von Jan Knaupp
Es ist kaum noch zum Aushalten – das Schmierentheater der SPD. Die Laiendarsteller in der Führungsriege der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands scheinen sich mittlerweile für nichts mehr zu schade zu sein. Die ehemals sozialdemokratischen Werte werden fast täglich dem kläglichen Versuch des Machterhalts geopfert. Dem Beobachter präsentiert sich ein unwürdiges Schauspiel, der Wille zur Macht ist größer und stärker als die Aufrechterhaltung der politischen Moral.
Da setzt sich in Berlin eine machtgeile SPD zu sogenannten Sondierungsgesprächen an einen Tisch mit einer Partei, die um sich herum auch Staatsfeinde, Judenhasser, Terrorunterstützer, Clankriminelle und linke Faschisten versammelt hat. Allein schon die Überlegung einer möglichen Regierungsbeteiligung unter Führung der Linken zeigt, wie weit die Sozialdemokraten von ihren Idealen und moralischen Ansprüchen abgerückt sind.
Da plustert sich eine betroffen dreinschauende SPD-Mannschaft nach dem Rücktritt von Ministerin Bärbel Bas (SPD) künstlich auf, weil die Unioner, trotz eines Trauerfalls in der Familie der Ministerin, angeblich öffentlich und unflätig Kritik an ihr und ihrer Arbeit geäußert haben sollen. Bisher wurden diese „unmenschlichen“ Attacken gegen Bas aber nicht belegt oder gar bewiesen. Es scheint daher eher so, als wenn Klingbeil und Co. hier mit einer „Schämt-Euch-Strategie“ versuchen, Mitglieder der Kanzlerpartei menschlich zu diskreditieren. Hier wird versucht, das eigene regierungspolitische Versagen zu relativieren. Hier wird versucht, bei der Bevölkerung wenigstens noch ein paar Mitleidspunkte zu erhaschen und von den allgemeinen schlechten Umfragewerten der SPD abzulenken. Dafür wird dann auch gern einmal dem CDU-Regierungspartner ans Bein uriniert. Sozialdemokratisches Schmierentheater.
Apropos Bärbel Bas. Das Tohuwabohu um ihre Person ist noch weniger zu verstehen, wenn man sich einmal ihre Amtszeit vor Augen führt. Als „Blockade-Bärbel“ hatte sie es sich scheinbar zur Aufgabe gemacht, Sozial- und Arbeitsmarktreformen zu verschleppen oder aus taktischer Rücksicht auf die ihr nahestehende SPD-Parteilinke zu blockieren. Und wer erinnert sich nicht gern an ihre realitätsferne Aussage während einer Regierungsbefragung im Mai 2026 im Bundestag, als sie behauptete: „Es wandert niemand in unsere Sozialsysteme ein.“
Klingbeils Finanzpolitik scheint nur noch das Mittel der Steuererhöhungen und das Erfinden neuer Steuern zu kennen. Das Gemeinwohl steht hier schon längst nicht mehr im Vordergrund. Die Unersättlichkeit des Machtapparates scheint keine Grenzen mehr zu kennen. Mit der durchschnittlichen Belastung von ca. 53,1% pro Bürger durch Steuern und Sozialabgaben scheint für den Finanzminister die Ausbeutungsgrenze noch immer nicht erreicht. Auch wenn der Steuerzahler mittlerweile mehr als die Hälfte des Jahres für umsonst arbeitet, da der Staat über die Hälfte seines Verdienstes einstreicht, bekommt dieser den Hals nicht voll. Klingbeils Finanzpolitik und die rotschwarze Ausgabenpolitik sind grottenschlecht. Für immer weniger Leistung erhebt die Regierung immer mehr Steuern. Deutsches Steuergeld, welches in unserem Land dringend benötigt würde, wird großzügig und verschwenderisch in alle Welt verteilt. Für die deutschen Steuerzahler bleibt da nicht viel übrig. Außer natürlich die katastrophalen Folgen einer ideologischen Energiepolitik, eine marode Infrastruktur, die Rekordverschuldung über Generationen hinaus, ein milliardenverschlingender Staatsapparat usw. Und überall war und ist maßgeblich die einstige Arbeiterpartei – die SPD – beteiligt.
Hätten wir das mit der SPD bloß schon früher geahnt. Vielleicht wäre uns dann so einiges erspart geblieben.
Wie warnte schon 1973 der bekannte deutsche Philosoph Alfred Tetzlaff: „…das geht vom Rückenmark ins Gehirn, dann wirst du blöde – und dann wählst du die SPD.“
„…dann wirst du blöde – und dann wählst du die SPD.“
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