Ehrung der anderen, ehrlichen Art
Gerne möchte ich alle Leser des Hauke-Verlags und ihre in der Nähe von Aachen wohnenden Freunde aufmerksam machen auf:
Die ‚Aachener Auszeichnung für Menschlichkeit‘ 2026 am 14. Mai
Verleihung an Heinrich Habig
Die ‚Aachener Auszeichnung für Menschlichkeit‘ wird traditionell am Himmelfahrtstag verliehen, weil sie als Alternative zum Karlspreis entstanden ist – und zwar im Jahr 2023 als Selenskij den Karlspreis erhielt.
Bisher wurden ausgezeichnet: Dr. Eugen Drewermann, Dr. Daniele Ganser und Patrick Baab. Für dieses Jahr wurde der Arzt Dr. Heinrich Habig zum Preisträger gewählt, der in der Corona-Zeit Hunderte Impfausweise ausgestellt hat, die vor der ‚Impfung‘ bewahrt haben, und deswegen zu mehrjähriger Haftstrafe verurteilt wurde und zurzeit immer noch im Gefängnis sitzt.
Dr. Heinrich Habig wird stellvertretend für alle Ärztinnen und Ärzte geehrt, die in der Corona-Zeit den Mut bewiesen haben, ihre Patienten vor den Folgen der ‚Corona-Maßnahmen‘ zu bewahren und dafür ins Gefängnis kamen. – Laut EMA (European Medicines Agency) sind in Europa Tausende Menschen an den Folgen der Corona-Impfung verstorben und Hunderttausende ‚Geimpfte‘ leiden an schweren Nebenwirkungen.
16 Ärztinnen und Ärzte werden wir stellvertretend für Hunderte verfolgte Mediziner namentlich nennen und Grußbotschaften von einigen von ihnen vortragen. Als Laudatoren konnten wir gewinnen: Claudia Ludwig und Prof. Dr. Sucharit Bhakdi- Den musikalischen Rahmen gestalten Blue Flower, die ‚Sockosophen‘ und Arne Schmidt (!) am Klavier! Veranstalter: ‚Aachener für eine menschliche Zukunft‘, www.ac-frieden.de
Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen!
Susanne Bauer
Urlaubstage sind vorüber
Die Urlaubstage sind vorüber, Zeiten voller Harmonie.
Nichts im Leben wär‘ mir lieber, es war voller Poesie.
Viele Jahre war’n wir Gäste in dem schönen Dänenland.
Zum Erholen war’s das Beste.
Manchem ist es unbekannt.
Zwischen Dünen steh’n die Häuschen, meistens nicht weit weg vom Meer.
Dort gibt’s Platz für Ruhepäuschen und der Strand ist dort noch leer.
In Scharbeutz und Warnemünde liegt man immer dicht an dicht und verteidigt seine Pfründe, rechte Ruhe hat man nicht!
Deshalb sind in all den Jahren, immer wieder trotz der Ferne, wir nach Dänemark gefahren, wieder hinfahr’n wir auch gerne.
Jörg Große
Ganz schön fahrig
Wie mein Leben sich ums Fahrrad dreht (III)
Kinder wachsen! Hilfe, mein Fahrrad wurde zu klein! Eine Lösung bot sich an, denn mein Geburtstag, der dritte Weihnachtsfeiertag, mein siebenter Geburtstag, nahte und es gab nur einen Wunsch. All meine Träume wurden übertroffen. Ein 24er MIFA Fahrrad konnte ich jetzt mein Eigen nennen. Ich fuhr nun Marke, was mir aber damals gar nicht bewusst war, Hauptsache es war auch grün, so wie mein erstes von Vati zum vierten Geburtstag. Der Farbe blieb ich treu, nur jetzt eben MIFA. Das wöchentliche Putzritual blieb erhalten, denn Kontrolle ist manchmal sicherer als Vertrauen. Mit dem 24er konnte ich jetzt richtig Speed machen und frei nach Ernest Hemingway leben. „Beim Radfahren lernt man ein Land am besten kennen, weil man dessen Hügel empor schwitzt und sie dann wieder hinunter saust.“
Natürlich war das bei mir alles eine Nummer kleiner, aber die Wege wurden immer länger, bis mich der Hunger und zeitliche Vorgaben nach Hause trieben. Wochenende – Familienausflug nach Märkisch Buchholz. Eine Tour 25 km, ich war bereit, hatte Spaß, und meine Eltern waren stolz. Ich kannte kein schmerzendes Handgelenk, kein schmerzendes Gesäß und keine Knieprobleme. Also müssen doch Lenker-und Satteleinstellung sowie mein kindlicher Elan optimal gewesen sein. 1907 wurde übrigens die erste Fahrradfabrik in Sangerhausen gegründet, die dann ab 1912 den Markennamen MIFA (Mitteldeutsche Fahrradwerke) bekam. Nach wechselvoller, durch die zwei Weltkriege beeinflusste Geschichte, kam 1950 die Umwandlung in einen Volkseigenen Betrieb. Dort waren also die Wurzeln meines neuen Fahrrades. Natürlich gab es auch für dieses Produkt der DDR zahlreiche, damals so übliche Sprüche: „Wer MIFA fährt, fährt nie verkehrt, weil MIFA überhaupt nicht fährt.“ Das traf für mein „Superrad“ nicht zu. Und so kann meine Geschichte weitergehen.
Bis dahin! Ihre Fahri
(Margit Schinkel)
Mir kann keiner! Mich können alle!
Meinungsfreiheit nach Art. 5 (1) GG – wenn ich nicht zu Gewalt aufrufe oder den Holocaust leugne – gilt für mich tatsächlich. Ich bin nämlich Rentnerin und finanziell unabhängig.
Bis auf mein Alter also beneidenswert. Ich kann ungestraft alle unbequemen Wahrheiten aussprechen, was Politikern und Journalisten nicht immer möglich ist, wollen sie nicht ihren Job riskieren.
