Windpark-Projekt im Naturpark Dahme-Heideseen

Fast drei Jahre Widerstand – und noch immer kein Ende. Es begann am 30. November 2023. Bei einer Einwohnerversammlung in Halbe stellten die Gemeindevertretung Halbe und die Firma Energiequelle erstmals ihre Pläne vor: 34 Windkraftanlagen mit einer Höhe von je rund 260 Metern sollten in der Gemarkung Freidorf entstehen. Auf einer Animation konnte man sehen, wie das Landschaftsbild der umliegenden Dörfer aussehen würde. Ein weiterer Windpark war bereits in Teupitz eingezeichnet, deren Planung aber wurde lange bestritten. Für viele war es ein Schock. Für einige begann an diesem Abend ein Kampf, der bis heute nicht beendet ist. Wir hatten damals weder einen großen Apparat noch fertige Strukturen. Wir hatten nur die Überzeugung: Dieser Naturpark darf nicht einfach preisgegeben werden. Also fingen wir an. Innerhalb von drei Tagen kamen genügend Unterschriften für eine Einwohnerbefragung zusammen. Die Befragung wurde nicht zugelassen. Stattdessen wurde am 21. Dezember 2023 der Aufstellungsbeschluss für den Bebauungsplan gefasst. Die Botschaft war deutlich: Die Entscheidung sollte getroffen werden, bevor die Bürger überhaupt gefragt wurden. Doch der Widerstand wuchs. Flugblätter wurden verteilt, Stellungnahmen geschrieben, Unterschriften gesammelt, Sitzungen besucht, Gespräche geführt, die Bürgerinitiative „Rettet den Naturpark Dahme-Heideseen“ gegründet. Wir begannen, uns in Regionalplanung, Bauleitplanung, Naturschutz- und Genehmigungsrecht einzuarbeiten. Was zunächst nur Empörung war, wurde zunehmend zu fachlicher und politischer Arbeit. Der Konflikt wurde schließlich zum Thema der Kommunalwahl 2024. Der damalige Bürgermeister Ralf Kunze hatte erklärt: „Wer den Windpark nicht will, muss uns abwählen.“ Die Bürger taten genau das. Kunze verlor sein Amt, ebenso mehrere Gemeindevertreter, die den Windpark unterstützt hatten. Damit war der Kampf aber keineswegs gewonnen. Die „Bürgerfraktion“, bestehend aus sieben übriggebliebenen Gemeindevertretern, hielt an den Planungen fest. Immer wieder wurde eine Einwohnerbefragung abgelehnt. Einen von 342 Einwohnern unterstützten Antrag ließ die „Bürgerfraktion“ ebenfalls nicht zu. Gleichzeitig zeigte sich immer deutlicher, dass es längst nicht mehr nur um die ursprünglich angekündigten Anlagen ging. Weitere Windparks in Teupitz kamen hinzu. Aus dem lokalen Projekt drohte eine riesige zusammenhängende Windindustrie-Landschaft im Naturpark zu werden. Wir haben deshalb weitergemacht. Unermüdlich. Es gab ungezählte Gespräche, Interviews, Fernsehtermine, Diskussionsrunden und Arbeitstreffen. Politiker wurden angesprochen, Planungsunterlagen ausgewertet, Widersprüche recherchiert, rechtliche Möglichkeiten geprüft und immer neue Stellungnahmen erarbeitet. Jede Information wurde öffentlich gemacht. Jede Möglichkeit, den Naturpark ins Bewusstsein der Menschen zu rücken, wurde genutzt. Währenddessen entstand auf der anderen Seite zunehmend der Eindruck: Energiequelle macht, und die Gemeinde lässt machen. Selbst als weitere Planungen bekannt wurden, blieb die „Bürgerfraktion“ unbeirrbar. Im Juni 2025 stellte Energiequelle schließlich eigene Genehmigungsanträge beim Landesamt für Umwelt. Inzwischen liegen Anträge für 55 Windkraftanlagen im Naturpark Dahme-Heideseen vor: 26 in Freidorf und 29 in Teupitz. Im Januar 2026 kam dann der Moment, für den wir zwei Jahre gekämpft hatten: Endlich durften die Einwohner selbst abstimmen. Das Ergebnis war eindeutig. 54,1% stimmten gegen die Fortsetzung der Windparkplanung, in Freidorf waren es fast 70%. Nur 19,8% aller Stimmberechtigten hatten überhaupt mit Ja für eine weitere Unterstützung der Planung gestimmt. Eigentlich hätte damit eine neue Phase beginnen können: Das Ergebnis anerkennen, die Planung beenden und gemeinsam nach Lösungen für die Gemeinde suchen. Doch genau das geschah nicht. Stattdessen wurde versucht, das Ergebnis infrage zu stellen. Die Bürgerinitiative reagierte deutlich: Demokratie ist kein Wunschkonzert. Wenn das Ergebnis nicht gefällt, kann man es nicht einfach so lange umdeuten, bis es wieder passt. Und deshalb kämpfen wir weiter. Es ging ja nie um die grundsätzliche Frage „Windkraft ja oder nein“, sondern um die Freihaltung des Naturparks Dahme Heideseen und seiner Waldflächen von Industrieanlagen. Nun prüfen wir den Bebauungsplan bis ins Detail: Flächenverbrauch, Waldverlust, Natur- und Artenschutz, Wasserhaushalt, Lärm und Schattenwurf, Brandschutz, Bauverkehr, Stromtrassen und mögliche Auswirkungen auf Mensch und Umwelt. Im Vorentwurf finden sich widersprüchliche Angaben und zahlreiche Fragen, die nach unserer Auffassung noch nicht ausreichend beantwortet sind. Viele Versprechen, viele Lücken – und wer trägt die Verantwortung? Fast drei Jahre sind vergangen. Aus 34 geplanten Anlagen wurden 26 in Freidorf und 29 in Teupitz – insgesamt 55 beantragte Windkraftanlagen im Naturpark Dahme-Heideseen. Aus einem Abend im November 2023 wurde für viele von uns ein Teil unseres Lebens. Wir haben unzählige Stunden investiert, oft neben Beruf und Alltag, und immer wieder erlebt, dass neue Herausforderungen entstanden. Dabei haben wir uns nicht nur mit dem Windpark beschäftigt. Mit der gleichen Intensität haben wir uns in die vielen anderen kommunalen Themen eingearbeitet: von Finanzen und Infrastruktur über Feuerwehr- und Friedhofsangelegenheiten bis hin zu Fragen, die für die Zukunft unserer Ortsteile wichtig sind. Denn wer Verantwortung für seine Heimat übernimmt, kann sich nicht nur einen einzelnen Bereich herausgreifen. Aber eines hat sich nicht verändert: Wir haben uns aus dem Stand bereit erklärt, für den Erhalt unseres Naturparks alles zu geben. Nicht, weil wir gegen Veränderung sind. Nicht, weil wir gegen erneuerbare Energien sind. Sondern weil wir überzeugt sind, dass es Grenzen gibt, die eine Gemeinde und eine Gesellschaft nicht aus finanziellen Interessen überschreiten dürfen. Der Naturpark ist keine verfügbare Fläche. Er ist unsere Heimat, unsere Landschaft, unsere Leidenschaft und unser gemeinsames Erbe. Reinhard Golibersuch,
Bündnis Bürgerwille und Naturpark, Gemeinde Halbe

