Stadt verbietet Bild- und Tonaufnahmen / Mein Vortrag mit Lesung in Oranienburg

Regine-Hildebrandt-Haus, Oranienburg, 19.04.2024

Je stärker die Wahrheit über die Coronazeit ans Tageslicht kommt – aktuell mit den freigeklagten Protokollen des RKI-Krisenstabes – desto heftiger werden die Reaktionen derjenigen, die die Verbrechen zu verantworten haben oder vertuschen möchten. Stellen Sie sich einmal vor, dass RKI hätte vor der Einführung der schlimmsten Maßnahmen eine Pressekonferenz gegeben, auf der Lothar Wieler folgende Sätze gesagt hätte: „Corona sollte nicht mit Influenza verglichen werden. Bei jeder normalen Influenzawelle versterben mehr Leute!“ Meinen Sie wirklich, es hätte all die zerstörerischen Maßnahmen und die Endlos-Lockdowns je gegeben? Aber das RKI hat genau das wörtlich gesagt, allerdings hinter verschlossenen Türen, offiziell protokolliert – und jetzt vergessen zu schwärzen.
Genau darüber wollte ich am 19. April in Oranienburg bei meinem Vortrag mit Lesung aus meinem Buch „Corona war erst der Anfang“ sprechen.
Für diesen Abend meldeten sich zwei Filmteams an: „EpochTV“ von EpochTimes und „Auf 1“. Zwei Tage vor Veranstaltungsbeginn untersagte die Stadtverwaltung Oranienburg jedoch jegliche Bild- und Tonaufnahmen im Regine-Hildebrandt-Haus. Es sollte offensichtlich kein Wort, von dem was ich zu sagen hatte, nach außen dringen. Ich habe in den vergangenen vier Jahren viel erlebt, aber es gibt immer noch etwas Neues. Die Zensur in Deutschland nimmt immer groteskere Züge an.
Der Veranstalter „Oberhavel steht auf“ ging mit einem Eilantrag vor dem Verwaltungsgericht Potsdam dagegen vor. Und tatsächlich: Wenige Stunden vor Veranstaltungsbeginn wurde das Verbot im Wege des Einstweiligen Rechtsschutzes aufgehoben. Man darf sich nicht jede Willkür gefallen lassen!
Der Saal war für 80 Menschen bestuhlt. Aber das reichte nicht aus. Am Ende fanden sich 107 Gäste zu meinem Vortrag ein. Es mussten weitere Stühle reingetragen werden. Auch Hocker und sogar Gymnastikbälle wurden als Sitzgelegenheiten genutzt. Trotzdem mussten einige Besucher stehen. Der Saal platzte aus allen Nähten.
Ich habe mich über den riesigen Zuspruch sehr gefreut. Dieser Abend zeigt: Das Interesse an unabhängigem, kritischem Journalismus und an meinem neuen Buch ist riesengroß. Er zeigt aber auch, dass sich die Bürger ihre Freiheit Schritt für Schritt zurückholen können, wenn sie sich nicht widerspruchslos alles gefallen lassen. Respekt für Jan Müggenburg von „Oberhavel steht auf“!
Ich persönlich war überrascht, aber auch hocherfreut, dass 90 Kilometer entfernt vom Verlagssitz Fürstenwalde so viele Menschen zu meinem Vortrag kamen. Das ist ermutigend und bestärkt mich in meiner Arbeit. Danke!
Michael Hauke

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