Demokratie nicht retten, sondern wieder einführen!
Deutschland wird seit 2015 finanziell dehydriert. Das zerstörerische Ausgabenproblem setzt sich laut Statistischem Bundesamt aus mehreren Eckpunkten zusammen, die es zuvor so nicht gab!
Zu ihnen gehören die erzwungene Energieabhängigkeit mit jetzt schon 200 Milliarden jährlichen Mehrausgaben für Energie, der allseits bekannte und milliardenschwere Asyl- und Sozialmissbrauch mit offiziell 53 Milliarden. Hier fehlen noch die Milliarden für zusätzlichen Sozialleistungen für ca. fünf Millionen Nichtarbeitende wie Miete plus Warmkosten, Schul- und Kitagebühren oder die Gesundheitskosten. Die 3.000 „ausgeräumten“ Schließfächer in nur einer einzigen Bank in einer Migrationshochburg lassen da einiges erahnen. Hinzu kommen noch jährlich 33 Milliarden Euro für die Schuldzinsen. Tendenz steigend! Die Jugend hat sich mit Hilfe des Bildungsabbaus und durch die gesteuerte Klima-Hysterie der Grünen tatsächlich ablenken lassen und wird nun für die nächsten Generationen mit der Zinszahlung belastet sein. Nur das haben diese „Aktivisten“ nicht verstanden! Wie auch? Schade, dass Pech beim Denken nicht weh tut! Die ständigen Wetterschwankungen sind für viele Jahrtausende eindeutig nachgewiesen. Das ist aber nicht mehr Bestandteil der Schulbildung! CDU/CSU, SPD, FDP und Grüne, haben ganze Arbeit geleistet! Klar, BlackRock lebt genau davon!
Wie konnte es aber passieren, dass sich die einstige Volkspartei, die SPD, auch zu einer Hochrüstungspartei entwickelt hat? Früher haben die Genossen noch vor diesen Kräften gewarnt. Heute stellen die SPD, trotz ihrer eindeutigen Abwahl, den Kriegs- und Finanzminister! Die Bürger hat man über Jahre mit Floskeln von der Demokratie beschäftigt, zu staatlich finanzierten Demos geschickt, gleichzeitig jedoch die Demokratie durch eine Einschränkungs- und Verbotspolitik abgebaut. Kritik wird entweder ignoriert oder unterbunden. Doch daran scheiterte schon die DDR. Nun steht die BRD vor diesem Problem! Die Opposition ist erneut das Volk! Wer hätte das unter Kohl oder Brandt geahnt? Aktuell feiern die Politiker sogar die stärkere Nachfrage bei der Industrie als positives Zeichen. Was will man von einem Herrn Klingbeil (SPD) auch anderes erwarten? Dass hier die hohen und auf Schulden basierenden Rüstungsausgaben, der Bau von 50 Munitionsfabriken und der gestiegene Waffenexport treibend sind, wird den ahnungslosen Bürgern vorsätzlich verschwiegen. Schon die Nationalsozialisten verkauften so bis 1939 ihre „Erfolge“! Willy Brandt und Helmut Schmidt wussten ganz genau, wovor sie warnten.
„Ist der Schoß, aus dem das kroch, noch fruchtbar“? Aber leider sind auch die Grünen, die Linke und das BSW nur noch auf der Suche nach eigenen Posten und fungieren maximal noch als Koalitionsbeschaffer. So kann und wird man die Demokratie nicht retten! Vielleicht wollen sie das auch gar nicht? Strack-Zimmermann, Röttgen oder Kiesewetter stehen ganz offen für die „alten Werte“ und können die gesamten Staatsmedien für ihre Kriegspropaganda nutzen. Die „Gefahr aus dem Osten“ ist stets ihr Hauptthema! Die Kurse der Rüstungsaktien haben ihnen viel zu verdanken! Wie echte Demokratie funktioniert, kann man in der entsprechenden Definition nachlesen. Machen Sie das mal und denken Sie dann darüber nach!
Unseren Politikern hätte eine geeignete Berufsausbildung gutgetan und besonders unserem Land! Moral und Ehre spielen ohnehin in diesen Kreisen keine Rolle mehr! Der angerichtete Schaden ist bereits gewaltig. Habeck, Baerbock und Göring-Eckardt konnten sich mit vollen Konten ungestraft zurückziehen, obwohl sie vorsätzlich handelten. Haben die Wähler dieser Parteien ihre Mitschuld am Niedergang unserer Gesellschaft etwa erkannt? Ich glaube nicht! Mahnende Stimmen von Experten mit Fachkompetenz gab es genug! Aber die Demokratie hat schon bei der Corona-Aktion und deren Aufarbeitung nicht funktioniert! Es gab einfach keine Demokratie! Wir müssen sie also nicht retten, sondern wieder einführen! Lesen Sie mal die Definition Demokratie, auch wenn Sie eventuell Angst vor der Wahrheit haben! Haben Sie den Mut dazu, denn „der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht“!
Und nicht vergessen, ich gehe nicht an die Ostfront!
Andreas Heising
Ein Ex-Soldat rechnet ab
Für wen oder was soll ich eigentlich noch kämpfen?! Überall höre ich dieses dumme Geschwätz: „Wir müssen unser Land verteidigen!“ Welches Land denn bitteschön?! Und ist es überhaupt noch unser Land? Was genau soll ich hier verteidigen – und vor allem WEN?!
Die Millionen Ukrainer, die einfach beschlossen haben, hierher umzusiedeln?
Die sechs Millionen Afghanen, Iraker, Marokkaner, Iraner, Tunesier und wer weiß wen noch, die ihre Länder verlassen haben? Die auf unsere Kultur, Religion und Werte scheißen, für die wir Opfer und Freiwild sind und (die) auf unseren Straßen ein Kalifat fordern? Die Kinder und Polizisten abstechen und in unseren Städten Amok laufen?
DIE soll ich verteidigen?! Kurz, die Millionen wehrfähiger Männer, die ihre Heimat verteidigen könnten, sich aber lieber hier auf unsere Kosten verstecken. Soll ich die verteidigen und für sie riskieren, dass mein Kind ohne Vater aufwachsen muss, damit sie ihren Kampf nicht selbst austragen müssen? Ganz zu schweigen, was die unseren Frauen und Kindern antun, wenn wir Männer in den Krieg ziehen sollen!
Oder die Medien, die das alles als „Sieg der Meinungsfreiheit“ feiern? Oder die Grünen, die ungefiltert jeden ins Land lassen, der es irgendwie über die Grenze schafft? Oder sie ohne Papiere einfliegen lassen? Ein deutscher Vizekanzler, der in seinem Buch „Patriotismus – Ein linkes Plädoyer“, schrieb: „Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen. Ich wusste mit Deutschland nichts anzufangen – und weiß es bis heute nur bedingt.“
Die Gender-Spinner, die ständig ihr Geschlecht wechseln und sich mit „they“ ansprechen lassen? Die gleichen Grünen, die früher Soldaten als „Kindermörder“ beschimpft und meine Kameraden und mich im Zug bespuckt haben, Radmuttern an unseren Autos gelöst haben und tödliche Unfälle riskieren und jetzt vom Krieg gegen Russland faseln…: genau DIE soll ich jetzt verteidigen?!
Dieses Land ist nicht mehr mein Land. Die faulen Sozialschmarotzer jeder Nation, die sich Dank Bürgergeld ein bequemes Leben machen, während wir jeden Morgen aufstehen und arbeiten gehen, um Steuern zu zahlen? Die Rentenversicherung, die uns später gerade so viel zahlt, dass wir kaum besser dastehen als jemand, der nie einen Finger für dieses Land gerührt oder eingezahlt hat? Die Politiker, die uns vor der Wahl anlügen und nach der Wahl das Gegenteil tun? Die unser Steuergeld in der ganzen Welt verpulvern, unsere Wirtschaft ruinieren und unsere Infrastruktur verrotten lassen, während sie sich selbst Posten zuschachern, Diäten ins Uferlose erhöhen, während der einfache Mann kaum noch weiß, wie er seine Familie ernähren und Rechnungen bezahlen soll? Politiker, die Bodentruppen und Langstreckenwaffen in die Ukraine schicken, uns damit zur Kriegspartei machen wollen, aber bei jeder Gelegenheit kommentieren, dass ihre Kinder niemals kämpfen würden!