Stimmt das? Nein. Denn bei unseren Gerichten kommt es seit einigen Jahren vermehrt zu Verhandlungen über Diffamierungen, Benutzung verbotener Kennzeichen/Begriffen …
Vermutlich wird Machtkritik von Politikern immer mehr als Bedrohung empfunden. Frauke Rostalski (Rechtswissenschaftlerin) sieht daher eine zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit in Deutschland. Nicht nur sie!
Mein Eindruck: Gesetzesverschärfungen bei Ehrdelikten. Gut, auch im Sexualstrafrecht – aber so mancher Vergewaltiger läuft frei rum.
Für den Freispruch David Bendels vom Vorwurf der Diffamierung brauchte es aber ein Berufungsverfahren. Er hatte in einer Fotomontage die ehemalige Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) mit einem Schild in den Händen gezeigt, Text: „Ich hasse die Meinungsfreiheit!“
Sicher nicht immer, denn wer von den muslimischen Schreihälsen, die bei Demos das Kalifat für Deutschland forderten, wurde belangt? Anders dagegen, egal von wem verwendet: „Alles für Deutschland“. Denn diese Worte sind Nazi-Sprech.
2022 erweiterte die Ampel den Volksverhetzungsparagrafen § 130 StGB. Wer Völkermord oder Kriegsverbrechen öffentlich „gröblich“ verharmlost, dem drohen künftig bis zu drei Jahre Haft wegen Volksverhetzung.
Warum diese Verschärfung? Gegen israelische Politiker geht bei uns sowieso niemand vor und die mündigen deutschen Bürger sind inzwischen so gut erzogen, dass so etwas wie 2001 in Siegen heute nicht mehr vorkommt. Monitor berichtete über eine Schüler-Kundgebung „Gegen Terror, Gewalt und Krieg“. Friedenspädagoge Bernhard Nolz zu USA, UN: „Das reichste Land der Welt kommt seinen finanziellen Verpflichtungen nicht nach und bezahlt seine Beiträge nicht. Derselbe Staat stellt jetzt 40 Milliarden bereit, um aufzurüsten und andere Länder mit Krieg zu überziehen.“ Das sei amerikafeindlich, er habe den Schulfrieden gestört. Berufsverbot!
Klaus Bednarz: „Bernhard Nolz ist kein Einzelfall: Auch anderswo im Land riskieren Beamte – und nicht nur sie – inzwischen ihre Karriere, wenn sie sich öffentlich amerikakritisch und gegen den Krieg äußern. Schöne Zeiten!“
Stimmt. Auch andere Berufsgruppen trifft es, besonders, wenn es um „Buntheit“ geht. Oft üben deutsche Lokalpolitiker Druck auf Wirte aus, damit diese politisch missliebige Gäste vertreiben.
Auch Uni-Professoren kann es erwischen, zumeist durch Proteste linker Studenten. Bekannt der Fall Baberowski: Kritik an der Flüchtlingspolitik, also rechtsextrem! Kaum ein Kollege war öffentlich solidarisch. Wer will schon einen Shitstorm lostreten und vielleicht der Nächste am Pranger sein?
In diesen Kampf um Meinungen und Deutungen mischt sich nun auch noch die EU ein, verhängt Sanktionen. Beispiel: Der Schweizer Jacques Baud, die Bedrohung der Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit. Zurzeit geht es vorwiegend um den Ukraine-Krieg. Abweichende Meinungen sind prorussische Propaganda, basta! Keine Anhörung, kein Gerichtsverfahren. Aber Raub aller Lebensgrundlagen.
Und auch Politiker kann es erwischen. Wer nicht spurt, kann die nächste Kandidatur vergessen. Wie so mancher Volksvertreter drangsaliert wird, ist nachzulesen in Berichten über die Ratifizierung der EU-Verfassung 2005 im Bundestag. „Die Fraktionsspitzen waren an diesem Tag kleinlich – aus ihren Reihen durfte kein Gegner des Vertragswerkes ans Rednerpult.“ Die Entscheidung zur Verfassung lief dann wie gewünscht, mit breiter Mehrheit. Dieses Theater ist ein Extra-Thema wert!
Das Stadtbild des Bundeskanzlers ist bekannt. „Es wäre auch Zeit für ein bisschen mehr Anstand, Herr Merz“, sagte Grünen-Fraktionschefin Katharina Dröge. Wurde veröffentlicht. Man hätte auch den Islamexperten Bassam Tibi dazu befragen können. Der sagte aber schon 2016: „Heute sieht Göttingen aus wie ein Flüchtlingslager“. Also lieber Dröge zitieren.
Meinungsfreiheit muss für Politiker und Juristen öfter ein Fremdwort sein. Wenn es z.B. um Kriegsverbrechen oder Völkermord geht. Warum hat der IStGH keine Haftbefehle für Israels Kabinettsmitglieder Itamar Ben Gvir und Bezalel Smotrich wegen Anstiftung zum Völkermord erlassen? Dafür reicht es, wenn während einer gewaltsamen Auseinandersetzung dazu gehetzt wird. Aber nichts passiert, weil es dann zu Sanktionen der USA gegen den IStGH kommen würde. Das ist auch in Berlin bekannt. Und deshalb keine „fundamentale Kehrtwende“ hin zum Völkerrecht. Die USA, Israel und die deutsche Staatsräson sind dagegen. Deshalb ist sogar in unseren Medien von „diplomatisch herumeiern“ zu lesen.
Den CSU-Politiker Alexander Hoffmann traf es kürzlich hart. Es ging um Trumps Drohung an den Iran: „Das ganze Land kann in einer Nacht ausgeschaltet werden.“. Markus Lanz fragte deutlich, wollte eine deutliche Antwort zu den angekündigten Kriegsverbrechen. Bekam er natürlich nicht. Hoffmann nahm an, „dass sich die Amerikaner und die Israelis ans Völkerrecht halten, und ich gehe fest davon aus, dass sie sich an internationales Kriegsrecht halten“. Er wusste, dass das nicht stimmt. Wäre das immer so, wären mit Unterstützung der USA nicht mehr als 70.000 Menschen in Gaza getötet worden.
