Klima ist ein einzigartiges Herrschaftsmodell

Zum Leserbrief „Es hat keinen Zweck mehr“ von Dr. Bernd Stiller, Ausgabe 16/26, 29.07.2026)
Doch, doch, Herr Dr. Stiller, es ist nach wie vor sinnvoll, dieses Thema zu besprechen. Denn es hat neben dem Krieg und der Kriegstreiberei gegen Russland und den Folgen der außereuropäischen unqualifizierten kulturfremden Massenmigration höchste Priorität. Die verfehlte Klima- und Energiepolitik ist eine Teilstrategie der Zerstörung unseres Landes, die unerträgliche Auswirkungen hat und der kein hinreichender messbarer Nutzen gegenübersteht. Die Zerstörung ist da, der Nutzen nicht. Es darf und muss breiten Bevölkerungskreisen klar werden, auf welcher fragwürdigen Basis ihr Leben und ihr Wohlstand und der einstmals erfolgreiche Sozialstaat dauerhaft zerstört werden. Die Klima- und Energiepolitik ist neben Russlandkrieg und Massenmigration eine der Kernkomponenten der dauerhaften Zerstörung Deutschlands.
Am Anfang war die Erde wüst und leer. Vor etwa 4,3 Milliarden Jahren. Eine unfassbare zeitliche Dimension. Zeitzeugen gibt es dafür ebenso wenig wie für etwa 3,2 Milliarden Jahre Klimawandel, denen die Erde und alles Leben darauf unterworfen war, ist und bleibt. Der Klimawandel ist also zunächst mal etwas ganz und gar Natürliches, was aber für die meisten Menschen nur symbolisch, nicht aber naturwissenschaftlich zu erfassen ist. Was aber wirklich existentiell ist:
1) CO₂ ist ein Nutzgas. Kein Leben auf dieser Erde ohne CO₂. Alles Leben auf dieser Erde verdankt sich CO₂. Die Angstmacherei vor diesem Nutzgas ist naturwissenschaftlicher Blödsinn, auf dem aber die Herrschaft aller Regierungen und EU-Kommissionen seit Jahrzehnten beruht.
2) Klimawandel ist ganz und gar naturbedingt. Niemand behauptet, dass der Klimawandel in den 3,2 Milliarden Jahren vor Erfindung der Dampfmaschine menschengemacht war. Sondern die Ursachen waren u.a. Vulkanausbrüche, Meteoriteneinschläge, Drehungen/Schwankungen der Erdachse und Sonneneruptionen. Diese ganzen natürlichen Schwankungen des Klimas haben nicht alle Lebensarten überlebt, sondern nur diejenigen, die sich dem anpassen konnten. So wird auch immer für die gesamte Menschheit die Notwendigkeit bestehen, sich an die naturbedingte Schwankungsbreite des Klimas anzupassen, wenn sie überleben will.
3) Die Behauptung, der Klimawandel sei nunmehr im Wesentlichen menschengemacht, führt zu Überreaktionen, deren wirtschaftliche Folgen zerstörerisch und völlig unverantwortlich sind. Gleichzeitig handelt die Politik völlig kontraproduktiv und beweist so, dass sie selbst nicht an die Klimamärchen glaubt, die sie schürt, um den Menschen Angst zu machen, und ihre Herrschaft und ein unfreies System in Wirtschaft und Gesellschaft rechts- und verfassungswidrig durchzupeitschen. Die Physikerin Merkel hat 2011 das Atomverbot beschlossen und Kraftwerke stilllegen lassen. Den Rest hat 2022 und 2023 die Ampel erledigt. Die CO₂-arme Energieerzeugung wurde beendet. Weil die Regierung davon überzeugt ist, das CO₂ in Wirklichkeit nicht das Kernproblem der Menschheit ist. Das ist reine Machtpolitik, weil CDU und CSU mithilfe von Grünen, SPD und auch der Linkspartei an der Macht bleiben wollen. Sie sind bereit, Deutschland vollständig zu zerstören, um an der Macht zu bleiben. Die sind heute schlimmer als Honecker und die SED. Deutsche Waffen schlagen in Russland ein, von Wiesbaden, Stuttgart und Ramstein aus gesteuert. Umgekehrt seit 1945 nicht mehr.
4) Es ist zuzugestehen, dass auch die Menschheit einen Anteil an Klimaschwankungen haben kann. Es bleibt aber bestritten, dass dieser Einfluss so wesentlich ist, dass er ohne Atombombenabwürfe zu nicht bewältigbaren Schäden führt. Der Krieg in der Ukraine und gegen Russland geht jetzt schon ins fünfte Jahr. Mit westlichen Waffen, westlichem Geld und westlicher Hilfe. Ist den ganzen „Klimaschützern“ und den Regierenden aber wurstegal. Dort ist möglicherweise mehr CO₂ ausgeschüttet worden durch diverse Kriegshandlungen als Deutschlands Industrie von sich gibt. Dennoch hat der Westen im April 2022 einen Waffenstillstand verhindert und seitdem Hunderttausende von Ukrainern verheizt. Wenn CO₂ ein echtes Problem wäre, dann hätte der Westen den Waffenstillstand gefördert. Dass er ihn verhindert hat, erscheint als Beweis: die Klimamärchen sind dreiste Lügen. Nordstream-Sprengung und Kriege am Persischen Golf kommen als Dreingabe oben drauf.
Axel Fachtan

