Ganz schön fahrig!

– Wie mein Leben sich ums Fahrrad dreht –

Es gab Lehrer, die haben mit ihren Schülern richtig tolle Radtouren gemacht. Mir war dieses Glück nicht beschieden. Mit dem Fahrrad bis zur Ostsee und dann zelten. Die sind damals sogar ein Stück auf der Autobahn gefahren. Verrückt! Leider war ich in einer anderen Klasse und auch an der nächsten Schule wurden die Lehrer mit weiteren Touren etwas vorsichtiger. Dabei kann man da wirklich was lernen, sagt schon Albert Einstein: „Das Leben ist wie ein Fahrrad: man muss sich ständig vorwärtsbewegen, wenn man das Gleichgewicht nicht verlieren will.“
Stichwort Gleichgewicht. Es gibt schon so einige Stellen, die uns Radfahrer auf die Probe stellen. Eis, Spurrinnen, Splitt. Aber das fällt ja jetzt alles weg, weil Winter bei uns so feuchtwarm geworden sind. Ich bin mir nicht sicher, ob Mutti heute auch darauf bestanden hätte, dass ich eine Strumpfhose unter die Jeans quetsche. Um diese schnell wieder loszuwerden, war die Schultoilette gut genug. Bloß an die Söckchen musste ich denken.
Das Stichwort Friedensfahrt wird einigen Lesern noch etwas sagen. Ich durfte im Fernsehen im Mai 1960, Oma und Opa hatten schon einen Apparat, die Friedensfahrt der Radamateure von Prag über Warschau nach Berlin verfolgen. Bernhard Eckstein und Täve Schur, die kannte jedes Kind. Dann bei der „Kleinen Friedensfahrt“, die in manchen Kreisen liebevoll organisiert wurde, hätte ich gern teilgenommen. Aber – ging nicht – nur für Jungs. So musste ich mich aufs Anfeuern konzentrieren. Da fuhr auch mein Zukünftiger an mir vorbei, mit Tourenrad und kurzer Turnhose. Geht also auch ohne Rennrad und Funktionsklamotten. Und ich hatte nicht nur damals schon ein Auge auf ihn geworfen. Auch Muttis nagelneues Diamantsportrad hatte es mir angetan. Ja, sie fuhr viel mit dem Rad, aber ich könnte mit diesem Fahrrad viel schneller sein als mit meinem MIFA. Da muss mir was einfallen! Bis dahin!
Ihre Fahri (Margit Schinkel)