Irmgard Sturm
Mein Gott, wie ich das hasse!
Denn langsam muss ich mal zu Potte kommen und endlich mal eine Richtigstellung schreiben. Und dann auch schon meine zweite! Und das auch nur, weil die entweder verlogen oder desinteressiert – oder zum Recherchieren einfach nur zu doof oder zu faul sind. Oder irgendwelche Interessen vertreten. Denn schließlich hat doch jeder eine Verantwortung, wenn man zur Darlegung eines Sachverhalts mit „Zahlen“ jongliert. Und die ich hier jetzt auch wahrnehmen möchte. Aber jetzt und in Zukunft ohne jegliche Gewähr von mir. Denn sämtlichen Zahlen gegenüber, die mir der ÖRR zur Kenntnisnahme bietet, ob nun als Wahlprognosen – oder wie in dem Fall hier, für Menschen, die in Deutschland ohne Krankenversicherung leben müssen, werde ich mich zukünftig erst einmal skeptisch zeigen. Mir ist auch die Zeit zu schade, mich derentwegen auch ständig neu erklären zu müssen. Belügt also, wen Ihr wollt, aber lasst mich damit in Ruhe! Denn schließlich kennt die Welt ganz andere Probleme, so dass mir das auch langsam sehr lästig erscheint und vielleicht sogar auch überflüssig ist. So überflüssig, vom Interesse her gesehen, so wie es die betroffenen Menschen ja auch zu sein scheinen, die bei uns in Deutschland ohne KV leben müssen. Und für 2023 lautet wohl die richtige Zahl 72.000. „Also nur!“ Stammt übrigens vom 29.10.2025.
In der Ausgabe vom 30.08.2023 habe ich aber von 400.000 Menschen ohne KV geschrieben, auch meiner dämlichen Vertrauensseligkeit geschuldet, die ich als geschriebene Zahl am 24.01.2024 aber bereits schon auf 2.000.000 erhöhen musste! Und von den jetzt hier zur Auswahl stehende Zahlen, darf sich ein jeder die ihm oder ihr genehme richtige Zahl jetzt aussuchen. Denn von der Größe her betrachtet, „sind sie ja auch fast alle gleich“ und wahrscheinlich sogar alle falsch!
B. Ringk
Das Fernsehen und das Abendprogramm
Fragen Sie sich auch manchmal, wozu bezahlt man Fernseh- und Rundfunkgebühren? Ist es nicht oft so erbärmlich. Da liegst du auf der Couch mit der Fernbedienung und daddelst von Sender zu Sender. Und was siehst du, Koch-Show, Back-Show, Reality-Show, Tanz-Show , Talk-Show, Quiz-Show, DSDS, Bachelor usw. Ich kann es nicht mehr sehen! Das Schlimme daran, von Jahr zu Jahr geht es von vorne los. Gefühlt schon 100 Jahre.
Wer denkt sich das aus? Vor allem, wie viele Jahre wollen wir das noch sehen.
Ich habe noch den Slogan im Ohr, bei ARD und ZDF sitzt du in der ersten Reihe. Da will ich gar nicht sitzen, bei diesem Programm!
Ohne Krimi geht die Mimi nie ins Bett.
Da kocht es in mir.
Nur gut, du kannst in die Mediathek gehen. Danke für diese Funktion.
Aber ich will diesen ganzen Schwachsinn nicht mehr mit meinem Geld unterstützen. Eigentlich müsste man Schadenersatz fordern. Ich möchte nicht wissen, was die Fernsehleute mit diesem Mist verdienen. Einfallslosigkeit macht sich breit. Wann erlöst ihr uns von dieser Schmach?
Das Geld für die Fernsehgebühr könnten wir besser gebrauchen, z.B. für den teuren Sprit. Kommt uns doch mal entgegen, weg mit dieser Gebühr! Die Bürger würden es euch danken.
Heidemarie Gräser
Dummheit oder Vorsatz?
Alle wissen es, sogar das Statistische Bundesamt. Bundesarbeitsministerin Bas behauptet dennoch allen Ernstes öffentlich, dass keine Migranten in die Sozialsysteme einwandern. Tatsächlich leben aber jetzt schon 2,57 Millionen Zuwanderer vom Bürgergeld, weil sie keine Fachkräfte sind! Weiteren Hunderttausenden Migranten hat man bereits einen deutschen Pass „aufgezwungen“. Aber es geht noch weiter. Ein Finanzminister ohne Berufsabschluss plant weiterhin die Lockerung der Schuldenbremse, obwohl er gerade erst in Mittäterschaft der CDU einen Riesenschuldenberg den nächsten Generationen aufgebürdet hat.
Wie kann es aber sein, dass der SPD-Minister trotz Riesenkredit und Rekordsteuereinnahmen damit nicht haushalten kann? Ganz einfach, er kann es einfach nicht, denn dazu fehlen ihm die Fachkompetenzen oder der unternehmerische Weitblick. Sozialismus und Ökonomie passen erfahrungsgemäß nicht zusammen. Aber auch hier kann problemlos Vorsatz unterstellt werden, denn wo die vielen Milliarden geblieben sind, könnte er allein anhand der Ausbuchungsbelege der Ministerien prüfen. CDU-Kanzler Merz könnte seinem SPD-Minister Klingbeil ja auch in die Welt der Finanzwirtschaft einführen, denn als ehemaliger BlackRock-Mitarbeiter sollte er etwas über die tatsächlichen Finanzkreisläufe wissen. Vielleicht hat sich Herr Merz aber auch mit dem „Olaf Scholz-Syndrom“ angesteckt und kann sich an die wichtigen Wirtschaftszahlen nicht mehr erinnern oder das Lügensyndrom blockiert auch ihn jetzt völlig? Vielleicht können wir Herrn Klingbeil bei der Erarbeitung einer kleinen Grundübersicht helfen: 2025 umfasste der Bundeshaushalt Einnahmen von über 1 Billion Euro gegenüber den Ausgaben von 520 Milliarden. Davon wurden 179 Mrd. für Arbeit und Soziales, 53 Mrd. Für Rüstung und Krieg, 49 Mrd. Für Digitales und Verkehr ausgegeben (auf den Zustand im Verkehr gehe ich hier aber nicht weiter ein). Hinzu kommen jetzt die 200 Milliarden für Mehrkosten zur Bereitstellung von Energie. Das Klammern an die falschen Freunde hat uns nicht nur die sichere und preiswerte Energieversorgung genommen, sondern auch an den Rand eines großen und vermutlich letzten Krieges gebracht. Demgegenüber wirkt das scheinheilige und hilflose Gerede vom Erhalt der Demokratie schon wie ein Abgesang. Wie weit wollen sich unsere Regierungsvertreter noch von den Realitäten im Land entfernen? Dieses Verhalten muss angesichts der innenpolitischen Lage schon längst als demokratiefeindlich eingestuft werden. Der Verfassungsschutz wird diese Tatsache aber längst erkannt haben, denn die Definition Demokratie müsste denen auch vorliegen. Zumindest die DDR-Bürger konnten dieses Problem 1989 lösen. Und was machen die Süddeutschen? Sie wählen CDU und Grüne! Da geht also noch etwas. „Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht“ und nicht vergessen, ich gehe nicht an die Ostfront!