Plauen am 8. August

Bericht eines Zwickauers von der großen Projekt-M1llion-Demo in Plauen am 08.08.26
Nach der Auftaktveranstaltung in Berlin lud das „Projekt M1llion“ regierungskritische Bürger ein, zur Folgeveranstaltung am 8. August nach Plauen zu kommen. Bei dem 11-Punkte-Plan des Projektes M1llion wird es es Euch (und jeder Kettensäge, System Milei) warm ums Herz. Punkt 1: Rücktritt der Regierung und sofortige Neuwahlen, Punkt 2: direkte Demokratie nach dem Schweizer System, Punkt 3: Abschaffung der CO2-Steuer, Punkt 4: sofortiger Stopp der neuen Gesundheitsreform. Außerdem: GEZ-Stopp, Entbürokratisierung, Politikerhaftung …
Beherzt fuhr ich also 8:26 Uhr von Zwickau mit dem Zug nach Plauen und befand mich schließlich unter rund 10.000 Menschen, die u. a. von 400 Gegendemonstranten und manch anderen Schaulustigen am Straßenrand oder noch vorsichtig hinter der Gardine Stehenden begrüßt wurden (Zahlen des mdr). Sanitätsstation, Dixi-Toiletten, Getränke, Fahrgemeinschaften und Busse für die Anreise – alles war gut organisiert. Am Albertplatz betrieben die „Freien Sachsen“ ihren Infostand. Später am Tag war dort das „Compact-Magazin“ mit einem Stand zu finden. Des Weiteren wurde die Zeitung „Klartext“ verteilt: www.klartext-rheinmain.de
Ja, es gibt neben unserer Zwickauer WSZ weitere unabhängige und kritische Medien: https://www.hauke-verlag.de https://stattzeitung.net/artikel www.un-nachrichten.de www.signal-online.de
Nach einer Kundgebung auf dem Albertplatz startete der große Aufzug gegen 13 Uhr seine 4-km-Tour durch Plauen. Im Demozug fuhren Lautsprecherwagen mit, die weiteren Menschen die Gelegenheit boten, eine Rede zu halten. Zu den beliebtesten Rednern zählten Colette aus Aschersleben und Wolfgang aus Zwönitz. Der mdr machte aus einem großen Tag einen Bericht von 1 Minute und 47 Sekunden. Zum Glück gibt es viele YouTuber, die stundenlang live übertrugen und aufzeichneten. Interessierte wissen, wie die Kanäle heißen: Utopia TV Deutschland (mein Favorit), Weichreite TV, TV.Ostthüringen, Bernd Arnold TV, Michel Michael Wittwer 2.0, DauerwelleDemoReport… Der linke Youtuber „marcant“ war auch wieder unter uns, da er seit Jahren nach einem Nazi sucht und ihn in unseren Reihen vermutet. Er bleibt bei unseren Demos unbehelligt. Ich entdeckte einen Teilnehmer, der ein altes NSU-Fahrrad dabei hatte. Aber: NSU steht für die ehemaligen Neckarsulmer Motorenwerke und nicht für Nationalsozialistischer Untergrund. Das Fahnenmeer der Demo bestand vor allem aus Deutschland-, Sachsen- und Friedensfahnen. Daneben gab es individuelle Banner und Plakate. Ein Sachse trug folgende Botschaft: „Das beste Entlastungspaket für uns Bürger wäre der Rücktritt dieser Regierung!“ Weitere Beispiele: „Wer der Antifa applaudiert, wäre 1933 mitmarschiert!“ und: „Die Politiker lügen wie gedruckt. Die Presse druckt was sie lügen.“ An den rekordverdächtig Unbeliebten richteten sich Texte wie: „Merz muss weg!“, „Black Rocker Zocker weg“ und „Wann kommt Pinocchio nach Nürnberg?“ Ein Teilnehmer trug ein T-Shirt mit: „Ich brauch ne Krankmeldung bis Ende Merz“. Eine große Trommel war dekoriert mit: „Pazifistenschwein“, „Bass statt Bomben“ und „Friedenshetzer“. Ja, in einer so vom Krieg gezeichneten Stadt wie Plauen haben Kriegshetzer keine Chance.
Die Demo verlief völlig friedlich. Die Polizei stoppte die Demo am Bahnhof und verlangte, dass die Trommler weder Block noch Reihe bilden und sich unregelmäßig in dem Aufzug verteilen sollen. Weitere Forderung: Das Schlagen von Marschtakt auf Trommeln ist unzulässig. Dann könnte man auch Liebesmelodien auf der Harfe verbieten. Übrigens war in vielen YouTube-Kommentaren zu lesen, dass solche Einschränkungen des Trommelns bisher nur bei regierungskritischen Demos verlangt wurden. Nach mindestens 45 Minuten Stopp einigte man sich darauf, dass die Trommler eine eigene Spontandemo anmelden und getrennt von den anderen laufen.
Es gab vier kleine Gegendemos von Linken (am Bahnhof), Bunten, Grünen und SPD (am Albertplatz). Dort rief man „Alerta Antifaschista!“, pfiff ohrenbetäubend, zeigte den Mittelfinger und trug T-Shirts mit: „Kein Bock auf Nazis“ oder: „Behead your local fascist“ (Köpfe deinen Lokalfaschisten). Eine linksbunte Gruppe hatte einen Pferdekopf mit Hitlerscheitel und die Worte „Ruhig Brauner“ auf einem Banner. Aus der Gruppe der Grünen wurde ein Buch gegen ein Deutschland-Banner mit Höcke-Bild geworfen.
Mein Aufruf an Euch: Auf die Straße Leute, die ihr noch zögert und jammert, ihr hättet andere Sorgen als euch einer Demo anzuschließen. Denn die Sorgen sind so beständig, weil ihr euch nicht von der Couch erhebt und in Aktion tretet. Den am Volk vorbei Regierenden sei gesagt: Der Geist von 1989 ist zurück – nicht als kleine Ostalgie-Party sondern mächtig gewaltig.
Eckbert Vogel

Nächstes Mal bitte in ein anderes Krankenhaus!