Soll ich das alles verteidigen?!
Die Regierung, die dafür gesorgt hat, dass Volksfeste wegen Terrorgefahr abgesagt werden, dass Weihnachtsmärkte unter Polizeischutz stehen, dass Frauen sich nicht mehr sicher fühlen können, dass Alte in der eigenen Stadt Angst haben müssen, dass Kinder ermordet werden?!
DIE soll ich beschützen?!
Wisst ihr was? Einen Scheiß muss ich!
Dieses Land ist nicht mehr mein Land. Es ist nur noch der Ort, an dem ich lebe, arbeite und brav Steuern zahle, damit sich andere davon ein schönes Leben machen können.
Deutschland – das Land der Dichter und Denker, der fleißigen, ehrlichen Menschen – existiert nicht mehr.
Hier gibt es nichts mehr, was es wert wäre, verteidigt zu werden! Und nichts, was ein anderes Land auch nur geschenkt haben wollte!
Und da ich weiß, wie stark ausgeprägt das Denunziantentum mittlerweile in Deutschland ist – jeder, der es wagt, eine eigene Meinung zu haben, als rechter Hetzer, Nazi oder Putin-Anhänger verschrien wird, für alle die weinend die Bundeswehr kontaktieren und sich unter Tränen über mich beschweren wollen, ich stehe in keinem Dienstverhältnis mehr und habe auch nicht vor, diese Uniform, die ich einst voller Stolz und Überzeugung getragen habe, (aus obigen Gründen) je wieder anzuziehen.
Ich diene nur noch meiner Familie und würde nur (für) sie bis zum Ende kämpfen, nicht mehr für politische Interessen, da ich kein Söldner bin!
Jens Waldinger
1 zu 7 Soldaten!
Sehr geehrter Herr Hauke,
diese Zahl ist erschreckend!
Herr Selenskyj weiß sehr genau, dass er kaum noch Soldaten hat. Dieser Übermacht ist die Ukraine nicht mehr gewachsen. Er muss klein beigeben, um sein Volk und seine Soldaten zu retten. Einem ukrainischen Soldaten stehen sieben russische Soldaten gegenüber.
Warum beenden wir nicht den Krieg? Kein Geld und keine Waffen!?
Wir haben den Zweiten Weltkrieg angefangen, und jetzt sind wir wieder am Tod vieler Soldaten schuldig.
In der Bibel steht, du sollst nicht töten.
Russland hat Deutschland nicht den Krieg erklärt, aber alle reden und reden! Und wir rutschen immer tiefer in die Katastrophe.
Unsere Regierung hat, vom Alter her, den Zweiten Weltkrieg bzw. das Ende nicht miterlebt. Sie wissen nicht, was Hunger, Kälte und Armut bedeutet.
Die Lobbyisten – die durch den Krieg viel Geld verdienen – müssen auch sterben und das ganz Geld, Gold und ihre Häuser können sie nicht in den Sarg mitnehmen.
Als Letztes möchte ich sagen: Wo ist unser Stolz? Wo ist die Nächstenliebe? Wo ist das Verständnis anderen gegenüber? Nein, es gibt Neid, Missgunst, Armut und Gier bleibt übrig!
Hurra, wir haben es bald geschafft! Denken Sie nach!
Waltraud Rüdiger
Sieben Tage arbeiten!
Da fühlt man sich doch fast schon wieder genötigt, diesen Großkopferten die Welt erklären zu müssen. Denn irgendwie denken die mir auch einfach immer viel zu klein. Oder gleich so, als wenn denen der Verstand fehlen würde. Und ja – ich konnte es anfangs selbst kaum glauben. Und ich habe es auch gefühlt 1.000mal nachgezählt! Denn weitere Fehler sollte man sich hierbei auf keinen Fall leisten! Das wäre für jede kommende Wahl ja auch ein K.O.-Schlag vom Feinsten. Und so gebe ich dann auch ganz mutig bekannt, dass eine Woche sieben Tage hat! Und fühlt man sich da nicht geschockt?
Aber dass sich nun ausgerechnet unsere Wichtigtuer, die auf unsere Kosten leben, sich bereichern und ihre eigene Zukunft großzügig abzusichern wissen, und die auch niemals einen Kompromiss eines Verzichts bei der eigenen gesundheitlichen Versorgung eingehen würden, auf diese doch sehr deutlich auffallende Diskrepanz von Tun und Nicht-Tun, von Arbeit und Faulenzerei, nun ausgerechnet von so einem wie mir nur ein Fliegenschiss, das macht mich schon traurig. Und das tut auch weh – und auch hoffentlich denen mehr als mir. Denn diese eine Stunde Mehrarbeit, das kann doch nicht euer Ernst sein?! Aber wenn Ihr eben selber noch nie wirklich gearbeitet habt, dann könnt Ihr es ja auch nicht besser wissen. Denn ab und zu solltet Ihr Euch mal den Dreck unter Euren Füßen ansehen. Denn dieses hart arbeitende, mit Schmutz und Schweiß besudelte gesellschaftliche Problem, lässt es sich doch tatsächlich an zwei Tagen (!) in jeder Woche (!) so richtig gut gehen! Denn dieses, für Euch sehr faules Etwas, geht dann einfach nicht arbeiten! Und denen wollt Ihr jetzt eine Stunde Mehrarbeit aufbrummen? Lächerlich! Und da kann ich auch nachempfinden, wenn Ihr Euch jetzt wie Idioten fühlt. Aber dafür bin ich ja da, Euch die Wahrheit zu sagen. Und dieses neuzeitliche Krankspielen, das hätte man doch früher mit der Peitsche gelöst. Da gab es nämlich keinen Onkel Doktor, da wurde exekutiert! Und Zahnärzte werden doch auch überschätzt. Denn was sich mit ein bisschen Mut und einer Bohrmaschine alles in Ordnung bringen lässt, das hat mir das Fernsehen gezeigt. Und auch fast jeder Mann hat ja eine zu Hause rumzuliegen. Und was die Feiertage betrifft, die hat uns ja auch keiner in Stein gemeißelt. Und in Rente kann man auch noch mit 90 gehen!
Und wer nun glauben sollte, dass bei mir nur Zynismus, Sarkasmus, Wut und Ironie herauszuhören sind und nur die Anführungszeichen fehlen, der liegt wie immer vollkommen falsch! Denn jeder benimmt sich doch immer so doof, wie er sich selber gerade fühlt! Und da möchte ich auch keine Ausnahme sein! Denn dieses Recht steht uns doch allen zu. Auch wenn es die Großkopferten mit ihrer eigenen Doofheit mir ein wenig mehr als zu oft auf die Spitze treiben!
B. Ringk
Heute hat der Krieg begonnen
Heute hat der Krieg begonnen, Millionen Liter Blut geronnen!
Zigtausend Menschen mussten sterben, Familien Tote nur beerben!
Und die den Krieg hab‘n angeschoben, sie nur die toten Helden loben!
Sie sitzen feist in ihren Sesseln und setzen sich nicht „in die Nesseln“!
Sie lassen keine Trauer spüren wenn sie in ihren „Geldern“ rühren!
Im Gegenteil, sie werden reich, ob hinter oder über‘n „Teich“!
Ja, früher man dies „Teufel“ nannte, als „Satans“ Wüten es auch kannte!
Manch’ Künstler und manch‘ Dichter auch nahm dies als Zeichen in Gebrauch:
Hiroshima, auch Nagasaki, die Toten, Kranken rührten nie, die dies befohlen, starben nie an Qualen, kummervollen Schmerzen, kein Mitleid war wohl in den Herzen, ob sie wohl stellten „kleine Kerzen“?
