Warum von den Medien trotz eindeutiger Faktenlage keine Korrektur zu erwarten ist

Von Michael Hauke
In der vergangenen Ausgabe berichtete ich an dieser Stelle, dass Pfizer am 10. Oktober 2022 vor dem Sonderausschuss Corona des EU-Parlamentes eingeräumt hatte, dass der Impfstoff niemals darauf getestet wurde, ob er die Weitergabe des Virus‘ verhindert. Aber genau auf dieser Behauptung basierten alle Ausgrenzungen gegen Ungeimpfte. Am 27.02.2021 titelte BILD: „Impf-Held Ugur Sahin: Geimpfte sind nicht mehr ansteckend!“
Das war damals eine große Nachricht in den Mainstream-Medien, aber eben auch eine große Lüge.
Über das offizielle Eingeständnis, dass der Impfstoff nie darauf getestet wurde, ob er die Weitergabe von Corona verhindern kann, berichteten die Meinungsmacher hingegen nicht. Die Märkische Oderzeitung hat auch einen Monat später kein einziges Wort über diese elementare Nachricht verloren. Die Wahrheit wird totgeschwiegen.
Warum ist das so? Der Mainstream kannte zwei Jahre nur eines: Propaganda für eine „völlig nebenwirkungsfreie Impfung“ und Ausgrenzung der Menschen, die zu dem Schluss kamen, sich aufgrund der Datenlage besser nicht impfen zu lassen.
Jetzt die Wahrheit zu schreiben, bedeutete, die eigene Berichterstattung der vergangenen Jahre widerrufen und sich bei denjenigen Menschen entschuldigen zu müssen, die von den Medien aufs Schlimmste diskriminiert wurden.
Man vergisst so schnell. Ich habe während dieser Zeit viele Entgleisungen und Demütigungen durch die Medien aufgeschrieben. Auch andere haben das getan und auf der Webseite ich-habe-mitgemacht.de festgehalten, wie die Mitmenschen regelrecht gegen Ungeimpfte aufgehetzt wurden.
Es folgt eine lose Dokumentation. Wenn Sie diese erschreckenden Zitate gelesen haben, werden Sie sich nicht wundern, dass der Mainstream sowohl Nebenwirkungen als auch Wirkungslosigkeit der Impfung verschweigt und sogar bestreitet.
Die ARD-Tagesthemen hatten sich schon am 06.05.2020 festgelegt: „All diesen Spinnern und Coronakritikern sei gesagt: Es wird keine Normalität mehr geben wie vorher.“ Nicht erst mit diesen Worten leitete der öffentlich-rechtliche Rundfunk eine bisher nie dagewesene Kampagne ein. Statt der im Rundfunk-Staatsvertrag festgeschriebenen „ausgewogenen Berichterstattung“ gab und gibt es eine Einheitsmeinung. Wissenschaftler, die eine andere Auffassung als die Regierung hatten, kamen nicht nur nicht zu Wort, sie wurden wie alle anderen Andersdenkenden diskreditiert, diskriminiert und zum Abschuss freigegeben. In den anderen Medien lief es genauso. Der Chefredakteur der WirtschaftsWoche, Beat Balzli, forderte die Impfpflicht beispielsweise mit folgenden Worten: „Sollen wir fortan mit der Angst leben, dass […] einer von den geschätzt 30 Prozent Impfverweigerern gerade am Nebentisch sitzt, gar im selben Pool planscht?“ (25.02.2021)
Der Weser-Kurier haute am 29.08.2021 in dieselbe Kerbe: „Je nach Pandemielage sollte man dann nicht davor zurückschrecken, Ungeimpfte wieder vor der Tür stehen zu lassen.“
Nicht nur die Medien, auch alle staatlichen Institutionen beteiligten sich an der Menschenjagd. Über einen Eingang der Technischen Universität Berlin wurde Anfang des Jahres dieses Banner gehängt: „Querdenker:innen wegimpfen!“ In der taz hieß es: „Nein, man muss kein Verständnis für Impf­verweiger:innen haben. Ihr Verhalten ist schlicht unvernünftig und verantwortungslos.” (08.01.2022)
Die Medien wurden immer haltloser. Der Politik-Chef von RTL und n-tv, Nikolaus Blome, forderte die totale Ausgrenzung: „Ich hingegen möchte an dieser Stelle ausdrücklich um gesellschaftliche Nachteile für all jene ersuchen, die freiwillig auf eine Impfung verzichten. Möge die gesamte Republik mit dem Finger auf sie zeigen!“
Auch bei BILD wurde die Spaltung propagiert. Dort hieß es am 14.10.2021: „Auch in meinem Bekanntenkreis gab es Impfverweigerer. […] Diese Leute sollen mit ihrem eigenen Leben spielen – in meinem haben sie keinen Platz mehr.“
Der Vorzeige-ZDF-Mann Jan Böhmermann schlug am 19.11.2021 in dieselbe Kerbe: „Gespaltene Gesellschaft ist mir scheißegal, so lang alle geimpft sind!“ Und er setzte am 29.01.2022 noch etwas völlig Menschenverachtendes obendrauf: „Was die Ratten in der Zeit der Pest waren, sind Kinder zurzeit für Covid-19: Wirtstiere.“ Kann der gebührenfinanzierte Staatsfunk noch tiefer sinken?