Vor kurzem war ich 14 Tage in Frankfurt (Oder) im Lutherstift untergebracht, in der stationären Geriatrie. Dort hätte ich gerne etwas erlebt, was vorbildlich für alle alten kranken Menschen abläuft. Wie es alte Leute, die viel in ihrem Leben gearbeitet haben, verdienen und wie es sich gehört, mit ihnen umzugehen.
Meiner Meinung nach waren alle Voraussetzungen dafür geschaffen. Die Ärzte zugänglich und einfühlsam, auch manche Schwestern, die es auch nicht einfach haben. Leider fand ich in vielen Fällen die Behandlung verbesserungsfähig. Der Umgang war oft schroff und rücksichtslos – besonders von jungen Leuten. Das Mittagessen, welches von weit her kam, oft ungenießbar und zur Ablehnung bestimmt. Dafür gab es mittags eine Tablette zur besseren Verdauung. Was von den anderen Mahlzeiten in den Müll gelangte, kann und möchte ich nicht beurteilen.
Für jedes nette Entgegenkommen möchte ich mich gerne bedanken. Wenn ich die Wahl haben müsste, so eine Zeit nochmal in Anspruch zu nehmen, weil ich alt und krank bin, würde ich ein anderes Krankenhaus auswählen, oder ist es überall so? Im Frühjahr war ich im gleichen Haus in der Tagespflege. Dort hat es mir sehr gut gefallen.
Brigitte Schirrmeister (91 Jahre alt)

Warum ich der Tagesschau nicht mehr vertraue

Was ist passiert? Am 18. August habe ich die Tagesschau seit langem wieder einmal eingeschaltet. Ich möchte eigentlich nur auf dem Laufenden bleiben, wie unser Staat so tickt. Kritische, nüchterne und faktenbasierte Informationen bekommt man vielerorts jedoch immer seltener bei der Tagesschau.
Am Beispiel des ersten Beitrags will ich meine Wahrnehmung erklären. Thematisch war dieser schwer einzuschätzen. Betrachtet man die Eingangssätze, handelte es sich um einen Bericht über die Prognosen des Deutschen Bauernverbandes, der eine Pressemitteilung zu den diesjährigen Ernteerträgen veröffentlicht hatte. Das allein rechtfertigt jedoch kaum einen so langen Beitrag an so prominenter Stelle. Als vorgelesene Kurznachricht hätte die Meldung deutlich besser in die 20-Uhr-Sendung gepasst – so zumindest wäre es früher gewesen.
Doch bei der Tagesschau hat sich vieles geändert. Warum also wurde der Beitrag mit O-Tönen aus dem ganzen Land so umfangreich ausgeschmückt?
Es geht um Emotionen und darum, dass die Subbotschaften der Redaktion wichtiger waren als die eigentliche Nachricht. Ich habe den Klimawandel hier als eine gezielte Angstbotschaft ausgemacht. Dass dem so ist, lässt sich auch gut daran erkennen, dass die Online-Redaktion ihre Überschrift um das Wort „Klimafolgen“ erweiterte. Anschließend stellte sie eine 15-minütige „Top-Thema“-Sendung mit dem Titel „Trockenperioden und Klimawandel: Erntebilanz dieses Sommers“ online und strahlte diese auf Tagesschau24 aus.
Auch im Beitrag selbst gab es dafür Hinweise: Es wurde eine Deutschlandkarte des Helmholtz-Zentrums zum Feuchtegehalt der Böden eingeblendet. Ihr fehlten allerdings eine Skala sowie die Angabe, für welchen Zeitraum sie überhaupt galt. Für den 18. August 2026, für eine Woche, einen Monat oder für die gesamte Saison?
Schwieriger war es schon, als Gemüsebauer Daniel Jung sagte: „Und dann kommt auch die Hitze dazu, das bedeutet das Laubblatt brennt runter, es kommt zu Sonnenbrand auf den Kürbissen.“ Gut möglich, dass die vorherige Frage eine zur diesjährigen Hitze war. Ich gebe zu, dass dies erst bei dem Journalisten und dem Bauern nachgefragt werden müsste. Jedoch sagt mir meine Lebenserfahrung, dass es leider so läuft.
Eine weitere Angstbotschaft betraf mögliche Preissteigerungen für die Verbraucher. Übersehen wurde dabei allerdings, dass ein Überangebot an Fleisch eigentlich zu niedrigeren Preisen führen müsste.
Wie vermittelt man Erziehungsinhalte am besten so, dass sie hängenbleiben? Durch Angst! Angst ist dafür das perfekte Werkzeug. Man könnte nun einwenden: „Was willst du eigentlich? Es ist doch für einen guten Zweck!“ Doch Angst ist nie ein guter Berater. Wer Angst hat, macht Fehler. Angst motiviert nicht, sie lähmt – und viele Menschen lässt sie überreagieren. Angst an sich ist eine Gefahr, die mitunter gefährlicher sein kann als ihr eigentlicher Auslöser.
Das allein würde als Kritik am Verhalten der Tagesschau eigentlich schon genügen. Ich sehe in dem Beitrag jedoch noch mehr: Die Tagesschau übernimmt ungeprüft Informationen eines Wirtschaftsverbandes und verkündet sie, ohne sie seriös einzuordnen. Die dortigen Mitarbeiter sind hochbezahlte Spezialisten, die ein solches journalistisches Handwerk aus dem Effeff beherrschen sollten. Wenn sie diese Einordnung weglassen, ist das kein Versehen und kein handwerklicher Fehler. Sie tun es meiner Meinung nach absichtlich, um gezielt Angst zu schüren.
Eine seriöse Einordnung hätte nämlich ergeben, dass der Median der letzten fünf Jahre nur um 0,6 Millionen Tonnen höher liegt und es sich in diesem Jahr lediglich um eine geringe, völlig normale Schwankung handelt. Doch mit einer so nüchternen Nachricht lassen sich die emotionalen Subbotschaften eben nicht mehr gut verkaufen. Ende der Geschichte.
Mein Rat: Denkt selbst, hinterfragt kritisch und informiert euch breit!
Niklas Wanke

