Von Michael Hauke
Trotz Aufbietung aller Kräfte aus Kunst und Kultur, trotz millionenschweren Großeinsatzes staatlich finanzierter NGOs, trotz täglich auf die Menschen einhämmernden Attributs „gesichert rechtsextremistisch“, trotz aller Beschimpfungen der Wähler, ja aller Ostdeutschen, trotz einer großangelegten Ummeldeaktion von Studenten aus anderen Bundesländern („AfD abgemeldet“), trotz einer Rekordbriefwahl, kurz: trotz des größten Aufwandes aller Zeiten: sie sind gescheitert. Und das nicht nur in Sachsen-Anhalt. Dieses monströse System aus Politik, NGOs, Medien und Promis hat viel mehr verloren als eine Landtagswahl. Es ist ein Erdrutsch, ein Dammbruch, ein Ende der politischen Verhältnisse, in der alle linken Parteien von CDU bis Grüne immer gemeinsam die Mehrheit hatten.
Was wir in Sachsen-Anhalt erleben, dokumentiert den vollständigen Vertrauensverlust in Altmedien und Altparteien, in ein untergehendes Regime. Es hat restlos abgewirtschaftet und sich mit seinen Lügen und seiner Hetze gegen jeden Andersdenkenden sein eigenes Grab geschaufelt. Diese Andersdenkenden haben sich eine Partei gesucht, und die AfD ist zur Sammlungsbewegung all derer geworden, die von den Machthabern spätestens seit Corona als „Blinddarm der Gesellschaft, der rechts unten sitzt“, ausgegrenzt wurden. Welcher Ungeimpfte wird es noch fertigbringen, eine der Corona-Täterparteien zu wählen? Half es früher zuverlässig, Widerspruch im Keim zu ersticken, indem man jeden Kritiker als „Nazi“ bezeichnete, hat sich diese Masche durch ihre inflationäre Anwendung abgenutzt.
Jeder, der vor den Folgen der unkontrollierten muslimischen Massenmigration, warnte, war: ein Nazi.
Jeder, der die Abschaffung der Grundrechte in den dunklen Corona-Jahren nicht hinnehmen wollte, war: ein Nazi.
Jeder, der für Verhandlungen und gegen eine deutsche Kriegsbeteiligung plädierte, war: ein Nazi.
Jeder, der die Geschichte vom „menschengemachten Klimawandel“ hinterfragte und vor den Folgen der Klimapolitik warnte, war: ein Nazi.
Über die Jahre stellte sich heraus: Diese „Nazis“ hatten in allem recht. Die Coronalügen, die Kriegslügen, die Klimalügen und die Migrationslügen halfen dem System nie weiter als über das gerade geltende Narrativ. Danach fielen sie in sich zusammen. Den immer hilfloser agierenden Medien und Altparteien fällt dazu nichts ein, außer weitere Verunglimpfungen und neue Lügen. Als die Wahrheit über Corona ans Licht kam, verschwiegen sie die RKI-Protokolle und später die Fauci-Files. Als die Wahrheit über die Impfung plötzlich und unerwartet spürbar wurde, wiederholten sie wahrheitswidrig, sie hätte Millionen Menschenleben gerettet. Seit klar wurde, dass die Kriegspropaganda nicht mehr verfängt, heißt es bei jedem Zwischenfall: „Es war der Russe! Wir müssen kriegstüchtig sein!“
Als es bis März dieses Jahres den härtesten und längsten Winter seit Jahrzehnten gab, war das auf einmal auch der Beweis für den „menschengemachten Klimawandel“.