Die sonst als Nachruf üblich sind für alle, auch für jedes Kind?
Jörg Große
Wolfsgesetz
Von dem britischen Philosophen und Staatstheoretiker Thomas Hobbes (1588 – 1679) stammt die Aussage: „Der Mensch ist des Menschen Wolf.“ Bekanntermaßen lebt der Wolf im Rudel, in dem es einen Leitwolf (Alphawolf) gibt. Er führt die Rudelmitglieder zur Jagd, darf als erster von der Beute fressen und straft ungehorsame Mitglieder im Beisein der anderen ab. Um seinem Zorn zu entgehen, lecken ihm die Gehorsamen ständig die Schnauze und zeigen sich unterwürfig. So ist das Naturgesetz.
Wenn Menschen also Wölfe sind, so sind es auch Staaten, die ja von Menschen regiert werden. Im Unterschied zum Wolf verfügt der Mensch über Denkvermögen (sollte er jedenfalls!), das ihn allerdings noch räuberischer und gefährlicher machen kann, da er an sein langfristiges Überleben denkt. Die beste Überlebensstrategie besteht darin, andere Menschen zu unterwerfen oder zu vernichten, um an deren Besitz zu gelangen – vorausgesetzt, er hat genug militärische und ökonomische Macht.
Diese Voraussetzung erfüllen die USA (als Alphawolf) mit über 800 Militärstützpunkten in 80 bis 95 Ländern der Welt, davon in Deutschland über 20. In den letzten 35 Jahren gab es rd. 250 US-Militäroperationen, die selbstverständlich den Betroffenen Frieden, Demokratie und Freiheit bringen sollten. Das US-Militärbudget beträgt zurzeit ca. 900 Mrd. US-Dollar; für das Jahr 2027 sind 1,5 Billionen geplant. Da die Staatsverschuldung z.Z. rd. 38 Billionen US-Dollar beträgt, müssen andere Länder geplündert und/oder genötigt/erpresst werden. Dabei geht es nicht nur um den ökonomischen Aspekt, sondern auch um Geopolitik, schlussendlich sollen die Großmächte China und Russland als Konkurrenten um die Weltmacht ausgebootet werden. Für die America-First-Politik gibt es eine umfangreiche „Speisekarte“ – als Sicherheits- und Verteidigungsstrategie getarnt, z.B.:
• Venezuela: Das Staatsoberhaupt wurde gekidnappt, die Bodenschätze werden beansprucht, Warenkäufe nur in den USA verfügt, Handelsverbote ausgesprochen, Geldflüsse unter USA-Kontrolle gebracht.
• Kuba: Neben den schon seit langem bestehenden Sanktionen inklusive der Wühltätigkeit der 17 US-Geheimdienstorganisationen soll über ein Ölembargo (Venezuela darf kein, Mexiko nur noch eingeschränkt Öl nach Kuba liefern!) die Insel „sturmreif geschossen“ werden – schließlich war Kuba mal vor der Revolution quasi amerikanische Kolonie! „Viva Cuba, Yankee no“, hörte ich oft meine kubanische Doktorandin sagen.
• Grönland: Die Absicht/Drohung, Grönland (für einen Spottpreis) zu kaufen oder militärisch zu besetzen, konnten die aufgescheuchten europäischen NATO-Verbündeten (momentan!) noch abwenden. Sie feierten den Verhandlungserfolg des NATO-Chefs Rutte, obwohl er den USA in Grönland den Zugriff auf alle Rohstoffe und die Erweiterung und Gründung von Militärbasen erlaubt. Der amerikanische Präsident hat somit erreicht, was er wollte, (zunächst) ohne militärische Gewalt anzuwenden.
Europa hat dem US-Imperialismus wenig entgegenzusetzen. Russland ist mit dem Ukrainekrieg beschäftigt. Die EU hat sich durch die mittlerweile 20 Sanktionspakete gegen Russland selbst geschwächt, hat sich von den USA für längere Zeit energieabhängig gemacht (s. Deal von Trump mit der EU-Kommissionspräsidentin), kauft in Amerika Waffen für den Ukrainekrieg und verschuldet sich für diesen Krieg in ausuferndem Maße (90 Mrd. Euro Steuergelder für die nächsten zwei Jahre, 700 Mrd. Euro für das Militär und 800 Mrd. Euro für den Wiederaufbau in den nächsten 10 Jahren). Hinzu kommen noch die unbeherrschbare Migrationspolitik und die fehlende Energiesicherheit als Folge der sog. Energiewende. Deutschland hat mit Stolz seine Atomkraftwerke zerstört, andere Länder nutzen die bestehenden zur Stromgewinnung (z.B. Frankreich zu 70% und liefert Strom nach Deutschland!) oder bauen neue, z.B. Tschechien an der Grenze zu Sachsen. Merke: Ein Vorbild kann nur in einem geeigneten Umfeld wirken, sonst wird es verlacht! Scheinbar hat die deutsche Politik der letzten 15 Jahre kein Problem damit.
Wenn nicht bald der politische Realitätsverlust in der EU überwunden wird, dann wird es der EU so ergehen wie einst dem Römischen Reich. Die entscheidende Rolle für dessen Untergang spielten die Barbaren durch militärische Invasionen, Plünderungen und Völkerwanderung (Siedlungsbewegungen) – hinzu kam die demographische Krise in Form von alternder Bevölkerung und Geburtenrückgang. Im 5. Jahrhundert halbierte sich die römische Bevölkerung auf 25 bis 30 Millionen. Die EU riskiert mit ihrer Asylpolitik das gleiche Ende wie das 500-jährige Römische Reich zu erleiden.
Nur wird das sehr viel schneller gehen, da die Überlastung der Sozialsysteme und der Import von Kriminalität beschleunigend wirken. Ein Staat/Staatenbund, der die Sicherheit seiner Bürger nicht gewährleisen kann, hat ohnehin sein Daseinsrecht verwirkt.
Dr. H.-J. Graubaum
Rechtskräftig verurteilt
Der Leser Manfred Handke berichtete in der vergangenen Ausgabe, wie ungerecht es doch sei, dass seine Tochter strafrechtlich verurteilt worden ist. Die sei doch unschuldig und nun sei sie ihren Führerschein los. Das Urteil des Amtsgerichtes stammte vom 15. Juli 2025. Rechtsmittel ist nicht eingelegt worden.
Das zeigt, dass Nichtjuristen sich selbst in Gefahr bringen, selbst wenn die Urteile noch so ungerecht sein sollten. Denn die Rechtskraft (bzw. im Verwaltungsverfahren „Bestandskraft“) ist ein hohes Gut. Das scheint weiten Bevölkerungskreisen nicht geläufig zu sein. Wenn ich die Fristen nicht einhalte, dann gilt das Urteil, dann gilt der Bescheid. Da komme ich hinterher in aller Regel nicht mehr dran.
Ich muss also sofort handeln, wenn ich mich ungerecht behandelt fühle. Wenn ich mich erst neun Monate nach Rechtskraft beschwere, wird es in aller Regel zu spät sein. Wenn der Richter nicht taugt, wenn die Verwaltung nicht taugt, dann muss ich das sofort klären. Sonst wird das nichts mehr, und ich muss mit dem Ergebnis zu meinen Lasten leben. Konkret: Sie werden beim Amtsgericht strafrechtlich verurteilt. Das ist nicht korrekt? Dann schreiben Sie: „Hiermit lege ich gegen das Unrechtsurteil Aktenzeichen XY des Amtsgerichts XYZ vom 4. März 2026 in der Sache [Ihr Name] Rechtsmittel ein.“ Unterschrift und gut. Innerhalb von sieben Tagen muss dieses Schreiben beweisbar beim Amtsgericht eingehen. Sie brauchen nicht zwingend einen Anwalt dazu. Aber Sie müssen rechtzeitig handeln.
