Nachdem südkoreanische Gerichte bereits im September 2022 anfingen, den Staat zu Entschädigungszahlungen für an der Corona-Impfung Verstorbene zu verurteilen, hat sich das asiatische Land nun zu einem radikalen Schritt entschieden. Jeder Todesfall, der bis 90 Tage nach der Impfung eingetreten ist oder noch eintreten wird, wird mit einer Zahlung von 30 Millionen Won (umgerechnet rund 21.000 Euro) entschädigt. Das berichtet der „Korea Herald“. Das Blatt zitiert Park Dae-chul, einen Politiker der koreanischen Regierungspartei PPP (People Power Party): „Korea konnte im Vergleich zum Rest der Welt eine höhere Durchimpfungsrate erreichen, weil die Menschen dem Staat vertrauten und sich impfen ließen. In dieser Hinsicht liegt es in der Verantwortung des Staates, […] den Opfern der Impfpolitik zu helfen.“
Der „Korea Herald“ berichtet, dass die „Korea Disease Control and Prevention Agency“ (KDCA), eine dem deutschen Paul-Ehrlich-Institut vergleichbare Behörde, gegen ein Gerichtsurteil in Berufung gegangen sei. Das Gericht hätte jedoch die KDCA angewiesen, der Familie eines 34-jährigen Mannes, der sechs Tage nach der Impfung an Hirnschädigungen gestorben war, eine Entschädigung zu zahlen. „Ein epidemiologischer Kausalzusammenhang zwischen der Impfung und dem Tod könne nicht ausgeschlossen werden“, hieß es in dem Gerichtsbeschluss, „da für Covid-19-Impfstoffe eine Notfallgenehmigung statt einer vollständigen Zulassung erteilt wurde“. Die Überschrift des Artikels lautet: „Seoul zahlt jeweils bis zu 30 Mio. Won für Todesfälle nach der COVID-Impfung“. Wer den Artikel im Original (auf Englisch) lesen möchte, findet ihn im Netz unter folgendem Link: https://www.koreaherald.com/view.php?ud=20230906000655.
Südkorea hat das Budget für Entschädigungen für Personen mit Impfnebenwirkungsansprüchen verdoppelt. Für 2023 stehen 62,5 Milliarden Won (440 Millionen Euro) zur Verfügung.
In Korea wurde derselbe Impfstoff verabreicht wie in Deutschland, wo man von einer Aufarbeitung der Zwangs-Maßnahmen und der Impfschäden noch weit entfernt ist. Im Corona-Untersuchungsausschuss des Landtages Brandenburg schilderte die ehemalige Abteilungsleiterin im Paul-Ehrlich-Institut, Dr. Brigitte Keller-Stanislawski, die völlig neuartige Situation nach Beginn der Impfkampagne. In ihrem ganzen Berufsleben hatte sie „noch nie“ so viele Impfnebenwirkungen und Todesfälle zu bearbeiten. „Es gab Leute, die haben sich nur um Todesfälle gekümmert, und Leute, die haben sich nur um Myokarditis gekümmert. Wir hatten ja viel mehr Arbeit als je zuvor, nur durch diesen Impfstoff.“ Und weiter: „Wir haben aus anderen Abteilungen Hilfe bekommen, weil wir zu wenig Leute für die Bearbeitung der Impfnebenwirkungen hatten.“ Diese Aussage wurde in einem deutschen Landtag von einer Insiderin gemacht. Vermissen Sie die Berichterstattung in den Mainstreammedien? Ich auch.

Michael Hauke

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