Das Schweigen der Anderen

Beim Lügen scheinen sie wirklich die absoluten Weltmeister zu sein. Beim Töten aber auch! Und auch völlig skrupellos! Was aber immer aus Versehen geschieht.
Denn wer will sich schon als Lump und Mörder bezeichnen lassen, wenn er Mütter mit ihren Babys tötet, Kinder, Zivilisten, Rettungskräfte, Reporter… Und wie wahrlich gekonnt solche Menschen dazu im Stande sind, hat uns früher schon der Mossad bewiesen – israelische „Mörder-Agenten“, die zum Einsatz gebracht, auf der ganzen Welt (!), unliebsamen Personen beim unnatürlichen Hinübergleiten in den Tod hilfreich zur Seite stehen. Jedenfalls so lange, bis ein quälendes Gewissen das Schweigen bricht. Und wir dann informiert werden – über die eine oder gänzlich andere Sauerei.
Und wofür nun auch der ganz neue Dokumentarfilm „NAZA“ spricht! Auch als Beweis für einen UN-Bericht (Juni 2026), dass Israel eben doch ganz gezielt Kinder tötet! Und insgesamt bis Oktober 2025, 20.179 (!), die aber unserer von Werten faselnden Regierung allesamt sonst wo vorbeigegangen sind! Und die nun, von Nicaragua angeklagt, vor dem Internationalen Gerichtshof stehen. Denn wer Kriege zum eigenen Gewinn befeuert, der gehört bestraft! Hat sich Deutschland auch verdient! Zeit wird’s!
Aber weil Wahrheit in Niederlage enden muss, droht den „NAZA“-Regisseuren nun die Aberkennung der israelischen Staatsbürgerschaft. Und im schlimmsten Fall ein in Auftrag gegebenes Mossad-Hilfsangebot, sich bei Gott persönlich beschweren zu dürfen.
Denn Lügen und Töten braucht immer auch die Ängste, das Zulassen und das Schweigen der Anderen. Und für dieses Gelingen sind Israel und Deutschland mit am besten geschult! Bewaffnet sozusagen – mit einem exzellenten Können, von dem sich viele Länder auch bereits schon angeregt fühlen!
B. Ringk

Wirklich 14.000 Hitzetote?

Vor einiger Zeit schrieb ich an die ZDF-Zuschauerredaktion folgende E-Mail:
„Guten Tag, ich habe eine Frage.
Ihre Gesprächsführer sprechen in verschiedenen Sendungen von Hitzetoten. Das ZDF von über 12.000, die ARD sogar von über 14.000 in Deutschland.
Notärzte und auch Bestatter geben an, den Hitzetod gibt es nicht auf einem Totenschein. Daher meine Frage, wie werden diese gemessen und statistisch erfasst?“
Darauf bekam ich am 07.10. folgende Antwort:
„Sehr geehrter Herr Dittrich,
vielen Dank für Ihre E-Mail an das ZDF und Ihr Interesse an unserer Berichterstattung.
Wir stimmen Ihnen zu, dass in Deutschland Menschen tendenziell nicht an den Folgen eines „Hitzetods” sterben oder dies als Todesursache angegeben wird. Im Durchschnitt wird diese Ursache nur etwa 21 Mal pro Jahr auf dem Totenschein vermerkt.
Um das tatsächliche Ausmaß der hitzebedingten Sterbefälle zu erfassen, nutzt das Robert-Koch-Institut (RKI) ein mathematisches Verfahren, das auf der sogenannten Übersterblichkeit basiert.“
Dies bedeutet mit anderen Worten, es wird bewusst dramatisiert und verunsichert. Dies kennen wir ja bereits aus Corona-Zeiten. Und wie kann denn das RKI eine Übersterblichkeit, sollte es diese in diesem Zeitraum geben, der Hitze zuordnen, welche wetterbedingt regional auch noch sehr unterschiedlich ausfällt? Vielleicht basiert diese eher auf der Grundlage, dass aktuell sehr viele, insbesondere jüngere und gesunde Menschen einen überraschenden Tod sterben, was wir fast täglich in den Schlagzeilen lesen.
Traurig, dass wieder so viele an diese Geschichten glauben und sich verunsichern lassen. Dienen diese Storys doch lediglich einem Zweck, die Maßnahmen zur „Klimarettung“ durchzudrücken.
Thorsten Dittrich

Der Kriegsminister

Wenn ein Bürgermeister
Pistolero wird
Mag man sich erst fragen
Hat er sich verirrt
Hat er schlecht geschlafen
Fürchterlich geträumt
Muss er Pillen nehmen
Und hat das versäumt
Hört man danach raunen
Dass er schon zuvor
Große Sprüche dreschend
Überblick verlor
Frag man sich gab‘s noch was
Braucht der Mann mehr Geld
Ist er so erpressbar
Dass er Krieg nun wählt
Dass er allen Leuten
Unentwegt erzählt
Es gäb böse Feinde
Gegen die er stählt
Wurd er auserkoren
Von der Industrie
Die der Fernlenk-Stimme
Ihre Macht verlieh
War wohl mit beteiligt
Ein geheimer Bund
Der den Mann gewählt hat
Aus speziellem Grund
Wie mag er sich fühlen
Der noch kraftvoll tönt
Wenn mehr Menschen meinen
Klar zu heiß geföhnt
Vielleicht schon als Bübchen
Allzu oft verwöhnt
Wird er bald alltäglich
Ausgelacht verhöhnt
Oder schafft er wirklich
Seinen großen Krieg
Lang herbeigeredet
Nur dann keinen Sieg
Ludger Paß