Was passiert? Wenn nicht durch einen Anwalt eine sogenannte Revision fristgerecht begründet wird, dann wird das Rechtsmittel als Berufung gewertet. Es geht dann zum Landgericht. Die Richter dort fangen bezüglich der Beweise nochmal komplett bei Null an („Nullhypothese“). Alles wird von den Tatsachen her noch einmal komplett neu aufgeklärt. Alles wird rechtlich noch einmal komplett neu gewertet. Im Idealfall führt das zur kompletten Aufhebung des Urteils des Amtsgerichts und zu Ihrem Freispruch. Auch Amtsrichter irren. Meist aber nicht.
Wenn Sie aber nichts tun, wenn Sie einfach die Frist verstreichen lassen, dann gilt alles das, was in dem Urteil steht, als wahr und gerecht. Weil Sie nicht rechtzeitig das Rechtsmittel eingelegt haben. Das ist für Nichtjuristen oftmals schwer zu verstehen. Deshalb sollte man sich, gerade wenn es Führerscheine angeht, rechtzeitig fachkundigen Spezialisten anvertrauen. Ansonsten ist man hinterher sowohl den Führerschein als auch die Fahrerlaubnis los.
Was der Unterschied ist? Führerschein (Plastekarte) ist das Stück in Ihrer Tasche, Fahrerlaubnis die abstrakte behördliche Erlaubnis, Kraftfahrzeuge zu führen. Das wird im Tagesgeschäft der Privaten nicht so unterschieden. Wenn Ihr Führerschein geklaut wird, dürfen Sie dann noch fahren? Ja, denn Ihre Fahrerlaubnis haben Sie noch. Sie haben es bloß schwerer, das nachzuweisen. Ihnen ist die Fahrerlaubnis entzogen worden, Sie haben aber Ihren Führerschein gut versteckt. Dürfen Sie noch fahren? Nein. Strafbar. Das macht den Unterschied.
Wenn Sie ein Strafurteil gegen sich in angeblichen Drogensachen rechtskräftig werden lassen, dann hat die Straßenverkehrsbehörde das rechtskräftige Urteil als Beweis gegen Sie. Da wird es dann schwierig, erneute Fahrerlaubnis und Führerschein zu erlangen. Sie können versuchen, den Beweis zu führen, dass Sie charakterlich noch oder wieder zum Führen von Kraftfahrzeugen geeignet sind.
In aller Regel aber wird dieser Gegenbeweis nur durch eine Medizinisch-psychologische Untersuchung (MPU) zu führen sein. Das kostet Zeit und Geld. Eine fristgerechte erfolgreiche Berufung kommt da schon besser. Selbstschutz tut not.
Axel Fachtan
Jahrestag des Demokratieabbaus
Vom 15.01.2024 bis zum 16.02.2024 fand die Einwohnerbefragung in Grünheide/Mark statt. Die Bürgerinnen und Bürger wurden aufgefordert, auf die Frage „Sollen weitere 100 ha Wald (im Landschaftsschutzgebiet) in der Gemarkung Grünheide (Bebauungsplan Nr. 60) in eine Industriefläche umgewandelt werden, die für Logistik, Lagerhaltung und soziale Gebäude genutzt werden?“ mit Ja oder Nein zu antworten. Knapp 3.500 Einwohner stimmten mit „Nein“ gegen die Pläne, während nur knapp 1.900 mit „Ja“ stimmten. Das bedeutet, dass rund zwei Drittel der Teilnehmer gegen die Erweiterung der Tesla-Gigafactory stimmten.
Entgegen dem Votum verkündete der Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) seinen „guten Kompromiss“, der eine reduzierte Waldrodung vorsah. Damit hat Woidke das Ergebnis im Interesse von Tesla umgedeutet. Ein zutiefst undemokratischer Vorgang.
Passend am Freitag, dem 13.02.2026 begannen die Rodungen. Die Gemeindeverwaltung Grünheide/Mark, der Eigentümer der Fläche, der Landesforst Brandenburg, und das zuständige Gericht in Frankfurt (Oder) waren nicht zu erreichen. Am 11.07.2025 hat der VNLB Widerspruch zum B-Plan 60 eingelegt. Bis heute wurde dem VNLB weder ein Aktenzeichen noch eine Antwort zugestellt. Lediglich eine Eingangsbestätigung hat der VNLB am 15.07.2025 erhalten. Der VNLB ist der Meinung, dass die Rodungen nicht hätten durchgeführt werden dürfen.
Der Verkauf der Fläche an Tesla erfolgte noch nicht. Die Menschen im Umfeld von Tesla befürchten, dass Tesla nur das Filetstück kaufen und den verbleibenden unwirtschaftlichen Teil zur Pflege und Sicherungspflicht im Eigentum des Landesforst belassen will. Tesla betreibt wie andere Konzerne ein Steuersparmodell und überlässt die überwiegenden Kosten für die Tesla-Infrastruktur dem Steuerzahler.
Für Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ist das wahrscheinlich auch ein „guter Kompromiss“!
Manu Hoyer
Vorstand VNLB/BI Grünheide
Bevölkerungsreduktion
Lieber Herr Hauke,
ich möchte mich gern in die Leserstimmen Ihres Forums einreihen, Axel Fachtans Überlegungen zum Auswandern zustimmen und Dr. Demanowskis Urteile über die Gift-Grünen ausdrücklich bestätigen. Meine Beobachtungen stelle ich unter die Dachzeile: Europas Völker in der Garotte. Denn manchmal werden von uns nicht die Fragen gestellt, die sich doch einfach ergeben, wenn man bestimmte Ereignisse bis zum Ende hin verfolgt wissen will, z.B.: Was machen denn die Rüstungsgewinnler mit den gigantischen Geldsummen, die ihnen die Besteller für Panzer, Drohnen, Taurus, Raketen, U-Boote, Starlinkdaten, Munition überweisen? Villa in Marbella? Yacht am Roten Meer? Ein Carravaggio am Kaminsims? Edelbunker? Ein dicker Barren Gold bei der Federal Reserve?
Egal, was und wo und wieviel; das Geld ist von uns aus gesehen weg! Egal, wie es vorher hieß: Sondervermögen (Schuldennichtbremse), Vermögen, Rüstungsetat zum Erreichen des 2,5%- bzw. 5%-NATO- Anteils. Da die so geschröpften Völker aber dennoch erst einmal leben müssen, Essen brauchen, Arztkosten haben, Rente beziehen, tanken, urlauben usw.usf., müssen die Preise für diese banalen Verlangen des Volkes leider anziehen. Ganz im Sinne der heuchlerisch, öffentlich nervtötend täglich beklagten „die Reichen werden immer reicher, die Armut nimmt seit Jahren immer weiter zu“. Das, so muss man (ziemlich begründet) vermuten, ist Absicht: die elitären, abgehobenen Spitzeneliten der Supersuperreichen (wie Peter Thiel, Elon Musk, Bill Gates…) scheinen alles gutzuheißen, was die Erdbevölkerung numerisch (auf natürlichem Weg) reduziert, derweil sie an eine schicke Fluchtkolonie im Planetaren denken und an der erforderlichen genetischen Variation der Edelmenschen für einen sicheren Aufenthalt „da oben“ basteln lassen. Es gibt schon Denkkreise (Thinktanks), Zeitschriften, Hörfunkzyklen (DLF), die dem ersehnten Elysium der paar Auserwählten vorandenken, zuarbeiten. An unserer Minimierung wird gearbeitet, Verarmung ist geplant, je exzessiver desto besser: das sanfte Weltverarmungsprogramm läuft. Viel Glück für die Restanten!
Frank Schubert
Gewaltbereitschaft wie nie
Was lassen wir uns noch alles bieten?
In Deutschland steigt die Gewaltbereitschaft ins Unermessliche. Nicht nur in der Nacht oder in der Dunkelheit. Nein, überall, egal zu welcher Tageszeit.
Männer, Frauen, Kinder. Gewalt steht an der Tagesordnung. Angefangen mit häuslicher Gewalt; Männer lassen sich an ihren Frauen aus. Inzwischen geht es auch umgekehrt. Frauen verprügeln ihre Männer. Selbst Kinder werden schon übergriffig.