Schlafende Schafe und das betreute Denken

Warum hat der Kommentator in der Märkischen Oderzeitung vom 12. August in seiner Bewertung des Umgangs mit der Opposition in Russland nicht erwähnt, dass nicht nur in Russland die Regierungskritiker genau beobachtet werden? Wie ausländische Geheimdienste gegen unliebsame Regierungen oder Oppositionelle vorgehen, ist ja allgemein bekannt und fand im Sturz der ukrainischen Regierung 2014 oder mit der Festnahme von Maduro weitere und besonders undemokratische Höhepunkte. Davon aber kein Wort des Kommentators. Woher kommt diese russlandfeindliche Grundeinstellung? Wer oder was hat den staatlichen Journalismus so derart vernebelt? Warum wurde eine „rote Linie“ nach der anderen bei den Sicherheitsinteressen Russlands überschritten? Die NATO plante schon Stützpunkte auf der Krim! Wenn sich die USA Venezuela, Grönland oder die Straße von Hormus einverleiben wollen, schweigen unsere „Demokraten“. Die USA ist nachweislich das aggressivste Land dieser Welt. In den letzten 50 Jahren sind deren Raubkriege 28 Millionen Menschen zum Opfer gefallen. 28 Millionen! Die einstige Supermacht steht mit 40 Billionen Dollar Schulden längst „mit dem Rücken an der Wand“ und das macht sie so gefährlich! Wer über Demokratie reden will, der sollte zuerst vor der eigenen Haustür kehren. Der deutsche Verfassungsschutz untersteht dem Innenministerium und wurde zuvor in allen Ebenen, ähnlich wie bei den Medien, mit Vertretern der Regierungsparteien besetzt. Diese Leute erstellen dann ein „Gutachten“ über die Opposition, welches erwartungsgemäß kläglich vor den Gerichten scheiterte. Das war zwar primitiv, aber dafür höchst undemokratisch! Es reicht also nicht mehr aus, nur von der Demokratie zu reden, Omas und Berufs-Empörte auf Kosten der Steuerzahler durchs Land zu schicken. Man muss echte Demokratie auch erleben können. Es gibt nicht nur das Wort Demokratie, nein, es gibt auch eine Definition dafür. Schauen Sie sich die einfach mal an, und Sie merken, in unserem Land und den Altparteien stimmt etwas nicht! Und es scheint schon fast wieder so, als gäbe es für Journalisten einen einseitigen „Klassenauftrag“.
Es wird einheitlich die „Gefahr aus dem Osten“ und die Gefährlichkeit der konservativen bürgerlichen Mitte beschworen. Aber wer kann daran ein Interesse haben? Die normalen Bürger sind es nicht, mit Sicherheit nicht! Doch sehen Sie sich mal die verantwortlichen Politiker genau an. Strack-Zimmermann (FDP), Pistorius (SPD), Kiesewetter oder Röttgen (CDU), alle haben nachweislich engste Verbindungen zur Rüstungsindustrie, zur NATO und besitzen freie Redezeiten in allen Staatsmedien. Das Land haben sie ruiniert aber sie bauen gerade über 50 neue Rüstungsbetriebe auf.
Na, erinnert Sie das an etwas? „Nie wieder Krieg“! Wenn das Willy Brandt wüsste! Und was machen die Wähler, sie wählen in ihrer traditionellen Naivität und Folgsamkeit die Täter. Selbst die Linke, das BSW und die Grünen, gehen mit diesen Leuten Koalitionen ein. Für Posten werden Grundsätze und Moral verraten. Im Kampf um den Machterhalt schickten sie dann auch noch Friedrich Merz ins Rennen. Ausgerechnet den ehemaligen Deutschland-Chef von BlackRock! Der größte Kapital-Verwalter der westlichen Welt setzt Regierungen ein, finanziert sie oder stürzt sie nach Belieben. Sie beherrschen die westliche Wirtschaft, haben das von der Sonne bestimmte Klima zu ihrem Geschäftsmodell entwickelt und finanzieren nebenbei immer wieder Kriege wegen ihrer Rohstoffgier. Dafür konnten sie sogar die Grünen missbrauchen! Praktisch gehören ihnen heute die Rohstoff-Minen und Äcker der Ukraine, aber bezahlen lassen sie die Waffenproduktion vom deutschen Steuerzahler. Diese Zusammenhänge sind den bildungsnahen Bürgern bekannt, werden jedoch in den Staatsmedien gezielt verschwiegen. Die Wahrheit hat keine Chance mehr? Soll das deren Demokratie sein, und wieso funktioniert das? Es ist eine Frage der Bildung. Fragen Sie einfach mal, wem die Medien gehören.
„Nie wieder Krieg“ ist heute bei der SPD vergessen, und auch Christen hatten schon immer ein Problem mit Wahrheit und Moral. Die Hauptschuld an der erneuten Kriegsgefahr und am Verlust des Wohlstandes tragen also die Wähler selbst. Im Auto-Land Baden-Württemberg haben sie sogar einen Grünen zum Ministerpräsidenten gewählt und das nach alledem! Da geht also noch was, oder es ist noch nicht schlimm genug? Im August 1939 war die Welt für die braven Bürger ebenfalls schön! „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht“, und nicht vergessen, ich gehe nicht an die Ostfront!
Andreas Heising