Sonst nur heiße grüne Luft

Betrifft Leserbrief: „Brandmauer auch gegen Elon Musk“ in Ausgabe 21/26 vom 07.10.2026 von Manu Hoyer, BI Grünheide
Es ist an der Zeit, die Brandmauern zu überwinden, sehr geehrte Frau Hoyer – entgegen den Vorstellungen, die Sie in den Hauke-Zeitungen am 7.10.2026 zum Ausdruck gebracht haben. Die Ansiedlung von Tesla ist (erstmal und unabhängig von der politischen Wertung) ein Riesenerfolg für Brandenburg. Ein wirkungsmächtiger und umtriebiger Unternehmer hat hier die größte industrielle Neuansiedlung seit 1990 auf die Schiene gebracht. Im Wesentlichen mit eigenem Geld seiner Firma und nur in geringerem Aufwand mit staatlicher Beihilfe. 12.000 neue Arbeitsplätze. Genau das, was Brandenburg braucht, entgegen allem kleinlichen Gekläffe. Welcher Weltkonzern ist im Jahre 2026 bereit und in der Lage, hier bei uns so etwas durchzuziehen? Keiner. Also ist schon ein bisschen Dankbarkeit für erfolgreiches Unternehmertum gefragt.
Dr. Steinbach hat als Wirtschaftsminister alles richtig gemacht. Er hat einem internationalen Großunternehmen Brandenburg schmackhaft gemacht und Musk bei Laune gehalten. Und er hat in mehreren Veranstaltungen u.a. im Hangelsberger Bürgerhaus und der Schulaula in Fangschleuse den betroffenen Bürgern Rede und Antwort gestanden. Auch Ihnen. Aus meiner Sicht hat er einen Orden verdient und keinerlei Brandmauern gegen Investitionen. Brandenburg braucht mehr Industrie. Faktisch aber sperren hier angefangen mit Pneumant/Goodyear in Fürstenwalde viele Betriebe ersatzlos zu. Von Kiefernwäldern neben der Autobahn kann hier niemand leben und überleben.
Leistungsstarke Investoren sind gefragt, damit Brandenburg und die Brandenburger leben können. Die sind auch wichtiger als Grundwasser für die Kleingärten in Erkner.
Was das politische Engagement von Herrn Musk angeht, kann das ja nicht jedem gefallen, völlig klar. Dr. Steinbach hat sich deshalb enttäuscht von ihm abgewendet. Wer sich aber genauer erinnert, wird einen absoluten Treppenwitz erkennen. Die Landtagsfraktion der AfD Brandenburg hat bis zumindest 2021 massiv Propaganda gegen Musk und gegen die Teslafabrik gemacht. Die wollten so eben die Gegner der Ansiedlung für sich gewinnen und sich zu Lasten der Landesregierung profilieren. Wenn sie die darauf angesprochen haben, hieß es nur „Wieso? Ich bin doch Opposition!“. Wenn Sie dann weiterfragten: „Welche internationalen Investoren habt ihr denn bei der Hand? Wer soll denn sonst hier 12.000 neue industrielle Arbeitsplätze aufbauen?“, dann kam da keine Antwort. Wer aber regieren will, der muss auf solche Fragen valide Antworten haben. Insbesondere, wenn er das verhindern will, was funktioniert.
Sollte Tesla auf Dauer nicht gut funktionieren, dann liegt das an der verheerenden Energiewende ins Nichts, wie sie bereits Jahrzehnte lang durchgezogen wird und die Strompreise ruiniert hat, an der fehlenden Bereitschaft, bundesweite Ladenetze aufzubauen und eben auch an der chinesischen Konkurrenz, die sich inzwischen schon im preiswerten Segment beachtlich aufgestellt hat. Da braucht es keine Brandmauer, sondern die Region braucht die Hoffnung, dass Tesla dauerhaft funktioniert.
Die Chinesen werden hier nicht bauen und einzahlen. Die bauen lieber in Ungarn. Alle hier haben intensiv daran gearbeitet, dass Tesla dauerhaft funktioniert. Der Bürgermeister von Grünheide, Herr Christiani, der Landkreis Oder-Spree mit Schwerpunkt bei Herrn Gehm und viele auf Landesebene. Und die Grünen haben recht artig die Füße stillgehalten.
Mit Brandmauer bleibt Deutschland unregierbar. Diejenigen, welche sie errichtet haben, können nur durch die Brandmauer weiter lügen und betrügen und dieses Land ausplündern und ruinieren. Wie viele internationale Großinvestoren haben denn CDU, CSU, SPD, FDP, Grüne und Linkspartei seit 2005 für Deutschland oder Brandenburg gewonnen? Tesla ist da der positive Ausnahmefall. Habeck hat, angefangen mit einer vermeintlichen Chipfabrik bei Magdeburg, mit „grünem“ Stahl und der North­volt Pleite in Schleswig-Holstein nur Müll produziert. Magdeburg sollte ein Investitionsvolumen von 30 Milliarden haben. 10 Milliarden sollten als Subvention kommen. Alles, was kam, war heiße grüne Luft. Nun steht auch noch in Rede, dass ausgerechnet der „böse“ Musk prüfe, in Sachsen-Anhalt zu investieren, wenn und sobald die AfD-Regierung steht. Dafür sollen eventuell auch Gelände genutzt werden, die für eine vermeintliche Chipfabrik vorerschlossen worden sind. Falls da was Gutes draus entsteht, wäre es gut auf beiden Seiten der Brandmauer. Wer glaubt, dass man von Musk nichts lernen könne, der lähmt dieses Land ohne ihm echten Nutzen zu bringen. Er hat mehr Mut und mehr Geschick als viele Unternehmer, die aus Deutschland flüchten und viele unproduktive Politiker, welche dieses Land mehr und mehr lähmen und zerstören. Weg mit von der Leyen und Merz. Her mit den zukunftsfähigen Unternehmern, die Deutschland besser aufstellen und organisieren.
Axel Fachtan

