Von Michael Hauke
Ein Gymnasium in Berlin hat eine riesige Regenbogenfahne über eine ganze Etage des Schulgebäudes gespannt. Die Regenbogenfahne steht laut Definition der LGBTQ-Bewegung für folgende sexuelle Ausrichtungen: Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender, queere, intergeschlechtliche, asexuelle, pansexuelle und nichtbinäre Menschen. Außen hängt diese Fahne, innen liegt der Anteil der Schüler mit Migrationshintergrund nach Aussage der Schule bei mehr als 95%, fast alle sichtbar muslimisch.
In einer Befragung des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen stimmten 67,8% aller muslimischen
Schüler der Aussage zu: „Die Regeln des Korans sind mir wichtiger als die Gesetze in Deutschland.“ Außen hängt also die Fahne der LGBTQ-Bewegung, innen herrscht die Scharia. Wenn Islam, Koran und Scharia für etwas überhaupt nicht stehen, dann sind das die sexuellen Ausrichtungen, die eben diese Fahne symbolisiert. Die größeren Jungs tragen Bärte, die meisten Mädchen sind verschleiert, teilweise von oben bis unten. Ich unterhalte mich mit drei Lehrkräften der Schule. Eine bezeichnet sich mir gegenüber als „queer“. Alle drei finden das Bild, das die Schülerschaft abgibt, „bunt und vielfältig“.
Der Widerspruch zwischen der Scharia, nach der ein Großteil der Schüler lebt, und der LGBTQ-Agenda könnte größer nicht sein, aber er fällt ihnen nicht auf. Als sie mitbekommen, dass ich aus Brandenburg komme, fragen sie mich demonstrativ, ob ich da nicht Angst hätte wegen der vielen Nazis. Die vielen „Migrant*innen“ würden das Leben in Berlin sicherer und bunter machen. Darauf frage ich sie, wer denn mit dem Auto in Weihnachtsmärkte, Stadtfeste oder in den CSD, das LGBTQ-Aushängeschild, fährt. Wer denn die hauptsächlichen Tatverdächtigen bei Gruppenvergewaltigungen und Messerattacken seien. Das war zu viel. Zwei der drei drehen mir nun den Rücken zu. Die dritte, die sich als „queer“ bezeichnet hatte, sieht mich fassungslos an. Aus ihrer Sicht geht jegliche Gefahr für das Gemeinleben ausschließlich von rechts aus; je mehr Muslime im Land seien, desto geringer werde der Anteil der „Nazis“.
Ich gebe zu, dass ich Schwierigkeiten habe, mich in diese Welt einzudenken, aber dann fällt mir das reflexartige Verhalten nach den Messer- oder Autoanschlägen von Solingen, Mannheim, München oder Berlin mit vielen Toten wieder ein. Am nächsten Tag gab es Demos; nicht gegen Islamismus und Terrorismus, sondern gegen „rechts“.
Ein ähnliches Muster erleben wir bei migrantischer Jugendgewalt, zuletzt in Frankfurt (Oder) und in Potsdam. Sie wird so lange totgeschwiegen oder als „Rauferei“ abgetan, bis die Situation derart überhandnimmt, dass sie nicht mehr zu leugnen ist. Die Landeshauptstadt Potsdam ist mit einem systemischen Migrantenterror gegen deutsche Schüler und inzwischen sogar gegen die Villen der „Gutmenschen“ dafür ein beängstigendes Muster.
Szenenwechsel: Denken wir zurück an den Fall der Schauspielerin Collien Fernandes. Bis heute nicht belegte Vorwürfe „digitaler Gewalt“ gegen ihren Ehemann führten zu Demonstrationen von „Frauenrechtlerinnen“ vor dem Brandenburger Tor – und das Kabinett beschloss gar ein neues Gesetz. Das genaue Gegenteil erleben wir bei Gruppenvergewaltigungen. Genau dieselben „Frauenrechtlerinnen“ verstummen völlig, wenn es um die fürchterlichste sexuelle Gewalt geht, die Frauen angetan werden kann. Reflexartige Aufregung entsteht höchstens dann, wenn jemand die Herkunft der Täter benennt. Wie kann es zu solch einem gravierenden Widerspruch in der Denke der politischen Linken kommen?