Andreas Heising
Weshalb die Friedensbewegung Erfolg haben wird
Von der Zeitenwende sprach Bundeskanzler Olaf Scholz als Antwort auf den Krieg zwischen Russland und der Ukraine, der nach Lesart der Bundesregierung am 24. Februar 2022 zwischen Russland als „böse“ Macht und der Ukraine als „gute“ Macht, ausgebrochen ist. Russland wurde als alleiniger Verursacher von deutschen Regierungsstellen gebrandmarkt. Die Zeitenwende bedeutet eine deutsche militärische Aufrüstung und Abkehr von jeglicher Friedens- und Verständigungspolitik. Es zählt nur die deutsche Militärstärke.
Diese Abkehr von bisherigen außenpolitischen Gepflogenheiten formulierte bereits die vormalige Außenministerin von der Grünen Partei, Frau Baerbock, indem sie öffentlich verkündete, dass wir (die Deutschen) Krieg gegen Russland führen. CDU-Politiker Kiesewetter mahnte an, dass der Krieg nach Russland getragen werden müsse.
Zurück zu Herrn Scholz und dem ausführenden SPD-Verteidigungsminister Herrn Pistorius: Die Zeitenwende wurde in einer vom Bundeskanzler Olaf Scholz einberufenen Sondersitzung des Deutschen Bundestages am 27. Februar 2022 eingeläutet. In den öffentlichen Dokumenten ist zu lesen, dass eine neue Ära „nach dem russischen Überfall auf die Ukraine“ beginnt. Der Begriff Zeitenwende steht als Synonym für eine tiefgreifende sicherheits- und außenpolitische Neuausrichtung in Form einer deutschen Konfrontation.
Als Umsetzung dieses Regierungsvorhabens erfolgte der zeitnahe Beschluss von Kriegs- bzw- Aufrüstungskrediten in Höhe von 100 Mrd. Euro.
Allerdings wurde die Begrifflichkeit Aufrüstungskredit durch Sondervermögen ersetzt. Des Weiteren wurden die deutschen Militärausgaben auf 2% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) beziffert. Diskutiert und gefordert von der US-Administration und BRD-Transatlantikern werden 5% des BIP für die Militarisierung Deutschlands.
Zur Erinnerung: Das deutsche BIP belief sich 2022 auf rund 3.989 Milliarden Euro. Das Bruttoinlandsprodukt errechnet sich aus dem Gesamtwert aller Waren und Dienstleistungen, die innerhalb eines Jahres hergestellt und ausgetauscht werden.
Für 2026 prognostizierte der Internationale Währungsfonds für Deutschland ein BIP von etwa 4.690 Milliarden Euro. Für 2023 liegen die Zahlen vor, und demzufolge wies der Bundeshaushaltsplan im Haushaltsjahr 2023 den zur Verfügung stehenden Betrag von rund 457 Milliarden Euro aus; dem gegenüber standen lediglich 392 Milliarden Euro Einnahmen. Laut einer Übersicht der Nato lagen die Rüstungsausgaben 2023 in Deutschland bei rund 90,6 Milliarden Euro. Dazu kommt die deutsche Staatsverschuldung, die sich im Jahr 2023 bereits auf 2.620 Milliarden Euro anhäufte. Zu diesem Schuldenstand muss noch zugerechnet werden, dass im März 2025 nunmehr dieses 900 Mrd.-Euro-Finanzpaket, bestehend aus „Sondervermögen“ von 500 Milliarden Euro für Infrastruktur/Klimaschutz und 400 Milliarden Euro extra für „Verteidigung“ aufgenommen wurde.
Das ist die Ausgangslage, und wenn ich einen Blick in den Verteidigungs-/Kriegshaushalt des Deutschen Reiches 1914 vor dem 1. Weltkrieg, als auch vor dem 2. Weltkrieg werfe, sei hier folgendes zur Veranschaulichung benannt:
– Das BIP des Deutschen Reiches lag 1914 bei rund 49 Milliarden Mark; die zeitnahe Kriegskreditausreichung mit Hilfe der SPD betrug 5 Milliarden Mark; die Gesamtkosten bis 1918 beliefen sich auf rund 160 Milliarden Mark . Das ist ein Vierfaches des damaligen BIP / des Volkseinkommens.
– Das BIP des Deutschen Reiches betrug im Jahr 1938 ca. 105 Milliarden Reichsmark; die deutschen Kriegskosten ab 1938 bis 1945, inklusive der massiven militärischen Aufrüstung lagen bei ca. 460 bis 500 Mrd. Reichsmark.
Die nackten Zahlen spiegeln nur das Finanzdesaster, die inflationäre Entwicklung wieder, aber sie geben keine Auskunft über das unsagbare, das millionenfache Leid der Menschen. Am Morgen des 22. Juni 1941 überfiel die Wehrmacht des Deutschen Reiches die Sowjetunion.
