Was passierte wirklich mit den Teilnehmern der Pfizer-Zulassungsstudien?

Von Michael Hauke
Bereits im Herbst 2021 ging die Regionaldirektorin eines Zentrums, in dem Biontech und Pfizer ihren mRNA-Impfstoff klinisch testen ließen, mit einem Warnruf an die Öffentlichkeit. In der medizinischen Fachzeitschrift „British medical Journal“ beschrieb sie am 02.11.2021, wie in dem Zentrum in Texas die wahren Ergebnisse verschleiert und gelöscht wurden. Sie wandte sich an die US-amerikanische Zulassungsbehörde FDA. Insbesondere Impfnebenwirkungen der Probanden werde nur schleppend oder gar nicht nachgegangen, warnte sie. Viele würden Eingang in die Studie finden. Dabei war das neben der Wirksamkeit das wichtigste an der Studie: Wie sicher ist der Impfstoff? Gesundheitsminister Lauterbach wusste darauf die Antwort, die mRNA-Injektion sei „nebenwirkungsfrei“.
Aber in den Zulassungsstudien von Biontech und Pfizer wurde offensichtlich systematisch betrogen.
Die Reaktion auf die Veröffentlichung der Regionaldirektorin Brook Jackson im Herbst 2021 war eindeutig. Die Direktorin wurde an dem Tag entlassen, als sie sich an die Zulassungsbehörde wandte. Diese wiederum reagierte überhaupt nicht – und in den deutschen Medien fand man dazu kein Wort. Damit war das Problem gelöst. Es durfte keine Verunsicherung der Menschen geben, was die Impfung anging.
Insgesamt fand die Zulassungsstudie von Biontech/Pfizer an 153 verschiedenen Standorten weltweit statt. Insgesamt nahmen 43.548 Menschen als Probanden an der Zulassungsstudie teil. Allein in den Zentren, für die Brook Jackson arbeitete, wurde rund 1.000 Probanden der Impfstoff injiziert. Aber für die verschleierten Nebenwirkungen, die bis zu Todesfällen führen konnten, interessierte sich niemand.
Nun kommt ans Licht, dass die Fälle aus Texas bei weitem keine Einzelfälle waren. In Argentinien wurde der Impfstoff von Pfizer/Biontech weltweit an den meisten Menschen getestet. Hier nahmen insgesamt 6.000 Probanden teil. Sie wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Eine erhielt den Impfstoff, die andere ein Placebo, so dass man davon ausgehen kann, dass rund 3.000 Teilnehmern das Vakzin gespritzt wurde. Wie jetzt bekannt wurde, kam es allein in den argentinischen Zentren zu Hunderten Fällen, die aus der Studie getilgt wurden.
Darüber berichtete am 23.02.2023 die WELT. Das Ganze kam ans Licht, weil unter den Probanden ein Rechtsanwalt war. Es handelt sich um Augusto Roux. Der heute 36-Jährige hatte nach der ersten Spritze sehr unangenehme Nebenwirkungen: zuerst schwoll sein Arm unter starken Schmerzen an, er litt unter Übelkeit. Er konnte nicht mehr schmerzfrei schlucken. Aber es wurde noch schlimmer: Sein Geruchssinn veränderte sich, sein Stuhlgang färbte sich weiß, sein Urin dunkel. Roux war beunruhigt und meldete sich zwei Tage nach der Impfung bei den Test-Ärzten. Sie fertigten ein Protokoll an, in dem festgehalten wurde: „Unerwünschte Wirkung des Toxizitätsgrades 1.“
Augusto Roux bekam drei Wochen später seine zweite Injektion. Jetzt wurde es richtig kritisch: Auf dem Weg nach Hause fühlte er sich unwohl, er litt unter Atemnot, stechenden Brustschmerzen, Übelkeit und Fieber. Sein Urin färbte sich noch dunkler als beim ersten Mal. Er wurde bewusstlos, kam ins Krankenhaus, überlebte aber. Im Entlassungsbericht wurde festgehalten: „Unerwünschte Reaktion auf den Coronavirus-Impfstoff (hohe Wahrscheinlichkeit)“. Außerdem wurde eine Herzbeutelentzündung diagnostiziert. Eine Corona-Infektion wurde im Krankenhaus durch drei negative PCR-Tests ausgeschlossen. Trotzdem wurde er in der Zulassungsstudie zum ungeimpften Corona-Patienten erklärt. Der Studienleiter erzwang Einblick in die Akte von Augusto Roux und musste feststellen, dass sich all die schweren Nebenwirkungen in der Pfizer-Akte nicht fanden. Im Gegenteil, es hieß, er habe nach einer Coronaerkrankung nach der ersten Impfung die Studie freiwillig wieder verlassen. Sein Fall zählte nicht in die Studie.