Ganz schön fahrig

Wie sich mein Leben ums Fahrrad dreht

Zuerst war da mein Fahrrad Marke Eigenbau – Vatis Meisterleistung. Danach das 24“Mifa-Rad, natürlich auch grün. Viele Kilometer bin ich geradelt, viele Abenteuer habe ich erlebt – und der Schulweg bei Wind und Wetter, immer mit dem Fahrrad. Obwohl ich am liebsten gleich auf Muttis Diamant-Sportfahrrad gewechselt hätte, bekam ich nun ein 26“Mifa, mit viel silberner Farbe. Das Putzen dauerte dank des wöchentlichen Trainings auch nicht länger.
Mein Umzug in die Hauptstadt, ich war dann einfach schneller an der Uni, brachte die gewohnten Rituale ganz schön durcheinander. Nur noch am Wochenende konnte ich mein geliebtes Fortbewegungsmittel nutzen. Dafür borgte mir Mutti auf Dauer ihr 28“Diamant-Sportrad. und meine Welt war wieder in Ordnung.
Das erste Diamant-Fahrrad wurde übrigens bereits 1895 produziert. 1952 erfolgte die Verstaatlichung. Der Volkseigene Betrieb Fahrradwerke Elite Diamant baute auch Räder für die Radrennsportler. Täve Schur und Bernhard Eckstein fuhren Diamant und auch die Nationalmannschaft der DDR. Später ging die Produktion an Textima und FES. Bereits in den 60er Jahren geriet der technische Fortschritt ins Stocken. Die Produktion der 28“-Sporträder wurde Ende der 60er Jahre in das Mifa-Werk verlegt, denn das Diamant-Werk produzierte nun Flachstrickmaschinen für den Export.
Das war mir aber damals relativ egal, Hauptsache mein Rad rollte, und das tat es sehr zuverlässig.
Kennt noch jemand das Fahrradkörbchen aus Korb zum Einhängen am Lenker oder den Kindersattel vorn? So sahen dann die Perspektiven nach der Kinderwagenzeit für unsere Kinder und mich aus. Das Fahrtempo verringerte sich durch den Familienzuwachs schon drastisch. Gleichzeitig wurde aber auch die Liebe für dieses Fortbewegungsmittel an die Kinder weitergegeben. Zum Glück konnten wir Körbchen und Sattel auf zwei Räder verteilen. Und nur wenig Zeit verging, und der Wunsch nach einem eigenen Fahrrad stand bei den Kindern ganz oben an. Bis dahin!
Ihre Fahri (Margit Schinkel)

Von der Freiheit überfordert

Von allen Medien sowie Politikern hört man über Trockenheit und Wassermangel. Es gibt Forderungen von Preiserhöhungen für Trinkwasser und Wasserspartipps! Nun gibt es aber Kleingärten und Erholungsgrundstücke mit Gartenlauben und Bungalow! Wenn diese aber im sogenannten Außenbereich laut Flächennutzungsplan liegen, ist es nicht erlaubt, ein Terrassendach zu haben, mit dem sich Mensch vor Regen schützen kann und Regenwasser auffangen könnte! Bei den Bauämtern ist diese Möglichkeit scheinbar nicht von Bedeutung! Sie fordern den Abriss von Terrassendächern usw. Ja, auch im Außenbereich regnet es manchmal!
In den Dachkonstruktionen nisten nach meiner Kenntnis die Vögel und auch unter Naturschutz stehende Hornissen! Leider interessiert es die Behörden genauso wenig wie den NABU oder eine Partei! Der von den Entscheidungsträgern beschlossene FNP wird kompromisslos und ohne Empathie durchgesetzt. Es wird aber den Gartenfreunden empfohlen, für die Bienen Blumen zu pflanzen etc. Die Erholungssuchenden sollen aber auch Vögel zählen, die weniger Nistmöglichkeiten vorfinden!
Ja, die Abrissverfügungen haben eben mit einem gesunden Menschenverstand, mit Menschenwürde und Tierschutz nichts zu tun!
Wenn ein Mensch im 21. Jahrhundert seinen Kaffee bei Regen nicht unter seinem Terrassendach trinken darf, ist es wohl mit der Freiheit, die 1989 von den Demonstranten gefordert wurde, nicht weit her! Oder habe ich etwas falsch verstanden?
Horst Brüssow

Diese Ärzte sollten es uns wert sein

Sehr geehrter Herr Hauke,
Ihren Beitrag „Vor Weihnachten verhaftet“ (Ausgabe 16/2026 vom 29.07.2026) habe ich wie immer mit sehr großem Interesse gelesen. Vielfach kopfschüttelnd – mit sehr großem Würgereiz. Wie diese Leute noch in den Spiegel gucken können, ist mir echt ein Rätsel. Die eigenen Gedanken – „das kann doch gar nicht wahr sein“ – „da scheint Herr Hauke wohl ein wenig viel zu übertreiben“ – „da fühlt man sich ja an die Machtlosigkeit der Angeklagten während der Nazi-Zeit zurückerinnert! – „so ist unser Staat doch nicht“, die spare ich mir mittlerweile! Ich hoffe mal, dass es nicht moralisch verwerflich von mir ist, wenn ich alles über die Ärzte erfahren möchte, denen man alles genommen hat – die eigene Bestätigung, einen Wert zu besitzen – wertvoll für die Gesellschaft zu sein – gebraucht zu werden. Sodass das schlechte Gewissen auch endlich mal an denen zu nagen weiß, die in Verantwortung stehen, die alles verursacht zu haben. Der Wert eines Menschen bemisst sich eben leider noch immer am Wert für die Gesellschaft. Und fühlt man sich wertvoll, dann wird man getragen von purer Lebensenergie und Lebensfreude.
Das Leben hat einen Sinn! Und das wissen auch die Menschen, die bestrebt sind, diese Ärzte wertlos zu machen. Finanziell und auch die Seele betreffend. Sodass der hiervon betroffene Mensch auch irgendwann einmal aufgibt oder der eigene Körper beim Aufgeben „selbst nachhilft“! Und wahrscheinlich auch noch zur Freude unseres Rechtsstaates. Und solche Typen steigen dann auch noch die Karriereleiter empor. Wogegen wir dem wahrhaftigen Menschen Achtung und Erinnerung schenken sollten. Und diese Ärzte gehören mit Sicherheit dazu! Sie sollten es uns wert sein!
B. Ringk