 

Ein Albtraum war‘s

„Er kommt, er kommt – passt auf – er kommt!“ Und gleich ist er da, der „böse Wolf“, der uns alle frisst! Also gebt sie uns endlich heraus – Eure Kinder! Für die Schlacht(-bank) und Leichensäcke, als deren Inhalt und Futter! Und macht Euch das endlich mal bewusst – verdammt nochmal! Denn schließlich ist es unser aller Recht, sie dem „Wolf“ auch opfern zu dürfen! Ja – richtig verstanden! Eure „Babys“! Die Ihr ganz alleine aufgezogen, genährt, gekleidet, mit Bildung versehen und auch ständig mit Eurem eigenen hart verdienten Geld gesund gepflegt habt! Mit dem vom Staat reichlich abgeknapsten – Euch übrig gelassenen! Der Eure Kinder jetzt aber im Dreck robben sehen möchte, sie stumm dastehen sehen möchte, „zu Befehl, Herr Major“ sagen hören möchte und die sich gefälligst geehrt fühlen sollen, für diesen Staat dann elendig krepieren zu dürfen! Sodass aus Eisen und Stahl auch endlich wieder „Gold“ entstehen kann! Also für die Kriegsgewinnler – nicht für Euch! Mensch, was habt Ihr denn gedacht – beim „Gewinnen oder Verlieren“ von Respekt! Doch langsam werde auch ich nervös! Wo liegt „bei ihm“ das Problem? Begehrt „er“ schon Einlass oder hat „er“ es sich bereits anders überlegt? Ich zittere nämlich schon! Oder ist „er“ vielleicht schon da? Und pennt bereits schon in meinem Bett? Oder frisst „er“ mir in meinem Keller etwa schon die Knollen weg? Und plantscht jetzt bereits in meinem Swimmingpool, meines sehr luxuriös vollausgestatteten Atom-Bunkers? Ja, wo ist er denn nun – der Russe? Den uns „sichere Quellen“ auch tagtäglich („Putin könnte schon bald Nato mit einem Angriff testen“, 09.08.2026) anzukündigen wissen? Ich wälze mich auch schon und schlage mit meinen Armen ganz wild durch die Luft! Doch dann wache ich endlich auf. Ein Traum war‘s, mehr nicht! Nur ein dämlicher Albtraum! Ich atme erst einmal durch. Was für ein Glück! Und selbst die Knollen sind noch alle da! Pistorius lacht!?
B. Ringk

Komm zu dir, Friedrich!

Lieber Friedrich,
zutiefst empört über das bodenlose und ganz und gar inakzeptable Verhalten deiner Regierung schreibe ich dir diesen Brief nach dem Verfolgen des Interviews von Ben ungeskripted mit dem russischen Botschafter in Deutschland. Zum deutsch-russischen Verhältnis muss ich dir hier nichts sagen, eine Menge anscheinend aber über ethisches Verhalten und Moral. Was meinst du, warum dein Ruf in der Bevölkerung von Tag zu Tag schlechter wird? Glaubst du wirklich, dass die Menschen in unserem Lande dir und unserer weithin gelenkten Presse noch Glauben schenken, wenn du ihnen Gespenstergeschichten auftischst oder auftischen lässt wie die von Leipzig und einem angeblich von Russland initiierten Angriff dort? In welche Blase hast du dich da eigentlich hineinmanövriert und hineinmanövrieren lassen?! In Erinnerung an unsere gemeinsame Basis am Gymnasium Rüthen habe ich einmal mit einer gewissen Hoffnung daran geglaubt, dass du deine Sache besser machen würdest als deine beiden feigen Vorgänger es getan haben. Tatsächlich scheint es nun so, dass du mit deiner unsäglichen und durch nichts fundierten – mit Ausnahme vielleicht deines ganz persönlichen Wohlergehens, wie erbärmlich ist das denn! – Kriegstreiberei gegenüber Russland die beiden kriminellen Versager vor dir noch zu übertreffen scheinst. Willst du deinem, unserem Deutsch-and wirklich und wahrhaftig einen Krieg gegen Russland aufbürden? Nur weil dir ein paar wichtigtuerische ausländische Hansel möglicherweise aus der City of London das in deine Arbeitsanweisung diktiert haben? Ich kann es nicht fassen! Komm zu dir, Friedrich! Wach auf und reiß dein Steuer herum! Bist du so gierig auf ein paar mehr irdische Güter oder hast du so viel Angst vor dem, was Mächtigere dir antun könnten? Was könnten sie letztlich mehr tun als dir dieses Leben nehmen? Hängst du so sehr an ein paar Jahren mehr? Oder hast du so viel Angst vor Schmerzen? Schämst du dich nicht, als ehemaliger Offiziersanwärter wie in deiner jetzigen Position als Bundeskanzler, dich derartig klein zu machen? Noch ist es Zeit, den Untergang aufzuhalten. Denn selbst wenn ein verbrecherisches Israel mit den übertölpelten USA und der NATO gemeinsam den Krieg gegen eine angegriffene moralischere Welt gewinnen würde, was sie nicht tun werden, selbst dann wird es dein und unser Untergang sein vor Gott – wie immer du ihn dir mittlerweile definieren magst – und den Menschen. Solltest du die innere Kraft aufzubringen in der Lage sein, deinen Standpunkt, deine Haltung und deine Handlungen neu zu bestimmen, dann könnte dir noch ein ruhmreicher Platz in der Geschichte Deutschlands und noch mehr als das: der Freiheit und der Friedfertigkeit winken. Natürlich solltest du es nicht deshalb tun, aber ein kleines Schmankerl auf steinigen Pfaden kann ja nicht schaden. Orientiere dich, lieber Friedrich, an deinem Namen: fridu/frithu entsprechend Friede, Schutz, Sicherheit! „Friedrich“ hat die Bedeutung von Friedensherrscher, Friedensfürst oder „der durch Frieden Mächtige“. Das alles wirst du wissen. Und du kennst entsprechend große Vorgänger, die deinen Namen trugen. Werde deinem Namen gerecht und dir und deiner gewählten Aufgabe! Die Zeit läuft.
Mit herzlichen Wünschen und Grüßen,
Ludger Paß