Woran liegt es? Am System, an den Medien, an Frust und Unzufriedenheit, an zu lascher Erziehung, an Dummheit, am Alkohol, an anderer Sucht, an Größenwahn. Man könnte noch etliche Gründe finden. Da werden Schaffner angegriffen, weil sie nur ihre Arbeit machen wollen.
Die Ticket-Kontrolle kann da schon zum Verhängnis werden. Ehepartner gehen aufeinander los, weil einer nicht so macht, wie sich der andere das vorstellt. Schüler greifen Mitschüler an, weil sie nicht wissen, wohin mit der Kraft, ohne Sinn und Verstand. Es nervt nur noch. Und unsere Sicherheitsbeamten dürfen nicht dies und nicht das. Unsere Polizeibeamten sind machtlos. Im Gegenteil, sie müssen aufpassen, nicht selbst zum Opfer zu werden. Aber wenn diese Beamten mal etwas handgreiflicher werden, können sie damit rechnen, verklagt zu werden. Das versteht doch kein Mensch. Wo leben wir?
Resultat: null Respekt in dieser Gesellschaft. Und wenn unsere ausländischen Mitbürger auffällig werden, dann sind sie traumatisiert.
Unsere Gesetze sind einfach überholt, nicht mehr zeitgemäß, ohne Härte. Justiz geht anders. Alles ist außer Kontrolle geraten. Nur bedauern hilft nicht. Jetzt muss mal Klartext geredet werden. Die Täter können sich auf unsere komfortablen Justiz -Einrichtungen freuen und die Opfer auf den Friedhof oder unsere überlasteten Krankenhäuser. Das hängt einem zum Hals raus. Wenn man dann sieht, wie diese kriminellen Typen wegen guter Führung auch noch vorzeitig entlassen werden, da fehlen einem die Worte. Gerechtigkeit sieht anders aus.
In diesem Land geht alles nur noch drunter und drüber. Und immer schön auf Kosten der Steuerzahler. Wir können sonst nichts, aber das können wir gut.
Heidemarie Gräser
Die Menschheitsgeschichte wird neu geschrieben
Die Bestimmung der sogenannten Haplogruppen des männlichen Y-Chromosoms ermöglicht, eine präzise genetische Landkarte der meist besonders mobilen männlichen Spezies zu erstellen. Die bisher bekannte Archäologie und Interpretation von Tonscherbenmustern kann nunmehr durch naturwissenschaftlich exaktes „whole Y sequencing“ unterfüttert werden.
Alle modernen Homo-sapiens-Männer stammen von einem gemeinsamen männlichen Vorfahren ab, dem sogenannten „Y-chromosomal Adam“ (vor ca. 200.000–300.000 Jahren in Afrika). Sein Y-Chromosom war die Ur-Haplogruppe, also die Wurzel des Stammbaums. Sie wird durch Mutationen der DNA (Desoxyribonucleinsäure) charakterisiert, sogenannte Punktmutationen (SNPs, „single nucleotide polymorphisms“). Jede neue Mutation definiert eine neue Untergruppe, die sich von der vorherigen Haplogruppe abspaltet.
Man benutzt meist archäologisch gewonnene alte DNA (Zähne, Knochen), d.h. man sucht nach noch vorhandenen Fragmenten des ursprünglichen DNA-Moleküls des Individuums und kopiert sie mit der Polymerase-Kettenreaktion (PCR). Anschließend kann sie dann durch Fragmentanalyse, Sequenzierung, Schadensmuster-Analyse und rechnergestützter Rekonstruktion fehlender, nicht mehr vorhandener Fragmente vervollständigt und dann identifiziert werden.
Die Bestimmung der Y-Haplogruppen von Knochenresten verschiedenster archäologischer Fundorte erlaubt die Wanderwege von Volksgruppen nun wissenschaftlich exakt nachzuvollziehen. Für die Entwicklung der Methodik ging 2022 der Nobelpreis für Medizin nach Leipzig (S. Pääbo).
Große Vorarbeit hat auch der in Erkner-Hohenbinde lebende Archäologe Prof. Dr. Albert Kiekebusch (1870 bis 1935) geleistet. Er musste sich allerdings vor 100 Jahren mit der Ausgrabung und Interpretation von alten Keramikscherben begnügen, sie einzelnen Völkern, Kulturen und Gruppen in einer Puzzlearbeit zuordnen, wobei sich heute überraschenderweise viele Erkenntnisse bestätigt haben.
Nun aber der Reihe nach. Europa wurde vor mehr als einer Million Jahren vom Homo erectus, dem „Urmenschen von Mauer bei Heidelberg“ besiedelt. Aus ihm entwickelte sich der Homo neanderthalensis (400.000 bis 40.000 Jahre). Die ersten modernen Menschen vom Homo-sapiens-Typ erschienen in Europa spätestens vor 47.500 Jahren (Ilsenhöhle, Ranis); sie starben aber wieder aus. Die ältesten Homo-sapiens-Funde mit genetischer Relevanz für uns heutige Menschen sind etwa 40.000 Jahre alt (Rumänien, Russland, Belgien), die alle die bekannten 1-3% Neandertalergenom-Beimischungen aufweisen.
Die Y-Haplogruppe I war die erste, heute noch existierende, in Europa entstandene Haplogruppe. Sie ist etwa 30.000 Jahre alt und unter Jägern und Sammlern der Gravettien-Kultur zu finden, die den weichenden Gletschern der Weichsel-Eiszeit vor etwa 11.000 Jahren folgten. Heute existiert I noch auf dem Balkan und in Skandinavien (Nachfahren der Goten I1-M253).
Die zweite große Besiedlungswelle nach der Eiszeit erfolgte vor etwa 7.500 Jahren durch anatolisch-nahöstliche Ackerbauern, der späteren Linearbandkeramik-Kultur mit ihrer Haplogruppe G2a. Diese Ackerbauergene dominieren noch heute auf Sardinien.
Die Invasion der sogenannten Schurkeramiker, auch Streitaxtleute genannt, Träger der Y-Haplogruppe R1a, erfolgte aus den südrussischen Steppen. Ihre Expansion erfasste Ost- und Mitteleuropa, weniger Westeuropa. Die Schnurkeramiker, nach den Schnurabdrücken auf ihrer Töpferware bzw. nach ihren Stein-Streitäxten benannt, trafen in Sachsen-Anhalt ab 2.800 v. Chr. auf ein weitgehend menschenleeres fruchtbares Ackergebiet. Sie hatten sich aus der russischen Kurgan-Kultur (Grabhügel-Kultur) zur Yamnaya-Kultur entwickelt, die sie auf einem nördlichen Weg gen Mitteleuropa verließen. Auf einem südlicheren Weg gelangten Männer der Yamnaya-Kultur mit vorwiegend der Haplogruppe R1b nach Westeuropa, erreichten Sachsen-Anhalt aber erst etwa um 2.500 v. Chr. Sie etablierten in Westeuropa die Glockenbecher-Kultur (2.800-1.800 v.Chr.), aus der später die keltische (Hallstatt-) Kultur hervorging. Beide engverwandten Stämme, R1a und R1b, summarisch als „Steppengene“ bezeichnet, waren ursprünglich südrussische Hirtennomaden mit Wagen und Pferden. Nach Verschmelzung bildeten sie vor allem in Sachsen-Anhalt eine neue ackerbauende Kultur, die Aunjetitzer Kultur (2.300- 1.600 v. Chr.). Nach Stand der Forschung ist diese Kultur, vor allem Pömmelte (Kreisgrabenanlage), Nebra (Himmelsscheibe), Leubingen (Fürstengrab), Ausgangspunkt für die Bildung vieler europäischer Völker.