Gerade musste Gesundheitsminister Lauterbach, der sich an der Hetze an vorderster Front beteiligte, einräumen, dass Kinder keine Treiber der „Pandemie“ und die Kita-Schließungen falsch waren. Was hat man den Kleinen im Namen der Gesundheit nicht alles angetan!
Bei t-online hieß es am 24.11.2021: „Euch Ungeimpften verdanken wir die täglich steigenden Fallzahlen, die unkontrollierte Ausbreitung des Virus‘, die neuerliche Kapitulation der Gesundheitsämter und den drohenden Zusammenbruch der intensivmedizinischen Versorgung. Wenn ein Lockdown kommt, dann seid ihr daran schuld!“
Bei den Tagesthemen am 19.11.2021 dasselbe: „Na, herzlichen Dank an alle Ungeimpften. Dank Euch droht der nächste Winter im Lockdown.“ Zu dieser Zeit war im Wochenbericht des RKI bereits ablesbar, dass die Geimpften auf den Intensivstationen die Mehrheit stellten. Im Laufe der Zeit waren die Geimpften bei den schweren Verläufen immer stärker überrepräsentiert. Aber das interessierte die Medien nicht. Für sie blieb es die „Pandemie der Ungeimpften“. Sie hatten ihren Sündenbock, der an allem Schuld ist.
Bei der Süddeutschen Zeitung konnte man am 12.01.2022 lesen: „Wissenschaftsfeindliche Impfgegner haben der Gesellschaft unüberhörbar die Solidarität aufgekündigt. Jetzt sollte die Mehrheit zeigen, dass sie die Mehrheit ist.“
Der Bayerische Rundfunk forderte am 22.03.2022 chinesische Maßnahmen für Ungeimpfte: „Und für Zeitgenossen, die sich danach immer noch nicht impfen lassen wollen, hat man im Reich der Mitte auch wirksame Überzeugungsstrategien entwickelt, mit Methoden ohne den aufwändigen Postweg.“
Der Chefredakteur des Hamburger Abendblattes forderte die ausnahmslose Impfung aller Kinder: „Bleibt die Frage, wie lange die Schüler diesmal Schutzmasken tragen müssen. Die Antwort dürfte klar sein: So lange, bis diese verdammte Pandemie wirklich beendet ist und auch die Jüngsten geimpft sind.“
Der Chefredakteur von t-online drohte den Ungeimpften mit Nichtbehandlung und Tod: „Lassen Sie sich sofort impfen. Machen Sie einen Termin im nächstgelegenen Impfzentrum oder bei Ihrem Arzt. Wenn Sie das nicht tun, droht Ihnen der Tod. Schlimmer noch: Sie machen sich mitschuldig am Tod weiterer Menschen, indem Sie das Virus verbreiten. […] Falls Sie die Impfung jedoch weiter verweigern und an Covid-19 erkranken sollten, werden die Ärzte sehr genau abwägen, wie sie Sie behandeln. Im Falle von Triage-Entscheidungen – die uns jetzt in vielen deutschen Kliniken bevorstehen – werden Patienten mit besseren Überlebenschancen bevorzugt. Sie als Ungeimpfter also eher nicht. Sie spielen mit Ihrem Leben!“
Die Wahrheit ist: Es gab zu keiner Zeit der „Pandemie“ eine Überlastung der Intensivstationen, es gab ein Allzeit-Tief.