Als die Wahrheit über die unkontrollierte Masseneinwanderung sichtbar wurde, hieß es, die Flüchtlinge würden unsere Rente sichern. Noch in diesem Mai sagte Bärbel Bas als zuständige Ministerin im Bundestag, niemand wandere in unsere Sozialsysteme ein. Dabei zahlt der Staat sogar Untergetauchten und Schwerstkriminellen weiter pünktlich ihr Bürgergeld. Bei jedem Attentat, bei jedem Mord heißt es, es war entweder ein „Mann“ oder gleich ein „Deutscher“, weil die Wahrheit all die Migrationslügen entlarven würde. Das geht so weit, dass selbst ein Türke ohne zweite Staatsbürgerschaft zum Deutschen erklärt wird, wie bei dem Sechsfach-Mord von Stade, bei dem die Flüchtlingshelferin den Fluchtwagen fuhr, aber als Schwiegermutter des niedersächsischen Migrationsbeauftragten Dennis Kurku (SPD) offenbar immun gegen Strafverfolgung ist. Dass die türkische Ehefrau des Todesschützen ein von drei Schüssen getroffenes sterbendes Opfer auch noch verprügelte, wurde – so lange es ging – verheimlicht. Es war ein Einzeltäter, der sich in einem psychischen Ausnahmezustand befand. Sechs Tote durch einen Ausländer? Das könnte die Menschen beunruhigen, also am nächsten Tag am besten gleich eine „Demo gegen rechts“.
Wer Habeck als Schwachkopf und Merz als Pinocchio bezeichnet, muss Hausdurchsuchungen über sich ergehen lassen und wird anschließend abgeurteilt. Als eine Schülerin aus Meck-Pomm postete, Deutschland sei mehr als ein Flecken auf der Landkarte, es sei ihre Heimat und dazu auch noch ein blaues AfD-Schlumpfvideo teilte, wurde sie von der Polizei aus dem laufenden Unterricht abgeführt. Wenn Ärzte ihre Patienten vor Maske und genverändernder Spritze schützten, wurden sie ins Gefängnis gesteckt. Wenn die Bürger den Verfall ihres Landes beklagen, heißt es, es sei kein Geld da, und sie sollten gefälligst nicht so wehleidig sein. Die Deutschen seien faul, machten dauernd krank und – ganz neu: sie seien „Nutznießer“. Gleichzeitig fließen hunderte Milliarden der von den faulen Deutschen erarbeiteten Steuergelder in die Ukraine, in die Versorgung der Migranten und den Rest der Welt. Wenn sich die Deutschen fremd und verloren im eigenen Land fühlen, wird ihnen das als bunt und vielfältig verkauft.
Und dann ist da noch die allgegenwärtige LGBTQ-Agenda und Strafen für alle, die nicht an 72 Geschlechter glauben. Regenbogenflagge statt Schwarz-Rot-Gold. Taucht die Nationalfahne doch irgendwo auf, ermittelt der Staatsschutz. Wenn in der eigenen Umgebung uralte Wälder für die Windindustrie gefällt werden, heißt es, wir müssten eben das Klima retten.
Viele Wähler wollen inzwischen einen Systemwechsel, weg von verordneter Gesinnung, GEZ und Altparteien. Die offizielle Erzählung hat sich zu sehr von der eigenen Wahrnehmung entfernt; nicht nur bei einem Thema, sondern stets und ständig. Es tropft jedes Mal ein bisschen mehr ins Fass der Erkenntnis, bis Nazikeule und mantraartig wiederholte Einstufung „gesichert rechtsextremistisch“ auch nichts mehr helfen.
Der einstige Exportweltmeister wird rücksichtslos deindustrialisiert. Nach einer aktuellen Erhebung der KfW überlegt jeder dritte (!) Industrie-Mittelständler, seinen Betrieb ins Ausland zu verlagern. Die Großindustrie ist eh hin, schließt Werke und baut im Ausland neu.
Während im Inneren ein unerträgliches Klima gegen jeden Oppositionellen erzeugt wird, merkt auch der eher uninteressierte Rest: Die Bahn kommt nur im Ausnahmefall pünktlich, oft gar nicht, Straßen und Schulen verfallen, Brücken brechen zusammen, und dazu kommen auch noch immer neue Steuern, steigende Sozialabgaben bei immer geringeren Leistungen und obendrauf die teuersten Sprit-, Heiz- und Energiekosten aller G20-Staaten.
Wenn den Bürgern gleichzeitig Wehleidigkeit, Faulheit und bei jeder Gelegenheit auch noch Rechtsextremismus vorgeworfen wird und der Bundespräsident sie ermahnt, dass sie im „besten Deutschland aller Zeiten“ leben, während Rentner Flaschen sammeln und Asylanten in Nobelhotels einquartiert werden, dann verliert so ein System eben nicht nur eine Landtagswahl, sondern jede Glaubwürdigkeit und am Ende den Rückhalt im Volk.
Das System hat viel mehr verloren als eine Landtagswahl
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