Nun könnte man denken, alle Deutschen sind ausschließlich Nachkommen der Träger der Steppengene. Jedoch waren die Jäger und Sammler und auch die neolithischen Ackerbauern nicht gänzlich ausgerottet. Sie hatten sich beispielsweise in abgelegene Täler des Harzes zurückgezogen, aus denen sie später wieder zurückkamen (Massaker von Eulau, 2.600 v. Chr.), so dass ihr Erbmaterial dann auch in unseren Genpool mit einflosst. Heute haben die Deutschen ein Gemisch verschiedener Genbeiträge in ihrem Erbgut. R1a, R1b und I sind die wichtigsten „deutschen“ Y-Haplogruppen.
Es sei erwähnt, dass zur Ausprägung eines Menschen nicht nur die geschlechtsspezifischen Chromosomen beitragen, sondern auch die Erbinformationen der 44 „geschlechtsneutralen“-autosomalen Chromosome hinzukommen. Bei der Y-Haplogruppe wird nur der patrilineare genetische Beitrag berücksichtigt, also das Vererben der Y-Haplogruppe vom Vater auf die Söhne. Während die genetische Ausstattung des Zellkerns zu 50% von der Mutter und zu 50% vom Vater stammt, liefert die Mutter exklusiv die Energieversorgung der Zellen.
Vor 100 Jahren wurden bereits die Schnurkeramiker-Streitaxtleute, auch als „Arier“ bezeichnet, als unsere Vorfahren angesehen. Die Y-Haplogruppe R1a ist heute weiterhin in Sachsen-Anhalt und ganz Deutschland präsent, was auf die kontinuierliche Weitergabe über die männliche Linie seit der Schnurkeramik/Bronzezeit zurückgeht. Der ostgermanische Teil von R1a-M417-Trägern, Wandalen, Gepiden, Burgunder, existiert nicht mehr, während sich der slawische Teil an R1a-„Ariern“ (R1a-M458/280) immer weiter zu den Russen, Weißrussen, Ukrainer, Tschechen und Polen entwickelte.
Das ehemalige slawische Siedlungsgebiet (ab ca. 600 n. Chr. bis heute) östlich der Elbe-Saale hat deshalb hohe R1a-Anteile von bis zu 65% (Spreewald, Lausitz). Nach Südwestdeutschland fällt der R1a-Anteil bis auf 5% ab. Die ursprünglichen Schnurkeramiker in Mitteldeutschland tragen zusätzlich zur hohen Rate der ostdeutschen R1a bei. Das R1b der Kelten hat diese R1a-Haplogruppe westlich von Elbe-Saale weitgehend verdrängt, so dass die Kelten-R1b in Westeuropa zur absolut dominierenden Haplogruppe wurde.
Die Weitergabe der Y-Haplogruppe erfolgt wie früher bei Familiennamen streng patrilinear. Das heißt auch, dass alle männlichen patrilinear verwandten Männer die gleiche Haplogruppe haben. Frauen haben zwei X-Chromosomen, die sich gegenseitig austauschen können, weshalb auf die (weibliche) Mitochondrien-DNA zurückgegriffen wird, um beispielsweise das Alter der „Ur-Eva“ bestimmen zu können (200 000 Jahre). Auch muss berücksichtigt werden, dass große Wanderbewegungen in der Geschichte meist von „Männerhorden“, vielfach ohne Frauen gemacht wurden. Als die Schnurkeramiker in Sachsen-Anhalt ankamen, brachten neun bis 15 „Steppenmänner“ nur eine „Steppenfrau“ mit. Die fehlenden Frauen wurden der einheimischen Bevölkerung entnommen, wodurch größere genetische Vermischung auftrat. Meist allerdings nur einseitig. Männer der unterworfenen Bevölkerung wurden rigoros von der Vermehrung ausgeschlossen.
Ein fachfremder, aber geschichtsinteressierter Chemiker hat mittels Künstlicher Intelligenz versucht, die Wanderbewegungen unserer Vorfahren an Hand der Y-Haplogruppen darzustellen.
Prof. Dr. Jörg Friedrich
Harald Martenstein – Ritter der Demokratie –
In früheren Zeiten kämpften Ritter meist um Gunst (des Landesherrn, einer adligen Dame), Ehre (die sich mittels Aufstieg „versilbern“ ließ) wie auch um ihr Seelenheil (Kreuzzüge). Am 13. Februar 2026 konnte man, sofern man davon wusste, einen neuzeitlichen Ritter namens Harald Martenstein auf der Bühne des Thalia-Theaters Hamburg erleben (s. https://www.youtube.com/watch?v=fH8O9L3Cuuc). Und dieser Ritter kämpfte für die Demokratie in diesem Land – nicht für „unsere Demokratie“, die gegen die Mitbestimmung der gesamten Bevölkerung vorgeht („Brandmauer“).
Ein Blick zurück. Durch Zufall las ich in „Tichys Einblick“ vom „Prozess gegen Deutschland“. Zunächst glaubte ich an eine Art Neuaufführung der Hetzkampagne des „Wahrheitsorgans“ Correctiv. Auch die Person Habeck, der bekanntlich mit Deutschland noch nie etwas anzufangen wusste – außer dass es ihm eine satte Politikerpension zahlen darf –, ging mir durch den Kopf. Auf der Webseite des Thalia-Theaters dann die Aufklärung: Ein als Gerichtsprozess gestaltetes Theaterstück mit echten Juristen und der Fragestellung – formuliert in 3 Fragenkomplexen – „Wie kann die AfD verboten werden?“. Zur Theateraufführung gehörten sieben Geschworene + Zeugen sowie sog. Experten (in echten Verhandlungen Gutachter), Letzteren Aufgabe war es, zu begründen, wie nur mit einem AfD-Verbot die Demokratie gerettet werden könne. Von entscheidender Bedeutung – diese dreitägige „Verhandlung“ wurde auch als Livestream übertragen. Sicher gedacht, um der Welt außerhalb dieses Theaters die „böse AfD“ vorzuführen. Wer sich einloggt (s. https://www.thalia-theater.de/de/stuecke/prozess-gegen-deutschland/264), sieht anhand der Buh- und sonstiger dauernder Zwischenrufe seitens des links-woken Publikums (vielleicht war auch die Antifa vor Ort), dass es sich für Menschen mit eigenem Denken um „vermintes Gelände“ handelte. Zu den Zeugen zählten u.a. die Professoren Röddinger und Heroes, beide bekennende Konservative und daher auch schon als „rechts“ diffamiert, Aussteiger wie Ingo Hasselbach ebenso wie Verteidiger eines AfD-Verbots. Bereits am Eröffnungstag die Ernüchterung für „unsere Demokraten“: Als Ex-AfD-Abgeordnete gab Joana Cotar eine für mich sachliche Einschätzung ab. Zum Schluss dieses Tages trat Harald Martenstein ans Pult. Ein Kolumnist, der die Klaviatur der deutschen Sprache bestens beherrscht. Und diese nutzte er, um nicht nur gegen ein Verbot der AfD zu streiten, sondern auch um „unserer Demokratie“ den Spiegel ihrer Anti-Demokratie vorzuhalten: „Wir sprechen hier also in einer Art Schauprozess über das Verbot einer Partei, die im Westen Deutschlands von 20 Prozent der Menschen gewählt wird und im Osten von 35 bis 40 Prozent. Mit anderen Worten: Wir reden über das Ende der Demokratie und ihre Ersetzung durch etwas anderes. […] Wie soll das neue System eigentlich heißen? Gelenkte Demokratie? Unsere Demokratie?“ Das woke Publikum schien Schnappatmung zu bekommen; inklusive Buh-Rufen. Natürlich wird diese fulminante Rede weder den rechten noch linken Rand erreichen. Aber, so meine Hoffnung, sie sollte das träumende, aber noch denkwillige (zum eigenen Denken befähigte) bürgerliche Publikum aufrütteln. Es war ja nicht nur der Inhalt – in einer funktionierenden Demokratie wäre diese Rede unnötig –, sondern auch die Leidenschaft, die beeindruckte.
