Der vergebliche Kampf einer Krankenschwester um Anerkennung ihres schweren Impfschadens
Von Michael Hauke
Claudia Schneider hat sich impfen lassen, um ihren Job nicht zu verlieren. Schließlich hat sie ihn verloren, weil sie sich impfen ließ.
Ich treffe die ehemalige Krankenschwester und ihren Mann an einem schneidend kalten Februar-Tag in einem Café in Potsdam. Bis zur zweiten Corona-Impfung war sie im Prinzip gesund. Heute ist sie erwerbsunfähig, zu 50% schwerbeschädigt und hat Pflegegrad zwei. Aber das ist nicht alles: auf ihrer vergeblichen Suche nach Hilfe ist sie verhöhnt und für verrückt erklärt worden. Die Schmerzen würde sie sich nur einbilden. Sie musste sich von Ärzten fragen lassen: „Impfnebenwirkungen? Von wem haben Sie denn diese Verschwörungstheorie?“ Eine üble Rolle spielte dabei auch die Charité. Aber der Reihe nach.
Ihre erste Impfung mit Comirnaty von BioNTech erhielt sie im April 2021. „Zu dem Zeitpunkt habe ich der Sache vertraut. Ich war damals noch so naiv, dass ich mich auf die Arzneimittelsicherheit verlassen hatte. Dass gar nichts getestet wurde an diesem Zeug, das wussten wir nicht. Es wurde ja immer wieder gesagt, dass das der am besten getestete Impfstoff aller Zeiten sei. Wir sind so verarscht worden!“ Sie holt tief Luft und sagt dann: „Ich habe den Glauben an dieses System verloren. Wenn derjenige kotrolliert, der es hergestellt hat, wird der Bock zum Gärtner gemacht.“
Politik und Medien warben unaufhörlich für die „Schutzimpfung“. Sie sollte „nebenwirkungsfrei“ sein, vor Ansteckung und Weitergabe schützen. Nichts von alledem stimmte. Der Pharmakonzern BioNTech/Pfizer hat in den von ihm selbst erstellten Zulassungsstudien massenhaft Probanden verschwinden lassen, Todeszahlen gefälscht und schwerste Behinderungen an Kindern verschwiegen. Mitarbeiter, die das entdeckten, wurden bedroht und sofort entlassen. Die Zulassungsbehörden, die informiert wurden, reagierten nicht.1
Der Chef der Krankenkasse BBK ProVita, Andreas Schöfbeck, hatte im Februar ‘22 die Abrechnungsdaten der Ärzte analysieren lassen und Erschreckendes festgestellt: Allein im Jahr 2021 wurden zweieinhalb bis drei Millionen Impfnebenwirkungen ärztlich behandelt. Er schlug Alarm („Gefahr für das Leben von Menschen“) und verlangte Aufklärung vom Paul-Ehrlich-Institut. Die gab es nie. Dafür erhielt Schöfbeck die fristlose Kündigung. Sein Brandbrief an das PEI wurde von der Krankenkassen-Webseite genauso getilgt wie sein Name.2 Alles war wieder in bester Ordnung. Nur die Impfopfer gab es weiter. Aber von denen sollte keiner etwas wissen.