 

Wissende Puppen tanzen im Takt

Wer hat oder warum wurde der 1. Weltkrieg gezündet? Wer waren Cecil Rhodes und Alfred Milner? Wer finanzierte den 2. Weltkrieg mit? Wer plante in Deutschland 1944 das „Vierte Reich“ als Finanzimperium und Industriekonglomerat? Was bedeuten eine hoheitliche EZB und eine übergeordnete EU? Warum wird eine EU-Armee geplant? Wer regiert wirklich die Welt? Warum ist es wurscht, ob und was wir wählen? Wir kennen die Antworten. Und… nichts… Außer Empörung und Gemecker über Rundfunkbeitrag, Politiker, Gerichte, Polizei, Benzinpreis, Migration (Geburtenrate!), Klima, Corona, Energiekosten usw. Es wird gelesen, geschrieben und auch viel Lebenszeit im Internet verschwendet. Ca. geschätzte 20 Mio „aufgewachte“ Bürger konsumieren nun das Programm ihrer Blase und finanzieren per Spenden oder Klicks (Werbung: Blackrock und Konsorten) die alternativen Medien, in der Hoffnung mehr Menschen „aufzuwecken“. Und…nichts… Alles völlig sinnlos! (Empfehlung: Tom-Oliver Regenauer bei Ben ungeskriptet (YouTube), oder www.regenauer.press)
G. Müller

 

Siegmund wird liefern

…und er muss liefern. Alles Bemühen der Kartellparteien, der mit 690 Millionen jährlich an Steuermitteln gemästeten parteinahen Stiftungen, der mit zig Steuermillionen durchfinanzierten sogenannten „Nicht“-Regierungsorganisationen, die mit obskuren Geldmitteln Anti-AfD-Propaganda betreiben und des ÖRR, der mit 10 Milliarden Zwangsgebühren Anti-AfD-Propaganda betreibt, hat nicht gefruchtet. Siegmund ist trotzdem bundesweit zum Hoffnungsträger geworden und hat grandios abgeräumt. Er hat nicht nur gezeigt, wie Wahlkampf geht, sondern auch vorbereitet, wie Regieren geht. Gegen ihn sehen Typen wie Sven Schulze, Mett Mario oder Friedrich Merz unendlich grau und versteinert aus. Von dieser Art von Grauen will niemand weiter regiert werden. Nun ist Politik nicht alleine ein Modellwettbewerb und alle Altherrschenden werden weiterhin versuchen, ihn (Uli Siegmund) alt und grau aussehen zu lassen. Er darf doch zur Bekämpfung der Macht des Grauens und der Grauen nicht erfolgreicher sein als sie. Das hat sich ja schon vor dem Wahltag so gezeigt und es wird auch weiterhin versucht werden, seine Füße in Beton zu packen und ihn transeuropäisch und transatlantisch zu versenken. Er wird eben trotz aller guten Leute, aller guten Planungen und aller guten Ideen nur minimale Handlungsspielräume haben, und ihm stehen Jahre hinterlistiger Zersetzung auf allen politischen Ebenen bevor. Es brauchteine fast übermenschliche innere Stärke, um dem standzuhalten. Wenn Du ihn aber neben die Schulzes, die Mett Marios und die Merzens stellst, erkennst Du, dass er die hat. Er überzeugt charakterlich und inhaltlich wie kaum ein Zweiter aus seiner Partei. Er ist authentisch und er inszeniert sich authentisch. Stelle aus dem Duell (sinngemäß) mit Herrn Schulze: „Wir sind nicht angetreten, um Sie zu bekämpfen. Wir sind angetreten, um für die Bürger eine bessere Leistung zu erbringen.“ Was sind die Erwartungen der Bürger und wie lassen sie sich umsetzen? Es braucht einen umfassenden Personalwechsel in den Verwaltungen in Sachsen- Anhalt. Nach Jahrzehnten des linken Aufmarsches durch die Institutionen, der leider auch die CDU erbärmlich durchseucht hat, müssen die Verwaltungen wieder auf eine vernünftige Linie gebracht werden. Nicht ideologische Sesselbedampfer gehören in die Führungspositionen, sondern Leute, die bereit und in der Lage sind, für alle Bürger Nutzen zu schaffen. Die Gegenbeispiele z.B. in Thüringen sind erschreckend. Der Chef der Landtagsverwaltung, der sich dem grauen Regierungskartell verpflichtet fühlt, hat dem Alterspräsidenten der AfD in unverschämter Weise zugesetzt. Nix Neutralität. Jetzt kommt er auch noch daher und fordert das Verbot der Partei, die in Thüringen die größte Fraktion stellt, während er dafür eingestellt wurde, allen Fraktionen zu dienen. Solche Leute müssen weg. Sie dürfen nie wieder Führungsverantwortung tragen. Es ist mit einem hybriden Krieg gegen die Landesregierung von Sachsen-Anhalt auf allen politischen Ebenen zu rechnen. Das möge sich jeder Wähler bewusst machen. Dieser hybride Krieg wird auch dann weitergehen, wenn die AfD in Sachsen-Anhalt regiert. Jeder kleine Erfolg wird mühsam erkämpft und durchgesetzt werden müssen. Viele der anderen Bundesländer werden z.B. in der Innenministerkonferenz die Landesregierung von Informationen und Verhandlungen fernhalten wollen. Der grüne Finanzminister aus Baden-Württemberg kam mit dem verfassungswidrigen Vorschlag daher, Sachsen-Anhalt vom Länderfinanzausgleich auszuschließen. Trotz dieser Sauerei sind die Grünen in den nächsten Landtag gewählt worden. „Bundeszwang“ zu Lasten von Sachsen-Anhalt wird auch noch diskutiert. Und der Politoffizier der Mauerschützen und Duzfreund von Nancy Faeser hatte auch noch ins Gespräch gebracht, dass die Landespolizei der neuen Regierung den Befehl verweigert und die Bundespolizei dann die Macht in Sachsen-Anhalt übernimmt. Die gewaltbereite Linke hat sich gerade am 6.9. in Köln warmgelaufen und mit Stahlkugeln auf Polizisten geschossen. 11 Verletzte. Da ist noch viel Vorarbeit zu leisten, um Sachsen-Anhalt und Deutschland zu befrieden. Absolut notwendig. Mit Siegmund kann das gelingen.
Axel Fachtan

 

Vielen Dank an die Leser!