Die SPD spielt 1933

Sehr geehrter Herr Hauke,
die SPD hat das Grundgesetz wiederentdeckt! Also jenes Grundgesetz, das erst 2020 und auch noch danach friedlichen Demonstranten von brutalen Polizisten aus der Hand geprügelt wurde – auf Anweisung von SPD-Ministern und einer Berliner SPD-Polizeipräsidentin. Von jenen also, die unter dem Deckmäntelchen einer vermeintlichen „Pandemie“ das Grundgesetz mit Füßen traten und bis heute nicht dafür bestraft wurden, obwohl sie Menschenleben auf dem (nicht vorhandenen) Gewissen haben und sich heute wie Aale winden, um der Aufklärung dieser wahrhaft faschistoiden Verbrechen zu entgehen.
Nun, da die SPD vor der 5%-Hürde und also dem Machtverlust steht, hat sie das Grundgesetz wieder lieb. Nicht etwa um es einzuhalten, aber um mit seiner Hilfe dümmliche Propaganda gegen Oppositionsparteien zu betreiben, die unendlich erfolgreicher sind als die abgewirtschafteten Genossen. Die Wahlerfolge der Opposition sind der unmittelbare Ausdruck des Wählerwillens, also des Souveräns, von dem laut Grundgesetz alle Staatsgewalt auszugehen hat, nicht von irgendwelchen Parteibonzen. Das sollten wir niemals vergessen!
Nach der demokratischen Wahl des Magdeburger Landtagspräsidenten, der aus Sicht der SPD in der falschen Partei ist, inszenierte die SPD-Bundestagsfraktion einen Hauch von 1933, zog mit dem frisch wiederentdeckten Grundgesetz in der Hand auf den Berliner Bebelplatz und fühlte sich im Widerstand gegen den Faschismus. Kriegsminister Pistorius, der mit seiner wahnwitzigen, schuldenfinanzierten Aufrüstung und der Planung neuer Ostfeldzüge eher in der Tradition von Hitler und Goebbels statt der von Brandt und Egon Bahr steht, bestieg gar eine Getränkekiste, um eine flammende Rede zu halten, und stimmte auch noch die Nationalhymne an. So müssen sie sich gefühlt haben, die altvorderen Revolutionäre und Widerstandskämpfer, wenn man einmal von den wimmelnden Personenschützern, Assistenten und gepanzerten Luxuslimousinen absieht. Welch eine Verhöhnung all derjenigen, die einst ihr Leben und ihre Freiheit gegen Aufrüstung, Krieg und echten Faschismus eingesetzt und nicht selten beides verloren haben, statt fette Ministergehälter und Bundestagsdiäten zu kassieren!
Viel besser kann man fehlendes Demokratieverständnis, Wählerverachtung und mangelnde Geschichtsbildung kaum demonstrieren. Dieses Personal ist für jedes öffentliche Amt vollkommen ungeeignet, die bevorstehende Abwahl mehr als überfällig.
Noch etwas weniger Fingerspitzengefühl bewies die Ex-SPD-Co-Vorsitzende Baas, die der Nation mit ihrem Rücktritt zwar einen riesigen Gefallen tat, diesen aber unter anderem mit Gegeifer über vermeintliche „Angriffe“ auf ihre Person begründete. Dass Kritik und harte Auseinandersetzung den Wesenskern einer jeden Demokratie bilden, dringt beim heutigen SPD-Personal nicht mehr durch. Kleine, lächerliche Sonnenkönige sind es, die einen Schmollmund ziehen und beleidigt sind, sobald es jemand wagt, ihre grottenschlechte, gegen die Interessen des deutschen Volkes gerichtete Politik zu kritisieren. Und Klingbeil, der andere Vorsitzende der schwindsüchtigen SPD, sieht gleich gar keinen Grund, es Baas sofort gleichzutun, und kündigt für irgendwann Neuwahlen des SPD-Vorstandes an – doch Minister will er natürlich bleiben. Derjenige Klingbeil, der mit seiner verkommenen Partei und seiner noch schlimmeren Politik in der Bundesregierung nur noch winzige Bruchteile der Wählerstimmen einstiger SPD-Größen wie Willy Brandt, Helmut Schmidt oder Gerhard Schröder erreicht, also ein absolutes politisches Leichtgewicht ist, sich aber für einen tollen Kerl hält und seine aggressive Ostpolitik, die den Deutschen unendlich schadet, fortsetzt, um ausländischen Finanzkonzernen wie BlackRock veruntreutes deutsches Steuergeld zuzuschieben.
Das alles wurde unlängst von Friedrich Merz, dem 10%-Kanzler, nochmals getoppt. Nachdem er deutschen Rentnern, Arbeitern und Angestellten verkündet hatte, dass sie alle den Gürtel enger schnallen und Verzicht üben müssten, wählte er ausgerechnet den deutschen Nationalfeiertag, um mit über einer Milliarde Euro gestohlenen Steuergeldes nach Kiew zu reisen, um seine amerikanischen Auftraggeber von BlackRock und fette ukrainische Oligarchen damit zu mästen. Mehr Verachtung für das deutsche Volk, den Amtseid und das Grundgesetz mit seiner Friedenspflicht lässt sich kaum demonstrieren.
Seit 2022 haben die immer gleichen deutschen Bundesregierungen dem deutschen Volk bereits mehr als 100 Milliarden Euro gestohlen und an Kiew (also BlackRock und Co.) veruntreut. Darin sind künftige Verpflichtungen im Rahmen der kriminellen Vereinigung namens EU noch gar nicht enthalten – und vor allem nicht die gigantischen Schäden für die deutsche Volkswirtschaft, die durch die schwachsinnige „Sanktionspolitik“ verursacht werden, und die wir alle über explodierende Preise, Inflation und wirtschaftlichen Absturz bezahlen müssen.
In vielen europäischen Ländern brodelt es bereits. Wollen wir hoffen, dass die Betrüger von SPD, CDU und Co. sehr bald ihr letztes Kampfliedchen geträllert haben, bevor der Schaden irreparabel wird und sie uns in einen Atomkrieg zerren.
Bleiben Sie bei Verstand und zahlen Sie stets bar.
Dr. H. Demanowski

