Das Oder-Spree Krankenhaus befindet sich in einer kritischen finanziellen Lage. Es drohen Zahlungsunfähigkeit und eine potentielle Insolvenz. Der Landkreis Oder-Spree ist alarmiert und äußert sich dazu wie folgt: „Die Sicherung einer verlässlichen medizinischen Versorgung hat für den Landkreis Oder-Spree höchste Priorität – auch in Zeiten struktureller Veränderungen. Vor diesem Hintergrund bereitet die Kreisverwaltung eine weitere finanzielle Unterstützung der Oder-Spree Krankenhaus GmbH vor, über die der Kreistag in seiner Sitzung am 06. Mai 2026 entscheiden wird. Ziel ist es, die Stabilität des Krankenhausbetriebs in einer Übergangsphase zu gewährleisten.
Die Gesellschaft befindet sich derzeit in einer Übergangsphase, die durch Veränderungen im Gesundheitswesen geprägt ist. Vor allem die noch nicht vollständig umgesetzte Krankenhausreform und angepasste Vergütungsstrukturen führen dazu, dass die verfügbaren Mittel nach aktueller Prognose bis zur Jahresmitte 2026 beansprucht werden könnten.
Um die medizinische Versorgung im Landkreis verlässlich abzusichern, setzt der Landkreis auf ein klar strukturiertes Vorgehen: Der vorgesehene Liquiditätskredit von bis zu 3 Millionen Euro soll die Übergangszeit bis zum vollständigen Wirksamwerden der bundesweiten Krankenhausreform sichern und eine stabile medizinische Versorgung gewährleisten.
„Wir stehen in der Verantwortung, die medizinische Grundversorgung im Landkreis verlässlich zu sichern. Deshalb handeln wir jetzt vorausschauend und schaffen die notwendige Stabilität für die kommende Übergangszeit“, erklärt Landrat Frank Steffen.“
Krankenhaus Beeskow in finanziellen Schwierigkeiten
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