewalt vor, während die Deutschen die Rolle der Täter ausfüllen.
Nun ist ein Kinofilm auf den Markt gekommen, der aufgrund des Hamburger „Stadtpark-Prozesses“ entstanden ist, wie der in Kanada lebende Produzent und Regisseur Uwe Boll erläuterte. In Deutschland darf dieser Film nicht gezeigt werden, nicht einmal Werbung darf für ihn gemacht werden. Der Hollywood-Thriller heißt „Citizen Vigilante“ und ist am 19. Juni in Kanada und den USA in den Kinos angelaufen. Der Actionfilm zeigt, wie ein in Europa lebender Immobilienunternehmer und ehemaliger US-Soldat zum Rächer („Selbstjustizler“) der Opfer von Migrantengewalt wird. Der Streifen thematisiert die ausufernde Einwanderergewalt auf der einen und die überaus milde Justiz auf der anderen Seite – und was daraus werden könnte. Zum Schluss des Films werden die Fernsehnachrichten über einen Mordfall gezeigt. Die TV-Sprecherin sagt: „Alle Beteiligen am jüngsten Gruppenvergewaltigungsfall, die einer Haftstrafe entgingen, sind nun tot. Offenbar hat der Selbstjustizler erneut zugeschlagen. Das wirft dringende Fragen auf. Was ist die größere Bedrohung für die Gesellschaft: Die Kriminellen, die diese Gewalttaten begehen oder der Selbstjustizler, der sie ausschaltet?“ Währenddessen wird das junge Opfer gezeigt, dass die Fernsehnachrichten mit ihrem Papa verfolgt, und sichtlich erleichtert ist. Währenddessen ist im Fernsehen von 105.000 Gewalttaten durch Migranten in Europa die Rede – und dann sagt die TV-Sprecherin: „Greift dieser Selbstjustizler nur ein, weil unser Rechtssystem keine Sicherheit und Gerechtigkeit mehr garantieren kann?“
Der Abspann beginnt mit dem Satz: „Dieser Film ist all den Tausenden von Vergewaltigungs- und Mordopfern in Europa gewidmet, die vom Rechtssystem betrogen wurden.“
Deutschland ist weltweit das einzige Land, in dem dieser Film nicht gezeigt werden darf. Er ist zwar offiziell nicht verboten, hat aber von der FSK keine Altersfreigabe erhalten. Damit darf er weder in Kinos gezeigt noch beworben werden. Im Internet kursiert er im Original mit deutschen Untertiteln. Dort habe ich ihn mir in groben Zügen angesehen. Nicht, weil solche Actionfilme mein Genre wären, sondern weil ich wissen wollte, was die Menschen in „unserer Demokratie“ nicht sehen dürfen.
Ich werde den Streifen auf meinem Telegram-Kanal zur Verfügung stellen.
Die Zensur bei „Citizen Vigilante“ ist bei weitem kein Einzelfall. In Deutschland bekommen immer mehr freie Medien Schwierigkeiten mit den Landesmedienanstalten. Eines von vielen Beispielen ist der Journalist Alexander Wallasch. Er wurde von der niedersächsischen Landesmedienanstalt aufgefordert, mehrere Beiträge zu löschen, die sich mit der Messerkriminalität und der entsprechenden Nennung von Nationalitäten der Täter beschäftigten. Wer am großen Narrativ rüttelt, bekommt Schwierigkeiten. Denn offiziell sind die Migranten keinesfalls das Problem, sondern „der Mann“ an sich! Aber das stimmt absolut nicht. Aus der „Tatverdächtigenbelastungszahl“ (TVBZ) geht hervor, dass syrische, irakische und marokkanische Frauen bei der Gewaltkriminalität in Deutschland jeweils einzeln stärker vertreten sind als deutsche Männer. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion hervor1. Deutschland wird seit 2015 von einer gigantischen Gewaltwelle heimgesucht. Wer die Ursachen benennt, wird zensiert oder in seiner Berufsausübung als Journalist bedroht.
Jüngst erhielt auch der Podcaster Benjamin Berndt Post. Als „Ungeskriptet by Ben“ hat er mehr als eine Million Follower auf YouTube, sein Interview mit Björn Höcke wurde über sechs Millionen Mal aufgerufen. Er wird damit zur Gefahr für das System. Die Ex-SPD-Vorsitzende Saskia Esken forderte zuerst einen Werbeboykott. Jetzt erhielt er eine Verwarnung der Landesmedienanstalt. Im Briefkopf der Anstalt steht wirklich: „Der Meinungsfreiheit verpflichtet.“ Das ist in Deutschland keine öffentlich-rechtliche Institution mehr. Im Namen „unserer Demokratie“ sehen sie sich mehr und mehr der Zensur verpflichtet.
1 Drucksache 21/2025 vom 12.05.2025. Die TVBZ wird auf 100.000 Einwohner berechnet.

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