Zum Leserbrief: „Ich suche Menschen mit Herz für Hunde“ (Ausgabe 14/26 vom 01.07.2026)
Erst einmal vielen Dank an Herrn Hauke, dass er meinen Artikel veröffentlicht hat. Es haben sich tatsächlich einige Leser gefunden, die an das Tierheim Jonut Stancin in Sibiu (Hermannstadt, Rumänien) Geld und auch Hundefutter über Amazon (auch eine gute Idee) gespendet haben. Es hat ihm wenigstens ein bisschen Entlastung gebracht. Es wäre aber auch schön, hin und wieder weiterhin an ihn zu denken. Wir jedenfalls danken dafür, auch den Dank von Jonut soll ich hier kundtun! Wir haben auf Wunsch Jonuts die Zeitung nach Rumänien gesendet, er möchte jene als Andenken haben. Nochmal vielen Dank!
Streusloff, Lutz

 

Erster Diener seines Staates

VDas wollte der preußische König Friedrich II. (Friedrich der Große) sein. Er sah sich nicht als unumschränkter Eigentümer seines Reiches, sondern als den ersten Diener der Allgemeinheit, der strikt zum Wohle seines Volkes zu handeln hatte. Das ist lange her und den jetzigen Regierenden wohl nicht erinnerlich. Der ehemalige Bundespräsident Richard von Weizsäcker warnte einst: „Die Parteien haben sich den Staat zur Beute gemacht.“ Das ist aktueller denn je. Artikel 33 des Grundgesetzes verpflichtet den Staat zur Bestenauslese bei der Besetzung öffentlicher Ämter. Stattdessen werden in praxiöffentliche Ämter überwiegend nicht nach Leistung, Eignung und Befähigung vergeben, sondern nach Parteizugehörigkeit, Loyalitätsbekundungen oder politischen Netzwerken. Deutschland ist zum Parteienstaat geworden. Deutschland braucht dringend wahre Volksvertreter, d.h. in führenden Positionen Politiker, denen Frieden und echte Demokratie wichtiger sind als Aufrüstung und Kriegspropaganda. Aktuellen Politikern, die Marionetten der Rüstungsindustrie sind, darf es nicht gelingen, die Jugend zur Kriegstüchtigkeit hinzutreiben, denn das bedeutet Töten und getötet zu werden. Es ist völlig absurd zu glauben, dass Deutschland von Russland bedroht wird. Warum sollte Russland – mal abgesehen vom ohnehin unterlegenen militärischen Kräfteverhältnis gegenüber der NATO – das hoch verschuldete, sich selbst zerstörende Deutschland überfallen? Kriege werden wegen Rohstoffquellen und Absatzmärkten geführt. Russland ist das größte Land der Erde und verfügt über riesige Rohstoffvorkommen. Die angebliche Bedrohung ist reine Angst- und Panikmache. Natürlich wird der Ukraine-Krieg sofort gegen Russland ins Feld geführt und jede Diskussion über die tatsächlichen Kriegsursachen erstickt und behauptet, dass es sich bei diesbezüglichen Argumenten um russische Narrative handeln würde. Es soll der Eindruck erweckt werden, dass Russland böse ist und nur so tut, als ob es bedroht wird! Hinweis: Russland wurde im Laufe der Zeit immer mehr durch NATO-Staaten umzingelt. Kürzlich traf sich Bundeskanzler Merz mit den baltischen Repräsentanten in Berlin, um weitere militärische Maßnahmen gegen Russland zu beraten und zu finanzieren. In unserem Land, in dem zum Krieg getrommelt wird, schüren verantwortungslose Politiker die Spaltung der Gesellschaft als Ablenkungsmanöver. Neben dem äußeren Feind (angeblich Russland) wird eine umfassende geistige Brandstiftung gegen den inneren Feind betrieben. Das sind Menschen, die eine Alternative zur Zerstörung Deutschlands suchen und somit auch die Macht der Regierenden infrage stellen. Das darf natürlich keinesfalls gelingen, da sind sich die Alt-Parteien sofort einig – trotz aller Kämpfe untereinander. Jüngstes Beispiel für geistige Brandstiftung zeigte sich anlässlich des 17. Parteitags der „Alternative für Deutschland (AfD)“ am 4./5. Juli 2026 in Erfurt. Laut Parteiengesetz §9 und §11 ist jede Partei zu einer solchen Durchführung verpflichtet. 31.000 Fanatiker/„Aktivisten“ der steuer- und spendenfinanzierten Zivilgesellschaft folgten der politisch gewollten Dämonisierung der AfD und ließen sich mit Bahn und mehr als 200 Bussen nach Erfurt karren, um dort gegen eine demokratisch gewählte Partei mit inzwischen 75.000 Mitgliedern zu demonstrieren. Pech für die selbsternannten Aktivisten, dass die Blockaden der Zufahrtsstraßen zum Tagungsort Messegelände ergebnislos verpufften, weil sich schon um 5 Uhr morgens mehr als 500 der 600 AfD-Delegierten auf dem Messegelände befanden, das von 10.000 Beamten abgesichert wurde. Die noch anreisenden Delegierten wurden von der Erfurter Polizei mit Blaulicht ungehindert zum Tagungsort gefahren. Dafür sollte die Polizei ausgezeichnet werden, weil sie so eine Eskalation mit Verletzten, auch in den eigenen Reihen (vgl. vorherige AfD-Parteitage), verhindern konnte. Der Frust der Demonstranten entlud sich dann in der Erfurter Innenstadt mit tätlichen Angriffen auf Medienvertreter vom Nachrichtenportal „Apollo News“ und der Wochenzeitung „Junge Freiheit“, die verletzt wurden (Flaschenwürfe, am Boden liegend Tritte gegen den Kopf ), aber das Glück hatten, dass die Polizei das hemmungslose Schlagen unterband! Geradezu bezeichnend für den Zustand „unserer Demokratie“ und ungeheuerlich ist, dass die Bundesvorsitzende der Grünen, F. Brantner, Frau K. Göring-Eckardt (langjährige Vizepräsidentin des Bundestags, Grüne) und der Bundesminister für Umwelt C. Schneider (SPD) diese Art von Demonstration mi 48 Straftaten und 11 Ordnungswidrigkeiten als Zeichen von Demokratie gewertet haben! Dank der Besonnenheit der Erfurter Polizei konnte Schlimmeres verhindert werden und die AfD ihren Parteitag ungestört durchführen. Schon seit Wochen führt die AfD die Liste der beliebtesten Parteien an. Sie ist die neue Volkspartei in Deutschland, während sich die SPD als ehemalige Arbeiterpartei im Sinkflug befindet. Die Alt-Parteien befällt die Angst, ihre Macht und Privilegien zu verlieren. Unfähig zur Selbstkritik und unwillig zu jeder Art der Korrektur, ist ihre geistige und moralische Borniertheit völlig unangebracht. Ihre notorische Realitätsverweigerung hat das Land versumpfen lassen. Warum fällt mit nur so oft „Ein Sumpf zieht am Gebirge hin“ aus Goethes „Faust“ ein?!
Dr. H.-J. Graubaum