Nun könnte das ein Einzelfall sein. Aber dem ist nicht so. An einem einzigen Tag, dem 31. August 2020, wurden 53 Probanden aus der Studie gestrichen. Keiner weiß, warum. Keiner weiß, was aus ihnen geworden ist. Könnte es sein, dass sie aus der Studie ausgeschlossen wurden, weil sie ernste Nebenwirkungen hatten? Sind vielleicht einige oder alle von ihnen verstorben?
Insgesamt wurden 302 Probanden allein aus der Studie in Argentinien ausgeschlossen. Ihre Verläufe wurden in das Endergebnis nicht einbezogen. Von anderen – wie bei Augusto Roux – weiß man, dass ihre Ergebnisse ins Gegenteil verkehrt wurden.
Zusätzlich zu den 302 verschwundenen Testpersonen gab es offiziell 21 Tote unter den Probanden. Alle Todesfälle sind laut Pfizer nicht auf den Impfstoff zurückzuführen.
Man muss sich vor Augen führen: All das kam mehr oder weniger zufällig ans Licht und bezieht sich nur auf Argentinien. Was war in den anderen Zentren für die Zulassung los?
Eine Idee bekommt man, wenn man die Ergebnisse einer Studie für die Wirkung des Impfstoffs bei 12- bis 15-Jährigen Jugendlichen liest. Die Autoren, darunter auch Biontech-Gründer Uğur Şahin, laut BILD „unser Impfheld“, schreiben, dass die Impfung für diese Altersgruppe „ein günstiges Sicherheitsprofil aufweist“. Unter den Teilnehmern hätte es „keine schwerwiegenden impfstoffbedingten Ereignisse“ gegeben. In den Anhängen am Schluss steht unter „schwerwiegende Ereignissen“ die Zahl 4. Davon sei aber kein einziger impfstoffbedingt. Eines der vier „schwerwiegenden Ereignisse“ bezieht sich auf die 13-jährige Testperson Maddie De Garay. Das Mädchen erlitt nach der zweiten Injektion eine schwerwiegende neurologische Störung. Seitdem kann sie aus eigener Kraft den Rollstuhl nicht verlassen. Das Kind wird über eine Sonde ernährt. Mit der Impfung hat das laut Şahin nichts zu tun. Aber das kennen wir aus dem Alltag. Impfschäden werden praktisch nicht anerkannt und von den Ärzten in der Regel nicht gemeldet, weil es für die Mediziner ein zeitaufwendiges Procedere ist, das – im Gegensatz zum üppigen Impfhonorar – mit keinem einzigen Cent entlohnt wird. Dahinter steht der politische Wille, Impfschäden nicht an die Öffentlichkeit gelangen zu lassen. Das korrespondiert mit dem Wunsch vieler Ärzte, die sich mit den Impfungen eine goldene Nase verdient haben und sich und anderen die Folgen Ihres Tuns nicht eingestehen wollen. So bleibt die Impfung „nebenwirkungsfrei“ (Lauterbach).
Wenn aus dem politischen Raum der Wunsch kommt, die „Unregelmäßigkeiten“ in den Studien aufzuklären, dann nicht, um die Frage der Sicherheit des Medikamentes neu aufzurollen, sondern um das Vertrauen in die Impfung aufrechtzuerhalten. Die Betrügereien in den Zulassungsstudien werden als unsaubere Arbeit abgetan, die der Eile geschuldet war. Die Zeit drängte, das tödliche Virus war auf dem Vormarsch. Da kann so etwas schon mal passieren. Die Impfung musste unter die Leute – am liebsten als Zwang für alle. Dass das Vakzin nicht zugelassen werden könnte, stand überhaupt nicht zur Diskussion. Die Studien waren eine einzige Farce. Der WELT liegen E-Mails vor, aus denen hervorgeht, dass sich die europäischen und die US-amerikanischen Zulassungsbehörden längst auf einen Termin für die Zulassung des Impfstoffs geeinigt hatten, ohne jemals auch nur einen Blick in die Pfizer-Studie werfen zu können. Die Ergebnisse wurden so geliefert, wie sie die Politik bestellte. Deswegen wird man einen echten Aufklärungswillen nur schwer finden. Die Impfung wurde auf Teufel komm raus propagiert und jeder Skeptiker stigmatisiert oder totgeschwiegen wie Dr. Robert Malone, der Erfinder der mRNA-Technologie, der nicht müde wurde, vor dieser Art der Impfstoffe zu warnen.
Sich jetzt zu revidieren, hieße, die gesamte Impfkampagne infrage zu stellen. Jeder weiß, mit welcher Angstmache und – wo das nicht half – mit welchem Druck man die Menschen in die Nadel trieb. Ginge es wirklich um die Sicherheit und Gesundheit der Menschen und nicht um Milliardenprofite, gäbe es tatsächlich nur eine Möglichkeit: die Impfstoffe müssten sofort vom Markt genommen werden.

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