Gemeinwohl adé

Die ersten Überlegungen zum Gemeinwohl gehen auf die antiken griechischen Philosophen zurück. Aristoteles sah darin das Ziel im guten Handeln für eine Gemeinschaft, das auf ein gerechtes und glückliches Leben aller ausgerichtet ist, durch Abwägung der Belange aller. Aufgabe des Staates sollte es also sein, Rahmenbedingungen für öffentliche Sicherheit, Sicherheit der Bevölkerung, öffentliche Gesundheit und soziale Sicherheit zu schaffen. In einer guten Gesellschaft sollte es allen Bürgern gut gehen! Das deutsche Grundgesetz verpflichtet den Staat zur Förderung des Wohls der Allgemeinheit (Art. 20 GG), u.a. auch zum Friedensgebot (Art. 26 GG). Beide Artikel scheinen der sog. Zeitenwende (ein substanzloser Begriff aus der Ära Olaf Scholz) zum Opfer gefallen zu sein!
Bei seinem Amtsantritt legte der Bundeskanzler den im Grundgesetz vorformulierten Eid ab. Glück für ihn, dass ein Amtsmeineid nicht strafbar ist. Anstatt dem Wohle des deutschen Volkes zu dienen und Schaden vom Volk abzuwenden, organisiert er u.a. eher dessen wirtschaftlichen und sozialen Niedergang durch einen scheinbar unendlichen Rüstungswahnsinn. Angeblich bedroht uns der Russe, wofür es keinerlei Hinweise gibt. Der Russe ist nicht so blöd, die NATO anzugreifen, die Russland in allen militärischen Kategorien überlegen ist – das wäre militärischer Selbstmord, was jeder Bürger mit klarem Verstand begreifen sollte. Allerdings besitzt Russland 282 Atomsprengköpfe mehr als die USA (5.459 versus 5.177), was bei deren Sprengkraft unbedeutend ist. Bedeutsam ist aber, dass Russland im Falle einer existenziellen Bedrohung davon Gebrauch machen wird. Was hat es dann für einen Sinn, nach einer konventionell stärksten Armee in Europa zu streben?! Deutschland hat schon zweimal Russland mit Krieg überzogen (1914 und 1941) und hat zwei Weltkriege ausgelöst mit ca. 100 Millionen Toten. Sollten die deutschen und EU-Kriegstreiber (die EU begann einst als Friedensobjekt, wird aber immer mehr zu einer Kriegsunion) Russland abermals mit Krieg überziehen, wird es keine Überlebenden und kein bewohnbares Territorium mehr geben. Statt um jeden Preis aufzurüsten, sollte die Regierung z.B. Geld in die Bildung investieren, denn das Bildungs- und Leistungsniveau deutscher Schüler sinkt immer mehr. Damit ist die Zukunft des Landes gefährdet, die auf Wissen, Können und beruflicher Qualifikation der jungen Generation beruht. Dabei sollte die Zukunft für alle Jugendlichen nicht in Kasernen und Schützengräben liegen. Es sollten gleiche Bildungschancen geschaffen werden, damit nicht nur den Kindern von Eliten der Zugang zu Bildungseinrichtungen möglich ist. Beängstigend ist das Ergebnis einer Insa-Umfrage: 55% der Deutschen meinen, sich aus finanziellen Gründen keine Kinder mehr leisten zu können – findet in der ständig sinkenden Geburtenrate seine Widerspiegelung.
Schlimm ist, dass leider viele Bürger die Bedrohungslage durch Russland als gegeben hinnehmen, die ihnen vom Mainstream-Journalismus täglich eingehämmert wird! Merken denn diese Bürger nicht, dass ein solcher Journalismus sich darauf beschränkt, Sprachrohr einer Regierung zu sein, die Panik und Angst schürt, um rationales Denken beim Bürger auszuschalten (vgl. auch Corona- und Klimahysterie). Bürger, die sich dem „betreuten“ Denken widersetzen, laufen Gefahr, ins Fadenkreuz der sog. Faktenchecker (eifrige NGOs) zu geraten. Ein normal denkender Bürger würde hinterfragen, warum sich die Regierenden in 2026 über einen Bundeszuschuss an die Rentenversicherung von rund 128 Mrd. Euro (auch Folgen der Agenda 2010) aufregen, die geplanten 108 Mrd. Euro für „Verteidigung“ aber als absolut notwendig einstufen. Für die wahnsinnige Aufrüstung sind etwa eine Billion Euro nötig. Geld, das über eine gigantische Neuverschuldung („Sondervermögen“) aufgebracht werden muss. Also soll gespart werden. Deshalb erklärt BK Merz: „Wir können uns dieses (Sozial)System, das wir heute haben, einfach nicht mehr leisten“ und fordert Reformen und weitgehende Einschnitte. Es soll also der Eindruck erweckt werden, dass für das Volk zu viel Geld verbraucht wird. Das Volk muss bereits 52,9 % seines Einkommens für Steuern und Sozialausgaben blechen. Die Sozialausgaben des Staates belaufen sich auf etwa 30% des BIP (sog. Sozialleistungsquote), womit Deutschland im Mittelfeld der 18 reichsten OCED-Länder liegt. In der vergleichenden OCED-Analyse der Rentensysteme vom November 2025 belegt Deutschland mit einem Rentenniveau von 48% den Platz 17 in der EU, wobei noch nicht einmal die Besteuerung der deutschen Rentner (also die Doppelbesteuerung durch den Staat) berücksichtigt ist. Von einer Explosion der Sozialausgaben kann da wohl keine Rede sein, allerdings sollten sich aber alle Bürger an deren Finanzierung beteiligen. Erwähnenswert wäre: 13 Millionen Deutsche fristen ihr Dasein unterhalb der Armutsgrenze, während 1% der reichsten Deutschen über 35 % des privaten Geldvermögens verfügt und 5% der Deutschen 48% des gesamten Volksvermögens besitzen!
PS: In der DDR waren die Renten zwar niedrig, aber man konnte davon leben. Auf Altersrenten wurden keine Steuern und Krankenkassenbeiträge erhoben. Frauen wurden mit 60, Männer mit 65 Jahren Rentner. Die Rentenbescheide waren leicht nachvollziehbar und wurden für Frauen in Anerkennung ihrer Lebensleistung und Gleichberechtigung auf 65 Jahre berechnet. Wie beschämend muss es dagegen für bundesweit 760.000 Rentner sein, die auf Sozialhilfe angewiesen sind!
Dr. H.-J. Graubaum