Claudia Schneider, die der mRNA-Injektion inzwischen nicht mehr ganz so unkritisch gegenüberstand, schob die zweite Impfung, von der am Anfang keine Rede war („Nur ein Piks!“) vor sich her, bis ihr vom Ernst-von-Bergmann-Klinikum in Potsdam immer stärker geraten wurde, sich impfen zu lassen. Unter dem psychischen Druck, ihren Arbeitsplatz unter Umständen nicht behalten zu können, gab sie nach. Am 7. Dezember 2021 bekam sie die zweite Injektion. Den Jobverlust konnte sie sich nicht leisten: „Wir hatten ein Haus abzubezahlen und zwei heranwachsende Kinder.“ Sie versuchte es mit dem Genesenen-Status: „Ich hatte inzwischen nachweisbar Corona-Antikörper gebildet, aber das zählte nicht. Auf einmal verkürzte der Staat den Genesenen-Status gegen jeden medizinischen Sachverstand auf ein Vierteljahr.“
„Am Anfang wollte ich nur Hilfe. Jetzt will ich Gerechtigkeit. Ich will, dass die bestraft werden!“
Für Claudia Schneider begann nun ein gesundheitlicher Leidensweg, der in der Schwerbehinderung mündete. Am 7. Januar 2022, einen Monat nach der zweiten Injektion, bekam sie muskelkaterähnliche Schmerzen in den Beinen. Im März 2022 stellte sich heraus, dass sich ihre Muskeln sowohl im Ober- als auch im Unterschenkel verkürzt hatten. Im Juni kamen starke Nervenschmerzen hinzu. Ihr wurde Rehasport verschrieben. Dort kam es im September 2022 zu ersten Muskelab- bzw. -anrissen in den Oberschenkeln und im Sommer 2023 zu weiteren Abrissen im rechten Oberschenkel, Knie und Unterschenkel. Im Oktober 2022 erlitt sie schwere Einblutungen im rechten Bein. Sie konnte kaum mehr laufen und benötigte Gehhilfen. Bis dahin glaubte sie immer noch den Ärzten. Als die ihr allerdings einreden wollten, das käme von ihrer Psyche und vom Rücken, wurde sie skeptisch. „Ich habe dann überlegt, wie es zu diesem körperlichen Verfall kommen konnte. Als ich auf die Impfung zu sprechen kam, haben alle Ärzte sofort abgeblockt. Das wäre völlig unmöglich. Wo ich denn diese Verschwörungstheorie herhätte.“
Inzwischen war sie nicht nur Patientin ihres Hausarztes, sondern auch bei einem Neurologen, einem Neurochirurgen, einem Orthopäden, einem Rheumatologen, einem Nephrologen, und sie suchte Hilfe bei einem Schmerztherapeuten. „Alle sagten mir: ,Wir wissen nicht, was es ist, aber die Impfung ist es auf keinen Fall!‘ Es traute sich einfach keiner. Die hatten alle Angst vor Sanktionen.“ Der Verdacht, dass es die Impfung war, die ihre Gesundheit ruinierte, verstärkte sich bei Claudia Schneider. Sie wandte sich im Oktober 2023 als Selbstzahler an das mmd-Labor von Prof. Dr. Brigitte König in Magdeburg, um abzuchecken, ob die Spikeproteine der mRNA-Injektion noch nachweisbar waren. Das Ergebnis war eindeutig: Knapp zwei Jahre nach der zweiten Impfung hatte ihr Körper immer noch eine extrem hohe Antikörperaktivität und Spikes in den Immunzellen, im Serum und in den Exosomen (Vesikel). „Die Exosomen bringen die Spikeproteine überall im Körper hin“, erklärt die Krankenschwester. Ihr letzter Laborbefund datiert vom Mai 2025. Noch immer sind die Spikes der mRNA-Impfung in Claudia Schneiders Exosomen aktiv. Wir erinnern uns: Die offizielle Version war, dass sie in der Einstichstelle verbleiben und sich dann einfach auflösen. Die damalige Ethikrat-Vorsitzende Alena Buyx sagte am 3. Juni 2021 bei Markus Lanz: „Das ist so ein elegantes Verfahren. Die mRNA-Impfstoffe zerfallen, dann sind die weg. Die kann man nach zwei Wochen überhaupt nicht mehr nachweisen.“ Die Aussage von Buyx, die sich gerade schweren Plagiatsvorwürgen gegenübersieht, war nicht mehr als eine weitere der vielen Coronalügen.
„Durch die Spikeproteine der Impfung habe ich stille Entzündungen im Körper. Mein Körper richtet sich gegen sich selbst. Meine Muskulatur wird zerstört“, schildert Claudia Schneider ihren Zustand: „Ich habe das durch eine Muskelbiopsie nachweisen lassen – genauso wie die seitdem bestehende und fortschreitende Polyneuropathie (SFN), die Mikrozirkulationsstörungen und die Schmerzen im ganzen Körper.“ Dennoch wurde ihr weiter vorgeworfen, dass sie sich das alles nur einbilde. Sie solle sich in psychische Behandlung begeben. Zu den schlimmen körperlichen Folgen der Impfung kam hinzu, dass sie von den Ärzten verunglimpft wurde, weil sie die „nebenwirkungsfreie Impfung“ als Ursache im Verdacht hatte und das inzwischen mit selbstbezahlten Laborbefunden sogar belegen konnte. Ende 2023 wurde sie in die Charité zur Ambulanz für seltene Erkrankungen überwiesen.