 

Beim Antiquitätenankauf über den Tisch gezogen

Meine persönlichen Erfahrungen über ein Unternehmen, das Antiquitäten zum Kauf anbietet: Durch eine Werbung im Briefkasten wurde ich auf einen Antiquitäten-Ankauf in Seelow aufmerksam gemacht (10. – 14.08.2026, 10 – 17 Uhr). Da ich nach 46 Jahren meinen bisherigen Haushalt aufgelöst habe, sind natürlich auch Dinge vorhanden, die ich gerne anbieten konnte. Hierbei handelte es sich um ein vollständiges Kaffeeservice und teilweise Essservice von Seltmann Weiden, diverse Kristallschalen, eine fast neue Lederjacke und Bücher. Also alles zusammengepackt und eine Fahrt nach Seelow vollzogen. Leider war niemand in diesem Geschäft anzutreffen. Eine Telefonnummer an der Ladentür wurde mehrmals von mir genutzt, aber eine Verbindung kam nie zustande. Eine Frage an einen Seelower Bürger, ob der Ladeninhaber von außerhalb kommt, wurde beantwortet: „Ja, aus Lietzen.“, also der nächste Ort. Ich war pünktlich um 10 Uhr vor Ort und hatte um 11 Uhr die Nase voll und bin wieder nach Fürstenwalde gefahren. Verärgert habe ich dann am Nachmittag die Festnetznummer gewählt, und der Anruf wurde angenommen. Der Inhaber versprach mir, am 14.08. gegen 11 bis 12 Uhr jemanden zu mir zu schicken, der eine Bewertung der anzubietenden Dinge vollziehen sollte. Pünktlich um 11:30 Uhr meldeten sich zwei Personen, die das erledigen sollten. Mein Partner war ebenfalls zugegen, also hatte ich einen Zeugen. Die beiden Männer schauten sich die anzubietenden Dinge an, meiner Meinung nach nicht allzu gründlich. Die Bücher, die ich schon wieder in den Schrank gestellt hatte, nahmen sie heraus und verstauten sie, wie auch die Lederjacke, in den bereitgestellten Behältern. Dann machten sie mir ein Angebot von 3.200 Euro. Ich bot ihnen noch eine gute Schranknähmaschine an, die ich noch auf meinem Grundstück zu stehen hätte, da ich ja auch erst zum 01.07.2026 umgezogen bin. Nun kam noch die Frage nach Gold oder anderem Schmuck. Da ich mit meinen fast 92 Jahren nicht mehr groß Schmuck trage, öffnete ich meine kleine Kassette. Darin befanden sich zwei Goldringe, die zu DDR-Zeiten 168,- und 142,- Mark kosteten, ein kleiner Goldring, an dem der Stein fehlte und ein Ehering. An dem Modeschmuck hatten sie kein Interesse. Aber meine goldene Gliederkette, die ich um den Hals hatte, war für sie interessant. Diese kostete zu DDRZeiten 250,- Mark. Dieser Schmuck wurde in einem Kuvert verstaut. Dann fertigten sie ein Schreiben, das ich auch unterschreiben musste, mit dem Angebot von 3.200,- Euro. Eine Kopie davon sollte ich am Montag, den 17.08.2026 erhalten, wenn die angebotenen Dinge abgeholt werden – und zwar zwischen 11-12 Uhr. Auch die Bezahlung sollte dann erfolgen. Dann wurden 60 Euro auf den Tisch gelegt und das war es. Vergeblich habe ich auf die Abholung der Antiquitäten gewartet sowie auf die versprochene Zahlung. Ein Anruf meinerseits unter den beiden bekannten Telefonnummern wurde mit einem Bla-Bla beantwortet, dass man sich noch meldet. Wutentbrannt habe ich dann dem Ladeninhaber einen Brief geschrieben und ihm mitgeteilt, dass ich mich über seine Geschäftstüchtigkeit in der Presse äußern werde. Aber fast täglich ist in der „Märkischen Oderzeitung“ von ihm ein Inserat, in welchem Antiquitätenankauf zu Höchstpreisen angeboten wird. Meiner Meinung nach wäre es an der Zeit, dass sich die Polizei bzw. auch die Staatsanwaltschaft mit diesen Leuten befassen sollte. Ich betrachte diese Art von Geschäftsbeziehungen als Betrug.
Lieselotte Behrendt

 