Sie stehen vor ihrem Scherbenhaufen

Was haben wir über Helmut Kohl geschimpft. Klar, sie haben die von den längst abgetauchten Bürgerrechtlern und Wendepolitikern abgegebene DDR praktisch an den Westen verramscht. Es wurden konkurrenzfähige Betriebe, riesige Liegenschaften und Immobilien zu Spottpreisen verschleudert. Tatsache ist aber auch, dass durch die ökonomische Fehlpolitik in der DDR 1989 tatsächlich ein gewaltiger Investitionsstau bestand. Sozialismus und Ökonomie passen praktisch nicht zusammen. Eine linke Bürgermeisterin in Berlin kann also nichts Gutes bedeuten! Die nach der Wende erfolgten „Investitionen“ in Ostdeutschland sind nicht ohne Eigeninteressen der Investoren erfolgt und heute gehören der größte Teil der Betriebe, Wohnungen und Liegenschaften genau diesen Leuten.
Damit könnte man sogar noch leben, doch nun werden auch wir Ostdeutschen in die damals schon vorausgesagte Untergangspolitik der westlichen Strategen mit hineingezogen. Hier jedoch beginnt die Zukunft meiner Kinder und Enkel in Gefahr zu geraten. Rot-Rot-Grün und offensichtlich auch CDU und SPD, wollen keine soziale Marktwirtschaft mehr, denn sie haben die einstigen Erfolgsgaranten wie kostengünstige Energie, Frieden und Zusammenarbeit abgeschafft. Heute wissen wir, dass diese Entscheidung in Übersee, liebevoll auch Partner genannt, getroffen und durchgesetzt wurde. Das waren ja auch keine schwierigen Aufgaben für die Drahtzieher, denn sie konnten sich natürlich auf den Deutschland-Chef von BlackRock verlassen. Den Grundsatz dafür kann man in einer Denkstudie der Denkfabrik RAND des Pentagons nachlesen: „Es ist mit allen Mitteln zu verhindern, dass Russland und Deutschland zusammenarbeiten.“ Damit ist die Politik der letzten Jahre verständlich erklärt. Diese langfristige Politik war für diese Kreise leicht umzusetzen, denn das drastisch heruntergefahrene Bildungsniveau macht sogar eine solche zerstörerische Politik möglich.
Berufslose Politiker würgen heute die Grundlage der materiellen Wertschöpfung in Deutschland ab. Gendern ist wichtiger als Ökonomie, der Strom kommt ja aus der Steckdose und der von der Sonne bestimmte Klimawandel ist zum Hauptfeind für Rot-Rot-Grün und von SPD und CDU geworden. Dass der „Klimawandel“ ein cleveres Geschäftsmodell der BlackRock-Strategen ist, können oder wollen die Politiker der Einheitsparteien geistig nicht erfassen. Für die Feinde oder Konkurrenten von Deutschland ist Klimawandel tatsächlich ein Geschäftsmodell (siehe Habeck-Familienclan). Sie konnten der deutschen Wirtschaft so die preiswerte und zuverlässige Energieversorgung wegsprengen, und sie konnten sogar die letzten deutschen Regierungen zur Bezahlmaschine für ihren lange geplanten und provozierten Krieg gegen Russland degradieren. Russland hat schon die Angriffe von Napoleon, von Kaiser Wilhelm und Hitler abwehren können. Alles deutet darauf hin, dass die Eroberungspläne der Russlandfeinde auch diesmal scheitern werden. Die Frage ist nur, wie weit werden diese Kriegstreiber noch gehen? Die USA sind das nachweislich aggressivste Land dieser Welt. Über 280 Kriege und 28 Millionen Todesopfer belegen diese Tatsache. Wofür steht also die deutsche Außenpolitik? Ist die Bündnistreue erzwungen, naive oder vorsätzliche Ausblendung der Tatsachen oder historisch geprägte Mittäterschaft? Die Duldung des Völkermordes in Palästina deutet auf eine gravierende Doppelmoral unserer Politiker hin! Für jeden ist hier etwas dabei.