Hinter all diesen Verwerfungen steht die muslimische Masseneinwanderung. Sie ist im Gegensatz zur öffentlichen Darstellung im Großen und Ganzen eben keine Flüchtlingsbewegung. Die Einwanderung von Millionen Männern aus archaichen Gesellschaftsstrukturen erfolgt eben nicht, um ihr zu entkommen, sondern um sie hier genauso fortzusetzen. Die als Fluchtbewegung getarnte Masseneinwanderung ist ein klar definiertes Ziel des politischen Islams. Das Dogma des Vordenkers der Muslimbruderschaft, Yusuf al-Qaradawi lautete wie folgt: „Wir werden Europa erobern, nachdem wir zweimal gescheitert sind. Der Islam wird zurückkehren, diesmal nicht mit dem Schwert, sondern mit der Da‘wa.“ Die „Da‘wa“ ist die Verbreitung des Islams u.a. durch Masseneinwanderung in traditionell christliche Länder. Spätestens nach dem Erfolg der „Da‘wa“ wird Schluss sein mit offen gelebter Homosexualität oder all den anderen Formen „queerer“ Lebensweise.
In vielen Gegenden Berlins und anderen deutschen Städten ist das bereits Realität. Hape Kerkeling nannte Homophobie als Grund, warum er aus Berlin wegzog. Auch ihm will nicht auffallen, dass muslimische Masseneinwanderung und der von ihm beklagte zunehmende Schwulenhass zwei Seiten derselben Medaille sind. Der Kampf gilt ausschließlich denjenigen, die diese Zustände beenden wollen. Kerkeling ist dafür ein besonders trauriges Beispiel. Die politische Linke, die sich als „Zivilgesellschaft“ bezeichnet und inzwischen die wichtigsten Positionen im Staat besetzt, lebt diesen nicht aufzulösenden Widerspruch jeden Tag. Während jeder ins Land kommen darf und in vielen Fällen sogar mit Steuergeldern gefördert wird, der ein Kalifat fordert (denken Sie an die „Da‘wa“), verhängte der Staat gegen jede Regel der EU-Freizügigkeit ein Einreiseverbot gegen den österreichischen Autoren Martin Sellner, der in seinem Buch einen konstruktiven und wirklich bedenkenswerten Vorschlag zur „Remigration“ macht. Ein Widerspruch, den man sich nicht ausdenken könnte: diejenigen, die die grundgesetzliche Ordnung zugunsten eines islamischen Gottesstaates abschaffen wollen, bleiben unangetastet und werden sogar finanziell unterstützt, während die Buchlesungen eines Autors und Aktivisten, der das verhindern möchte, mit Einreiseverboten verhindert wird. Und bevor jetzt ein Aufschrei wegen des Buches von Martin Sellner erfolgt, bitte ich Sie ganz ruhig: Bitte lesen Sie es, bevor Sie es als „gesichert rechtsextremistisch“ verurteilen. Ich habe es gelesen. Es ist sachlich, konstruktiv, in keiner Weise inhuman und zeigt einen Ausweg aus der Übernahme des Landes, ja des Kontinents, durch den politischen Islam.
Auch nach der Recherche für diesen Artikel bleibt für mich der nicht aufzulösende Widerspruch der politischen Linken bestehen. Auf der einen Seite verfolgt sie die LGBTQ-Agenda, auf der anderen Seite holt sie immer mehr Muslime, darunter viele Islamisten, ins Land, die genau diese Lebensweise verabscheuen und – wenn nichts Unvorhersehbares passieren sollte – in wenigen Dekaden die Mehrheit stellen wird.
Ich ermuntere die Leser, die sich diesem Spektrum zugehörig fühlen ausdrücklich, diesen Widerspruch zu erklären und ihn eventuell aufzulösen. Der Platz in unserem Leserforum steht dafür zur Verfügung.
Ein nicht aufzulösender Widerspruch
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