Das schwulste Parlament der Welt

…ist laut Premierminister Keir Starmer das britische Unterhaus. Das betonte der Labour-Politiker bei einem „Pride“-Empfang in der Downing Street. Der ist darauf mindestens so stolz, wie Friedrich Merz auf „die“ Mannschaft, die es mal wieder gründlich vergurkt hat. Wenn nur noch Wokeness zählt, dann ist nicht mehr viel zu gewinnen. Hart wie Kruppstahl war gestern, heute nur noch flauschig. Wer schmeißt denn da mit Wattebäuschen? Mancher Kommentator sieht, dass u.a. durch einen übergriffigen Radikalfeminismus den eingeborenen Männern das Mannsein so sehr ausgetrieben sei, dass sie nicht mehr kriegs- noch friedenstüchtig wären. Es scheint sich nicht mehr zu lohnen und nicht mehr gewünscht zu sein, das eigene Land, die eigene Familie, das eigene Leben zu verteidigen.
Von 300.000 angeschriebenen jungen Männern sind noch etwa 500 bereit, Zeitsoldaten bei der Bundeswehr zu werden. Die anderen 299.500 schmeißen lieber mit Wattebäuschen.
Das eigene Land, die eigenen Leute, das eigene Leben werden nicht mehr genügend wertgeschätzt und nicht mehr genug verteidigt. Bei uns nicht und in England auch nicht mehr. Durch die Arbeit von Rupert Lowe ist, wie geschildert, die ganze schreckliche Dimension der Verbrechen der „Elite“ gegen das eigene Volk offenkundig geworden. Dass es soweit kommen konnte, hat aber möglicherweise auch gerade mit dem schwulsten Parlament der Welt zu tun. Wenn pakistanische Groominggangs Mädchen und Frauen unterjochen, dann interessiert das ein schwules Parlament nicht, weil die keine geeigneten Sexualobjekte sind. Wenn die „paki wankers“ sich an Knaben und an jungen Männern vergriffen hätten, wäre eine Konkurrenzsituation entstanden, so aber nicht. Der fehlende Schutz ist genau der Geisteshaltung geschuldet, für die Starmer einzustehen hat. Er hat als Generalstaatsanwalt jahrelang die Täter geschützt und die Opfer verhöhnt. Bis zu 250.000 Opfer waren ihm egal. Hauptsache, das flutscht mit dem Projekt „schwulstes Parlament der Welt“. In Berlin hat ja jetzt der CDU-Wegner auch gerade wieder mehr als 300.000 Euro an Steuergeldern verbrezelt, um bei der „Schwulenparade“ CSD dabei zu sein. Das ist viel wichtiger, als der Schutz der Bevölkerungsmehrheit. Alles so schön bunt hier. Ich kann mich gar nicht entscheiden.
Wenn ein Mann einen Mann liebt, dann soll er ihn lieben, wenn er ihn liebt. Toleranz gegenüber Minderheiten ist geboten. Wenn diese Minderheiten aber gesamtgesellschaftlich dominant werden, ist das nicht gut, sondern zerstörerisch. Eine Gesellschaft, welche die Mehrheit nicht mehr vor der Minderheit schützt, sondern zulässt, dass flächendeckend und über Jahrzehnte im Namen einer falschen Toleranz 250.000 Mädchen ab elf und junge Frauen missbraucht, vergewaltigt und verschleppt werden, verliert alle Strukturen und endet im Chaos. Eine Gesellschaft, die nur noch dem Flüchtlingswohl dient und ihr Geld und ihren Wohlstand weltweit verschwendet, ist dem Untergang geweiht. Hat es jemals zwischen 1945 und 2026 einen Fall gegeben, wo ein „eingeborener Deutscher“ sechs Mitarbeiter eines Jugendamtes abgeknallt hat? In Stade hatten wir jetzt gerade so einen Fall mit Migrationshintergrund. Eine falsche und verlogene Migrationspolitik killt die eigenen Leute. In Stade sind gerade sechs Arbeitsplätze frei geworden. Wer möchte der Nächste sein?
Die Fahrerin des Mehrfachmörders war übrigens eine 65-jährige Migrationsbeauftragte. Laut Nius arbeitet Sylvia S. als Familien- und Migrationsberaterin bei einer bundesweit tätigen Organisation, die durch das Förderprogramm „Demokratie leben!“ der Bundesregierung unterstützt worden sein soll. Diese berate unter anderem zu Familiennachzug, Aufenthaltsrecht und Einbürgerung und verstehe sich als antirassistische Interessenvertretung für migrantische Familien. Der Fluchtwagen, ein Mercedes-Benz GLE Coupé, sei rund fünf Wochen vor der Tat auf die 65-Jährige zugelassen worden.
„Demokratie leben“ zeigt immer neue Gesichter. Erfurt ist ein weiteres.
Axel Fachtan