Unser Kampf gegen die WHO

David gegen Goliath: Eine Bürgerinitiative kämpft für die Bewahrung des Selbstbestimmungsrechts und der Meinungsfreiheit. Die Bürgerinitiative GemeinWohlLobby (GWL/www.gemeinwohl-lobby.de) ist eine der aktivsten Bürgerinitiativen Deutschlands. Sie versucht regelmäßig, mit verschiedensten Aktionen Fehlentwicklungen gegenzusteuern. Sie ist auch die einzige Bürgerinitiative in Deutschland, die tatkräftig ihre Stimme gegen die Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) von 2024 durch die WHO erhoben hat. Das Gesundheitswesen ist ein sehr lukratives Geschäft. Um das Geschäft mit Pharmaprodukten, hauptsächlich mit Vakzinen, richtig anzukurbeln, haben einige Staaten (u. a. Deutschland), die der Pharmalobby nahestehen, 2022 durchgesetzt, dass die Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) der WHO, die von fast allen Staaten angenommen wurden, zu Gunsten der Pharmalobby geändert werden sollen. Die IGV-Änderungen sollten dazu dienen, Pandemien schneller ausrufen und Vakzine schneller entwickeln und verordnen zu können. Das wurde mit den Änderungen von 2024 auch geschafft. Genauso bei dem Änderungsprozess wie bei der Abstimmung über die Änderungen wurden alle Verfahrensregeln der WHO über Bord geworfen. Damit sind diese Änderungen faktisch nichtig. Deutschland ratifizierte diese Änderungen trotzdem 2025 mit einem Ratifizierungsgesetz, das alle Menschenrechte ganz schnell aushebeln kann. Unter Artikel 2 steht: „Durch dieses Gesetz in Verbindung mit den Internationalen Gesundheitsvorschriften (IGV) werden die Grundrechte der körperlichen Unversehrtheit…, der Freiheit der Person…, des Brief- und Postgeheimnisses… und der Freizügigkeit… eingeschränkt.“ Die Einschränkung der Meinungsfreiheit und die dazu notwendige Zensur fehlen in diesem Gesetz, denn diese wurden schon in den Änderungen der Internationalen Gesundheitsvorschriften geregelt. Das verabschiedete Zustimmungsgesetz ermöglicht Maßnahmen zum Beispiel wie Quarantäne, Impfpflicht, Lockdowns, Einschränkung der Bewegungsfreiheit bis hin zu Hausarrest, Überwachung von Kommunikation, Verlust der Privatsphäre, Einschränkung der Reisefreiheit, Sperrzonen für Ungeimpfte, Aufhebung des Rechts auf Brief- und Postgeheimnis oder Datenaustausch ohne weitere Prüfung, obwohl das Grundgesetz verlangt, die Maßnahmen stets auf ihre Verhältnismäßigkeit zu prüfen. Dies wurde schon bei der letzten Pandemie nicht beachtet, deshalb wollte die Bürgerinitiative die drohende Gefahr mit einer Verfassungsbeschwerde abwehren. Gegen die Ratifizierung der IGV-Änderungen reichten 628 Bürgerinnen und Bürger gemeinsam eine Verfassungsbeschwerde am 14. Februar 2026 beim Bundesverfassungsgericht ein. Die Aktion wurde von der Bürgerinitiative GWL organisiert.
Das war der einzige Aufschrei in Deutschland gegen die Ratifizierung dieser faktisch ungültigen IGV-Änderungen. Die Verfassungsbeschwerde wurde am 8. April 2026 abgelehnt, obwohl die Bürgerinitiative alle Beweise zu den Verfahrensverletzungen bei der Entstehung und Verabschiedung der IGV-Änderungen exakt chronologisch dokumentiert mit der Verfassungsbeschwerde dem Bundesverfassungsgericht vorlegte. Die Entscheidung des Gerichts bezieht sich sogar nach der eigenen Angabe des Gerichts auf eine Verfassungsbeschwerde vom 20. August 2025 – eine Eingabe, die die 628 Beschwerdeführer nie eingereicht haben. Das bedeutet, dass das Gericht sich mit der eingereichten Verfassungsbeschwerde gar nicht befasst hat. Darauf haben 200 Bürgerinnen und Bürger am 29. Mai 2026 Strafanzeige wegen des Verdachts der Rechtsbeugung gegen die drei Richter gestellt. „Die Richter haben sich offenbar nicht mit der von uns eingereichten umfangreichen Verfassungsbeschwerde auseinandergesetzt“, so die Anzeigeerstatter. „Wer eine Entscheidung auf eine nicht eingereichte Beschwerde stützt und dies schriftlich verkündet, kehrt sich vom Recht ab“, meinen sie. Auch die Strafanzeige wurde abgelehnt. Was bringen überhaupt diese Änderungen für die Pharmaindustrie? Rasche Zulassung sowie Verpflichtung von Impfungen und Zell- und Gentherapien sind vorgesehen. Dies betrifft vor allem diverse weitere Impfstoffe und Gentherapien, die in Zusammenarbeit mit CEPI (Koalition für Innovationen zur Epidemievorbereitung) nicht die üblichen Zulassungsverfahren von 10 Jahren, sondern nur 100 Tage zu durchlaufen haben. Schon diese Tatsache verletzt den Nürnberger Kodex, denn es ist unmöglich, nach 100 Tagen einen sicheren Impfstoff zu liefern. Der Nürnberger Kodex verbietet jedoch Menschenversuche ohne freiwillige, aufgeklärte Einwilligung. Eine radikale Verkürzung statt mehrjähriger Prüfung führt folglich dazu, dass Risiken nicht einschätzbar sind. Dann ist aber in diesem Fall eine informierte Einwilligung objektiv unmöglich Die Bürgerinitiative GWL kämpft für die Weiterentwicklung der Demokratie unverändert weiter. Sie arbeitet auch mit der internationalen Menschenrechtsorganisation United for Freedom für den Erhalt der Grundrechte zusammen. Die GWL vertritt die Ansicht, dass wir dringend einen neuen GesellschaftsFAIRtrag brauchen, den die Menschen miteinander aushandeln. Dazu führt die Bürgerinitiative immer wieder Abstimmungen und Umfragen durch. Jeder kann an den Aktionen der Bürgerinitiative kostenlos teilnehmen. Man braucht dazu nur den Newsletter der Bürgerinitiative zu abonnieren (https://gemeinwohl-lobby.de/newsletter-3/).
Marianne Grimmenstein,
Sprecherin BI GemeinWohlLobby