In der Charité (ausgerechnet der hochbezahlte Arbeitsplatz von Christian Drosten) erlebte sie eine neue Eskalationsstufe der Leugnung. Hier erhob man erst gar keine eigene Diagnostik. „Die haben alles aus den Akten der behandelnden Ärzte zusammengeschrieben und mir dann die Diagnose gestellt: Ich hätte eine durch eine Schuppenflechte bedingte Arthritis.“ Dabei waren sowohl der Laborbefund als auch der Ultraschall negativ. Die von einer Schuppenflechte hervorgerufene Gelenkerkrankung (Psoriasis Arthritis) war also ausgeschlossen. Trotzdem hat der Oberarzt der Charité zunächst diese Diagnose in den Arztbrief geschrieben. „Damit war offiziell ausgeschlossen, dass ich einen Impfschaden erlitten hatte.“ Ich wusste, dass das falsch war und sagte ihm das auch. Daraufhin entgegnete er mir: ,Wenn ich sage, Sie haben das, dann haben Sie das!‘ Er könnte mir ein neues Psoriasis-Medikament für 20.000 € pro Monat verschreiben.“ Sie lehnte ab, sich gegen etwas behandeln zu lassen, von dem alle Beteiligten wussten, dass sie es nicht hatte.
Claudia Schneider besorgte sich inzwischen ihre Befunde. Der Oberarzt räumte daraufhin ein: „Ich muss mich revidieren.“ Der falsche Brief der Ambulanz für seltene Erkrankungen der Charité befindet sich jedoch weiter in ihrer Krankenakte und verhindert so die Anerkennung ihres Impfschadens.
„In dem letzten der drei Briefe der Charité steht, ich solle Abstand nehmen von der Theorie der Spike-Proteine und auch von alternativen Therapien. Dabei ist es genau das, was mir hilft. Ich könnte mich sonst gar nicht mehr bewegen.“ Die Rheumaambulanz der Charité hat sich im letzten Brief korrigiert. „Dort steht jetzt schwarz auf weiß, dass ich doch keine rheumatologische Erkrankung habe. Aber was es ist, steht nicht drin! Und der falsche Arztbrief wurde von der Ambulanz für seltene Erkrankungen nicht entfernt.“ Am Ende wurde ihr Antrag beim Brandenburger Landesamt für Soziales und Versorgung auf Anerkennung eines Impfschadens in erster Instanz abgelehnt, ohne Berücksichtigung aller Befunde.
Claudia Schneider macht während des zweieinhalbstündigen Gespräches, bei dem wir ausgiebig gefrühstückt haben, keinen gebrochenen Eindruck, obwohl sie sowohl ihre Gesundheit als auch ihren Arbeitsplatz verloren hat. Im Gegenteil, sie will sich das alles nicht gefallen lassen: „Die hatten nach der Veröffentlichung der geleakten RKI-Protokolle die Gelegenheit, um Entschuldigung zu bitten. Das haben sie nicht getan. Im Gegenteil: sie machen einfach weiter.“ Zum Schluss sagt sie: „Ich bin wirklich schwer gezeichnet durch die Impfung und wollte nur Hilfe. Aber mir wurde gesagt, dass ich lüge. Ich will jetzt Gerechtigkeit! Die Politiker, die das alles verursacht haben, die bei Corona und bei der Impfung nur gelogen haben, die gesagt haben, dass es keine Nebenwirkungen gibt und die das immer noch behaupten: Ich will eine gerechte Strafe für die!“
1 Leitartikel von Michael Hauke am 06.03.23: „Getilgte, verschwundene und verstorbene Probanden – Was passierte wirklich mit den Teilnehmern der Pfizer-Zulassungsstudien?“ https://www.hauke-verlag.de/getilgte-verschwundene-und-verstorbene-probanden/
2 Leitartikel von Michael Hauke am 09.03.22: „Krankenkasse analysiert Impfnebenwirkungen – Vorstand fristlos entlassen“ https://www.hauke-verlag.de/krankenkasse-analysiert-impfnebenwirkungen-vorstand-fristlos-entlassen/