Wahnsinn als Methode

Sehr geehrter Herr Hauke,
nach einem fälschlich Einstein zugeschriebenen Ausspruch besteht die Definition von Wahnsinn darin, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten. Brüssel macht es uns anschaulich vor: Dort wurde mittlerweile das 21. (einundzwanzigste!) „Sanktionspaket“ gegen Russland verabschiedet. In Moskau wird nur noch in den Kurzmeldungen der hinteren Zeitungsseiten darüber berichtet, wenn überhaupt. Der kleinere Teil des europäischen Kontinents, der sich in maßloser Selbstüberschätzung gern „Europa“ nennt, wird mit seinen ebenso selbstzerstörerischen wie lächerlichen Tobsuchtsanfällen nirgends mehr ernstgenommen. Die herrschsüchtige Brüsseler Damenriege mit Uschi von der Leyen an der ungewählten Spitze macht leider nicht nur sich selbst hochgradig lächerlich, wenn sie trotzig mit ihrem kraftlosen Füßchen aufstampft, sie schädigt uns alle in enormem Ausmaß. Anscheinend sind die Brüsseler Politiker in ihrer Mehrheit intellektuell über das Sandkastenalter nicht hinausgekommen. Statt wie Erwachsene miteinander zu reden, versucht man lieber, die Förmchen der anderen zu zerstören, schreit, stampft, tobt und schmeißt mit Sand, ohne zu merken, dass man damit vor allem die eigenen Sandtörtchen kaputtmacht. Die vormals dank Russland sehr günstigen Energiepreise nähern sich immer neuen Rekorden, die Industrie flieht in Panik ins Ausland, die Arbeitslosenzahlen explodieren und die Lichter gehen aus. Warum sperrt eigentlich niemand von der Leyen und Konsorten mal im Keller ein, damit sie sich beruhigen und etwas weniger Schaden anrichten? Wer hat diese Figuren überhaupt eingesetzt, wie sind sie dorthin gekommen?
Deutsche Politiker stehen der Brüsseler Misswirtschaft in nichts nach. Statt die drängenden Probleme – die meisten davon hausgemacht – entschlossen anzugehen, wird seit Jahren nur noch ein Thema diskutiert: wie man die Opposition so gut wie möglich ausgrenzen kann. Das ist zwar erkennbar undemokratisch, weil eine Demokratie ohne Opposition keine Demokratie sein kann, es ist auch grundgesetzwidrig. Aber die eigenen Pfründe sind den herrschenden Politikern von ganz links bis ganz rechts allemal mehr wert als irgendwelche Grundgesetzartikel. Falls die Altparteien die Macht verlieren, könnte vieles ans Licht kommen, das sehr unangenehm ist: von den Corona-Verbrechen über Korruption, Veruntreuung und Gesetzesbrüche aller Art bis hin zur systematischen Zerstörung des eigenen Landes durch „Klimaschutz“ und „Energiewende“. Die Trittin‘sche Eiskugel („Es bleibt dabei, dass die Förderung erneuerbarer Energien einen durchschnittlichen Haushalt nur rund einen Euro im Monat kostet – so viel wie eine Kugel Eis.“) hat mittlerweile bedrohliche Dimensionen angenommen und ist so groß (und genauso verheerend) wie eine ausgewachsene Lawine geworden. Jetzt donnert sie auf uns herunter, nachdem sämtliche Schutzzäune wie Atomkraftwerke oder billige Energieträger aus Russland von unfähigen oder böswilligen Politikern zuvor beseitigt wurden.
Deutschland hat inzwischen die höchsten Strompreise der G20-Staaten und die dritthöchsten der ganzen Welt. Die Gasspeicher sind so leer wie noch nie um diese Zeit, während Preise und Staatsverschuldung explodieren. Die Bundesregierung nennt die Rekordschulden „Sondervermögen“ und hält uns für dumm genug, den Betrug zu glauben. Der „beliebteste Politiker Deutschlands“, Kriegsminister Pistorius (SPD), der unsere Kinder gern an der Front verheizen möchte, schafft mit diesen Sonderschulden für viele Milliarden Euro Panzer an. Zwar weiß inzwischen jedes Kind, dass Panzer im modernen Drohnenkrieg nutzlos sind. Pistorius aber tut so, als wüsste er es nicht. Denn anderenfalls müsste er die Panzer-Projekte umgehend stoppen. Das aber würde seine Drahtzieher bei BlackRock stören. Gibt es eigentlich ein höheres Maß an Korruption? Kanzler Merz drängt derweil mit Macht dazu, einen unmittelbaren Konflikt mit der Atommacht Russland herbeizuführen. Er möchte einen durch Regierungsmedien hochgekochten „Drohnenvorfall“, diesmal am Leipziger Flughafen, dazu benutzen, um Russland frontal anzugreifen. Bei dem offensichtlich inszenierten „Vorfall“ ist kein Schaden entstanden, während die Nordstream-Sprengung Milliardenschäden angerichtet hat, die wir alle bezahlen, und durch höhe Gaspreise bis heute tragen müssen. Seinen ukrainischen Sprengmeister-Freunden und ihren amerikanischen Einflüsterern sieht Merz anscheinend sehr viel nach. Statt sie zur Verantwortung zu ziehen, schüttet er sie mit immer weiteren veruntreuten Steuermilliarden zu. BlackRock dankt es ihm. Gegen Russland hat Merz – anders als gegen Kiew – zwar keinerlei Beweise in der Hand (vor einem Jahr musste die halbe EU einschließlich der Bundesregierung nach identischen vollmundigen Behauptungen schon einmal peinlichst zurückrudern), aber BlackRock braucht eine dramatische Ausweitung des Ukrainekrieges. Man muss Prioritäten setzen. Und Merz, der offensichtlich viel lieber ukrainischer Präsident wäre als deutscher Kanzler, setzt sie – zugunsten von BlackRock und zum unkalkulierbaren Schaden des deutschen Volkes.
Vollmundig kommentierte Merz seine Politik, die man nur noch als Staatskorruption bezeichnen kann, mit den Worten: „Die Bundesregierung lässt sich nicht von ihrem Kurs abbringen, wir wissen, was richtig und gut ist für das Land. Da lassen wir uns nicht beirren.“
Die Bedürfnisse des deutschen Volkes sind komplett egal, so seine Botschaft im Klartext. Anschließend jammert der 12-Prozent-Kanzler und fühlt sich unverstanden. Auch Bundesfinanzminister Klingbeil (SPD) kämpft entschlossen gegen die Interessen des deutschen Volkes. Seine maßlose Geldverschwendung zugunsten der Ukraine, der Klimabarone, der Pharmamafia und der Waffenhersteller versucht er mit immer weiteren Steuern querzufinanzieren. Statt sich um Wachstum und bezahlbare Energie zu kümmern, steht er in vorderster Front der Russlandhetzer, statt Verständigung sucht er die Konfrontation. Friedensnobelpreisträger Willy Brandt hält Klingbeil für „überholt“ (1972 erreichte die SPD unter Brandt stolze 45,8%, aktuell würde sie noch 12 bis 13% bekommen!). Das sagt alles über Klingbeils intellektuelle Fähigkeiten. Statt Annäherung zum Gegenseitigen Vorteil zu suchen, macht sich Klingbeil zum Affen, indem er das gemeinsame Gruppenfoto mit dem russischen Finanzminister beim G20-Treffen verweigert. Wehrdienstverweigerer Klingbeil sucht – wie sein Chef Merz – den heißen Krieg mit Russland. Denn sterben werden wie immer die anderen.
Derweil bringt Innenminister Dobrindt (CSU) die deutschen Geheimdienste wieder auf Nazi-Standard, indem er ihnen Polizeibefugnisse gibt, die im Grundgesetz aufgrund der furchtbaren Erfahrungen des NS-Regimes explizit ausgeschlossen wurden. Das ist Dobrindt egal, er will wieder durchgreifen können. Wahrscheinlich ahnt er, dass sich selbst die lammfrommen Deutschen das Regierungshandeln nicht mehr ewig tatenlos mit ansehen werden. Dann muss die Nachfolgeorganisation von Gestapo und Stasi bereitstehen. Damit BlackRock keine Revolution in die Quere kommt.
Bleiben Sie bei Verstand und zahlen Sie stets bar.
Dr. H. Demanowski

