Warum der Winter die Medien völlig aus der Bahn wirft

Von Michael Hauke

Die Klima-Apokalyptiker haben sich in eine aussichtslose Lage manövriert. Seit Jahrzehnten haben all die Politiker, Medien und „Forschende“, wie sie sich gendergerecht nennen, erzählt, dass unsere Sommer tödlich heiß und trocken werden müssen – und dass es keinen Winter mehr geben werde. Im Jahr 2000 erklärte Mojib Latif, der Haus- und Hof-Klimaforscher der selbsternannten Qualitätsmedien: „Winter mit starkem Frost und Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben!“ (Der Spiegel, Ressort „Wissenschaft“, 01.04.2000)
Seitdem wurden die Vorhersagen Jahr für Jahr dramatischer. Hamburg, New York und zauberhafte Südseestaaten sollten im Meer versinken und die Eisbären aussterben. Über Zwanzigtausend Hitzetote würde es Jahr für Jahr allein in Deutschland geben (Karl Lauterbach). Mit diesen Horrorszenarien werden die schädlichen Klimamaßnahmen begründet. Uralte Wälder werden für Windkraftwerke, Solaranlagen und E-Auto-Fabriken abgeholzt, günstige Energiequellen werden verbannt, Kernkraftwerke zerstört, das Gasnetz nach und nach demontiert. Diese gezielte Zerstörung einer Wirtschaftsmacht nennen sie „Energiewende“.
All das hat Folgen: der Strompreis lag im Jahr 2000 bei 13,9 Cent pro Kilowattstunde, heute sind es 40 Cent. Eine Verdreifachung im Namen der Klimarettung. Zum Vergleich: In Ungarn kostet die Kilowattstunde aktuell 10,4 Cent. Unser ganzes Land wird deindustrialisiert; alles für „Netto-Null“. „Klimaneutralität“ ist die neue Religion, der alles unterworfen wird und an die wir glauben sollen. Wer Zweifel hat, ist ein „Klimaleugner“ oder ein „Wissenschaftsleugner“. Kennen wir eins zu eins aus den Corona-Jahren – und auch ein bisschen aus dem Mittelalter.
Wer die wahren „Leugner“ sind, kann man in jedem Sommer und in jedem Winter beobachten. Schüttet es im Sommer tagelang, veröffentlichen die Öffentlich-Rechtlichen ihren „Dürre-Atlas“, um eine Trockenheit zu belegen, die es nicht gibt. Sie sind es, die die Wirklichkeit leugnen. Unter dem Motto: Was Sie selbst sehen, ist falsch! „Vertrauen Sie nur den offiziellen Mitteilungen!“ (Angela Merkel in ihrer Fernsehansprache am 18.03.2020)
Ist der Winter kalt und schneereich, werden die Kapriolen der Klima-Apokalyptiker noch verrückter. Was tun, wenn seit Wochen alle Seen zugefroren sind? Was tun, wenn die Ostsee zu einer gigantischen Eisfläche geworden ist, über die sogar Autos fahren?
Da kommen die Klimaschützer trotz winterlicher Kälte ganz schön ins Schwitzen. Denn auch die nächste große Hoffnung ist geplatzt: bei den olympischen Winterspielen ist es blöderweise nicht zu warm und grün, sondern knackig kalt und weiß.
Was völlig normal ist, wirft die Medien komplett aus der Bahn. Mir ihren jahrelangen Parolen „Nie wieder Winter!“ kommen sie nun in Erklärungsnot und machen alles nur noch lächerlicher. Im Aktuellen Sportstudio des ZDF lassen sie extra einen linientreuen Meteorologen antanzen, der dem Publikum erklärt, was doch gar nicht sein kann: Schnee bei olympischen Winterspielen. So gern hätten die Medien grüne Landschaften und ein frühlingshaftes Mailand gezeigt – und nun das!