Fakt ist jedoch, der Hauptverlierer dieser Kriegspolitik ist erneut das deutsche Volk und somit letztlich auch die EU. Das allein entlarvt schon die Drahtzieher dieser aggressiven Politik gegenüber Russland. Ermöglich hat dies alles das vorsätzlich heruntergefahrene Bildungsniveau, die fehlende Moral und Ehre unserer Politiker und die Propaganda der öffentlich-rechtlichen Medien. Den Bürgern werden all diese belegten Fakten vorenthalten. Es gibt tatsächlich immer noch Bürger, die glauben tatsächlich, dass man ihnen die Wahrheit in der „Aktuellen Kamera“ von ARD und ZDF sagt. Wollen die Russen wirklich Krieg? Kann man diesen Pistorius nicht abwählen? Ja, das können die Bürger, sie müssen nur richtig wählen. Es geht erneut um unsere Zukunft, um Krieg oder Frieden! Im August 1939 war die Welt für die Mehrheit des deutschen Volkes noch in Ordnung und dann kamen die Einberufungsbefehle. Der SPD-Kriegsminister kauft von uns ungefragt (also undemokratisch!) aber mit unserem Steuergeld US-Kampfflugzeuge, die nur zum Einsatz von Kernwaffen konstruiert wurden. Soll das die Zukunft unserer Kinder sein, Herr Pistorius (SPD)? Wie tief ist diese SPD nun schon gesunken!
Man kann und muss diese Leute bei den anstehenden Wahlen stoppen. Die Altparteien haben bereits einen riesigen Schaden in Deutschland angerichtet. Das glauben Sie immer noch nicht? Nun, die Wirtschaft entlässt monatlich 10.000 Arbeitskräfte. Die Insolvenzen von Unternehmen nehmen zu und potentielle Fachkräfte verlassen den Standort Deutschland. Warum? In Deutschland gibt es nun eine islamistische Parallelgesellschaft, die nicht sich nicht in die demokratische Grundordnung integrieren will und auch aus ideologischen Beweggründen nicht integrieren kann. Der Koran ist kein Diskussionsbeitrag, er ist ein Gesetz! Die Polizei bestätigt bereits „rechtsfreie Räume“ in vielen Ballungsgebieten. Rot-Rot-Grün und ihre Gefolgsleute von der SPD und CDU, haben sich zwar „darauf gefreut“, doch nun stehen sie vor ihrem Scherbenhaufen. Zur Fahndung ausgeschriebene Straftäter bekommen Bürgergeld, Kinder, die nicht in Deutschland leben, bekommen Kindergeld. Ehefrauen von Migranten sind in ihrer Heimat kostenlos familienversichert, ein hier arbeitender Deutscher muss für die Familienversicherung seiner Frau bezahlen.
Doch der Nährboden der AfD ist noch viel umfangreicher: Die USA lassen sich nun ihren Krieg gegen Russland von Deutschland bezahlen. Es werden Milliarden Euro in die nachweislich korrupte Ukraine gepumpt und hier in Deutschland besteht die „Regierungsarbeit“ nur noch im Auspressen der arbeitenden Menschen. Das von der Sonne seit Millionen von Jahren bestimmte Klima bedroht nicht unsere Jugend. Es sind der riesige Schuldenberg, die Zerstörung unseres erarbeiteten Wohlstandes und die kranke Hochrüstung. Unsere Jugend sollte sich mal mit dem Begriff Einberufungsbefehl beschäftigen. Mich können sie nicht mehr holen, ich tauge nur noch für den „Volkssturm“. „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht“ und nicht vergessen, ich gehe nicht an die Ostfront!
Andreas Heising