Nachdem ich mich freuen konnte, dass dieser „Prozess gegen Deutschland“ entgegen seiner Intention (Schauprozess) ausgegangen war, präsentierte mir der Staatssender RBB einen anderen (echten) Prozess. Der AfD-Abgeordnete Möller wurde in Frankfurt (Oder) wegen Verwendens verfassungsfeindlicher Symbole zu ca. 11.000 Euro Strafe verurteilt. Das Plakat hing im Wahlkampf aus; vermutlich kennen es die meisten Leser. Man muss dem Landgericht schon Probleme mit den Augen attestieren, wenn sie in dem dargestellten Bild NS-Symbolik meinten zu erkennen. Vielleicht aber nur auf dem rechten Auge „scharfsichtig“? Der Aktivistin Maushake (RBB) war jedenfalls die Freude anzusehen. Wäre sie objektive Journalistin, so hätte sie über die Rede Martensteins berichten können. Immerhin wohnt er in der Region.
Wie wäre es mit einem Folgeprozess? Thema: Soll der ÖRR abgeschafft oder reformiert oder weiter ohne gleichwertige Leistung vom Steuerzahler alimentiert werden?
Dr. Klaus Dittrich
Ein Hoch auf die Aktionäre unserer Versicherungen
Rückblickend denke ich oft an die Zeiten, in die wir hineingeboren wurden. Am 06.05.1955 machte ich meine erste Fahrerlaubnis für die Klasse IV. Erweitert wurde diese dann in nachfolgenden Zeiten. Mit 15 Jahren war ich dann mit dem Fahrrad und dem Rucksack unterwegs und holte mir von den Schmiedemeistern der umliegenden Dörfer einzelne Teile für ein Motorrad Fichtel und Sachs (98 ccm) zusammen. Das Innenleben kannte man. Dieses bekam ich mit 16 Jahren zugelassen und ich fuhr Leichtmotorrad, wie man es damals bezeichnete. Auch bedenke man, dass zu dieser Zeit noch keine Mopeds in Mode waren.
Mit dem Leben erarbeitete man sich mehr. Über Motorräder bekam ich mein erstes Auto am Freitag vor Pfingsten 1959. Vom Tag an hatte ich bis auf den heutigen stets ein Auto. Auch der Trabant war darunter. Da ich ja zu keiner Zeit so bemittelt war, dass ich noch eine Werkstatt mit ernähren konnte, stießen Störungen rundweg auf. So kam der Tag, an dem ich über die Vorkommnisse schärfer nachdenken sollte und mich daraus ableitend umzuorientieren hätte.
So schaffte ich mir mit dem 07.06.2004 einen Honda Accord mit meiner Erwartung an. Das Fahrzeug wird von uns noch immer betrieben, und ich kam zu den folgenden Hauptuntersuchungen bis zum Tag ohne Mängelanzeigen aus und brauchte keine Rechnungen zu begleichen. Eine defekte Schlussleuchte wechselte ich selbst. Getragen hat uns der Honda fast 200.000 km, und es gab noch nie Schwierigkeiten unterwegs, die ja bekanntlich äußerst bitter sein können.
Mein Benehmen im Straßenverkehr hat mich bis in den jüngsten Tag unfallfrei daran teilnehmen lassen. Auch weiß ich, es hängt nicht nur von einem selbst ab, richtig. Ein bisschen stolz bin ich darauf vielleicht auch schon, was ich zweifelsfrei zugeben möchte.
In Überlegungen im Straßenverkehr bin ich deswegen umso mehr enttäuscht, wenn ich Ihnen meine Allianz-Haftpflichtversicherungen mit ihren Steigerungen darstellen kann. Die Versicherungen können uns ja viel vormachen. Denen glaubt doch keiner mehr. Glaube einer Bilanz doch nie, wenn du sie nicht selber gefälscht hast. Eine alte Regel, an der doch etwas dran ist.
M.E. hat doch so mancher Mensch an Vertrauen in dieser Republik eingebüßt, ich gehöre dazu. Was einem täglich offeriert wird, bringt einen doch ins Überlegen. Heute begründen die Versicherungen die Steigerungen der Beiträge mit den gehobenen Stundensätzen in den Werkstätten. Vieles ist eben in dieser Republik einfach nicht mehr glaubhaft und dies stelle ich Ihnen mit meinem Beitrag eben einmal dar. Auch an den exorbitanten, hohen prozentualen Steigerungen, nimmt keiner mehr Anstoß.
Wissen wir doch, auch die Aktionäre wollen und werden mit unseren Beiträgen ein noch besseres Leben haben, lass sie doch, die breite Masse wird es schon richten.
Werner Heyer
Die Ethik der Alena Buyx
„Unsere Wissenschaft“ in Person von Alena Buyx wird des Plagiatsbetrugs verdächtigt. Darf ich sie zitieren: „Da scheint es gelegentlich eher um Rachegefühle, um Sühne zu gehen. Eine von Rache und Wut getriebene Suche nach Schuldigen ist eine gefährlich einfache, also keine Lösung, die hilft überhaupt nicht weiter“, so Buyx. „Wut“ und „Rache“ sind im Übrigen eine Interpretation mit ihrem Horizont.
Buyx hatte beim PresseClub München am 22.11.2023 folgendes geäußert. An dieser Stelle erlaube ich mir, die Koryphäe mit Professorentitel „Unserer Wissenschaft“ originalgetreu zu zitieren: „Das heißt aber nicht, dass ich sage, wir sollten nicht aufarbeiten, das ist kompletter Quatsch. Wir sollten das tun, wir machen das auch, aber wir sollten es, ich halte das für wichtig. Welche Art, das muss dann, wenn man es politisch macht, wirklich gut gestaltet sein. Denn meine Sorge wäre, dass diejenigen, die jetzt nach Schuld suchen, und zwar ehrlich gesagt egal ob begründet oder unbegründet, da gibt‘s ein tiefes Bedürfnis danach, Schuldige zu suchen und natürlich auch zu sagen: Ihr Politikerinnen und Politiker, und im Übrigen [gerichtet an die Journalisten]: Sie wären da ja nicht außen vor, das wissen Sie ganz genau, also das würde ja die Medienschaffenden ganz genauso betreffen, der öffentlich-rechtliche Rundfunk und was weiß ich, also da sollen Zweifel gesät werden, das ist meine Sorge, dass das genutzt würde, dass Zweifel gesät wird an diesen demokratischen Institutionen, der Politik insgesamt, es war alles falsch, war alles böse, Sie haben alle falsch berichtet, Sie hatten alle den Maulkorb. Es war, Sie waren gleichgeschaltet und so all diese Geschichten, die man im Moment hört. Das müsste man vermeiden und im Moment hat diese Form von Narrativen ein durchaus erstaunliches Übergewicht in der öffentlichen Wahrnehmung und Debatte, nämlich dass in den bösen Ecken des Internets rein quantitativ, wenn Sie sich es anschauen, welche Artikel mit wie viel Kommentaren.“
Das sollte als Eindruck von „Unserer Wissenschaft“ genügen. Nein, Frau Buyx, für den entstandenen Schaden haben „Wissenschaftler“ (ein nunmehr völlig ‚verbrannter‘ Begriff) wie Sie gesorgt! Die Wissenschaft hat schweren Schaden genommen durch Ihresgleichen. Ich kann nur immer wieder auf die RKI-Files hinweisen, vielleicht liest „Die Wissenschaft“ die mal endlich?!
Die diversen Pöstchen basieren damit auf Plagiaten. Ich darf nun mal (in einem anderen Kontext!) zitieren. Max Liebermann: „Ich kann nicht so viel fressen, wie ich kotzen möchte.“ Dazu Sie selbst: „..die Pandemie als größte Krise seit dem Zweiten Weltkrieg betrachten und daraus Lehren ziehen.“ Bei dem Zitat kommt dem Inhalt nun eine ganz andere Bedeutung zu: Ziehen Sie Lehren!
Ausgerechnet „Professorin für Medizinethik“, so das Ärzteblatt am 2. Januar 2023. Wenn es nicht so traurig wäre und gefährlich, wer sich da alles der Wissenschaft bemächtigt hat.