Völlig faktenbefreit forderten die Medien noch stärkere Repressalien als die beispiellose Ausgrenzung, die es ohnehin schon gab: „Ich habe wiederholt das Gefühl, da werden Ungeimpfte mit Samthandschuhen angefasst. (Abendzeitung München, 30.04.2022) Stellvertretend für viele Fernsehgesichter erklärte Günter Jauch am 17.01.2022: „Mir fehlt jedes Verständnis für Leute, die sich nicht impfen lassen wollen.“
Für Wettermann Jörg Kachelmann waren die Ungeimpften Todesengel: „Nach ihrem Leben trachtet nicht nur ungeimpftes Pflegepersonal, sondern auch das kollektive ungeimpfte Schwurbelpack, das in faschistoider Tradition wertes von unwertem Leben trennt.“ (28.12.2021)
Dazu passt die Forderung des Tagesspiegels vom 20.09.2021: „Im Kampf gegen die Schwurbler zählt jeder Piks!“ Es artete immer mehr in eine Menschenjagd aus. Das Handelsblatt machte Druck auf das Pflegepersonal: „Wer sich nicht an eine Impfpflicht hält, darf nicht mit einer Geldstrafe davonkommen!“ (13.01.2022)
Eckart von Hirschhausen forderte am 13.12.2021 bei Twitter Berufsverbote für seine Kollegen: „Impfkritischen Ärzten sollte die Approbation entzogen werden!“ Der von der Gates-Stiftung mit 5.437.294 Dollar finanzierte Spiegel machte schon am 09.01.2021 Druck: „Erschreckend viele Menschen in Gesundheitsberufen wollen sich nicht gegen Corona impfen lassen. Da hilft nur Zwang.“
Frank-Ulrich Montgomery, Vorsitzender des Weltärztebundes, forderte bei n-tv die Beseitigung der Ungeimpften aus dem Berufsleben: „Ich bin der Meinung, es braucht 2G auch noch in weiteren Bereichen. Bei Bus und Bahn ist natürlich das Problem, da die Menschen ja auch zur Arbeit kommen müssen. Aber wenn sie ungeimpft auch nicht mehr arbeiten können, brauchen sie auch keinen öffentlichen Personennahverkehr mehr, um dahin zu kommen.“ (07.12.2021)
Der Deutschlandfunk forderte am 27.02.2022: „Wer [die Wirksamkeit der Impfstoffe] bezweifelt, dem sollte man […] mit „zivilisierter Verachtung“ begegnen.“ Diese Wirksamkeit hat es eben nie gegeben, wie Pfizer nur fünf Monate später einräumen musste. Die „zivilisierte Verachtung“ schon.
ZDF-Moderator Oliver Welke nahm sich vor Weihnachten die Spaltung der Familie zum Ziel: „Die G-Regel für den Einzelhandel kommt sicher. Wer Ungeimpfte ärgern will, verschenkt zu Weihnachten hässliche Dinge, die man nur im Geschäft umtauschen kann.“ (01.12.2021)
Die Spaltung war auch Moderatorin Charlotte Würding als Gast bei „Hart aber Fair“ sehr wichtig: „Ich lasse Ungeimpfte zu Weihnachten nicht mehr rein!“ (13.12.2021)
Der n-tv-Kolumnist Hendrik Wieduwilt schrieb: „Ich halte Impfverweigerer für egomane, dämliche und menschenfeindliche Arschgeigen.“ (06.09.2021)
Der stellvertretende Chefredakteur der Wochenendausgabe der Berliner Zeitung, Jesko zu Dohna, schrieb am 10.11.2021: „Mir scheißegal, wenn Ungeimpfte draußen bleiben: Es gibt kein Recht auf Spaß.“
Wie will man von denselben Leuten, die jahrelang eine seit dem Zweiten Weltkrieg nie dagewesene Ausgrenzung betrieben haben, eine aufrechte Berichterstattung erwarten? Von der Anhörung im EU-Parlament zu berichten, hieße für die Medien, einzugestehen, dass das „Schwurbelpack“, die „Egomanen“, die „Arschgeigen“, die „Spinner“, die Menschen, auf die man „mit Fingern zeigen“ sollte, mit ihrer Skepsis gegenüber den mRNA-Injektionen nicht ganz unrecht hatten. Die Medien müssten das von ihnen erschaffene Weltbild einreißen.
Da ist es doch viel einfacher, so weiterzumachen wie bisher und solche Nachrichten zu unterdrücken.

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