81 Jahre nach dem 2. Weltkrieg und dem Untergang des sogenannten 3. Deutschen Reiches wird nun wieder die Russische Föderation, der Rechtsnachfolger der Sowjetunion, von der deutschen Regierung öffentlich zum Feind erklärt.
Gibt die „Feind“-Erklärung den Willen der deutschen Bevölkerung wieder?
Ich sage: NEIN – und möchte es auf die neuen Bundesländer beschränken, denn meine Beobachtungen beziehen sich in erster Linie auf den Osten.
Ein wichtiger Indikator für das NEIN ist die von Bürgern weiterhin gepflegte jährliche Gendenkfeier der gefallenen Soldaten auf dem Seelower Ehrenmal, anlässlich der Schlacht auf den Seelower Höhen. Seit dem Februar 2022 wurde die Tradition des Gedenkens an die Opfer der gefallenen Soldaten der Roten Armee in der großen Schlacht zwischen der 9. deutschen Armee und der 1. weißrussischen Front 1945 bei der Niederschlagung des Hitlerfaschismus von der SPD/CDU geführten gesamtdeutschen und brandenburgischen Regierung nicht mehr erwünscht. Ab dem Februar 2022 verweigerten Regierungsstellen den Opfern des 2. Weltkrieges an dieser Stelle ihre Ehrenbezeugung.
Im Gegensatz dazu sind es die Bürger, die den Opfern der letzten großen Panzerschlacht um die Seelower Höhen vom 16. bis 19.April 1945 beim Vormarsch der Roten Armee auf deutschen Boden weiterhin gedenken. Am Montag, dem 16. April 2026, anlässlich des 81. Jahrestages waren abermals keine Bundes- oder Regierungspolitiker vor dem Seelower Ehrenmal anzutreffen. Aber es fanden sich der Bürgermeister von Seelow, der Landrat von Märkisch Oderland und ein Mitglied des brandenburgischen Landtages der Oppositionspartei BSW am 16. April zum morgendlichen stillen Gedenken der Opfer des Krieges vor diesem Ehrenmal ein. Im Laufe des Vormittags traf der Botschafter der Russischen Föderation ein, und er wurde nicht nur vom Landrat sondern von vielen Bürgern und Abgesandten von Bürgergemeinschaften begrüßt. Diese Gedenktradition ist kein Akt der Politiker und kann von diesen auch nicht untersagt werden, denn ein Erinnern an die Opfer des 2. Weltkrieges wird niemals per politischem Dekret abgestellt werden können. Wie jedes Jahr waren die Druschba Freunde mit Brot und Salz vor dem Ehrenmal und überreichten dem Russischen Botschafter und allen Gästen symbolhaft die Freundschaftsbotschaft. Es sind die Druschba Freunde, die anschließend mit ihrem Friedensauto in den folgenden Wochen die sowjetischen Ehrenmale in der Ex-DDR besuchen, um dort die Friedens- und Freundschaftsbotschaft mit den Völkern der Ex-Sowjetunion durch ein Nelkengebinde zu manifestieren.
Parallel dazu organisierten drei Frauen aus dem Oderbruch auf dem Krugberg mit Unterstützung des Krugberg Vereins und vielen ehrenamtlichen Helfern auch dieses Jahr die Gongaktion zum Erinnern an die Schlacht um die Seelower Höhen. Mittels eines großen Gongs wurden alle Bürger eingeladen, den Gong des Friedens an diesen vier Tagen und Nächten zum Klingen zu bringen. Es sind diese Künstlerinnen, die die gemeinsame Mahnung an die Einhaltung der Friedenspräambel der UN-Charta und dem Artikel 26 des Grundgesetzes der Bundesrepublik wiederholt ins kollektive Gedächtnis riefen. Der Artikel 26 besagt, dass dem friedlichen Zusammenleben der Völker zu entsprechen ist und Handlungen, die geeignet sind, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, als verfassungswidrig unter Strafe stellt.
Dieser Einladung sind viele Bürger aus Gesamt- und vor allem Ostdeutschland an diesen Tagen gefolgt. Es war eine Aktion, die weit und breit ihresgleichen sucht. Sie besitzt das Alleinstellungsmerkmal hinsichtlich der Friedensübermittlung ausgehend vom Krugberg im Oderbruch mit Blick über die Seelower Höhen.
Weshalb unsere Friedensbewegung erfolgreich sein wird.
In diesem Beitrag sind zwar lediglich zwei Bürgeraktionen, die sich gegen die deutsche Kriegsrhetorik und Aufrüstung gegen Russland stellen, konkret benannt. Aber diese Aktionen stehen stellvertretend für ein Reihe von Bürgeraktivitäten gegen die deutsche Militarisierung.
Oftmals wird gesagt, es gibt in Deutschland keine nennenswerte Friedensbewegung; ich widerspreche dieser Darstellung. Denn diese Friedensbewegung zeigt sich vielerorts mit öffentlichen Friedensaufrufen, vor allem aber gibt es unzählige Zusammenkünfte von Gesellschaften, Vereinigungen und Diskussionsrunden in Bistros, Restaurants, privaten Höfen, Theatersälen, in Privatwohnungen in deutschen Städten und Dörfern. Diese sind nicht von Parteien organisiert, und die Finanzierung erfolgt allein durch die Bürger. Es sind die selbst handelnden Bürger, die gern von den öffentlich-rechtlichen Medien und Regierungspolitikern als die „Wähler“ bezeichnet werden.
Diese Zuschreibung von verantwortungsvoll handelnden Bürgern verkennt, dass Bürger die Triebkraft der gesellschaftlichen Entwicklung in diesem Land sind. Die alleinige Klassifizierung des Bürgers zum Wähler zeigt anhand der Sprache, wie weit entfernt die Politiker von der Bevölkerung sind.