Nicht einen „Hurz“ wert

Die Entgleisungen des „Historikers“ Hape Kerkeling sind eigentlich nicht mal einen Hurz wert, hätten sie nicht im Thüringer Landtag stattgefunden und das Entzücken ebenso wenig Geschichtsbewanderter der PISA-Generationen und älter hervorgerufen.
Ich möchte dem verwirrten Kollektivschuld-affinen Geschichts-„Experten“ Nachhilfe geben und damit hinsichtlich einer weniger belastenden Schuld durch Unwissen bei der Auswahl neuer und zukünftig etwas sorgfältiger gewählter Rollen unter die Arme greifen: Weiß Horst Schlämmer, dass VW 1937 von den Nationalsozialisten als staatlich gesteuertes Projekt gegründet wurde, um den „KdF-Wagen“ (Kraft durch Freude) zu produzieren und als Propagandamittel für den Volkswohlstand zu nutzen?! Der Bau des Hauptwerks im heutigen Wolfsburg begann 1938 mit einer groß angelegten Propagandashow von Adolf Hitler. Horst Schlämmer machte im Jahr 2007 eine berühmte Werbekampagne für VW. Im Hauptwerk in Wolfsburg (damals Stadt des KdF-Wagens) machten Zwangsarbeiter bis August 1944 rund zwei Drittel der gesamten Belegschaft aus. Insgesamt waren während des Krieges etwa 15.000 bis 20.000 Zwangsarbeiter für den Konzern im Einsatz. Dem Konzentrationslager Buchenwald unterstanden 141 Außenlager. Insgesamt arbeiten rund 5.000 KZ-Häftlinge im Volkswagenwerk. Viele von ihnen wurden direkt aus dem Hauptlager Buchenwald sowie dessen Außenlagern angefordert, um unter anderem die „V1“ zu fertigen.
War Kerkeling bei der Wahl der Rolle Königin Beatrix und seinen (Werbe-)Fahrten im Mercedes bekannt: Die Daimler-Benz AG wurde während der NS-Zeit (1933–1945) zu einem zen­tralen Rüstungslieferanten des Regimes und profitierte massiv von nationalsozialistischer Aufrüstungs- und Kriegspolitik. Nach Kriegsausbruch 1939 wurde die zivile PKW-Produktion schrittweise gedrosselt und bis Ende 1942 komplett eingestellt. Der Fokus lag ganz auf Rüstungskomponenten, Panzern und Instandsetzung. Das Unternehmen weitete seine Aktivitäten im besetzten Europa aus und unterhielt Reparaturbetriebe unter anderem im belarussischen Minsk. Die Belegschaft wuchs von rund 9.000 Mitarbeitern im Jahr 1932 auf über ca. 65.000 in den Kriegsjahren an. (Ein Schelm, wer jetzt Böses mit dem Auge auf die aktuelle Auto-Wirtschaft denkt.) Ab 1940/41 setzte das Unternehmen im großen Stil Kriegsgefangene, zivile Zwangsarbeiter und ab 1941 auch Konzentrationslager-Häftlinge ein. Wusste der Experte Kerkeling, dass ab 1943/44 vom Hauptlager Buchenwald Rüstungswerke errichtet wurden, wie das Rüstungswerk der Wilhelm-Gustloff-Stiftung, in dem Häftlinge Waffen fertigen mussten. Großpapa auch?!
Von derartigen Plänen der AfD ist ihm genau was bekannt?! Ende 1944 machten Zwangsarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge fast 50% der Belegschaft aus. Die Mercedes-Benz Group beteiligte sich erst im Jahr 2000 (also deutlich vor der Schlämmer-Rolle 2006 und nach der Königin-Beatrix-Rolle) an der Entschädigung ehemaliger Zwangsarbeiter. Die meisten Opfer dürften da bereits tot gewesen sein. Die Aufarbeitung und Entschädigungsdebatte waren beschämend und von Widerstand dagegen geprägt.
Bin sicher, Großpapa hätte sich gefreut, wenn das Enkelchen da früher bzw. überhaupt aktiv geworden wäre.
Zur niederländischen Königsfamilie: Nach dem deutschen Überfall auf die Niederlande im Mai 1940 flohen Königin Wilhelmina und die Regierung nach London, von wo aus sie tapfer den im Land bleiben müssenden Bürgern Rundfunkansprachen schickten, man nennt es auch „wichtigste Stimme des geistigen Widerstands gegen die deutsche Besatzung“. Naja, zumindest nicht so gefährlich wie vor Ort. Prinz Bernhard (der deutsche Ehemann von Kronprinzessin Juliana) gab sich nach 1940 als aktiver Widerstandskämpfer und Pilot der Royal Air Force, bis im Oktober 2023 Recherchen des Historikers Flip Maarschalkerweerd im königlichen Hausarchiv längst laut Vermutetes und bis dahin Bestrittenes belegten, dass Bernhard 1933 Mitglied der NSDAP gewesen war. Der 2004 verstorbene Prinz hatte eine Parteimitgliedschaft stets öffentlich bestritten und Erinnerungslücken geltend gemacht, obwohl es schon früher Spekulationen und Hinweise gegeben hatte. Das mit den Erinnerungslücken – nun ja – ist so manchem kriminellen Deutschen eigen. Über die Rolle als Kolonialstaat und die ‚Aufarbeitung‘ nur so viel: Eine 2026 veröffentlichte Studie der Universität Leiden ergab, dass das Haus Oranien-Nassau umgerechnet rund 576 Millionen Euro (nach heutigem Wert) am Kolonialismus verdiente. Das niederländische Königshaus profitierte also massiv von der kolonialen Ausbeutung. Die Rolle beim Sklavenhandel kommentiere ich hier nicht, hat der Historiker Kerkeling sicher schon selbst recherchiert. Obwohl die Debatte über Reparationen durch die Studie neuen Auftrieb erhält, lehnt die niederländische Politik weitere direkte Entschädigungen ab. Sie verweist stattdessen auf einen bereits bestehenden staatlichen Hilfs- und Bewusstseinsfonds in Höhe von 200 Millionen Euro. Anderslautende Statements von Königin Beatrix oder dem Königshaus sind mir nicht bekannt. Hier darf sich Kerkeling gern mal engagieren!!! Vor mir aus auch mit einer Rede im Bundestag, um seiner Aufmerksamkeitssucht gerecht zu werden. Aber nicht als Bundespräsident: den letzten Respekt vor diesem Amt sollte dann kein Komiker vollends zerstören.
Bevor Kerkeling wieder Glashaus und Steine verwechselt: Großpapa würde sich sicher im Grab rumdrehen, wenn er wüsste, wie sein Enkel die Zeit des Nationalsozialismus und die Leiden der Geschundenen für Angst vor Abrutschen in die Bedeutungslosigkeit missbrauchend verharmlost. Gut, dass gegen ihn diesbezüglich Strafanzeige gestellt wurde. Ach noch eine Frage an Kerkeling: Warum genau noch mal sind Sie aus Berlin weggezogen?! Auf eine mehrfach gestellte Frage blieben sie die ehrliche Antwort schuldig. Apropos zur von ihm mit Bravour zelebrierten Kontaktschuld und Nähe zur Macht: In den 1980er-Jahren arbeitete der heutige TV-Moderator Jörg Pilawa zeitweise als Chauffeur für Kerkeling und fuhr ihn zu seinen Auftritten.
Mit kollegialem „Experten“-Hurz
Susanne Bauer