Danke an den Seniorenwohnpark

Heut‘ gibt’s im Seniorenpark
nicht nur Kuchen mit viel Quark.
Denn es gibt ja, noch ganz frisch,
Erdbeerschnitten auf den Tisch.
Alles wird ganz fix gebracht,
auch die Kaffeetasse lacht,
wenn sie nochmal wird gefüllt
und den Kaffeedurst uns stillt.
Frische „Knödel“ gibt’s aus Böhmen,
mit Musik sie uns verwöhnen.
Denn sie machen Volksmusik
aus der Nachbar-Republik.
Aber auch aus Österreich
hören wir Musik sogleich.
Deutsche Tanz- und Schunkellieder
hören alle gerne wieder.
Denn es ist doch wirklich schön,
dass jetzt die Senioren seh’n:
Besonderes wird vorbereitet,
das so manches Herze weitet.
Viele Gäste sind nun hier,
und mit anderen auch wir,
um Bewohner zu besuchen,
konnten auch den Platz hier buchen.
Die Betreuer sind bemüht,
dass die Freude nun aufblüht
bei den Alten, die allein
und mal wollen fröhlich sein.
Sehr geehrte Betreuer des Seniorenwohnparks Erkner, ich möchte mich herzlich bei Ihnen bedanken für die Bekanntmachungen und Einladungen zu den Veranstaltungen in Ihrem Hause, für den sehr schön gestalteten Nachmittag heute und die flotte und nette Bedienung und Betreuung heute und natürlich für die gute und sehr schmackhafte „Versorgung“ mit allem!
Jörg Große

