Stadt investiert in moderne und sichere Pendlerinfrastruktur

Mit dem offiziellen Baustart des Fahrradparkhauses am Bahnhof Fürstenwalde hat die Stadt am Mittwoch, den 6. Mai 2026, einen wichtigen Schritt für die Weiterentwicklung nachhaltiger Mobilität und die Aufwertung des Bahnhofsumfeldes vollzogen.
Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Planung sowie der Deutschen Bahn eröffnete Bürgermeister Matthias Rudolph symbolisch die Bauphase auf der Nordseite des Bahnhofs an der Trebuser Straße. Im Rahmen des Termins führte er auch die ersten Arbeiten mit dem Bagger aus. Im Anschluss wurde gemeinsam auf einen erfolgreichen Bauverlauf und die geplante Fertigstellung im Jahr 2027 angestoßen.
Das Interesse an dem Termin sowie die breite politische Beteiligung machten die Bedeutung des Projektes für die Stadt deutlich.
„Mit dem Fahrradparkhaus schaffen wir nicht nur zusätzliche Stellplätze, sondern einen modernen, sicheren und attraktiven Umsteigepunkt zwischen Fahrrad und Bahn. Das wird die gesamte Bahnhofsnordseite sichtbar aufwerten“, stellte Bürgermeister Matthias Rudolph in seiner Rede heraus.
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder: „In Fürstenwalde haben Bürgerinnen und Bürger bald die Möglichkeit, ihr Fahrrad oder E-Bike sicher am Bahnhof abzustellen und bequem mit öffentlichem Personenverkehr weiterzureisen. Das neue Fahrradparkhaus lässt Bahn und Rad im Alltag der Menschen näher zusammenwachsen. Das reibungslose Ineinandergreifen beider Verkehrsmittel ist ein wichtiger Schritt für die klimafreundliche Mobilität in Deutschland.“
Das neue Fahrradparkhaus entsteht direkt neben den Gleisanlagen und der DB-Fußgängerbrücke und erhält eine direkte Anbindung an die Fußgängerüberführung sowie an die Unterführung. Geplant sind rund 560 gesicherte Stellplätze für alle Fahrradtypen einschließlich Lastenrädern und Rollern. Ergänzt wird das Angebot durch Schließfächer, eine Fahrrad-Servicestation sowie digitale Angebote wie WLAN und einer Fahrradparkhaus-App.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf Sicherheit und Nutzerfreundlichkeit. Der Zugang zum Gebäude wird digital zugangsgesichert organisiert. Zusätzlich ist eine Videoüberwachung vorgesehen.
„Wir wollen bewusst einen sicheren Ort schaffen und Angsträumen vorbeugen. Wer das Parkhaus nutzt, soll sein Fahrrad mit einem guten Gefühl abstellen können. Sicherheit und Akzeptanz gehören hier unmittelbar zusammen“, so Bürgermeister Matthias Rudolph.
Auch Nachhaltigkeitsaspekte spielen bei der Umsetzung eine zentrale Rolle. Vorgesehen sind unter anderem eine Photovoltaikanlage, ein Gründach, langlebige Baustoffe sowie weitere Maßnahmen zur Klimaanpassung.
Im Rahmen seines Dankes hob der Bürgermeister insbesondere das langjährige Engagement des Bündnisses Fürstenwalder Zukunft hervor. „Der Ursprung dieses Projekts liegt in einer großen Pendlerumfrage des Bündnisses Fürstenwalder Zukunft aus dem Jahr 2013. Damals wurden konkrete Bedarfe nicht nur vermutet, sondern erhoben. Daraus wurden dann Ableitungen und Ideen entwickelt. Ein gutes Beispiel dafür, wie Politik und Verwaltung gemeinsam an Lösungen arbeiten können, die die Stadt wirklich voranbringen“, sagte er.
Der Dank des Bürgermeisters galt außerdem den beteiligten Planungsbüros, der Deutschen Bahn, den Fördermittelgebern, der Verwaltungsspitze sowie den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung.
Die Fertigstellung des Fahrradparkhauses ist bis zum 31. August 2027 vorgesehen. Die Maßnahme wird aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages mit 2.625.000,00 Euro im Rahmen des Förderprogramms „Fahrradparkhäuser an Bahnhöfen“ des Bundesministeriums für Verkehr gefördert.

Stadtverwaltung Fürstenwalde
Foto: Nadine Gebauer

Total Views: 3.615Daily Views: 2