Wieder mal Wahlkampf in Berlin

Vom Straßenrand und von Stellflächen schauen die Möchtegern-Politiker uns an. Altbekannte und neue Gesichter, altbekannte und neue Parolen. Alle hoffen, dass wir ihnen am 20. September 2026 unsere Stimme geben. Glauben die Wahlkandidaten wirklich, dass das Volk an Gedächtnisschwäche leidet und sich nicht an die nichteingehaltenen Wahlversprechen der CDU (z.B. Einhaltung der Schuldenbremse, innere und äußere Sicherheit stärken, keine Steuererhöhungen) erinnern kann? Spätestens seit der Corona-Diktatur hat eine schwere Vertrauenskrise sämtliche Schichten der Gesellschaft erfasst. Die bisherigen Regierungsparteien haben jegliches Vertrauen verspielt und verfahren nach dem Adenauer-Grundsatz „Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern?“ Wiederholt hatten sie zu ihrer Regierungszeit die Möglichkeit, Missstände in Berlin zu beseitigen.
Die Bürger finden in ihren Briefkästen Wahlwerbungen. Den Anfang machte die CDU mit Stefan Evers, der sich bereits als Regierender Bürgermeister von Berlin sieht. Seine Schwerpunkte für die nächsten Jahre sind z.B.:
• Sicherheit: Die Menschen sollen sich in Berlin frei und sicher fühlen. Klares Wunschdenken und realitätsfern. Für das Jahr 2025 registrierte die Berliner Polizei 502.743 Straftaten (davon mit 84.000 die meisten im Bezirk Mitte), eine 68%-ige Zunahme im Einsatz von Schusswaffen auf 1.119 sowie 3.599 Messerangriffe (rund 10 pro Tag). Unkontrollierte Migration und fehlgeschlagene Integration haben dazu geführt, dass inzwischen Parallelgesellschaften existieren, die die Demokratie verachten. Dieser Zustand wird nicht mehr beseitigt werden können, es ist einfach zu spät dafür. Berlin ist hoffnungslos unterwandert. Herr Evers meint, dass die Stärkung der Polizei und Gerichte und konsequentes Vorgehen gegen Extremismus und Kriminalität dieses Problem lösen kann (Anmerkung: Berlin wird seit April 2023 von der CDU regiert!). Ob die jüngst beschlossene Reform, die Befugnisse des Auslandsgeheimdienstes (BND) und des Inlandgeheimdienstes (Bundesamt für Verfassungsschutz) ab 1.1.2027 zu erweitern, die Sicherheit der Bürger verbessert, ist fraglich.
• Ordnung und Sauberkeit: In Berlin werden jährlich 54.000 Kubikmeter illegaler Müll von der Berliner Stadtreinigung (BSR) beseitigt. Das verursachte für die Jahre 2024 und 2025 Kosten von rd. 10 Mio bzw. 13 Mio Euro. Täglich erfolgen 500 illegale Müllentsorgungen, die zu einem verwahrlosten Stadtbild führen. CDU und alle anderen Parteien wollen plötzlich aufräumen und fordern mehr Überwachungspersonal und höhere Bußgelder. Preußens Hauptstadt pflegte einst die preußischen Tugenden wie Sauberkeit und Ordnung, die offensichtlich abhandengekommen sind. Scheinbar liegt hier ein Erziehungsfehler vor, der im Kindesalter beginnt, oder die illegalen Entsorger wollen Kosten sparen, oder ihnen ist die Gesellschaft völlig „schnuppe“? Es ist ganz sicher eine schwierige Aufgabe, dieses Problem zu lösen.
• Bildungserfolg: Die frühkindliche Bildung soll den Kindern den Einstieg in die Schule erleichtern. Dazu müssten mehr Kindergärten inklusive Personal bereitgestellt werden, was nicht nur eine Kostenfrage ist. In Berlin fehlen für das Schuljahr 2026/2027 rund 25.000 Schulplätze. Hinzu kommt, dass zu Schulbeginn in manchen Klassen mehr als die Hälfte der Kinder kein deutsch spricht. Wie soll da ein Lehrer seinen Lehrauftrag erfüllen?! Das erinnert an die Zeit der Ein-Klassen-Schulen! Allen Parteien müsste doch eigentlich klar sein: Ein Land, das nicht in die Zukunft seiner Kinder investiert, hat selbst keine Zukunft!
Alle Parteien sollten sich für Diplomatie und Frieden aussprechen, um nicht die Existenz Deutschlands zu gefährden!
Dr. H.-J. Graubaum