Im 19. Jahrhundert waren es die Berliner Salons der Rahel von Varnhagen und Henriette Herz, die bei Kaffee und Tee Gespräche unter den Adligen, Rechtsgelehrten und Angehörigen des sogenannten unteren Standes, über alle Gesellschaftsdünkel hinweg, ermöglichten. Aus diesen Salons drangen für die damalige Zeit wahrlich revolutionäre Ideen in die Berliner Welt.
Heutzutage sind es unzählige Gesellschaften und Podcaster, die der politisch eingeforderten Kriegsrhetorik widersprechen und Gegenkonzepte erstellen.
Diese Friedensbewegung hat viele Gesichter und ist gesellschaftsübergreifend, die eine von herrschenden Politkern gewünschte Kontaktschuld grundsätzlich ablehnt. Auch deshalb wird unsere Friedens- und Verständigungs-Bewegung erfolgreich sein.
Hildegard Vera Kaethner
Offener Brief an den Bundeskanzler
Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
lieber Friedrich,
zutiefst voller Groll kann ich gegenüber Menschen empfinden, die die Würde anderer Menschen nicht respektieren. In meiner Eigenschaft als Vermieter lässt mich das oft räsonieren, ob ich gerecht handele gegenüber meinen Mietern im Sinne unseres Kant‘schen Imperativs. Als Weltbürger erfüllt es mich mit Zorn, wenn ich sehe, dass eine Regierung eines Staates ihre Schutzbefohlenen kujoniert und terrorisiert. Als ehemaliger Schulkamerad habe ich dir in meinem Brief vom 9. Mai 2025 gratuliert zu deiner Wahl zum Bundeskanzler. Als Bürger unseres Landes habe ich dich in diesem Brief gebeten, das Recht zu achten. Vor allem anderen hatte mich dazu veranlasst: deine Nachricht an den schon damals international als Verbrecher gegen die Menschlichkeit gesuchten Benjamin Netanjahu, du wollest ihn in Deutschland empfangen. Trotz aller Gebotenheit diplomatisch zu handeln, habe ich das auch bereits vor einem Jahr schon als zumindest unangebracht empfunden.
Als Bundeskanzler verfügst du heute über weit mehr einschlägige Erkenntnisse als ich und wirst wissen, inwieweit die Schilderungen der angeblich aus den israelischen Sicherheitsorganen stammenden Autorinnen stimmen, die nach dem Überfall von Palästinensern auf israelisches Staatsgebiet im Internet kursierten, wirst somit einschätzen können, ob diese gesamte zu dem entsetzlichen menschenverachtenden israelischen Krieg in Gaza führende Aktion tatsächlich eine False-Flag-Aktion von Seiten Netanjahus war oder, wie heutzutage im Westen quasi konsensuell dargestellt, ein allein von der Hamas ausgehender Angriff. Ich erinnere mich in dem Zusammenhang an eine angeblich ehemalige Angehörige des Mossad ebenso wie eine andere aus der Armee (IDF), die jenseits aller eh gegebener Indizien für eine solche False-Flag-These nachvollziehbar dargestellt haben, dass ein derartiger Angriff überhaupt nicht möglich gewesen wäre angesichts der extrem intensiven Grenzsicherungen von israelischer Seite, wenn diese nicht vorher genau in dem Gebiet ausgesetzt worden wären durch den Abzug der dafür verantwortlichen Truppenteile ebenso wie durch das zeitweise Abschalten der elektronischen Sicherheitssysteme.
Selbst aber, wenn diese Darstellungen nicht der Wahrheit entsprechen sollten, führt schon lange und erst recht nach den immer schlimmer werdenden israelischen Exzessen der Gewalt im Nahen Osten kein Weg mehr daran vorbei, deutlicher Stellung zu beziehen zu Netanjahu und seinen abstrusen Vorstellungen eines „Großisrael“, als es von deutscher Seite getan wird. Es führt eher zu deutscher Schande vor den sehenden Augen der Welt und ihrer wachen Bürger als zu Anerkennung akzeptablen diplomatischen Verhaltens, wenn dieser deutsche Irrweg noch länger beschritten wird und wenn wir nicht endlich den deutlich wacheren Spaniern und vielen anderen Europäern folgen, die mittlerweile klar Stellung beziehen. Ich habe bereits am 12. Januar 2024 der Republik Südafrika in einem Brief an ihre hiesige Botschaft gratuliert und mich bedankt für ihre klare Entscheidung, das widerliche Vorgehen des Apartheidstaates Israel im Gazastreifen vor dem Internationalen Gerichtshof für Menschenrechte anzuklagen. Heute früh habe ich das nachfolgende Gedicht verfasst und bitte dich mit ihm, dem verantwortungsvollen spanischen Weg zu folgen und dazu beizutragen, eine diesbezügliche Einheit der europäischen Nationen herzustellen.