Pinocchio auf Steroiden

Sehr geehrter Herr Hauke,
während in Deutschland an allen Ecken gekürzt und gespart wird, während die Wirtschaft immer mehr zusammenbricht und die Infrastruktur verrottet, fließen die Milliarden ungebremst nach Kiew und in die Aufrüstung. Wenn man sich das Klingbeil‘sche Defizit ansieht, entspricht der Fehlbetrag ziemlich genau dem, was an das korrupteste Land Europas, die Ukraine, veruntreut wird. Wobei das verschleuderte Geld natürlich nicht dort bleibt, sondern unverzüglich an BlackRock und Co. zurückfließt. Die Hochrüstung wird hingegen mit Schulden („Sondervermögen“) finanziert. Diese untragbare Last wird schamlos kommenden Generationen aufgebürdet, die man doch angeblich mittels „Klimaschutz“ vor Unheil bewahren will. Allerdings ist die Chance, dass künftige Generationen an Verelendung und Kriegen zugrunde gehen ungleich höher als das Risiko, dem sie durch warmes Wetter ausgesetzt sind.
Herzstück der Merz‘schen „Reformen“ sind wieder einmal Rentenkürzungen. Begründet wird das mit der „demografischen Entwicklung“. Zwar ist es richtig, dass zu wenige Kinder geboren werden, was angesichts der gezielten Zerstörung der traditionellen Familie mittels LGBT-irgendwas-Propaganda auch nicht überrascht. Genauso richtig ist aber auch, dass der prozentuale Anteil der Summe aller Rentenzahlungen am Bruttosozialprodukt sinkt (richtig gelesen!), während die Zahl der Superreichen rasant steigt. Wenn der Staat angeblich unter den Zuschüssen an die Rentenversicherung ächzt, dann gleicht er damit weniger als die Hälfte der versicherungsfremden Leistungen aus, um die er die Rentenversicherung durch politische Entscheidungen zuvor abgezockt hat. Die politisch verursachten Mehrkosten in Milliardenhöhe werden auf die Versicherten abgewälzt. Erst werden die Beitragszahler durch die Politik zur Finanzierung sachfremder Projekte gezwungen, anschließend jammern Politik und gleichgeschaltete Medien, die zu großen Teilen BlackRock gehören oder unter Regierungskontrolle stehen, dass das deutsche Rentensystem – anders als in fast jedem anderen europäischen Land – nicht finanzierbar sei. Es ist, als würde die Regierung Ihrer privaten Hausratversicherung zwangsweise hohe Beträge zur Finanzierung goldener Kloschüsseln für Kiewer Oligarchen entnehmen, worauf Ihnen die Versicherung dann im Schadensfall nur 60% auszahlt, weil angeblich kein Geld vorhanden ist. So etwas nennt man wahlweise Betrug, Enteignung oder schlicht Diebstahl.
An vollmundigen Versprechungen hat es der aktuellen Regierung noch nie gemangelt – an Lügen schon gar nicht. Nun wird versprochen, den Rentenbeitrag zu stabilisieren, um die Beitragszahler zu entlasten. Daran stimmt so ziemlich nichts. Denn einerseits soll das spätere Rentenniveau weiter absinken, andererseits soll die Lebensarbeitszeit unter Wegfall der vorzeitigen Verrentungsmöglichkeiten verlängert werden. Allein die längere Lebensarbeitszeit bedeutet eine Rentenkürzung, weil viel länger –und also viel mehr – eingezahlt werden muss, um endlich eine Rente zu erhalten. Deren Höhe wird aber außerdem sinken, was eine weitere Kürzung bedeutet. Und die geplante Kürzung der Hinterbliebenen- bzw. Witwenrente wird ein Übriges tun. Obendrein sollen die Beitragszahler nun verpflichtend in eine aktienbasierte Rente einzahlen. Und zwar zusätzlich zum bestehenden Rentenbeitrag, womit der verpflichtende Gesamtbeitrag von heute 18,6% perspektivisch auf 20,6% „stabil gehalten“ wird (in Wirklichkeit ist es eine Erhöhung um knapp 11 – elf! – Prozent). Pinocchio in Aktion. Und Orwell dreht sich im Grab, weil nicht einmal ihm so etwas eingefallen ist. Kurz: Zahle mehr, zahle länger, erhalte weniger – und nenne es „Stabilität“.
Diese zusätzlich verpflichtende Aktienrente, die schrittweise auf 2% des Bruttolohns steigen soll, ist einer näheren Betrachtung wert. Denn sie ist zuallererst – genau wie die grandios gescheiterte Riester-Rente und die Rürup-Rente – ein Geschenk an BlackRock bzw. die in seinem Besitz befindlichen Banken und Versicherungen. Es wird fette Gebühren und Provisionen hageln, ertragsmindernde Verluste, die bei der gesetzlichen Rentenversicherung gar nicht anfallen. Anschließend hängt die zu erwartende Rentenhöhe vom Aktienkurs ab – und von der kriminellen Energie der Fondsmanager. Denn wenn Sie als Bank viele Aktien besitzen, von denen aber einige notleidend werden – was würden Sie als Fondsmanager wohl tun? Genau, Sie schieben die Schrottaktien einfach in den Rententopf. Natürlich gibt es die Bankenaufsicht, aber die funktioniert genauso gut wie die Preiskontrolle der Tankstellen. Und dann sind da noch die Kriegsvorbereitungen.
In den 1930er Jahren zahlten viel Deutsche für den „Kraft durch Freude“-Wagen ein. Bekommen haben sie ihn nie, denn der Krieg vernichtete sämtliche Einlagen und mit ihnen auch die „kapitalgedeckte“ Rentenversicherung, also die schon vom NS-Regime eingeführte Aktienrente. 1945 war nichts mehr da. Wenn man bedenkt, dass Merz (CDU), Klingbeil (SPD) und Pistorius (SPD) den Krieg vorbereiten (und mit Hilfe von Kiew längst verdeckt führen), müsste man wirklich dumm sein, irgendetwas von dieser Aktienrente zu erwarten. Die Einzahler werden künftig genauso betrogen wie ihre Vorfahren 1945. Genau wie die Zahlungen für den KdF-Wagen und die Aktienrente damals, werden die heutigen Zwangsbeiträge der Kriegsfinanzierung dienen, nicht der Absicherung künftiger Generationen.
Bleiben Sie bei Verstand und zahlen Sie stets bar,
Dr. H. Demanowski

