Winterfreuden überall in Brandenburg und Berlin. Der viele Schnee lässt manchen Autofahrer und Hausbesitzer ächzen, aber die Kinder – und viele Erwachsene – haben Spaß. Unsere Fotos zeigen Szenen aus den Fuchsbergen in Woltersdorf.

Das neue Jahr wurde von viel Neuschnee begrüßt. Überall in der Region werden die Schlitten herausgeholt, und jeder noch so kleine Hügel wird von juchzenden Kindern in Beschlag genommen. In den Forsten sind viele Ski-Langläufer unterwegs. Wie schön und friedlich alles aussieht! Und wie sauber, wenn der Schnee alles zauberhaft weiß bedeckt. Unsere Wälder sind die reinsten Winterwunderländer. Ein Spaziergang mit knautschendem Schnee unter den Stiefeln macht den Kopf frei, aber nur solange, bis man den Fernseher einschaltet.
Abends haben wir uns nämlich eine Doku aus der ZDF-Mediathek angeguckt: „TerraX“. Es ging um „Säugetiere in der Kälte“. Als erstes waren in der 45-Minuten-Sendung die Eisbären dran. Und sofort ging es um den Klimawandel, der dazu führe, dass die Eisbären vom Aussterben bedroht seien. Wunderschöne Bilder aus der Arktis, und trotzdem hatte der Ausklang dieses wunderschönen Wintertages einen Beigeschmack.
Das hat mir keine Ruhe gelassen. Am nächsten Morgen habe ich die Eisbären-Bestände der letzten 75 Jahre getrennt nach Jahrzehnten recherchiert. Das Ergebnis war überraschend, aber irgendwie doch nicht. Denn die Bestandszahlen sind in diesem Zeitraum kontinuierlich gestiegen und haben gegenwärtig den höchsten Mindestbestand erreicht, der jemals angegeben wurde.
Die Eisbären-Zahlen im Einzelnen:
Jahr       Geschätzter Bestand
1950:      5.000 – 10.000
1960:    10.000 – 15.000
1970:    15.000 – 20.000
1980:   20.000 – 40.000
1990:    21.000 – 28.000
2000:   21.500 – 25.000
2010:   20.000 – 25.000
2020:   22.000 – 31.000
2024:   22.000 – 31.000
Freuen wir uns an den stabilen Beständen der Polarbären und an den schönen Wintertagen. Inzwischen muss man wirklich jede Angabe der Mainstream-Medien nachrecherchieren, weil die Wahrheit oft einem Narrativ untergeordnet wird. Das erinnert mich an Corona, als auf vielen Rodelhügeln Salz gestreut wurde, um die Verbreitung des Virus zu verhindern. Aber das war ein anderes Narrativ…
Michael Hauke

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