Eviva Espana
Südafrika war vorgegangen
Es hatte lang gelitten
Apartheid intensiv erlebt
Durch Unrecht tief zerstritten
So konnt es Israel verstehn
Das stets verlor an Würde
Konnt seine Angst und Dummheit sehn
Und wie sein Weg sein würde
Dem Freund zu helfen rief es laut
Dass alle es verstünden
Was gar nicht mehr auf Recht gebaut
Versinkt schnell tief in Sünden
Es hat den Terror Israels
Als erstes Land gegeißelt
Bis vors Gericht weil sonst nichts half
Ein Urteil wird gemeißelt
Der Cowboystaat hat nichts kapiert
Wohl selbst zu viel gemordet
Sich lange schon zutiefst blamiert
Er wird grad eingenordet
Auch mein Europa das tief schlief
Gemästet weg gesunken
Blieb lallend lang in Suff und Mief
Ganz ungerührt betrunken
Doch dann ist Spanien erwacht
Hat sich aufs Recht besonnen
Nicht nur an Mammon noch gedacht
Dabei Statur gewonnen
Wie lange Deutschland wohl noch schläft
Im Schuldwahn fest verfangen
Da man als Freund doch Freunden hilft
Zur Wahrheit zu gelangen
Ich möchte meinen Brief an dich nicht senden, ohne meinen Dank an dich für deine innere und äußere Öffnung gegenüber China, die du durch deine Reise im Februar erfreulich dokumentiert hast. Auch wenn ich mich nach wie vor über den disruptiven und damit letztlich wichtigen Sieg des Donald Trump freue, neige ich vor dem Hintergrund seiner Handlungen und Orientierungen jetzt zu der Friedrich Schiller-These: „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen.“ Ich hatte bereits ein Jahr nach der Öffnung Chinas für westliche Touristen durch Deng Xiaoping im Jahr 1978 die Chance, es vor Ort kennenzulernen und habe in den Jahren danach während meiner Semesterferien mehrfach deutsche Reisegruppen durch China begleitet. Schon damals war ich „sehr beeindruckt vom Aufbauwillen des chinesischen Volkes“, wie ich zitiert wurde im Reiseprospekt von Ikarus Tours, für die ich als Reiseleiter aktiv war. Wie wichtig China heute geworden ist, drückt sich ja nicht nur in seinen Patentbilanzen aus und muss ich dir nicht sagen. Erst recht vor dem Hintergrund der eigentümlichen US-amerikanischen Entscheidungen in jüngster Zeit erscheint es mir unerlässlich, dass Deutschland und Europa einen zunehmend eigenständigen Weg finden in Bezug auf ihr Miteinander mit den Mächten jenseits unserer Grenzen. Intensiv hoffe ich in diesem Zusammenhang auch auf dein Zugehen auf Russland und Putin und die Wiederaufnahme der Ölgeschäfte über die Ostseepipelines. Ähnlich absurd, wie es gewesen wäre, mit den USA gegen den sich ebenso rechtmäßig wie tapfer verteidigenden Iran vorzugehen, war es, dem US-amerikanischen Handeln in der Ukraine zu folgen und dem sie in ihre desolate Lage führenden Boris Johnson. Ich ermutige dich, einer solcherart servilen Politikausrichtung nicht zu folgen, stattdessen einer an Menschenrecht orientierten würdevollen Haltung.
Mit freundlichen Grüßen,
Dein Mitschüler Ludger Theodor Franz Paß
Nur mal so, das Wort zum Alltag:
Macht dir der Zustand der Welt Sorgen? Mir hilft da die Weisheit:
„Reg dich ab und misch dich da raus; arbeite anstelle dessen lieber an deinem Karma. Da hast du genug zu tun und rettest dich und damit die Welt.
Dreisatz dazu:
1. Dankbarkeit für die Vergangenheit.
2. In Demut hingenommene aktuelle Zeit.
3. Zukunftserwartung mit Vertrauen und in heiterer Gelassenheit.
Weil DU wirkst!“
Johannes Bard
CO2-Abgabe zwingt mich zur Baumfällung
– Wer kann helfen? –
Ich wohne in Neuenhagen in einem Zweifamilienhaus, in dem eine Wohnung vermietet ist, mein Grundstück mit ca. 1.320 m² ist zu gut zwei Dritteln bewaldet, ca. 880 m². Wir betreiben eine Öl-Zentralheizung und für das Heizöl zahlen wir, wie jeder, eine CO₂-Abgabe. Ich will und wollte das ändern und hatte einige Energieberater und Heizungsanlagenbauer vor Ort.
Eine PV-Anlage ist durch die Verschattung der Bäume nicht machbar; Energieausbeute etwa nur ca. 20% von möglichen 100%.
Eine Erdwärmepumpe kommt allein aus Kostengründen nicht infrage.
Es ist also die paradoxe Situation eingetreten, dass ich wohl oder übel ca. alle 25 Bäume fällen lassen muss, um eine PV Anlage zu installieren und um die CO₂-Abgabe zu vermeiden.
Warum gibt es für Eigentümer, die durch ihre Bäume eine Verschattung am und um das Gebäude haben, keine CO₂-Abgabenbefreiung? Zumal meine Bäume, wenn ich sie stehenlasse, das CO₂ meiner Ölheizung ganz oder teilweise wegfuttern.
Sollte sich keine Lösung finden, sehe ich mich gezwungen das Grundstück zu teilen und im Zuge einer Bebauung werden die Bäume verschwinden damit ich endlich keine CO2-Abgabe mehr bezahlen muss.
Ich bin mir sicher, dass ich mit diesem Problem nicht allein dastehe.
Sollte jemand vor ähnlichen Problemen stehen oder so gar eine Idee für eine Lösung haben zum Erhalt der Bäume mit einer CO₂-Abgabensenkung oder Befreiung, möge sich bitte beim Hauke-Verlag melden, der es dann freundlicherweise an mich weiterleitet.
Peter Jasny
„Für den Frieden der Welt“
„Für den Frieden der Welt steht die Menschheit auf Wacht, denn die Brandstätten warnen und mahnen“, so beginnt das Weltfriedenslied aus den 1950er Jahren. Es sollte die Menschen zur Wachsamkeit gegenüber kriegslüsternen Politikern aufrufen, denen zwei Weltkriege zu „verdanken“ waren. Die DDR anerkannte die historische Schuld Deutschlands, für global 70 Mill. Tote des II. Weltkriegs (davon 27 Mill. tote Sowjetbürger) verantwortlich zu sein. Niemand in der DDR wäre auf die Idee gekommen, abermals einen Krieg gegen Russland zu propagieren – einen Krieg, vor dem schon der „Eiserne Kanzler“ Bismarck mit den Worten „Nie gegen Russland“ gewarnt hatte. Weil Deutschland durch die Kleinstaaterei bei der Aufteilung der Welt (Eroberung von Kolonien) zu kurz gekommen war, erging sich das Kaiserreich in brutaler Kolonialisierung (in Afrika und China) und begann den I. Weltkrieg.
