Das Beeskower Rouanet-Gymnasium, die Burgdorfschule und die Europaschule OSZ Oder-Spree aus Fürstenwalde sind mit dabei.

Die Projektanmeldungen für den Regionalwettbewerb Brandenburg Ost von „Jugend forscht und Schüler experimentieren“ sind eingegangen. 105 junge Forschende mit 72 Projekten aus 20 Schulen und Institutionen wollen sich Ende Februar der Jury stellen. Damit erreichen die Anmeldezahlen nach den vergangenen beiden herausfordernden Jahren das Niveau vom Wettbewerb 2020. Bis 30. Januar haben die Schülerinnen und Schüler Zeit, ihre Arbeiten fertigzustellen und einzureichen.
Am 28. Februar findet der Wettbewerb in der Gartenstadthalle Neuenhagen mit anschließender Festveranstaltung im benachbarten Einstein-Gymnasium statt. Dann wird es für die Nachwuchsforscher ernst. Ausrichter der Veranstaltung ist der regionale Energiedienstleister EWE. Wer es eine Runde weiterschafft, darf dann im April beim Landeswettbewerb „Jugend forscht und Schüler experimentieren“ teilnehmen. Dort qualifizieren sich die Besten für das 58. Bundesfinale Mitte Mai 2023. Auf allen drei Wettbewerbsebenen werden Geld- und Sachpreise vergeben.
Das Motto des 58. Wettbewerbsjahres: „Mach Ideen groß!“ Die Ideen der Forschernachwuchs können aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik, Physik sowie Technik kommen. Favoriten unter den Fachgebieten sind Biologie mit 20 Projekten, Chemie mit 16 Projekten und Technik mit 11 Projekten. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten wieder an aktuellen und praktischen Themen. Sie stellen sich beispielsweise den Fragen, wie viel Mikroplastik man in Brandenburger Gewässern findet, ob Coronatests mit Cola gefälscht werden können oder wie sich die Leistung von Solarzellen verbessern lässt. Andere Nachwuchsforscher widmen sich dem nachhaltigen Umgang mit Düngemitteln in der Landwirtschaft oder untersuchen, ob man mithilfe von Wärmepumpen die Körperwärme nutzen kann, um Räume zu beheizen. „Jugend forscht bildet für die direkte und nachhaltige Förderung des naturwissenschaftlichen Nachwuchses in Deutschland eine hervorragende Basis. Für EWE ist es daher eine Selbstverständlichkeit, den Wettbewerb seit vielen Jahren zu unterstützen“, so EWE-Projektleiterin und Jugend forscht-Patenbeauftragte Brigitte Jeschke.
Besonders freuen die Gastgeberin des Regionalwettbewerbs die wieder sehr hohen Anmeldezahlen. Sie beweisen die Attraktivität von Jugend forscht und zeigen, dass eine Präsenzveranstaltung nach den letzten beiden herausfordernden, digitalen Wettbewerbsjahren eine andere Qualität hat. „Die Kinder und Jugendliche erkennen scheinbar auch wieder“, so Brigitte Jeschke, „dass eine gute naturwissenschaftliche Bildung bei zunehmender Digitalisierung des Alltags von entscheidender Bedeutung für Ausbildung und Beruf ist.“ Durch Wettbewerbe wie Jugend forscht könnten Schülerinnen und Schüler wichtige Kenntnisse und Kompetenzen im MINT-Bereich erwerben, vertiefen und praxisnah anwenden.
Veranstalter EWE plant nach zwei Jahren Online-Veranstaltung am 28. Februar erstmals wieder eine Veranstaltung in Präsenz. „Wir freuen uns sehr, die Forschenden wieder einmal zusammenzubringen. Schließlich ist Jugend forscht nicht nur eine Projektvorstellung, sondern zeichnet sich vor allem auch durch persönliches Netzwerken und den Blick über den Tellerrand aus. Zudem wollen wir die monatelange Arbeit am Ende des Wettbewerbstages in einer Festveranstaltung würdigen und die Teilnehmenden auszeichnen.“

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