Ein „Immer wieder“

Jedes Wort, jede Silbe, jedes Versprechen – alles gelogen, nur für die Macht. Betrogen in die Irre gelockt. Den Tarnanzug auch schon angezogen – stiefelt es sich gut gen Osten. Die Moral zum Untergang gebracht. Im Dreck bereits liegend, nun auch der letzte Rest zermatscht. Die Menschlichkeit im tiefen Fall begriffen. Vom Schwund betroffen. Abgesoffen ins Dunkle. Wo sich alles zu verlieren beginnt. Auch die viel gerühmte Zivilisation. Von Marschmusik begleitet, in den Ohren trötend, hört man hochtourig laufende Maschinerien. Gesponsert von Interessen. Für Panzer, Drohnen und dergleichen gedacht. Für Gewinne, die sich irgendwie zu lohnen scheinen. Mit dem Ruder gezielt auf Konfrontation ausgerichtet. Den Frieden auch schon lange überholt – in die tote Ecke gestellt. Unnütz gemacht – als Ausschussware deklariert. Abgewertet alles Lebendige. Söhne und Töchter zum Abschuss freigegeben. Den Krieg in Wiederholung und in Stellung gebracht. Die Geschichte bereits untergegangen. Vergessen machte sich breit. „Nie wieder!“ tönte es damals noch. Großspurige Worte von Hohlheit besessen, mit Gesten geschmückt. Ein Witz. Wahrheit kommt immer ans Licht. Ein „immer wieder“ – auch deshalb der neue, alte Ton. Die Folgen bereits jetzt schon zu sehen. Die Überlebenden werden uns alle verfluchen – für unser Schnauzehalten, Zulassen und Tun. Und dann das Ende – wie wird es sein. Wird sich dann der übrig gebliebene Gewinner als Gewinner fühlen oder wird er auch nur ein Verlierer sein?
B. Ringk

Wir Deutschen können einfach nichts mehr

Als die WM begann, waren wir alle völlig euphorisch: Wir werden Weltmeister und glauben fest daran, wären da nicht die Spieler. Früher war ich immer für die Mannschaft, deren Spieler besser aussahen. Vielleicht hätte ich es beibehalten sollen. Was war los mit unserer Mannschaft? Raus, bevor es überhaupt richtig angefangen hat. Wo war der Kampfgeist? Das erste Spiel gelungen gegen eine Mannschaft, die froh und dankbar war, überhaupt dabei gewesen zu sein. Doch danach ging das Elend los.
Kimmich und Co. hatten irgendwie keinen Plan. Sie standen sich selbst im Weg, waren nicht schnell genug, ließen sich den Ball wegnehmen und waren ratlos. Ein Trauerspiel. Sagt man nicht immer, möge der Bessere gewinnen. Ja und so war es dann auch. Wir haben es einfach nicht hinbekommen und somit auch nicht verdient. Das war nichts. Wir üben es lieber nochmal. Sind die Spieler vielleicht schon zu alt? Oder verdienen sie einfach zu viel Geld? Es wird so sein. Man hat es nicht mehr nötig, alles für sein Land zu geben. Wir Deutschen können einfach nichts mehr.
Was waren wir doch früher für eine Sportnation. Alles weg. Es ist zum Heulen. Und dann bedankt sich der Bundeskanzler noch für Einsatz und Teamgeist. Was für Teamgeist? Hat er die Mannschaft verwechselt? Da bleibt nur zu hoffen, dass sich so eine Schande nicht wiederholt. Aber wenigstens hat sich Kai Havertz entschuldigt. Ein Anfang. Ich bedauere auch sehr, dass Leon Goretzka nicht so richtig zum Zuge kam. Ich bin jedenfalls froh, es nicht länger ertragen zu müssen. Meine kostbare Zeit ist mir dafür zu schade.
Den Weltmeister können wir uns nun aus dem Kopf schlagen. Für Deutschland vorbei. In diesem Sinne: möge der Bessere gewinnen, wer auch immer es sein wird.
Heidemarie Gräser