„Palim Palim“ nach der Wahl

Geschrieben beim Warten in der Immanuel Klinik zu Rüdersdorf am 08.09.2026.
Jeder Wartende kann hier mitlesen und sich gern äußern… Aber alle sind mit Handywischen beschäftigt. Eigentlich wollte ich wieder eine Satirezeichnung anfertigen, denn Stoff gibt es genug: Ein drolliger Finanzminister und ein Kanzler mit spezieller Frisur stehen in der Pause einer Pressekonferenz gelangweilt herum. Da kommt ein alter weißer Mann mit lädiertem Gesicht und zerfetzten Klamotten hinzu. Es entwickelt sich folgender Dialog: „Palim, Palim“. Einer der Herren scheint den Gag aus der Jugendzeit zu kennen und antwortet: „Sie wünschen?“ Der weiße Mann: „Ich bekomme noch eine Million Euro für meine Wahlwerbung mit der sooo gefährdeten Demokratie…“ Darauf der Andere: „Ach, hör doch auf, dieser totgerittene Gaul, den jeder hilflos durch die Manege zieht! Übrigens – haben Sie denn auch eine Flasche mit? – Sie Flasche!“ Was hat dieser erfahrene und einstmals beliebte Künstler um 1945 in seiner Kindheit gesehen und daraus gelernt? Auch mit der soliden Auffassungsgabe, die jeder früher an ihm erkannte, sollte er die heutigen Vorhaben der Altparteien durchschauen. Jeder Zuschauer sieht hier sofort den nahtlosen Absturz vom privaten, kritischen Theater zum gut bezahlten staatlichen Sprachrohr. Den Maden im Speck – vom Steuergeld lebend – gefällt das, den anderen eben nicht. Es ist wie bei allen anderen, die mit hilflosen Phrasen ständig den Kampf gegen rechts rücksichtslos und ohne haltbare Argumente führen. Geht es denen um die arme Demokratie oder den Ast, auf dem sie sitzen (Wohlstand ohne erkennbare Gegenleistung)? Hat einer von denen jemals die Wahlprogramme der Opposition gelesen? Was ist daran nicht zu verstehen? Da wird das Wort im Munde umgedreht und permanent der Vergleich zur Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg aus Wortkonstrukten gebastelt. Immer die gleichen kopierten Parolen! Und das gegen eine Gruppe, die eher die Rettung für die Wirtschaftspolitik sein könnte. Warum sind die so irre? Die haben Angst vor Abstrichen von dem, was sie über Generationen ergaunert haben! Ich hörte heute früh zufällig den Deutschlandfunk. Dass es denen, die zitiert werden, selbst nicht auffällt und es dem Sprecher nicht peinlich ist…Farbige haben jetzt besonders Angst vor Gewalt von rechts! Queere und Bunte wollen aus Sachsen-Anhalt auswandern und demnächst auch aus Mecklenburg-Vorpommern. Zieht doch eine richtige Mauer um die neuen Bundesländer und um Berlin. Und nehmt kein Geld mehr von Nazis! Mal sehen, wie dann der Aufschwung kommt. In der jetzigen Gesellschaftsordnung der Kartellparteien kam der Aufschwung immer nach einem richtigen Krieg. Sollen die deutschen Städte so aussehen wie Hiroshima, Nagasaki oder der Gazastreifen? Die Justiz- und Kanzleiindustrie ist eine reine Diktier-, Bevormundungs- und Abkassierindustrie geworden. Um der Rede einer Ministerin zu folgen: Wie viele solcher Bullshitjobs gibt es eigentlich? Jedes Missgendern, jeder falsche Blick wird zu einem „Fall“ konstruiert, der den wertschöpfenden Bürgern das Geld aus den Taschen zieht. Und schon bringen die Nachrichten: Es gibt neue Reformen, jetzt wird geliefert. Sie wuseln nach der Wahl plötzlich wie Kakerlaken, wenn das Licht angeht. Glaubt jemand, dass die unaufhaltsame Lawine von Sondervermögen jemals abnimmt? Und die vier Gewalten? Alle ziehen am gleichen Strang. Allen Vieren ist chronisch die Kasse leer. Da wird den Rentnern auf den Endgeräten herumgestöbert, ob da was zu holen ist, was angeblich verfassungsfeindlich ist – zum Beispiel die eigene Meinung durch Sel berdenken abseits der Zwangsgebühren-Medien. Und das Volk denkt sich nach dem 6. September: Jetzt ist der Kaiser nackt! Sowas von nackt! Und während man an den Kartenhäusern aus dummen Sprüchen bastelt, laufen Lösegeldforderungen und die sensiblen Behördendaten sind im Darknet zugänglich. Was treiben diese so viele Millionen Euro verschlingenden Institutionen den lieben langen Arbeitstag? Der Kampf gegen rechts und die bis 2029 zu erreichende Kriegstüchtigkeit haben wohl von den eigentlichen Aufgaben etwas zu sehr abgelenkt. Alle Kartell-Politiker, Medien und Künstler haben sich voll auf die Ausgrenzung von Menschen konzentriert und damit beste Wahlwerbung geliefert. Permanent leiert man bunte Rummel an, die wegen rechter Gefahr dringend geschützt werden müssen. Nun brauchen wir mehr Polizei. Nachtigall, ick hör dir trapsen. Die Zahl der Bürger, die zur demokratischen Ordnung gezwungen werden muss, wächst stetig an. In einigen Tagen steht wieder ein größeres Familienfest an. Ich überlege, ob ich eine Satire mit „Demokratie“ aufführe – einen geeigneten Darsteller der Worte spricht, dessen Brot er isst, kennen wir ja schon… Die Wartezeit in der Uniklinik geht nun zu Ende. Statt eines Termins von einer Stunde sind bei gleichem Krankheitsbild in Zukunft zwei Tage Tagesklinik fällig – die große Einsparung… Ich bedanke mich für Ihre Aufmerksamkeit. Sind diese Erkenntnisse im Wartezimmer nun rechtsextrem oder verfassungswidrig? Das muss ich nun zuletzt noch die KI fragen. Die meinte sinngemäß: „Wir haben die gute Kinderstube bewahrt!“
Martin Wienskowski

Wozu Steuern zahlen?