Özden Terli heißt der Mann, der erklären will, warum der viele Schnee in den Gastgeberorten Antholz und Cortina d‘Ampezzo und sogar im tief gelegenen Mailand ein Zeichen der menschengemachten Klimaerwärmung sei. Vor 70 Jahren, als schon einmal Olympia in Cortina stattfand, wäre das noch normal gewesen, referiert Herr Terli. Aber jetzt? Jetzt liegt es an der Erderwärmung! Durch den menschengemachten Klimawandel gäbe es erhöhte Luftfeuchtigkeit, die durch wärmere Meere begünstigt sei und mit milder Luft zu uns gelange. Er zeigt hübsche Computeranimationen: in höheren Luftschichten entstehen Wolken, die Schneefall wahrscheinlicher machen. Als ob es Wolkenbildung im Winter normalerweise nicht gäbe. Diese Feuchtigkeit könne über weite Strecken, so Özden Terli, bis in die Alpen und nach Cortina gelangen. Dass es im Winter im Flachland und in den Alpen schneit, liegt am Klimawandel. Dass es am Winter liegen könnte, ist völlig ausgeschlossen.
Die ZDF-Sportmoderatorin Kathrin Müller-Hohenstein sitzt während der rettenden Erklärung des „Forschenden“ auf der Studio-Couch; sie soll offensichtlich den gläubigen Fernseh-Zuschauer mimen. Sie sagt: „Krass! Das ist ja total abgefahren!“ Man kann nur noch die Hände vor dem Gesicht zusammenschlagen. Für wie blöd halten die Öffentlich-Rechtlichen ihre Zuschauer? Geht‘s noch billiger?
Für die zugefrorene Ostsee haben die offiziellen Experten sicherlich auch eine passende Klima-Erklärung parat. Leider habe ich die verpasst.
Wir sollen brav mit dem Kopf nicken und artig lernen: auch wenn das aktuelle Klima allen Prophezeiungen der „Experten“ widerspricht, ist es eben doch ein Argument für den menschengemachten Klimawandel. Dieser Özden Terli ist kein unbeschriebenes Blatt; er ist ein echter Hardliner. Im verregneten August 2023, als die Klimasekte wieder einmal verdammt viel Pech mit dem Wetter hatte, erklärte er im ZDF wörtlich: „Staatsfeinde sind diejenigen, die den Klimaschutz nicht umsetzen. Sie gefährden wissentlich die Demokratie und unsere Lebensgrundlage. Auch die Schwätzer, die sogenannten Leugner. Niemand kann mehr sagen: ich kenne mich nicht mit Klimafakten aus. Niemand! Ausnahmslos niemand!“
Ich kann mich noch erinnern, als die Meteorologen im Fernsehen einfach versuchten, das Wetter vorherzusagen, was damals so wenig zuverlässig gelang wie heute. Niemals hätten sie die Zuschauer, die an ihren Vorhersagen zweifelten, zu Staatsfeinden erklärt.
Özden Terlis Ausführungen im Sportstudio waren derart skurril, dass die Sportmoderatorin bewundernd sagen musste: „Krass! Das ist ja total abgefahren“. Wer an dieser Stelle aber selbst denkt, ist ein Staatsfeind! Das zeigt den ganzen Totalitarismus, aber auch die ganze Hilflosigkeit der Klima-Ideologen. Alles was sie prognostiziert haben, will einfach nicht eintreten. Hamburg steht noch, der Südseestaat Tuvalu ist nicht versunken, sondern sogar um 73,5 ha gewachsen, die „Versteppung“ Brandenburgs ist ausgeblieben, die Population der Eisbären ist auf einem Allzeithoch, und im Winter schneit es immer noch. Sogar die Ostsee friert zu. Es wäre der Zeitpunkt zu sagen: Wir haben uns geirrt! Aber nichts da, sie machen weiter wie die Wahnsinnigen und schlagen wild um sich.
Die ganze Welt, zuletzt die USA, haben die staatliche Regulierung für „das Klima“ beendet. Einzig die EU-Kommission und die Bundesregierung ziehen durch bis in den Untergang. Wer sie als Scharlatane entlarvt, ist ein „Staatsfeind“. Dabei ist das, was durch das Narrativ des menschengemachten Klimawandels passiert, wirklich staatsfeindlich: die wirtschaftliche Zerstörung unseres Landes und die damit einhergehende Vernichtung des Wohlstandes einer ganzen Nation.

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