Wenn ich das vorher gewusst hätte

Sehr geehrter Herr Hauke,
ich habe Ihre Zeitung abonniert und ich bin auch dankbar dafür, weil man sehr vieles in Ihrer Zeitung findet. Nun habe ich etwas geschrieben über Wärmepumpen, wie die Leute hinters Licht geführt werden, denn ich bin auch eine davon, die sich betrogen fühlt. Und zwar geht es darum, dass die Firmen kommen und den Einbau planen, aber es sagt keiner, wie man an die Fördermittel der KfW-Bank kommt, und das habe ich hier zum Thema gemacht. Wenn klar ist, welche Firma man nimmt, die meisten machen ja auch Werbung für die Fördergelder, so werden etliche Besuche geplant ,um auszumessen, wo die Wärmepumpe im Keller hinsoll. Das ist ja alles schön und gut, wenn man eine Gastherme hat, so wird diese dann auch ausgebaut und auch der Zähler.
Aber Vorsicht, man bekommt dann auch eine Jahresrechnung von dem Gaslieferanten, wenn vorzeitig gekündigt wurde, und bei mir waren es 3.700 Euro, die der ehemalige Gasanbieter wollte. Ich habe dann Einspruch eingelegt, weil ich keine Zustimmung gegeben hatte, man hätte die Gastherme ebenso abklemmen können und hängen lassen. Dabei gibt es auch noch zwei andere Möglichkeiten, die man erfragen sollte. Ist die Wärmepumpe erst einmal eingebaut, kommt das große Schweigen, zwar erhält man einige Hinweise, wie es mit der KfW-Bank läuft, aber man wird alleine gelassen. Sind Sie einmal in diesem Portal drin, so geht alles nur per PDF, und man schreibt vor, was einzureichen ist. Einkommensteuerbescheide 2023 und 2024, ein kompletter Grundbuchauszug mit sämtlichen Seiten, Meldebescheinigung und die Rechnung der Wärmepumpe, egal von welcher Firma. Da bekommt man keine Hilfe von Seiten der Firma, die einbaute, sondern man ist sich selbst überlassen. Und Post braucht man an die KfW nicht zu schicken, das wird abgelehnt. Es geht alles nur per PDF, und wer dies nicht kann, steht alleine da.
Fazit: Ich frage mich allen Ernstes, wer auf die Idee gekommen ist, so mit Kunden bei einer Bank umzugehen. Es ist mehr als beschämend und wenn ich das vorher gewusst hätte, wäre eine Wärmepumpe für mich nicht in Frage gekommen. Denn wer kann denn in den älteren Semestern mit PDF-Dateien umgehen.
Es ist schlichtweg ein Trauerspiel.
Ilona Schwarz-Freyermuth

EU braucht Putin als Sündenbock

Wenn ich Putin wäre, dann würde mir klar geworden sein: Die Ver-Führer*innen der EU haben inzwischen dermaßen fertig mit dem Betrug an den eigenen Bürgern, dass sie aus der selbst eingebrockten Lügensuppe nicht mehr raus können.
Die Lösung ist die, die sich immer als Lösung bietet: Es braucht einen zum Popanz aufgebauten Buhmann, der an allem die Schuld trägt und gegen den man deshalb – leider, leider – kriegstüchtig Krieg braucht.
Die Idee ist weder neu, noch originell. Wäre ich also Putin, dann wüsste ich: ich bin nicht als Gesprächspartner auserwählt, sondern als Sündenbock der Sünden anderer. Nun muss ich überlegen, wie mein Land da mit geringstmöglichen Schäden davonkommt.
EU hat sich selbst an- und ausgezählt, und die Rechnung wird erstellt.
Zahlen tun – wie immer – die kleinen Leute, nicht die Verursacher!
Johannes Bard