Nichts gelernt

Sehr geehrter Herr Hauke,
ich schäme mich für Herrn Merz und Herrn Klingbeil. Herr Merz fährt in die Ukraine, verschenkt eine Milliarde Euro und verspricht dann noch Munition. Er hat nicht einmal das deutsche Volk gefragt, sondern über unsere Köpfe gehandelt.
Was mich entsetzt, ist die Aussage von Herrn Merz, die „Drecksarbeit“-Parole. Diesen Satz hatten wir schon einmal.
Herr Klingbeil sollte schnellstens seinen Posten verlassen! Meine Meinung: Seine Zuckersteuer betrifft alles, was essbar ist, z.B. Schokolade, Bonbons, Kuchen usw. Beide Herren sind nicht für das deutsche Volk!
Warum werden der Strom und das Gas nicht billiger? Ein großer Fehler. Es wird nur geredet, und dafür bekommen die Politiker auch noch Geld. Armes Deutschland!
Deutschland hat aus dem Zweiten Weltkrieg nichts gelernt. Sehr traurig!
Meine Meinung: Die EU und wir dürfen kein Geld und keine Waffen mehr in die Ukraine liefern, denn wir stehen schon mit einem Bein im Krieg.
Bis jetzt hat Russland Deutschland und der EU noch nicht den Krieg erklärt, aber, aber! Ich bewundere Putin. Bis jetzt hat er noch nicht die Nerven verloren. Aber treibt man ihn noch weiter, dann gute Nacht! Sind wir alle blind und dumm?
Der Gedanke, dass die Polizei verkleinert werden soll, ist an Frechheit nicht zu übertreffen! Wo sind die Menschlichkeit, die Ehrlichkeit, der Stolz und das Miteinander geblieben? Jetzt verstehe ich das Wort „Kapitalismus“ erst richtig. Auf solch eine Wiedervereinigung könnte ich heute verzichten.
Waltraud Rüdiger

Monokulti

Betrifft „Besuch in Neukölln“ in Ausgabe 21/26 vom 07.10.2026 von M. Hauke
Lieber Herr Hauke,
Yascha Mounk hat es uns doch im März 2022 angekündigt: „Wir wagen hier ein Experiment, das in der Geschichte einzigartig ist. Und zwar, eine monoethnische und monokulturelle Demokratie in eine multiethnische zu verwandeln. Das kann klappen, das wird, glaube ich, auch klappen, aber dabei kommt es natürlich auch zu vielen Verwerfungen.“
Frau Miosga hat Yascha Mounk allerdings nicht gefragt, was er mit „Verwerfungen“ gemeint hat. Am Ende wird es wohl eine monokulturelle „Demokratie“ werden.
H. Kleinke