10. Februar 2026 beim Kaminabend des Verlegerverbands MVFP: „Man überzeugt nicht mit Fakten. Das geht nur in der Wissenschaft. Man überzeugt die Menschen mit Emotion, Gespräch, Gemeinsamkeit. Man muss Probleme erst auf menschlicher Ebene klären. Dann kann man Fakten nachlegen. Auch Begeistern gelingt über das menschliche Gespräch.“ – Frau Buyx, das mag in „Ihrer Wissenschaft“ so sein, die Menschen außerhalb dieser Blase sind nicht ungebildet. Und manch einer hat seinen Doktortitel tatsächlich verdient.
Ich hoffe, „Unsere Justiz“ wird diese Beispiele dann auch beim Prozess gegen Professorin Ulrike Guérot bedenken. Um Zitierfehler zu vermeiden: „Denk ich an Deutschland in der Nacht, dann bin ich um den Schlaf gebracht“ (Heinrich Heine, „Nachtgedanken“).
Gott sei Dank ist Frau Buyx nicht ‚Mutter Deutschland‘. Es gibt auch viel Vernunft im Land. Möge gewissenhaft sortiert werden in Spreu und Weizen.
Susanne Fischer
Kranke Gesundheit
Sehr geehrter Herr Hauke,
wussten Sie, dass Deutschland das zweitteuerste Gesundheitssystem der Welt betreibt? Falls Sie jetzt überrascht sind, kann ich es Ihnen nicht verdenken, denn an besonderer Qualität oder gutem Service, z.B. bei der zeitnahen Buchung von Arztterminen, kann man das nicht erkennen. Das deutsche Gesundheitssystem ist einfach nur teuer. Nachdem es sich nun jahrzehntelang in den Händen von Pharmalobbyisten befand, die sich „Gesundheitsminister“ nannten, war auch nichts anderes zu erwarten. Bankkaufmann Spahn (CDU) und „Gesundheitsökonom“ Lauterbach (SPD) sind nur die krassesten Beispiele. Spätestens seit dem Corona-Terror wissen wir, dass es deutschen „Gesundheitsministern“ (nicht nur auf Bundes-, sondern auch auf Länderebene – erinnert sei an die unsägliche Nonnemacher, Grüne, in Brandenburg und die korrupte Kalayci, SPD, in Berlin) nicht um Gesundheit geht, sondern ausschließlich um Profit für große Konzerne im Hintergrund. Das – und nicht nur das – haben sie mit Ursula „Röschen“ von der Leyen (CDU) in Brüssel, übrigens auch gelernte Ärztin, gemeinsam.
Was waren das noch für Zeiten, als sich die meisten Krankenhäuser in öffentlicher Hand befanden. Da funktionierte alles und die heutigen Probleme waren unbekannt. Bis die unsäglichen „Privatisierungen“ begannen. Die wurden uns wieder und wieder als Allheilmittel verkauft, um alles noch besser und noch effizienter zu machen, so wie man uns heute den alten Hut „Aktienrente“, die sich ausschließlich für Banken und Versicherungen lohnt, verkaufen will. Die Deutsche Bahn ist ein Paradebeispiel für Privatisierungen, die (inzwischen in katastrophalem – praktisch abgewracktem – Zustand für astronomische Beträge rekommunalisierten) Berliner Wasserbetriebe ein anderes. Vor der Privatisierung hatte Berlin das bundesweit günstigste Wasser. Heute hat es das teuerste – und einen riesigen Sanierungsstau. Denn die Privaten haben herausgeholt, was ging und nur das Allernötigste investiert, um den Profit nicht zu mindern. Und das ist auch kein Wunder, denn Privatunternehmen sind auf Profiterzielung ausgerichtet, während öffentliche Unternehmen der Daseinsvorsorge dienen, also zum Selbstkostenpreis arbeiten. In kommunalen Krankenhäusern werden – sofern man sie lässt – nur die sinnvollsten Behandlungen durchgeführt, was gut für die Patienten ist, Privatkliniken bevorzugen die profitabelsten, was gut für die Aktionäre ist.
Doch die neue Gesundheitsministerin (Nina Warken, CDU) ist nun angetreten, um das deutsche Gesundheitssystem zu reformieren. Und zwar möchte sie es „kriegstüchtig“ machen. Ich denke mir das nicht aus, Herr Hauke. Während wir alle wegen einer eher leichten Grippe („Corona“) in Zwangsquarantäne gesperrt und sogar ganze Bevölkerungsgruppen grundgesetz- und menschenrechtswidrig zwangsgeimpft wurden, während wir vor der unglaublichen Gefahr einer günstigen und sicheren Energieversorgung durch Atomkraftwerke und Pipelinegas errettet wurden, alles wider Willen, bereitet die Bundesregierung nun den Atomkrieg für uns vor. In Holzdorf an der Grenze zwischen Brandenburg und Sachsen werden – ohne jede parlamentarische Befassung über sämtliche Köpfe hinweg noch von Scholz (SPD, Cum-ex, Warburgbank) auf Befehl Bidens ausgeführt – neue US-amerikanische atomwaffenfähige Hyperschallraketen stationiert, was die Region zum bevorzugten Ziel von (atomaren) Gegenschlägen macht und uns alle auslöschen würde. Selten war besser erkennbar, was für die Mächtigen von SPD über Grüne bis CDU wirklich zählt. Unsere Gesundheit ist es nicht. Und unser Wohlstand ist es auch nicht.
Ihre (fehlende) Kompetenz hat Warken (CDU), die nebenbei jegliche Aufarbeitung der Corona-Verbrechen rigoros ablehnt und Lauterbach so richtig toll findet, auch an anderer Stelle demonstriert: Wahrheitswidrig stritt sie gegenüber dem neuen US-Gesundheitsminister ab, dass in Deutschland Ärzte (und Patienten) aufgrund grundgesetzwidriger Corona-Vorschriften verfolgt würden, während gleichzeitig Ärzte und „Impf“verweigerer in Gefängnissen sitzen und entsprechende politische Prozesse geführt wurden und werden. Die US-Regierung hat aufgrund der riesigen Dimension dieses Problems nun sogar eine Meldestelle für deutsche Ärzte eingerichtet und ihnen auf Wunsch politisches Asyl zugesichert. Wer so ahnungslos (?) ist wie Nina Warken (CDU) sollte bestenfalls Häkelkurse leiten, nicht aber das Gesundheitsministerium. Womit ich Häkelkurse keinesfalls herabwürdigen möchte – bringen sie doch weitaus mehr Nutzen als ganze Generationen deutscher „Gesundheitsminister“.
Bleiben Sie bei Verstand und zahlen Sie stets bar,
Dr. H. Demanowski
PS: Noch zwei Meldungen aus der „Wissenschaft“: Ex-Ethikratsvorsitzende, Corona- und „Impf“fanatikerin Alena Byux scheint nun auch des betrügerischen Plagiierens in ihrer (nur 80 Textseiten umfassenden) „Doktorarbeit“ überführt worden zu sein. Und der von Ihnen im letzten Leitartikel erwähnte „Klimaforscher“ Mojib Latif verweigerte der Berliner Zeitung jegliche Stellungnahme bezüglich seiner früheren krassen Fehlprognosen. Er ist beleidigt – und zeigt damit ungewollt, dass er alles, aber keinesfalls ein Wissenschaftler ist. Denn ein Wissenschaftler freut sich voller Neugier auf neue Erkenntnisse, auch und vor allem, wenn er selbst dadurch widerlegt wird. Denn er erhält dadurch die Chance, neue Erkenntnisse zu gewinnen. Latif hingegen verhält sich wie der Hohepriester einer gottlosen Religion, dessen Dogmen angezweifelt wurden. Das sind die „Experten“, auf die sich die Mächtigen stützen.
Freundschaft?!
Werter Herr Hauke,

ich schicke hier ein Bild. Habe festgestellt, dass viele nicht wissen, was ich damit zeigen möchte!
Wilfried Geselle