Erfreuliche Nachrichten aus Friedland

Hallo Herr Hauke,
endlich gibt es mal etwas Erfreuliches zu berichten. Fünf Jahre ist es jetzt her, seit wir damit kämpfen, unseren Uferbereich bzw. davor in den alten Zustand zubringen, wie es einmal war (Natur). Schauen Sie bitte in das Amtsblatt von Friedland 24. Jahrgang Nummer 2, Friedland den 27.06.2026. Diese Gelände wird demnächst nicht mehr vergewaltigt und geht in den Ruhestand zurück. Wir sollten unsere Natur doch erhalten, denn im Westen von Deutschland wurde vieles betoniert bzw. verändert. Denken wir nur mal an die Probleme, welche später entstanden sind.
Danke an die untere Umweltbehörde Beeskow, danke an die Stadt Friedland. Wir brauchen unsere Natur, erst recht, wenn es ausgeschildert ist. Flora und Fauna mit dem Menschen, sollte wie (eigentlich) in der Politik gemeinsam sich verkörpern. Ich hoffe, dass dieses Vermächtnis bleibt und eingehalten wird.
Stefan Schulz

Bewegendes Interview bei AUF1

Lieber Herr Hauke,
ich gucke mir im Internet vieles an. Dabei gibt es Beiträge, die ich am nächsten Tag wieder vergessen habe. Aber das Interview von Ihnen wird mich noch lange beschäftigen. Deswegen schreibe ich Ihnen und möchte mich von Herzen bedanken. Nachdem ich das Interview bei AUF1 gesehen habe, habe ich mir auch Ihren Bericht in Ihren Zeitungen durchgelesen. Ich wusste vorher von Ihrem Verlag nichts. Leider haben wir hier in Bayern solche Zeitungen nicht. Sie schildern Ihren Gefängnis-Besuch so empathisch. Ich konnte mir alles bildhaft vorstellen. So nah war ich noch nie dran. Als sie sagten, dass mit Dr. Bianca Witzschel auch die Menschlichkeit in Haft sitzt, kamen mir die Tränen.
Ich wusste, dass es Ärzte gibt, die wegen Maskenattesten zu Haftstrafen verurteilt wurden. Gerade Frau Dr. Witzschel ist dadurch ein Symbol für dieses himmelschreiende Unrecht geworden. Was Sie so menschlich geschildert haben, hat mich wirklich tief bewegt, weil ich spüre, dass Sie genauso bewegt waren. Dass Sie weit über den eigentlichen Anlass hinaus Fragen nach Rechtsstaatlichkeit, Menschlichkeit und Verhältnismäßigkeit aufgeworfen haben, fand ich bemerkenswert. Ich habe das Video an meine Freunde und Bekannte weitergeleitet. Wer diesen Beitrag gesehen hat, muss verstehen, wo wir gelandet sind und das Corona keine Pandemie, sondern eine Diktatur war.
Ich habe mir übrigens auch Ihre Bücher bestellt. Allein die Buchtitel sind klasse! „Zurück zur Meinungsfreiheit!“ wäre jetzt so wichtig, aber das Gegenteil ist der Fall. Regierungskritische Meinungen werden immer weiter zurückgedrängt, und die Menschen werden eingeschüchtert und sogar ins Gefängnis gesteckt. Ich habe Ihre Bücher zwar noch nicht gelesen, aber der Titel „Corona war erst der Anfang“ spricht mir auch aus der Seele. Die hören ja nicht auf. Es geht immer weiter. Was wir unter Merkel und in Bayern unter Söder erleben mussten, war der Horror!
Besonders beeindruckt hat mich Ihre ruhige und zugleich emotionale Art, mit der Sie das alles schildern. Man spürt, dass das Corona-Unrecht Ihnen ein Herzensanliegen ist. Mich haben diese Jahre unendlich aufgerieben, und es wurde nichts aufgearbeitet. Im Gegenteil, die Verfolgung der Ärzte geht immer weiter. Natürlich wissen viele Leute davon, aber dieses Interview hat mir noch einmal verdeutlicht, dass hinter jedem verfolgten Arzt ein menschliches Schicksal steht. Wann kehren wir endlich zu Friede, Freiheit und Mitmenschlichkeit zurück? Es war für mich ein Glücksfall, dass ich auf dieses Interview gestoßen bin. Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre Arbeit, für Ihren Verlag und für Ihr Team. Danke dafür in den aufgewachten Osten aus dem fernen Bayern.
Dorothee Wolff