von Michael Hauke

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat seinen Waldbrandbericht vorgelegt. Die Parallelen zu den Coronazahlen sind frappierend. Während man der Berichterstattung entnehmen müsste, dass es aufgrund des „menschengemachten Klimawandels“ in Deutschlands Wäldern immer mehr und ausgedehnter brennt, ist das Gegenteil der Fall. Die Medien haben – wie bei Corona, wo täglich über die Überlastung des Gesundheitswesens berichtet wurde und es in Wahrheit nur Allzeittiefs gab – mit ihren Berichten den Menschen das genaue Gegenteil der wirklichen Situation verkauft.
2021 gab es in Deutschland laut Waldbrandbericht der Bundesregierung 548 Waldbrände, das waren 60% weniger als 2020 und sogar 65% weniger als 2019. Auch die verbrannte Fläche war erheblich kleiner. Während es 2020 noch 368 Hektar und 2019 sogar 2.711 Hektar waren, war 2021 eine Fläche von „nur“ 148 Hektar betroffen. Gegenüber 2019 bedeutet das einen Rückgang von 95%. Auch im Vergleich zum langjährigen Mittel ging es steil bergab. Seit 1991 verbrannten pro Jahr im Schnitt 776 Hektar bei durchschnittlich 1.120 Waldbränden.
Diese Zahlen passen nicht in die Geschichte vom „menschengemachten Klimawandel“, und so kommt es, dass sie auch nicht publiziert werden. Das Aufbauschen einzelner Brände auf viel weniger Fläche macht sich viel besser.
Interessant ist auch, dass es in den Medien nur eine einzige Brandursache gibt: den Klimawandel. In der Statistik liest sich auch das ganz anders. Fachleute wissen, dass sich der Wald nicht allein entzünden kann. Schon gar nicht durch sommerliche Temperaturen, die als noch nie dagewesene Hitze verkauft werden.
Für fast alle der aufgeklärten Brandursachen ist Fahrlässigkeit oder Brandstiftung der Hintergrund. Blitzschlag und „sonstige Ursachen“ sind marginal.
„Klimawandel“ kommt als Brandursache im Bericht der Bundesregierung nicht vor.

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