Am 14. Oktober wurde ein Schüler vor der Heinrich-von-Kleist-Oberschule in Frankfurt (Oder) von einer Gruppe von zehn Migranten angegriffen, brutal verprügelt und selbst am Boden liegend immer weiter mit Tritten und Schlägen traktiert.
Die Tat wurde aus drei verschiedenen Perspektiven gefilmt und löste inzwischen ein deutschlandweites Echo aus.

Sozialminister René Wilke (SPD) schrieb bei Instagram: „Der brutale Angriff auf einen Jugendlichen vor einer Schule in meiner Heimatstadt macht mich betroffen und wütend.“ Wilke war bis 2025 Frankfurter Oberbürgermeister.
BILD titelte: „Schüler-Horde tritt und schlägt hemmungslos auf Jungen ein.“
Das überregionale Medienecho und die Verurteilung der brutalen Tat ist ausschließlich auf die massenhaft geteilten Videos in den sozialen Netzwerken zurückzuführen. So wurde ein Druck aufgebaut, der dazu führte, dass der brutale Angriff nicht als Rauferei unter Frankfurter Schülern abgetan wurde.
Allerdings ist auffällig, dass die Täter als „Schüler“ (BILD), als „Jugendliche“ (rbb) oder als „Teenager“ (ntv) bezeichnet werden. Dass es sich bei den brutalen Gewalttätern um Einwanderer handelt, wird verschwiegen. Im Polizeibericht heißt es dazu: „Aktuell sind zehn Tatverdächtige im Fokus der Ermittler. Bei ihnen handelt es sich um Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 13 und 15 Jahren, die deutscher, polnischer, russischer und syrischer Nationalität sind.“ Ich habe dazu drei Videos gesichtet. Ein Kind oder ein Jugendlicher „deutscher Nationalität“ ist nicht zu erkennen. Die Polizei könnte „deutscher Staatsbürger“ meinen, was ein gravierender Unterschied ist. Auch die Altersangabe lässt einen nach Betrachten der Videos zumindest zweifelnd zurück.
Außerdem schreibt die Polizei: „Das Teilen von gewaltverherrlichenden Inhalten in sozialen Medien stellt im Übrigen strafbewehrtes Verhalten dar. Die Polizei warnt ausdrücklich davor, derartige Videos zu veröffentlichen oder weiterzuleiten.“
Und hier liegt das nächste Problem. Die Videos sind eben gerade nicht „gewaltverherrlichend“, sondern das genaue Gegenteil. Und sie haben den öffentlichen Druck erzeugt und zeigen die Realität auf deutschen Straßen sowie die Herkunft der Täter, was offensichtlich nicht erwünscht ist.
Wir wünschen dem zusammengeschlagenen Schüler von Herzen gute Besserung und insbesondere alles Gute für die seelische Verarbeitung des Geschehenen. Schon beim Ansehen der Videos blutet einem das Herz.
Michael Hauke

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