Sehr geehrter Herr Hauke,
ein Liter Diesel würde Stand Mitte September 2026 ohne Steuern und Abgaben an der Tankstelle etwa 95 Cent kosten, ein Liter Superbenzin wenig mehr. Der Preis für eine KWh aus Erdgas betrüge ohne Steuern, Entgelte, Umlagen und Abgaben etwa 5 Cent statt rund 12 Cent, die Kilowattstunde Strom gäbe es trotz katastrophaler Energiepolitik für 15 statt 37 Cent. Der Staat kassiert also bei sämtlichen Energiearten weit mehr als die Hälfte des Preises, den die Endverbraucher zahlen müssen. Das aber ist lediglich die Spitze des Eisbergs, denn in Wirklichkeit kassiert der Staat noch viel mehr, weil in jedem Produkt, in jeder Dienstleistung, die man bezahlt, auch immer Energiekosten enthalten sind. Und natürlich werden Steuern nicht nur auf Energie erhoben, hier ist es nur besonders extrem. Nun ist es natürlich legitim, wenn ein Staat zur Erfüllung seiner Aufgaben Steuern und Abgaben erhebt. Die wichtigsten Aufgaben des Staates sind vor allem innere und äußere Sicherheit, das Rechtssystem, die Setzung von Regeln für das Funktionieren des Marktes. Hinzu kommen soziale Aufgaben, vor allem soziale Absicherung (Rente, Arbeitslosigkeit, Krankheit), Bildung und Gesundheit, Infrastruktur und Daseinsvorsorge, Vermeidung von Armut und Ungleichheit (Sozialstaatprinzip, Art. 20 Abs. 1 GG). Auch der Schutz der nationalen Identität, Kultur und traditioneller Institutionen (Familie, Nation) gehört zu den Aufgaben des Staates. Vieles davon ist im Grundgesetz verankert. Zur Erfüllung dieser Aufgaben stehen dem Staat vor allem Steuern aller Art zur Verfügung. Diese haben sich in Deutschland in den letzten 25 Jahren um 112% erhöht, also weit mehr als verdoppelt, nämlich von ca. 467 Mrd. Euro im Jahr 2000 auf 948 Mrd Euro 2025, während die Zahl der deutschen Staatsbürger fast gleichgeblieben ist. Es liegt in der Logik der Sache, dass Steuern nur zum Wohl der Allgemeinheit verwendet werden dürfen. Die Finanzierung ausländischer Regime wie der Ukraine oder von parteipolitisch geprägten staatlichen „Nichtregierungsorganisationen“ gehört selbstverständlich nicht dazu. Die hierfür durch die Politik veruntreuten Mittel stellen ebenso einen Diebstahl am Steuerbürger dar, wie beispielsweise die derzeit laufende Hochrüstung, die statt Sicherheit zu schaffen, nur die Kriegsgefahr erhöht. Der physikalisch unmögliche „Klimaschutz“ stellt ebenfalls eine Veruntreuung dar, ähnlich war es bei „Corona“. Auch die Abgaben stiegen in den letzten 25 Jahren um 110 bis 112%, haben sich also ebenfalls mehr als verdoppelt, nämlich von rund 850 Mrd. Euro im Jahre 2000 auf 1,85 Billionen in 2025. Hier schlagen vor allem die Sozialabgaben zu Buche, die aber genau genommen keine staatlichen Leistungen sondern Versicherungen sind, für die der Staat lediglich die Regeln vorgibt, zum Beispiel Renten-, Kranken-, Arbeitslosen- und Pflegeversicherung. Nur die sogenannte Grundsicherung wird durch Steuern finanziert. Zwar betont die Politik stets die gewaltigen „Zuschüsse“ aus Steuermitteln für die Sozialversicherungen, die auch tatsächlich fließen. Allerdings dienen diese lediglich dem Ausgleich der Folgen staatlicher (Fehl-) Entscheidungen. Wenn zum Beispiel Millionen Migranten, die nie Beiträge gezahlt haben, in die Sozialversicherungssysteme einwandern, weil die Politik das so will, dann müssen die dadurch entstandenen Defizite natürlich ausgeglichen werden. Das tut der Staat jedoch nur teilweise, wie Rentenund Krankenversicherungen beklagen. Ein Großteil der versicherungsfremden Leistungen wird auf die Beitragszahler abgewälzt, denen gegenüber dieser Raubzug mit dem „demografischen Wandel“ begründet wird, der für sich genommen jedoch gut beherrschbar wäre. Wie bei „Corona“, „Klima“ oder „Russland“ werden wir auch hier schamlos belogen. Doch welche Leistungen stehen den enormen Einnahmen gegenüber? Die innere Sicherheit befindet sich in einem beklagenswerten Zustand, Mord und Totschlag gehören mittlerweile zum traurigen Alltag, selbst in Erkner und Neu Zittau. Die äußere Sicherheit wird systematisch zerstört. Statt miteinander zu reden und Interessensausgleich zu betreiben, halten führende Politiker wie Klingbeil (SPD) die Brandt‘sche Entspannungspolitik für „überholt“ und betreiben lieber nie dagewesene Aufrüstung. Damit bringt man uns alle in Lebensgefahr, denn wer hochrüstet, zieht Angriffe auf sich. Statt vernünftige Rahmenbedingungen für eine soziale Marktwirtschaft zu schaffen, wurde und wird jeder Bereich bürokratisch zu Tode reguliert. Firmenpleiten und wirtschaftlicher Niedergang sind die logischen Folgen. Die Infrastruktur zerfällt. Die soziale Absicherung der Bürger und die Daseinsvorsorge werden durch falsche Politik schlechter, teurer und unsicherer. Armut breitet sich aus. Nationale Identität und Kultur werden bekämpft, das Bildungsniveau befindet sich im freien Fall. Normale Familien werden immer weiter drangsaliert. Staatliche NGOs („Nichtregierungsorganisationen“) werden mit immensen Summen finanziert, um Aktivitäten, die dem Staat selbst verboten sind, zu übernehmen, wie Zensur, Bespitzelung unbescholtener Bürger bzw. Bekämpfung der legalen Opposition, zum Teil mit kriminellen Methoden. CO2-Besteuerung, Heizungsgesetz, digitales Geld und Verbote aller Art zielen klar auf die Enteignung der Bürger. Unterdessen wird das Steuergeld für korrupte ausländische Diktaturen (Ukraine…), Corona- und Klimabetrug, für „Flüchtlinge“, die keine sind, und Hochrüstung zugunsten meist ausländischer Kriegsprofiteure veruntreut und mit vollen Händen zum Fenster hinausgeworfen. Ein Staat, der auf allen Ebenen versagt, weil er von unfähigen und korrupten Politikern geführt wird, hat nicht das Recht, Steuern zu erheben. Denn Steuern sind zweckgebunden, kein Freibrief für größenwahnsinniges Polit-Personal. Bleiben Sie bei Verstand und zahlen Sie stets bar.
Dr. H. Demanowski