Das „Dritte Reich“ wollte durch den II. Weltkrieg die Schmach des I. Weltkriegs beseitigen und „Lebensraum im Osten“ schaffen. Das gemeinsame Ziel beider Weltkriege bestand in der Eroberung von Rohstoffquellen, Absatzmärkten und Arbeitskräften (Sklaven, Zwangsarbeiter). Ergebnis: beide Vorhaben scheiterten auf furchtbare Weise – Tod, Zerstörung, Inflation, Arbeitslosigkeit, was besonders das Volk zu spüren bekam. Zu spät hatten große Teile des Volkes erkannt, einer falschen Ideologie in der Innen- und Außenpolitik gefolgt zu sein.
Trotz alledem soll es nach den Wünschen der deutschen Regierungsverantwortlichen nun ein drittes Mal kriegerisch gegen Russland gehen. Begonnen hat das Unterfangen mit dem Wirtschaftskrieg gegen Russland mit zahlreichen Sanktionen, gefolgt von der Forderung nach Kriegstüchtigkeit, 2022 propagiert vom damaligen BK Scholz und von ihm als „Zeitenwende“ kaschiert – ein substanzloser Begriff, denn die Zeit kann sich nicht wenden! Bundesaußenminister Wadephul (CDU) äußerte: „Russland wird für immer unser Feind sein!“ Bundesverteidigungsminister (so die offizielle Betitelung!) Pistorius (SPD) hat am 22.04.2026 die erste Militärstrategie vorgelegt, die Russland als absehbar größte Bedrohung für die europäische Sicherheit beschreibt. Deshalb soll möglichst schnell die Zahl der aktiven Soldaten von jetzt 185.000 auf 260.000, die Zahl der Reservisten von 60.000 auf 200.000 und das Reservistenalter von 65 auf 70 Jahre erhöht werden! Letzte Forderung kommt vom Chef des Reservistenverbands B. Ernst (CDU): „Wir sollten diese Ressourcen von Menschen mit Lebens- und Berufserfahrung nicht verschwenden!“ Diese Militärstrategie soll die Bundeswehr zur konventionell stärksten Armee Europas machen. Wozu? Die Geschichte lehrt, wer aufrüstet, der führt irgendwann auch Krieg. Sollte die Bundeswehr Russland angreifen, dann wird der russische Gegenschlag Deutschland unkonventionell in eine Atomwüste verwandeln. Memento Pripjat, die verlassene ukrainische Stadt, untrennbar mit der Nuklearkatastrophe von Tschernobyl (1986) verbunden, in mindestens 200 bis 300 Jahren vielleicht wieder bewohnbar, obwohl es dort „nur“ zur Verpuffung von radioaktivem Material infolge Überhitzung/Brand gekommen war!
Dieser Rüstungswahnsinn kostet sehr viel Geld. Im Jahr 2025 sind die deutschen Militärausgaben auf 97 Mrd. Euro gestiegen (nur die USA, China und Russland haben höhere Ausgaben), die 29 europäischen NATO-Staaten gaben zusammen 559 Mrd. Euro, die USA 954 Mrd. Dollar und Russland schätzungsweise 190 Mrd. Dollar aus. Beim Vergleich dieser Zahlen dürfte für jeden Menschen mit Verstand doch völlig klar sein, dass Russland keine Gefahr für die NATO-Länder ist und keine sein wird. Die 17 amerikanischen Geheimdienste erkennen keine Angriffsvorbereitungen Russlands auf die NATO-Länder. Das hat auch Präsident Putin immer wieder betont. Schlimm ist, dass viele Bürger diese Bedrohung als gegeben hinnehmen, die ihnen von der Politik und vom Mainstream-Journalismus eingehämmert wird!
Merken denn diese Bürger nicht, dass sich ein solcher Journalismus darauf beschränkt, Sprachrohr einer Regierung zu sein, die sich von der Realität verabschiedet hat, die Panik und Angst schürt und deren Bedrohungsszenarien substanzlos sind?! Übrigens: 2025 hat sich die Zahl der deutschen Rüstungsfirmen um 100 auf 550 erhöht – dem Ukraine-Krieg sei Dank! Renommierte Auto-Firmen (z.B. VW) wollen sich infolge des wirtschaftlichen Niedergangs der einst stolzen Autoindustrie in Deutschland an der Kriegsproduktion beteiligen. Anmerkung: Im Jahr 2029 wird die Zinslast aufgrund der kreditfinanzierten Militärausgaben etwa 60 Mrd. Euro betragen!
Im ersten Quartal 2026 fanden 2.000 Veranstaltungen der Bundeswehr in deutschen Schulen statt, um Kinder und Jugendliche für den späteren Kriegsdienst zu gewinnen. Im gleichen Zeitraum gab es aufgrund der zu erwartenden Wehrpflicht 2.656 Anträge auf Kriegsdienstverweigerung (wer möchte schon töten oder getötet werden?!). Erfreulich, welche Ablehnung Jugendliche bez. Kriegspolitik auf den Kundgebungen zum 1. Mai zum Ausdruck brachten, während sich die Gewerkschaften hauptsächlich auf den Arbeitsplatzerhalt beschränkten – sicherlich auch sehr wichtig. Alle, die sich für Bundeswehr und Krieg („Verteidigung“) von geschichtsvergessenen Politikern begeistern lassen, sollten sich Filme wie „Krieg und Frieden“, „Im Westen nichts Neues“, „Die Brücke“ oder „Wenn die Kraniche ziehen“ ansehen. Auf meinen 1. Beitrag „Kriegserlebnisse meiner Kindheit“ in der Ausgabe 26/22 vom 20.12.2022 würde ich gern noch hinweisen.
PS: Als positiv für die Sicherheit des deutschen Volkes und die Friedensbewegung ist die Ankündigung des amerikanischen Präsidenten Trump zu werten, mindestens 5.000 amerikanische Soldaten aus Deutschland abzuziehen und keine Tomahawk-Marschflugkörper in Deutschland aufzustellen. Hoffentlich bleibt er im Wort. In der DDR sang man in den 1950er Jahren: „Go home, Ami go home, spalte für den Frieden dein Atom!“ Dem ist nichts hinzuzufügen!
Dr. H.-J. Graubaum