China – nur eine Diktatur

Vom 5. bis 20. September 2026 war ich als Tourist im „Reich der Mitte“ China unterwegs. Die Reise begann in Peking (mehr als 20 Mio Einwohner) und führte mich über Xian (12 Mio E.), Guilin („nur“ 4,6 Mio E.), die Reisfelder von Longshen nach Shanghai (24 Mio E.), wo die Tour schließlich endete. Begleitet wurden wir in dieser Zeit von fünf Reiseleitern beiderlei Geschlechts, was die Gelegenheit bot, verschiedene Antworten zu gleichen Fragebereichen zu erhalten. Keinesfalls werde ich den Anspruch erheben, nun ein China-Experte zu sein, schon gar nicht ins Horn unserer Staatsmedien stoßen; vielmehr möchte ich nachfolgend eigene Beobachtungen vorstellen, die mich mit Blick auf Deutschland beschäftigen. Der Leser möge eigene Vergleiche ziehen.
In den Millionenstädten waren wir meist im Kleinbus unterwegs. Mein Blick auf den Straßenverkehr zeigte mir, dass vergleichsweise viele E-Autos (meist Mittelklasse) unterwegs waren. Deutsche Autos übrigens meist als Verbrenner. Nach Auskunft eines Reiseleiters ist der billigste Tesla schon ab ca. 10.000 Euro zu haben. Tesla produziert selbst in China. Ansonsten wird der Straßenverkehr von E-Mopeds dominiert. Was, wie ich selbst erfahren musste, aufgrund geringer Lautstärke nicht ungefährlich für Deutsche ist. Bekommt man übrigens schon ab 200 Euro. Auf die Frage deutscher Touristen nach Strompreisen/Stromversorgung erfuhren wir, dass China über einen Strommix verfügt – Hauptenergiequelle ist die Wasserkraft; daneben hörten wir vom gezielten Neubau kleinerer Atomkraftwerke und sahen Windräder, Solaranlagen –, der so viel Strom bietet, dass er nicht nur billig ist (höchstens 0,30 € pro KWh an öffentlichen Ladesäulen, nachts wesentlich billiger), sondern auch „großzügig“ verbraucht wird. Letzteres erlebten wir in Xian, wo eine 12 km lange Stadtmauer jede Nacht hell erleuchtet war. Neben dem derzeitig existierenden weltgrößten Wasserkraftwerk plant China weitere noch leistungsstärkere Wasserkraftwerke. Und kein Reiseleiter äußerte Zweifel daran, dass diese Werke gebaut werden. Vermutlich hat China kein Wirtschaftsgenie Habeck.
Überrascht hat mich auf diesem Trip die Sauberkeit auf Straßen, Plätzen und in Parks; zugegebenermaßen in Touri-Zonen. In Parks konnte ich weder Laub noch Restmüll entdecken; dafür neben allgegenwärtigen Kameras emsig fegende/harkende/sammelnde Chinesen vornehmlich höheren Lebensalters (Bürgergeld ist unbekannt und die Renten sind meist niedrig). Ähnliches gilt für große Straßen, aber vor allem auch auf Bahnhöfen und in der U-Bahn (Peking, Shanghai). In letzteren waren keine Graffitis, zerkratzte Scheiben oder Müll zu entdecken. Muss wohl in der Diktatur so sein. Dass es auch anders ist, erlebte ich auf meiner Solo-Tour auf Nebenstraßen in Shanghai. Dort fühlte ich mich teilweise an Berlin erinnert.
Nun zum Lieblingsthema unserer Staatsmedien – der Dauerüberwachung. Ja, ich habe im öffentlichen Raum überall Kameras entdeckt – die auch für jedermann sichtbar sind – und die permanenten Sicherheitskontrollen in Bahnhöfen, Flughäfen, aber auch vor Sehenswürdigkeiten empfand ich als nervend. Die Chinesen scheinen daran gewöhnt. Offenbar auch daran, dass es wenig Kriminalität gibt – ich habe nie eine Tätlichkeit, noch einen Diebstahl feststellen können (ich habe in Berlin jahrelang Erfahrungen im Sicherheitsbereich sammeln können). Auch wenn Autofahrer sich permanent anhupen, auch dort keine Tätlichkeit. Selbst auf Solo-Tour in ärmeren Vierteln Shanghais fühlte ich mich sicher; im Gegensatz zu bestimmten Kiezen Berlins. Auf den Straßen war Polizei kaum sichtbar; die Sicherheitskontrollen sind eh schon personalintensiv.
Mein Fazit: China ist ein reizvolles Land. Alle Reiseleiter betonten, dass der ökonomische Aufholprozess erst 1990 begonnen habe (auf sehr niedrigem Startniveau) – und wer bereit ist, Touristenpfade zu verlassen, wird neben Licht auch genügend Schatten finden. Aber – während der Reise habe ich nicht an Diktatur gedacht. Vielleicht, weil ich mich wohler als in „unserer Demokratie“ gefühlt habe?
Dr. Klaus Dittrich