„Seit 5:45 Uhr wird zurückgeschossen!“

Kriegsbeginn am 01.09.1945. Wikipedia: „Die SS (Schutzstaffel) inszenierte einen fingierten Angriff.“ „Deutsche Männer verkleideten sich als polnische Soldaten.“ „Sie überfielen den deutschen Rundfunksender in Gleiwitz.“ Am (ausgerechnet!) 1. September 2026 bestellte man den russischen Botschafter, Sergej Netschajew, in das Auswärtige Amt ein, wo ihm gegenüber Protest im Zusammenhang mit einer ‚Beteiligung staatlicher Stellen Russlands‘ an einem Vorfall erhoben wurde, bei dem in der Nacht zum 5. August 2026 am Flughafen in Leipzig der Einsatz einer mit Sprengstoff bestückten Drohne versucht worden sein soll.
Ohne Vorlage jeglicher Beweise oder Argumente machten die deutschen Behörden Russland für die Vorbereitung der angeblich beabsichtigten Sabotage verantwortlich. Mit Verweis auf die „zunehmenden hybriden Angriffe Moskaus“ wurde die Verhängung weitreichender Sanktionen sowohl auf Ebene der Europäischen Union als auch bilateral angekündigt. Weil die ersten 21 angeblich so gut funktioniert hatten?! Dabei die eigene Wirtschaft lahmlegend?! Welcher „für immer unser Feind“ würde einen solch dämlichen Gegner nicht begrüßen?!
Weitere Sanktionen: Schließung des Generalkonsulats der Russischen Föderation in Bonn bis spätestens 18. September 2026 sowie die Beendigung der Gültigkeit des deutsch-russischen Regierungsabkommens aus dem Jahr 2011 über die Tätigkeit von Kultur- und Informationszentren, die die Schließung des Russischen Hauses der Wissenschaft und Kultur in Berlin zur Folge hat.
Sämtliche Mitarbeiter des Generalkonsulats und des Russischen Hauses sowie ihre Familienangehörigen wurden aufgefordert, das Hoheitsgebiet der Bundesrepublik Deutschland in kürzester Zeit zu verlassen. Die deutsche Seite bezeichnete diese Schritte als eine „abgewogene und verhältnismäßige“ Reaktion und äußerte die Erwartung, dass die russische Seite von Gegenmaßnahmen absehen werde. Was in Deutschland mittlerweile als „verhältnismäßig“ angesehen wird, durften wir in der Plandemie erleben.
Es ist ein Abbruch jeglicher diplomatischen Brücken. Apropos: „Putin will nicht verhandeln.“ Wollen wir wetten: In zwei Jahren erklärt man uns, dass der Russe die Brücken abgerissen hat (soweit nicht eh schon eingestürzt) durch Abzug seiner Diplomaten. Wetten, dass?! Man braucht keine „alternativen Medien“, man muss nur die Augen aufmachen, um nicht später sagen zu können: „Das haben wir nicht gewusst!“ Die Systempresse gibt alles selbst preis. Wissen ist Holschuld. Die Widersprüche tun sich minütlich auf.
Voller Verachtung für alle noch immer Schlafenden und uns in einen Krieg treiben Lassenden.
Susanne Fischer

Hier stimmt was nicht

Ich kann das Wort Reformen schon nicht mehr hören. Man sagt, es ist notwendig, wir müssen umdenken. Warum? Für uns Bürger bedeutet es nichts Gutes. Alles zu unserem Nachteil. Die Rentenreform, die Gesundheitsreform, die Pflegereform, die Krankenkassenreform. Wo bleibt die Schulreform? Die brauchen wir wirklich dringend. Schaut euch unsere Kinder an, die nicht richtig schreiben, lesen und rechnen können. Es liegt nicht nur an den Kindern, nein, es liegt am Vermitteln. Vielleicht sollten wir wieder die gute alte Fibel verwenden, Diktate schreiben und in Mathematik Schritt für Schritt arbeiten, wie wir es gelernt haben und nicht so durcheinander und umständlich.
Die Politiker machen es sich einfach. Beschließen dies, das und jenes, nur um an Geld zu kommen, dass sie an anderer Stelle wieder ausgeben können. Die Bürger müssen es ausbaden. Wie, wann und wo kommt man den Bürgern entgegen? Dabei fällt mir schon wieder die Deutsche Bahn ein. Eine Katastrophe nach der anderen. Es macht keinen Spaß mehr. Sollen wir nicht die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen wegen des CO2- Ausstoßes? Das Ticket kostet genau so viel wie immer oder sogar mehr. Keine Ermäßigung trotz schlechter Beförderung. Längere Fahrzeiten, hier und da muss man umsteigen, oft Schienenersatzverkehr, Verspätungen, aber wir sind dankbar, wenn überhaupt noch irgendwas fährt. Wir sind bescheiden geworden. Bescheiden heißt aber nicht zufrieden. Unzufriedenheit steht an der Tagesordnung.
Und wenn ich dann höre, wir brauchen Zuwanderer, dann vergesse ich mich fast. Wie viele Zuwanderer arbeiten denn? Gibt doch das Sozialamt. Aber sind nicht erstmal die Leute aufgefordert, an Arbeit zu denken, die sich fast alles bezahlen lassen. Das Leben kann so ungerecht sein. Wie wäre es mit einer Sozialreform? Aber da tun wir uns schwer. Wie lange soll es so weitergehen? Die Alten sollen arbeiten bis zum Umfallen, und im Gegenzug warten die Jüngeren auf der Couch, dass der Tag vergeht. Hier stimmt doch was nicht. Wir können nur hoffen, dass es irgendwann besser wird.
Aber ob wir das noch erleben, ist fraglich.
Heidemarie Gräser